CH150722A - Verfahren zum Regeln von parallelarbeitenden Wechselstromkraftwerken. - Google Patents

Verfahren zum Regeln von parallelarbeitenden Wechselstromkraftwerken.

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CH150722A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

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  Verfahren zum Regeln von     paralleIarbeitenden,        Wechselstromlcraftwerken.       Es ist bekannt, mehrere     Wechselstrom-          kraftwerke,die    parallel auf ein gemeinsames  Netz arbeiten, so zu regeln,     dass    eines oder  mehrere von ihnen konstante Leistung ab  geben, während andere Kraftwerke die Be  lastungsspitzen decken.

   Bei den erstgenann  ten Kraftwerken     stelien,die    Antriebsmaschi  nen lediglich unter dein     Einfluss    von     Lei-          stungs.reglern,    welche auf     konstaute        Lei-          stungsa,bgabe    regeln, während die zur Spit  zendeckung dienenden Kraftwerke mit Ge  schwindigkeitsreglern ausgerüstet sind.  



  Gemäss der Erfindung werden wenigstens  eine erhebliche Anzahl     sämtlielier        Antriebs-          mascliinen    für die Generatoren in ihrer  Leistungsabgabe so geregelt,     dass    sie einen  ihnen auferlegten Prozentsatz eines     genies-          senen    veränderlichen     Leistungsverbrauehes     decken, wobei aber die Frequenz im Netz  durch eine oder mehrere mit     Gescliwindig-          keitsreglern        ausgestaIteten        Antriebsmas,chine     konstant gehalten wird.

   Dieses -Verfahren    eignet sich besonders für den     Zusammen-          schluss    grösserer Überlandkraftwerke, die  einen Gesamtleistungsverbrauch erheblicher  Grösse zu decken haben. Die     Sehwankungen     des     Gesamtverbrauclies    so grosser weit ver  zweigter Netze sind im Verhältnis zur Grösse  dieses Gesamtverbrauches nicht erheblich, so       dass    der jedem Kraftwerk zufallende Anteil  der Gesamtleistung Schwankungen nur in  mässigen Grenzen unterworfen ist.

   Im Gegen  satz hierzu hat das bekannte Verfahren den  Nachteil,     dass    nach Abzug eines konstanten  Teils der     G#esamtlast    eine stark veränderliche  Spitzenlast übrig bleibt, deren Schwankungen  ,einen hohen absoluten Wert haben, so     dass     eine oder mehrere Kraftwerke allein diese  Schwankungen nur schwer beherrschen     #nd     dabei sicher nicht wirtschaftlich arbeiten  können.  



  Die Leistung, die gemäss der Erfindung  unter die einzelnen Kraftwerke     proportiona.1     aufgeteilt wird, bleibt zweckmässig hinter      dem     Gesamtverbrauell    um einen Restbetrag  zurück. Dieser Rest -wird wenigstens teil  weise von einem Kraftwerk übernommen  werden, das nicht durch Leistungsregler, son  dern durch     Geschwiudigkeitsregler    beherrscht  wird, und auf diese Weise die Frequenz     kan-          stant    hält. Gleichzeitig gleicht es Ungenauig  keiten aus, die beider Leistungsmessung über  grosse Entfernungen und bei der Leistungs  regelung nicht ganz vermeidbar sein werden,.  



  Der dem     frequenzhaItenden    Kraftwerk  zugewiesene Anteil der Gesamtlast kann     sioll     von dieser um einen konstanten Betrag unter  scheiden, oder der Gesamtbetrag wird unter  die Kraftwerke so verteilt,     dass    die Bruchteile  nicht die Einheit ergeben, sondern     dass    ein  restlicher Bruchteil für das     frequenzhaltende     Kraftwerk übrig bleibt. Dieses nimmt dann  an den Schwankungen der Gesamtlast in  demselben Verhältnis teil, wie die übrigen  Kraftwerke, lediglich, mit dem Unterschied,       dass    es auch die Ungenauigkeiten der     Last-          verteilungen    noch     auszugleialie'n    hat.

   Der  Restbetrag kann jedoch beliebig klein gehal  ten werden, und zwar um so     klein-er,        je    ge  nauer die     Regeleinrichtungen    in den, verschie  denen Kraftwerken arbeiten. Das Kraftwerk  oder die Maschine,     welchedie    Frequenz kon  stant hält, ist dann an der Deckung des<B>ge-</B>  samten Leistungsbedarfes nicht wesentlich  beteiligt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in     Abb.   <B>1</B> schematisch dargestellt.  



  Mit<B>1,</B> 2,<B>3</B> und 4 sind die an das gemein  same Netz<B>5</B> angeschlossene     Kraftstationen     bezeichnet, von welchen der Übersichtlichkeit  halber nur<B>ja</B> ein     Maschinensatz    dargestellt  ist. Die Turbinen der Kraftwerke<B>1,</B> 2 und  <B>3</B> sind mit     Leistungsreglern   <B>61, 62, 63</B> aus  gerüstet. Zweckmässig sieht man auch einen  Regler vor, der beim Ausfall der Last eine  unzulässige Drehzahlsteigerung verhindert.  An Stelle     von    Leistungsreglern kann man  auch     Gesehwindigkeitsregler    benutzen, deren  Charakteristik in geeigneter Weise zwecks  Regelung der Leistungsabgabe verändert  wird.

   Das Kraftwerk 4 dient zur     Konstant-          haltung    der Frequenz. Seine Antriebstur-         bine    ist mit dem Geschwindigkeitsregler<B>7</B>  versehen.  



  Die     Ferumessung    des Gesamtleistungs  bedarfes soll bei der in     Abb.        1,dargestellten     Anlage nach der an sieh bekannten, Impuls  methode geschehen. Zu diesem Zweck sind in  die Verbindungsleitungen     zwischenden    Gene  ratoren der Kraftwerke<B>1,</B> 2,<B>3,</B> 4 und dem  Verteilungsnetz<B>5</B> die als Impulsgeber aus  gebildeten Zähler<B>81, 82, 83,</B> 84 eingeschaltet.  Von diesen Impulsgebern führen Leitungen  zu der Überwachungsstelle<B>9,</B> die an einem  beliebigen Ort, beispielsweise einem Kraft  werk, untergebracht sein kann. An dieser  Überwachungsstelle werden die     von    den ein  zelnen Zählern gegebenen Impulse mit Hilfe  der Additionsvorrichtung<B>10</B> addiert.

   Eine  dazu geeignete Vorrichtung wird weiter  unten beschrieben werden. Die Additionsvor  richtung ist derart ausgebildet-,     dass    sie selbst  Impulse sendet, deren Zahl mit der     Gesamt-          impulszahl    übereinstimmt oder dieser pro  portional ist.

   Durch die von der Additions  vorrichtung gelieferten Impulse werden die  Regler der     Antriebsmasehinen    der     Kraft-          Werke   <B>1,</B>     2,   <B>3</B>     beeinflusst.    Zu diesem     Zweek          werdendie    von der     Additionsvorrichtung    ge  lieferten Impulse den     Vergleichsanordnungen     <B>111,</B> 112,<B>113</B> zugeführt, die auf die Regler  <B>61, 62, 6,3</B> einwirken und diese Regler so  einstellen,     dass    die von den Generatoren ge  lieferte Leistung einen, bestimmten Prozent  satz des Gesamtleistungsbedarfes ausmacht.

    Die Einrichtungen" die zur Beeinflussung der  Regler<B>61, 62, 63</B> geeignet sind, sind     weit-er     unten     beschriebm.     



  Zum Addieren der von den ]Kraftwerken  <B>1,</B> 2,<B>8</B> und 4 gelieferten Leistungen kann       man    beispielsweise in folgender Weise ver  fahren: Durch die von     jeeinem    der Impuls  geber<B>81</B> bis 84 gegebenen Impulse wird ein  Ankerwerk in Gang gesetzt, dessen Umdre  hungszahl dann proportional der Impulszahl       und    somit proportional der     Leistungdes    zu  gehörigen     Generators    ist.

   Mit Hilfe von  Differentialgetrieben werden dann die Um  drehungszahlen der den Impulsgebern<B>81</B> bis  84 zugeordneten Ankerwerke addiert und ein      besonderer als Kontaktgeber dienender Kol  lektor angetrieben, der dann<B>je</B> nach     derLamel-          lenzalil    eine der Summe der von den Zählern  <B>81</B> bis 84 gelieferten Impulse proportionale  oder mit dieser<B>-</B> Summe übereinstimmende  Zahl von Impulsen sendet. Man kann die  Addition der Impulse     ab-er    auch auf an  derem, beispielsweise elektrischem Wege vor  nehmen.  



  Eine     Ausfültrungsform    einer zum Regeln  der     Antri-ebsmaschinen    dienenden Vergleichs"       anordnung   <B>(111,</B> 112,<B>113)</B> ist in der     Abb.   <B>2</B>  schematisch dargestellt.  



  Die     vondem    Additionswerk<B>10</B> geliefer  ten Impulse werden mit Hilfe der Leitungen  12 dem Elektromagneten<B>13</B> zugeführt, dessen  Anker bei jedem Impuls das     Klinkrad    14 um  eine Teilung     weiterselialtet.    Das     Klinkrad     14 treibt die Scheibe<B>15</B> an, auf der das Reib  rad<B>16</B> läuft. Dieses Reibrad ist mit dem  Arm<B>17</B> gekuppelt, der mit zwei Kontakten  <B>18, 19</B> ausgerüstet ist.

   Zwischen diesen an       dem        gabelförinigen    Ende des Armes<B>17</B> be  festigten Kontakten     lieo--t,der    Kontaktarm 20,  der von dem     Klinkrad    21 angetrieben wird,  das seinerseits     #duroll    die von einem der Im  pulsgeber<B>81</B> bis 84 gelieferten Impulse in  ähnlicher Weise in Gang gesetzt wird, wie  das     Klinkrad    14. Der Kontaktarm 20 läuft       miteiner    der von dem zugehörigen Generator       bezw.    Kraftwerk abgegebenen Leistung pro  portionalen Geschwindigkeit um.

   Die     Um-          drellungsgeschwindigkeit    des Kontaktarmes  <B>17</B> ist dagegen     vondem        Geslaintleistungsver-          brauch    abhängig.

   Durch Verschieben der  Scheibe<B>15</B> gegenüber dem Reibrad<B>16</B>     kaun     das     Übersetzungsverliältnis    zwischen dem       Klinkrad    14 und dem     Hebelarni   <B>17</B> so ver  ändert werden,     dass    die     Umlaufsgeschwindig-          keit    des Hebelarmes<B>17</B> dem dem zugehörigen  Generator zugeteilten Prozentsatz des     Ge-          samtleistungsverbrauclies    entspricht. Die  Arme<B>17</B> und 20 laufen in gleichem Sinne  um.

   Die Einrichtung arbeitet in der Weise,       dass    eine der an dem Arm 20 befestigten  Kontakte mit dem Gegenkontakt in     Berüll-          rung    kommt, wenn eine     Geseliwin-digkeits-          differenz    zwischen dem Arm<B>17</B> und dem    Arm 20 besteht. Dies ist der Fall, wenn die  vom Generator gelieferte Leistung     nichtdem     Sollwert entspricht.

   Ist die von einem Gene  rator gelieferte Leistung kleiner als der die  sem Generator zugeteilte Prozentsatz der Ge  samtleistung (Sollwert), so sucht der Hebel  arm<B>17</B> der zugehörigen Vergleichsanordnung  den Hebelarm 20 zu überholen und es wird  der den Kontakt<B>18,</B> die Batterie 22, sowie  den Antriebsmotor 24 für die     Verstellvorrieli-          tung,d#es    Reglers enthaltende Stromkreis ge  schlossen und dadurch die Dampfzufuhr     er-          Ilölit.    Im umgekehrten Fall kommt der Kon  takt<B>19</B> mit dem Hebel 20 in Berührung und  führt die umgekehrte Bewegung herbei.  



  Eine regelbare     tbersetzung    zwischen dem       Klinkra,d    14 und dem Hebelarm<B>17</B> ist nicht  unbedingt erforderlich, wenn die     Lastvertei-          lung    zwischen den zu regelnden Kraftwerken  immer     gleielibleibt,    denn in diesem Fall kann  man durch geeignete Wahl der Zahnzahl       ,des        Klinkrades    14 dafür sorgen,     dass    der  Hebelarm<B>17</B> mit der richtigen     Gesehwindig-          keit    umläuft.  



  Die Einstellung der richtigen     Umlaufs-          geschwindigkeit    des Hebelarmes<B>17</B> kann  nicht nur mit Hilfe einer regelbaren     inecha,-          niselien    Übersetzung vorgenommen werden.  sondern man kann auch auf elektrischem  Wege diese Einstellung vornehmen.  



  Eine Einrichtung, die eine Veränderung  der     Umlaufsgescliwindigkeit    des     Hebela.rmes     <B>17</B> auf elektrischem Wege gestattet, ist in       Abb.   <B>3</B> schematisch dargestellt. Die der       Abb.   <B>2</B> entsprechenden Teile tragen die glei  chen Zahlen. Die vom Additionswerk<B>10</B><I>ge-</I>  lieferten Impulse werden mit Hilfe des,     #dop-          pelpoligen    Umschalters<B>25</B> in einen     elektri-          sehen    Strom     um-ewandelt.    dessen Mittelwert  der Impulszahl proportional ist.

   Der Strom  kreis des Schalters<B>25</B> enthält die Batterie<B>26,</B>  den Anker<B>27</B> des Gleichstromzählers 28, so  wie das     Messinstrument   <B>29.</B> Der Schalter<B>25</B>  wird mit Hilfe des Elektromagnetes<B>30</B> bei  jedem Impuls derart     uingesehaltet,        dass,    der  Kondensator<B>31</B> über das     Messinstrument   <B>29</B>       und    den Anker<B>2,7</B> des Zählers<B>28</B> entladen  und im entgegengesetzten Sinn wieder auf-      geladen wird. Der Zähler läuft dann mit  .einer dem     Gesamtverbraueli    proportionalen  Geschwindigkeit und das     Messinstrument   <B>29</B>  zeigt einen dem Gesamtverbrauch proportio  nalen Ausschlag.

   Die Feldwicklung<B>32</B> des  Zählers<B>28</B> wird von der Batterie<B>33,</B> gespeist,  in deren Stromkreis der veränderliche Wider  stand 34 liegt. Mit Hilfe dieses Widerstan  des kann das Feld und damit auch die     Um-          laufsgeschwindigkeit    des Zählers auf den  richtigen Wert eingestellt werden. Der Zähler  28 treibt den als     Kollekter    ausgebildeten  Kontaktgeber<B>35</B> an, durch den der     Strom-          kTeis        des    Elektromagnetes<B>36</B> abwechselnd  geschlossen und geöffnet wird.

   Der Elektro  magnet<B>36</B> setzt mit,     Hilfeseines    Ankere,<B>37</B>  das mit     dem    Arm<B>17</B> gekuppelte     Klinkrad   <B>38</B>  in Bewegung. Der übrige Teil der Einrich  tung entspricht der Einrichtung nach     Abb.    2  Die richtige     Umdrebungszahl    des Armes<B>17</B>  kann durch Verändern des Stromes in der  Feldwicklung<B>32</B> eingestellt werden.  



  Beidem in     Abb.   <B>1</B> dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung     übernimint    das  Kraftwerk 4 selbsttätig den Betrag     des    Ge  samtleistungsbedarfes, der von den Kraft  werken<B>1,</B> 2 und<B>3</B> nicht     gelief        ert    wird. Wird  das Kraftwerk 4 aus irgend einem Grunde       b-etri-ebsfälii":,#-,    so     mussein    anderes Kraftwerk,  zum Beispiel     einesder    Kraftwerke<B>1,</B> 2 oder  <B>3</B> die Regelung auf konstante Frequenz über  nehmen.

   In diesem Fall ist einer der Regler  <B>61</B> bis<B>6-3</B> der Beeinflussung durch die zu  gehörige     Vergleichsa-nordnung    zu entziehen  und die Drehzahl des     Generatars    mit Hilfe  eines besonderen. Reglers konstant zu halten.  Die Vergleichsanordnungen der übrigen  Kraftwerke werden in dem erwähnten Falle  zweckmässig durch Änderung des Über  setzungsverhältnisses     (Abb.    2, Scheibe<B>15,</B>  Reibrad<B>16</B>     bezw.        Abb.   <B>3,</B> Widerstand 34)  so eingestellt,     dass    die bisher vom Kraftwerk  4 gelieferte Leistung wenigstens zum Teil  von den übrigen Kraftwerken übernommen  wird.  



  Das Kraftwerk 4 kann auch mit einer  Vorrichtung zur Anzeige des, Gesamt  leistungsverbrauches ebenso wie die Kraft-    werke<B>1,</B> 2, und<B>3</B> versehen werden und kann  auch eine normalerweise ausgeschaltete Ver  gleichsanordnung besitzen, die erst in Tätig  keit tritt, wenn das Kraftwerk 4 aus irgend  welchen Gründen nicht auf konstante Fre  quenz, sondern in seiner     Leistungsabgabe    ge  regelt werden soll.  



  Es, kann     fürden    Parallelbetrieb einer An  zahl     von    Kraftwerken unter Umständen  zweckmässig sein, einige Kraftwerke auf  konstante Leistungsabgabe zu regeln und den       übrigbleibenden    Teil der Last auf eine An  zahl weiterer Kraftwerke zu verteilen. In  diesem Falle empfiehlt es sich, entweder die  Leistungsabgabe der auf konstante Leistung  geregelten Kraftwerke, nicht mit zu messen  oder nachträglich wieder abzuziehen, wenn  die Messung aus andern Gründen erwünscht  ist oder sieh nicht- -umgehen     lässt.    Ein Aus,       führungsbeispiel    der Erfindung dieser Art  ist in     Abb.    4 dargestellt. Die Kraftwerke  sind mit<B>3,9,</B> 40, 41, 42, 43 bezeichnet.

   Die  von dien Kraftwerken abgegebene Leistung  wird mit Hilfe der als     Impulsgeber    ausgebil  deten Zähler<B>889,</B> 840, 841, 842, 843     gemeg-          sen.    Die von den Impulsgebern gelieferten  Impulse werden nicht wie<B>-</B> bei der in der       Abb.   <B>1</B> dargestellten Anlage in der Sammel  stelle<B>9</B> addiert, sondern die Addition ge  schieht stufenweise in den     Addierwerken    44,  45, 46.

   Es sei angenommen,     dass    die Lei  stungsabgabe der Kraftwerke<B>39,</B> 40, 41 ge  regelt werden soll,     dass    ferner das Kraftwerk  42 die Frequenz konstant hält     und    das Kraft  werk 43 eine konstante Leistung an das     Nsstz     abgibt. Die den Kraftwerken zugeordneten  Vergleichsanordnungen sind mit, 4939, 4940,  4941 bezeichnet.     Umdie    Gesamtleistung ab  züglich der von dem Kraftwerk 43 geliefer  ten Leistung auf die übrigen Kraftwerke  aufzuteilen, kann man auf die Messung der  vom Kraftwerk 43 abgegebenen Leistung  verzichten. In diesem Falle wird der Im  pulsgeber (Zähler 843) nichtbenutzt.  



  Es kann vorkommen,     dass    man daran in  teressiert ist, in der Sammelstelle<B>9</B>     Auf-          Schluss        überden    Gesamtverbrauch zu erhal  ten. In diesem Falle werden die vom Impuls-           geber    843 gelieferten Impulse mit     Hilfe,des          Addierwerkes    47 zu den von den Impuls  gebern<B>839</B> bis 842 gelieferten Impulsen hin  zu addiert. Die von     Aden    Additionsvorrich  tungen gelieferten Impulse können auf ein       Messgerät    104 einwirken,     dass    den Gesamt  leistungsverbrauch anzeigt.  



  Selbst, wenn man an der Kenntnis des  Gesamtleistungsverbrauches nicht interes  siert ist,     lässt    sieh mitunter die Messung der  vom Kraftwerk 43 abgegebenen Leistung  nicht umgehen, zum Beispiel wenn die Im  pulsgeber<B>839-842</B> nicht in die Verbin  dungsleitungen zwischen den Generatoren  und ;den     Sammel:,schienen    eingeschaltet     wer-          ,den    können, sondern in den von den     Samm        el-          schienen    abzweigenden     Vearteilungsleitungen     liegen.  



  In den beiden zuletzt genannten Fällen,  bei welchen die     Leistungsa;bga;be,    des Kraft  werkes 43     mitgemessen    wird,     muss    man um  ,eine richtige Leistungsverteilung zu erhalten,  .die Leistung des Kraftwerkes 43 von der  Gesamtleistung     eubtrahieren.    Zu diesem  Zweck wird der Impulsgeber 843 durch die  gestrichelte Leitung<B>51</B> mit dem     Subtrahier-          werk   <B>50</B> verbunden. Durch dieses     Subtrahier-          werk    wird die Summe der von den Impuls  gebern<B>839</B> bis 843 gelieferten Impulse um  .einen der Leistungsabgabe des     Kraftwerkes     43 entsprechenden Betrag vermindert.

   Die       Vergleichsa,nordnungen    werden durch die  übrig bleibenden Impulse     beeinflusst.     



  Man kann die Subtraktion der Impulse  mit Hilfe von Vorrichtungen vornehmen, die  in ähnlicher Weise     gebautsind    wie die Addi  tionsvorrichtungen. Man kann beispielsweise,  durch die Impulse     Klinkräder    oder     Z-Anker-          systenie    in Gang setzen, die gleichsinnig auf  ein Differentialgetriebe einwirken, das einen  Impulse sendenden Kollektor antreibt.  



  Zum Subtrahierender Impulse kann man  auch eine Einrichtung verwenden, wie sie in       Abb.   <B>5</B> schematisch dargestellt ist.  



  Die von den Additionswerken 44 bis 47  gelieferten Impulse werden zunächst mit  Hilfe     ein-es        Kandensatars    und     ein-es    Doppel  umschalters (wie in     Abb.   <B>3</B> dargestellt     und       beschrieben) in einen elektrischen     Stram    um  gewandelt und dem     Ampere-Stundenzähler     <B>,51</B> zugeführt. Auf der Achse dieses     Ampere-          Stundenzählers    sitzt der Kollektor<B>52</B> auf  den die Bürsten<B>53,</B> 54 schleifen.

   Diese  Bürsten sind an einem von dem     Ampere-          Stundenzähler        55        amgetriebenen    Arm be  festigt und sind über Schleifringe mit der  Batterie<B>56</B> und den Vergleichsanordnungen  4939 bis 4941     (Abb.    4) verbunden. Dem       Ampere-Stundenzähler   <B>55</B> wird ein Strom  zugeführt, dessen Stärke der Zahl der von  dem Impulsgeber 843 erzeugten Impulse ent  spricht. Die Impulse des Impulsgebers 843  werden in der oben beschriebenen Weise in  einen elektrischen Strom umgewandelt. Die  Zähler<B>51</B> und<B>55</B> laufen in gleichem Sinne  um, so     dass    dadurch eine Subtraktion der Im  pulszahlen zustande kommt.  



  Die beschriebene Subtraktionseinrich  tung kann     au-eh    als     Additionseinrielitung     verwendet werden. In diesem Fall müssen  die Zähler in entgegengesetzter Richtung  umlaufen.  



  Anstatt     vonder    Zahl der Gesamtimpulse  eine von der Leistungsabgabe des Kraft  werkes 43 abhängige Impulszahl abzuziehen,  'kann man die     Gesamtimpulszahl    auch um  einen konstanten Betrag vermindern. In die  sem Falle     lässt        man,den    Zähler<B>55</B> durch     Hin-          durchleiten    eines konstanten Stromes mit  konstanter Geschwindigkeit umlaufen oder  ersetzt ihn durch ein Uhrwerk, einen Syn  chronmotor oder dergleichen.  



  <B>Es</B> kann unter Umständen     erwüns#cht     sein, die ein Netz speisenden Kraftwerke nur  in ihrer Leistungsabgabe zu regeln und ein  fremdes Netz zur     Frequenzkonstantlialtung     zu benutzen. Dieser Fall kann beispielsweise  eintreten, wenn eine Anzahl von wenig War  tung erfordernden     Asynehrongeneratoren    den  Leistungsbedarf eines Netzes vollständig  decken sollen. Zur     Konstanthaltung,der    Fre  quenz     *wird    zweckmässig ein schon bestehen  des Netz herangezogen. Es kann bei dem  gewählten Beispiel erwünscht sein,     dass        zwi-          sehen    den beiden Netzen möglichst wenig  Energie übergeht.

   Dies kann man vermel-      den, wenn man in die Verbindungsleitung  zwischen beiden Netzen einen Leistungs  messer einschaltet, der als Impulsgeber aus  gebildet ist. Die von diesem Impulsgeber     ge,-          lieferten    Impulse werden von der     Gesamtim-          pulszalil    subtrahiert, die der von den     Gen#era-          toren    gelieferten Leistung entspricht.

   Da  durch wird erreicht,     dass    beim Übergang von  Energie nach dem zur     Konstanthaltung    der  Frequenz     dien-enden    Netz die     Leistungosab-          gabe    so, lange vermindert wird bis der Ener  giestrom aufhört. Man kann jedoch die     Ein-          riclitung    auch so, treffen,     dass    ein konstanter  Leistungsübergang zwischen den beiden  Netzen vorhanden bleibt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  dieser Art ist in     Abb.   <B>6</B> dargestellt. An die  Verteilungsleitung<B>57</B> sind die Kraftwerke  <B>58, 59, 60, 61, 62</B> angeschlossen. Das Kraft  werk<B>62</B> soll auf konstante Leistungsabgabe  regeln, während die übrigen Kraftwerke zur       Dechanc    des wechselnden     Leistun(rsbedarfes     dienen. Die Frequenz soll mit Hilfe des vom  Kraftwerk<B>63</B> gespeisten Netzes 64 konstant  gehalten werden. Die Regelung der Kraft  werke<B>58</B> bis<B>61</B> geschieht in der bei der     Bp-          sehreibung    der     Abb.   <B>1</B> und 4 geschilderten  Weise.

   In     dieVerbindungsleitungen    zwischen  den Netzen<B>57</B> und 64 ist der als Impuls  geber ausgebildete Zähler<B>65</B> eingeschaltet.  Die von diesem Zähler gemessene Leistung  wird von der     Gesamtleis-tung    in Abzug     g---          bracht    und der Rest auf die Kraftwerke<B>58</B>  bis<B>61</B> verteilt. Die Leistung des Kraftwerkes  <B>62</B> wird nicht gemessen.

   Die Subtraktion     ge-          -schielit    in dem     Subtrahierwerk   <B>66.</B> Die Ein  wirkung der Impulse auf die Regler der in       Aden,        Kraftwerken,58    bis<B>61</B> aufgestellten     An-          triebsmasehinen    ist in     Abb.   <B>6</B> durch     ge-          strielielte    Linien angedeutet.

   Die Beeinflus  sung der Regler kann ohne Vergleichsanord  nungen durch     Leistungsmess-er        vorgenommer     werden, die in geeigneter Weise mit Kon  takten ausgerüstet     sind,oder        dieeinen    Wider  stand verändern, der in einen Stromkreis  eingeschaltet. ist, der auf die Regler einwirkt.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung ge  stattet die Verteilung eines veränderlichen    Leistungsbedarfes auf mehrere Kraftwerke  nach einem     besümmten    Schlüssel. Die Ver  teilung     Üer    Last kann im Laufe eines be  stimmten, Zeitabschnittes, zum Beispiel im  Laufe eines Tages mit Hilfe von     Fahrplan-          reglern    verändert werden.

   Bei den, beschrie  benen Einrichtungen wäre es, notwendig, die  regelbaren Glieder der     Vergleichsanordnun-          gen    derart zu beeinflussen,     dass    sie,     die        Last-          verteilung    im Laufe eines bestimmten     Zeit-          absclinittes    in der gewünschten Weise ver  ändern.<B>.</B>  



  An     Stelledie    Regelung abhängig von der  tatsächlich abgegebenen Leistung vorzu  nehmen, kann man auch die     Blindleistungs-          abgabe    zur Regelung mit heranziehen, schon  um auch die     Blindleistung    auf die Energie  erzeuger gleichmässig zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Regelung von paxallel ar beitenden, insbesondere räumlich weit von- ,einander entfernten Wechselstromkraft- werken, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens eine erhebliche Anzahl sämtlicher<B>An-</B> triebsmaschinen in ihrer Leistungsabgabe selbsttätig so geregelt werden, dass sie einen ihnen auferlegten Prozentsatz eines gemes- senlen veränderlichen Leistungsverbrauelles ,decken,
    daU aber die Frequenz im Netz durch eine Oder mehrere mit Geschwindigkeits- reglern ausgestatteten Antriebsmaschinen konstant gehalten wird. UNTERANSPRüGEE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einen bestimmten Prozentsatz eines gemessenen Gesamt- leistungsverbraucUes, liefernden, Kraft werke auf eine Gesamtleistung eingeregelt werden, die einen bestimmten, Bruchteil des gemessenen veränderlichen Gesamt leistungsverbrauches beträggt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einen bestimmten Prozentsatzdes gemessenen Leistungsver- brauch,es liefernden Kraftwerke auf eine Gesamtleistung eingeregelt werden, die ,sich von dem gemessenen veränderlichen Gesamtleistm,-sver-braue,'h um -einen- kon stanten Betrag unterscheidet.
    <B>3.</B> Verfahren, nach Paten#ta#nspmeli, dadurch gekennzeichnet, dass die von einem auf konstante Leistungsabgabe geregelten Kraftwerk erzeugte Leistung nicht mit- gemessen oder vom Geeamt#leistungsver- brauch abgezogen. -wird. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet-, dass die von dem Leitungs, netz, aa das die in ihrer Leistungsabgabe zu regelnden Kraftwerke angeschlossen sind, an ein anderes mit einem besonderen Stromei:zeuger ausgerüstetes Netz abge gebene Leistung von<B>der</B> Gesamtleistung der in ihrer Leistungsabgabe geregelten Kraftwerke abgezogen wird. <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernmeldung der Leistungen nach der Impulsmethode ge schieht.
    <B>6.</B> Verfahren nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsabgabe der Stromerzeuger von zwei umlaufenden, die Regler der Kraftmaschinen beeinfluss- ten Kontaktpaaren gesteuert wird, von welchen, das eine abhängig von der vom Stromarzeuger abgegebenen Leistung und das andere abhängig von der der -Maschine zugeteilten (Sollwert) Leistung in Um lauf -\,ersetzt wird.
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