CH150677A - Rasierklinge für Sicherheits-Rasierapparate. - Google Patents

Rasierklinge für Sicherheits-Rasierapparate.

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CH150677A
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Corporation American Saf Razor
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American Safety Razor Corp
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  Rasierklinge für     Sicherheits-Rasierapparate.       Die Erfindung betrifft     eine    Rasierklinge  für Sicherheitsrasierapparate, die sich kenn  zeichnet durch eine Anzahl in der Mittelzone  derselben seitlich voneinander angeordneter       Anschläge,    welche dazu bestimmt sind,     mit     auf dem     Klingenhalter    eines Rasierapparates       vorgesehenen    Anschlägen in Eingriff zu  gelangen, um von diesen derart     beeinflusst     zu werden, dass die Klinge so weit verschoben  wird,

   bis die Enden der     Schneidkante    oder  einer der     Schneidkanten    derselben an vorn  am genannten     Klingenhalter    vorgesehenen  Stellungsanschlägen Rückhalt finden.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei  beispielsweise Ausführungsformen des Er  findungsgegenstandes veranschaulicht, wovon  die eine in Anwendung an einem Sicherheits  rasierapparat gezeigt ist.  



       Fig.    1 zeigt in Seitenansicht den obern  Teil eines     Sicherheitsrasierapparates        mit    auf  gesetzter Rasierklinge;         Fig.    2 ist eine Draufsicht zu     Fig.    1, wo  bei Teile weggebrochen und andere im       Schnitt    gezeigt sind;       Fig.    3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 der       Fig.    2;       Fig.    4 ist eine Unteransicht zu     Fig.    1;       Fig.    5 zeigt die auf dem Rasierapparat  aufgesetzte Rasierklinge;       Fig.    6 zeigt eine andere Ausführungs  form der Rasierklinge etwas vergrössert.  



  Die in     Fig.    5 dargestellte Klinge 20, die  eine erste Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes bildet, hat eine Schneid- oder  Rasierkante 20' und an ihrer     hintern    Kante,  falls erwünscht, eine Schutzdecke 22. Die  Klinge 20 hat Ausschnitte 25 und 216 in ih  ren gegenüberliegenden Stirnkanten, die von  der     Schneidkante    20' in einer gewissen Ent  fernung liegende Anschlagschultern 23 und  24 bilden, die ihrerseits von der     Schneidkante     20' ungefähr gleich weit     entfernt    sind und  mit beweglichen Teilen am     Klingenhalter    in      Eingriff gebracht werden, wie später noch er  klärt wird,

   um die     Schneidkante    der Klinge  gegen die Anschläge an dem . Halter zu  drücken.  



  Die Klinge 20 weist nebst den Schultern  23 und 24 eine Öffnung<B>27</B> auf, die vorzugs  weise in der Längsmitte der Klinge zwischen  den Ausschnitten 2,5 und 26 liegt. Diese  schmale Öffnung 27 verläuft quer zu der       Schneidkante    2,0' der Klinge, in der Regel  in rechtem Winkel zu derselben, um so ver  längerte lineare Seitenwände 272 zu schaffen.  Diese Öffnung kann einen Vorsprung an dem       Klingenhalter    aufnehmen, wodurch die  Klinge bezüglich ihrer Längsrichtung im  wesentlichen in der gewünschten Lage auf  dem     Klingenhalter    gehalten wird.

   Die     End-          wand        273    der Öffnung 27 dient dazu, die  rückwärtige Lage oder Bewegung der Klinge  mit Bezug auf die mit ihr in Eingriff zu  bringenden Stellungsanschläge zu begrenzen.  Die Seitenwände 272 der Öffnung 2.7 dienen  als Führungen der auf den     Klingenhalter     aufgebrachten Klinge und bewirken, dass  letztere im wesentlichen nur eine geradlinige,  senkrecht zur     Schneidkante    20' gerichtete  Bewegung ausführen kann.  



  In den     Fig.    1 bis 4 ist eine Ausführungs  form des     Klingenhalters    dargestellt, die in  Verbindung mit der oben beschriebenen  Klinge verwendet werden kann. Ein derar  tiger Halter ist mit einem Handgriff 10 aus  gerüstet, der einen     Klingensitz    11 trägt mit  Sicherheitszähnen 1.2 an seinem vordern       Rande    und festen Stellungsschlägen 13, die  eine Linie bestimmen, auf welche die       Schneidkante    20' der Klinge zum Zwecke der  grössten Wirksamkeit und eines sanften Ra  sierens gebracht werden soll.

   Eine Ab  deckung 15 ist um die Zapfen 16 drehbar, so  dass sie aus der durch ausgezogene Linien  dargestellten Lage, das ist die des     Klingen-          eingriffes,    in  die punktiert gezeichnete Lage       geschwungen    werden kann     (Fig.    1), in der  die Klinge ausser Eingriff ist. Die Abdeckung  15 wird     in    der einen oder andern dieser La  gen mittelst einer     Blattfeder    17     (Fig.    4) ge  halten.

   Diese ist an dem     glingensitz   <B>11</B> in    einer passenden Weise     befestigt    und hat über  den     Klingensitz    11 hinaus ragende     Endun   <B>18.</B>  deren     Querschnitt    konvex nach. unten ver  läuft     (Fig.    1) und die Vorsprünge 19 auf     deii     gegenüberliegenden Seiten der Abdeckung     1.5     hinter den Zapfen 16 erfassen.

   Diese Enden  18 der Feder und die Vorsprünge 19 der Ab  deckung sind so beschaffen, dass die Blatt  feder 17 den Deckel sowohl in die geschlos  sene Lage drückt, wenn er auf einer Seite  des kritischen Winkels ist, als auch in die  offene Lage, wenn er auf der andern Seit  dieses kritischen Winkels ist.  



  Um die Klinge mit der     Schneidkante    20'  gegen die vordern Anschläge 13 zu drücken,  ist an beiden Stirnseiten der Abdeckung 15  je eine     V-förmige    Feder .30 vorgesehen, die  mittelst einer ihrer beiden Schenkel 31, mit  dem Deckel verbunden ist, während der an  dere Schenkel 32, frei ist. Dieser letztere  Schenkel dient als wirksames     Vortriebsele-          ment.    Die Federn 30 sind vor den Deckel  zapfen 16 und zwischen den vordern An  schlägen 13 und den Deckelzapfen 16 ange  ordnet.

   Hierdurch wird nicht nur eine ver  grösserte     Hebelwirkung    für die     Vortriebsvor-          richtung,    sondern der weitere Vorteil er  reicht, dass die Tiefe des Rasierapparates  etwas verkürzt werden kann, da. die Federn  aus ihrer Lage hinter der Klinge vor die  Klinge verlegt worden sind. Um einen Spiel  raum für diese Federn 3:0 zu schaffen, ist der  Sitz oder     Sattel    an jeder Stirnseite bei 29       (Fig.    3) ausgeschnitten.

      Der Abstand zwischen den     Ansehlag-          sehultern    23 und 24 und der     Schneidkante     20' ist derart, dass, wenn die Klinge     auf    den  Rasierapparat eingesetzt wird, diese Schul  tern 23 und 24 je durch     einen    Schenkel des  federnden Gliedes 3,0 erfasst werden, sobald  der Deckel in die Befestigungslage gebracht  wird, um die Klinge längs ihres Sitzes vor  zuschieben und die     Schneidkante    .20' in Be  rührung mit den vordern     Anschlägen    13 und       demnach    in die Linie zu bringen, die als  die Linie der grössten     Schneidwirkung    vorbe  stimmt ist,

   falls sie sich nicht bereits dort      befindet, und um sie in dieser Arbeitsstel  lung zu halten.  



  Durch die Verwendung     einer    Klinge in  dem Rasierapparat nach     Fig.    1 mit An  schlagschultern 23 und 24 in der erwähnten  Anordnung und durch ihr Zusammenwirken  mit den von dem Deckel getragenen Vor  schubgliedern 30 wird nicht nur der Vorteil  der längeren Hebelwirkung unter einer       Sehmälerhaltung    des Rasierapparates er  reicht, es hat sich vielmehr auch     gezeigt,-    dass  die     Vorschubbewegung    auf die Klinge im all  gemeinen     gleichförmiger    und verbessert ist.  



  Der Sitz oder Sattel 1.1 des Rasierappara  tes hat einen nach oben stehenden Vorsprung  40 auf seiner obern Fläche in einem Abstand  hinter der Verbindungslinie der vordern An  schläge 13. In der bevorzugten Ausführungs  form hat der Vorsprung eine längliche Form,  die grössere Abmessung liegt quer zum     Sattel,     das ist in rechtem Winkel     zu    der Verbin  dungslinie der vordern Anschläge 13:. Die  Öffnung 27 in der Klinge ist länger als der  Vorsprung 40 und hat eine etwas grössere  Breite als die Breite des Vorsprunges 40, da  mit der Vorsprung in der Öffnung frei be  weglich aufgenommen werden kann.

   Infolge  der vergrösserten Länge der Öffnung über die  des Vorsprunges 40 ergibt sich ohne weiteres,  dass die Klinge, auch wenn sie über dem Vor  sprung eingesetzt wird, demselben gegenüber  verschoben werden kann, und zwar soweit bis  die Enden der     ,Schneidkante    20' derselben  gegen die vordern Anschläge 13 anstossen. In  dem man dieser Öffnung und den Vorsprün  gen die erwähnten Umrisse und     gegenseitigen     Abmessungen zueinander gibt, dient der Vor  sprung ferner dazu, die Klinge so zu führen,  dass sie eine im wesentlichen geradlinige Be  wegung ausführt.

   Die Grösse der Öffnung 27  ist vorzugsweise mit Bezug auf den Vor  sprung 40, und im besonderen die Länge der  Öffnung mit Bezug auf die Länge des Vor  sprunges derart, dass, wenn die Klinge  eingesetzt und der Vorsprung durch die  Öffnung 27 aufgenommen wird, die     Klin-          genkante    20' in der Nähe der Verbin  dungslinie der vordern Anschläge 13 und    daher nahe -ihrer Endlage ist, die die       Schneidkante    einnehmen soll.

   Der Abstand  der hintern Wand 27' der Öffnung in der  Klinge von der     Schneidkante    20' ist grösser  als der .Abstand der hintern Wand 40' des  Vorsprunges 40 von der Verbindungslinie der  vordern Anschläge 13, so dass zu keiner Zeit:  der Vorsprung 40 dazu dienen kann, die       Klingenkante    an ihrem Vorschub zum Ein  griff mit den vordern Anschlägen zu verhin  dern. So ist ferner der Abstand der     vorderci     Wand     .2,73    von der     Sehneidkante    20' zwar  kleiner als der Abstand der vordern Wand  403 von der vorerwähnten Linie, aber derart  mit Bezug auf den vorerwähnten Abstand,  dass bei einer rückwärtigen Lage der Klinge.

    während 40 und     .27    in Eingriff sind, das hin  tere Ende der Klinge daran gehindert wird,  gegen den hintern Teil des Deckels zu schla  gen. Die Ausschnitte 26 und 26 und die Öff  nung 27 sind seitlich voneinander in der  mittleren Zone der Klinge, wie aus     Fig.    5  ersichtlich, angeordnet. Die vordere Wand       2!73    der Öffnung liegt der Kante der Klinge  näher als die Anschlagschultern 23 und 24,  die     durch    die Ausschnitte 25 und 26 gebildet  werden.

   Infolge dieser Anordnung dient die  Schulter 217' nicht nur dazu, die Anfangslage  der Klinge zu begrenzen, sondern sie bildet  eine derartige Begrenzungslage, dass sie die  Anschläge 23 und 24 in eine Lage mit Bezug  auf die Federn 30 an dem Deckel bringt, so  dass ein richtiges Zusammenarbeiten zwischen  dem Deckel und den Anschlägen 23 und 24  ermöglicht wird.  



  Die Seitenwände 402, die mit der hintere  Wand 40' und der vordern Wand 403 den  länglichen Charakter des Vorsprunges 40 be  stimmen, dienen zur Führung der Klinge bei  ihrer     Voi-    und Rückbewegung durch die Zu  sammenwirkung mit     :den    Seitenwänden 272  der     länglichen    Öffnung 27 in der Klinge.  



  Die Elemente 2.7 und 40 sind in ihren  Umrissen, Abmessungen und     Lagenanord-          nung    zueinander und zu den Teilen des Ra  sierapparates wegen der zusätzlichen Arbeits  weise und des aus einer derartigen Einzelan-           ordnung    sich ergebenden Vorteils beschrieben  worden. Es ist aber selbstverständlich, dass  derartige Konstruktionseinzelheiten zwar  vorteilhaft, aber für die Kennzeichnung der  Erfindung nicht wesentlich sind.  



  In     Fig.    6, die eine zweite Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes darstellt,  besitzt die     Klinge    zwei parallele     Schneidkan-          ten        220    und 2:22, die in bezug auf die Längs  achse der Klinge symmetrisch liegen. Teile  sind     weggeschnitten,    um Ausschnitte 225 und  MM zu schaffen, die zum Teil durch die bei  den Paare     gegenüberliegender    Anschlagschul  tern 2,23 und 224 bestimmt sind.

   Es sind so  zwei Sätze Anschlagschultern geschaffen,  von denen der eine oder andere mit herab  hängenden Gliedern des Deckels, zum Bei  spiel den Federn 30 zusammenarbeiten kann,  je nachdem     wie    die     doppelkantige    Klinge auf  dem vorher beschriebenen     Klingenhalter    auf  gesetzt ist. Ist zum Beispiel die     Schneidkante     2222 2 in Arbeitsstellung, so wirken die An  schlagschultern     223    mit den     Federschenkeln     3.2 zusammen. Wird die Rasierklinge umge  dreht, um die andere     Schneidkante    220 in Ar  beitsstellung zu bringen, so dienen die An  schlagschultern 224 zum gleichen Zweck.

   Die  Schultern 223 und .2,9214 sind im wesentlichen  symmetrisch in bezug auf die     Längsaxe    der  Klinge, so dass sie ungefähr gleich weit von  den entsprechenden benachbarten     Sohneid-          lcanten    liegen. Die Klinge kann     infolgedessen     nicht nur um ihre     Längsaxe    umgedreht wer  den, um die andere     Schneidkante    in Arbeits  stellung zu bringen, sondern sie     kann    auch  um ihre     Queraxe    umgedreht werden, -um die  Fläche der Klinge zu vertauschen.

   Die Vor  schubfedern 30 gemäss     Fig.    3 können zum  Beispiel so beschaffen sein, dass sie sich der  im wesentlichen     symmetrischen    Anordnung  der     Ausschnitte    225 der doppelkantigen  Klinge infolge der biegsamen Beschaffenheit  der Schenkel     112    anpassen, oder sie können  durch eine geringe Änderung in ihrer Lage  auf dem Deckel hierzu befähigt werden.

   Die  unwirksame     Schneidkante    der auf dem       Klingenhalter    aufgesetzten Doppelklinge       wird    gegen eine Berührung mit irgend einem    Teil des Deckels bei ihrer     Rückwärtsbewe-          gung    durch Anstossen der einen oder andern  Endwand 227'     bezw.    2273 der in bezug auf  die     Längsaxe    der Klinge im wesentlichen  symmetrischen Öffnung 227 gegen die ent  sprechende Anschlagseite des Vorsprunges  40 verhindert.

   Diese     unwirksame    hintere       Schneidkante    der doppelkantigen Klinge       wird    durch eine am Deckel 15 ausgebildete  Schutzfläche 15'     (Fig.1)    gegen eine zufällige       Berührung    derselben geschützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rasierklinge für Sicherheitsrasierapparate, gekennzeichnet durch eine Anzahl in der Mittelzone derselben seitlich voneinander angeordneter Anschläge, welche dazu -be stimmt sind, mit auf dem Klingenhalter eines hasierapparates vorgesehenen Anschlägen in Dingriff zu gelangen, um von diesen derart beeinflusst zu werden, da_ss die Klinge so weit verschoben wird, bis die Enden der Sehneid kante oder einer der Schneidkanten derselben an vorn am genannten Klingenhalter vorge sehenen Stellungsanschlägen Rückhalt fin den.
    UNTERANSPRü CHE 1. Rasierklinge nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine zwischen den Anschlägen derselben liegende, quer zur Längsase der Klinge verlaufende Öff nung, die bei der Verschiebung der Klinge gegen die Stellungsanschläge des Klingenhalters als Führung dient. 2. Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anschläge durch Kanten von in der Mittelzone der Klinge gelegenen, in den gegenüberlie genden Stirnseiten derselben vorgesehenen Ausschnitten gebildet sind. 3.
    Rasierklinge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 und 2, mit zwei Schneid kanten, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschnitte im wesentlichen symmetrisch sind in bezug auf die Längsaxe der Klinge, so dass die die Anschläge bilden- den Kanten der genannten Ausschnitte ungefähr gleich weit von den entsprechen den benachbarten Schneidkanten entfernt sind.
    .l. Rasierklinge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die bei einer Verschie bung der Klinge als Führung dienende Öffnung im wesentlichen symmetrisch ist in bezug auf die Längsaxe der Klinge, so dass die Endwände der Öffnung ungefähr gleich weit von den entsprechenden be nachbarten Schneidkanten entfernt sind.
CH150677D 1929-02-02 1930-02-01 Rasierklinge für Sicherheits-Rasierapparate. CH150677A (de)

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