CH150687A - Ringventil. - Google Patents

Ringventil.

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CH150687A
CH150687A CH150687DA CH150687A CH 150687 A CH150687 A CH 150687A CH 150687D A CH150687D A CH 150687DA CH 150687 A CH150687 A CH 150687A
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CH
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Co Hoerbiger
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Hoerbiger & Co
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      Ringventil.       Bei der Konstruktion von selbsttätigen  Ringventilen für     Kolbenarbeitsmaschinen,    wie  Pumpen, Verdichter usw., war man stets dar  auf bedacht, neben     möglichster    Gewichtsver  minderung und Ausnützung des gegebenen  Raumes auch eine möglichst reibungslose  Führung der bewegten Teile zu erzielen.  



  Die bekannten Ringventile mit gleiten  der Führung unterliegen der Abnützung der  sich reibenden Teile; die gleichfalls bekann  ten Ringventile mit aus der Ventilplatte aus  geschnittenen oder an ihr befestigten federn  den Lenkern beanspruchen um so viel mehr  Raum als zur Unterbringung dieser Lenker  notwendig ist.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Ringventil, bei dem die Führungsreibung  ohne wesentliche Erhöhung der Raumbean  spruchung dadurch auf ein Mindestmass ge  bracht wird, dass zwischen dem Führungs  körper und dem Ventilkörper mindestens ein  Wälzelement angeordnet ist. Als solche Wälz  elemente können insbesondere Kugeln, Rollen    oder zylindrische Schraubenfedern zur Ver  wendung gelangen.  



  Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes dar.  



  In     Fig.    1 ist ein Ringventil, bei dem Ku  geln als Wälzelemente verwendet sind, in  axialem Schnitt dargestellt.  



       Fig.    2 zeigt dieses Ausführungsbeispiel in  Draufsicht bei abgenommenem Ventilfänger.  Der Ventilkörper 2 besitzt einen nach  aufwärts ragenden Ringflansch 22, der eine  zylindrische Lauffläche mit zur Ventilachse  parallelen Erzeugenden für die Kugeln 1  aufweist. Die     Ventilfängerplatte    6 ruht auf  der einen     Stirnfläcbe    des zylindrischen Füh  rungskörpers 3, der den Bolzen 20 umschliesst  und mit seiner andern Stirnfläche auf einer       Beilagscheibe    5 aufsitzt. In zur Ventilachse  parallelen Rillen des Führungskörpers 3 sind  Flachfedern 4 eingesetzt, welche die andere  Lauffläche für die Kugeln 1 bilden.

   Das Ein  setzen der Federn 4 erfolgt mit     Vorspannung,     so dass sie die Kugeln 1 ständig gegen die  Lauffläche am Flansch 22 des Ventilkörpers      2 pressen. Im entspannten Zustande besitzen  die Federn 4 die aus     Fig.    3 ersichtliche Form.  Zwischen Ventilkörper 2 und Ventilfänger 6  sind die Schraubenfedern 21 eingeschaltet.  



  Beim Ventilhub nimmt der Ventilkörper,  wie ersichtlich, die Kugeln mit und wälzt  sich auf ihnen ab, so dass die Führungsrei  bung auf das durch die Punktberührung be  dingte Mindestmass herabgesetzt ist. Die Ab  messungen der Lauffläche am Ringflansch  22 sowie der Rillen im Führungskörper 3       bezw.    der Federn 4 sind solche, dass die Kugeln  1 bei der Ventilbewegung niemals die Lauf  flächen verlassen können.  



  Die Anordnung der Federn 4 bietet ausser  der Sicherung des     Mitnehmens    der Kugeln  bei der Ventilbewegung auch den Vorteil, dass  die Führungskörper leicht austauschbar sind.  



  In den     Fig.    4 und 5 ist in zwei zueinan  der senkrechten Schnitten ein anderes Aus  führungsbeispiel dargestellt, bei dem die  Laufflächen für die die Wälzelemente bilden  den Kugeln 1 durch einen Ringflansch 22 an  der Aussenseite des Ventilkörpers und durch  Federn 8, die in Führungsrillen im zylin  drischen Teile 9 des auch als Ventilfänger 6  dienenden Führungskörpers 6 angeordnet sind,  gebildet werden.  



  Die     Fig.    6 zeigt ein Ausführungsbeispiel,  bei dem nur ein Wälzelement vorgesehen ist,  das aus einer zylindrischen Schraubenfeder  besteht.     Fig.    7 zeigt eine Draufsicht auf die  ses Ventil bei abgenommenem Fänger, wo  gegen     Fig.    8 die Draufsicht bei aufgebrach  tem Fänger darstellt. Die bei diesem Aus  führungsbeispiel verwendete Schraubenfeder  hat die Wirkung von ebenso vielen rollenden  Ringen, als sie Windungen besitzt. Die An  pressung der Schraubenfeder an den Ring  flansch 17 des Ventilkörpers 11 erfolgt durch  den federnden Ring 12, der den Führungs  körper 18 umschliesst und durch einen auf  geschnittenen, nach aussen federnden Zylinder  gebildet wird.

   In die Stege des Ventilfängers  14 ist ein Ring 13 eingesetzt, der als Hub  begrenzung für die Schraubenfeder 10 dient.  



  In     Fig.    9 ist im     Axialschnitt    -eine andere  Ausführungsform .unter Verwendung einer    Schraubenfeder als Wälzelement dargestellt,  wobei die Laufflächen der Schraubenfeder 16  einerseits durch einen an der Aussenseite des  Ventilkörpers sitzenden     Ringflansch    17 und  anderseits durch einen federnden Ring 15,  der in eine     Ausnehmung    im zylindrischen  Teil des auch als Ventilfänger dienenden Füh  rungskörpers 19 eingesetzt ist, gebildet wer  den. In diesem Falle muss natürlich der Ring  15 nach innen federn.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ringventil, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen dem Führungskörper und dem Ventilkör per mindestens ein Wälzelement angeordnet ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Ringventil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wälzele- mente einerseits auf einer von einem Ring flansch am Ventilkörper gebildeten Lauf fläche und anderseits auf einer Lauffläche am Fübrungskörper laufen. 2. Ringventil nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der zwei Laufflächen durch fe dernde Organe gebildet ist, welche die Wälzelemente ständig gegen die -andere, starre Lauffläche pressen. 3.
    Ringventil nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die aus Kugeln (1) beste henden Wälzelemente durch Federn, die in Rillen des Führungskörpers gelagert sind und die eine Lauffläche bilden, stän- dig-gegen die durch den Ringflansch des Ventilkörpers gebildete, zweite Lauffläche gedrückt werden. 4. Ringventil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein aus einer Schraubenfeder bestehendes Wälzelement vorgesehen ist, und dass diese Schrauben feder durch eineu federnden Ring, der die eine Lauffläche bildet, ständig gegen einen die zweite Lauffläche bildenden Ringflansch des Ventilkörpers gepresst wird.
CH150687D 1929-11-05 1930-10-30 Ringventil. CH150687A (de)

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AT150687X 1929-11-05

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CH150687A true CH150687A (de) 1931-11-15

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ID=3646271

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CH150687D CH150687A (de) 1929-11-05 1930-10-30 Ringventil.

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