CH150724A - Elektrischer Hängeisolator. - Google Patents
Elektrischer Hängeisolator.Info
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Description
Elektrischer Hängeisolator. Es ist bekannt, den die Zugkräfte auf nehmenden Klöppel von Hängeisolatoren in der Weise im Isolatorkörper zu befestigen, dass in diesen eine den Schaft umgebende Hülse eingekittet wird, auf die sich dann der Klöppelkopf aufstützt.
Derartige Isolatoren sind auch schon so ausgeführt worden-, dass KlöppelloGli und Aussenfläclie der Träger- b-ülse umgekehrt kegelförmig gestaltet sind, wodurch die Zugkräfte ausser in der Form von Schubspannungen auch als Druakkräfte auf den Isolatorkörper übertragen werden, und zwar auf einer vergleichsweise sehr grossen FläcIle.
Gegenstand der Erfindung ist eine wei tere Vervollkommnung diese-, bekannten Hängeisolators. Während bei -der vorerwähn ten bekannten Ausfültrungsform die Trägfr- Uülse zweiteilig ausgeführt werden musste, um sie sicher in dem umgekehrt kegelförmig gestalteten Klöppelloch festlegen zu können, wird erfindungsgemäss die Hülse einteilig ausgeführt, aus einem geeigneten hoellwer- tigen Material, zum Beispiel Porzellan, und durch die Seliwindung des Porzellankörpers im Garbrand im Klöppellooll festgehalten.
Sie wird nämlich so bemessen, dass sie, bevor der Isolatorkörper fertiggebrannt ist, gerade noch in das, Klöppelloch eingeselioben werden kann, nicht aber wieder heraustreten kann, wenn der Isolatorkörper gebrannt und dem entsprechend geschwunden ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Er findung erläutert.
Fig. <B>1</B> zeigt im Längsschnitt sowohl wie in Ansicht die Ausführungsform ein-es Isala,- tors, und Figg. 2. und<B>3</B> zeigen im Längs schnitt nur,clen im Klöppelloch befindlichen und auf die Trägerhülse sieh abstützenden Klöppel, während der umgebende Isolator- körper nur angedeutet ist.
In dem Isolatorkörper <B>1,</B> der in der üb- lieben Weise eine aufg-ekittete Kappe 2 hat. ist der Klöppel.<B>13</B> mittelst des Klöppelkopfes 14 durch Zwischenkörper<B>1.5</B> auf<B> </B> einer Trägerhülse<B>16</B> abgestützt, die aus mecha- niscli hochwertigem Material hergestellt ist.
Diese Trägerhülse ist aussen umgekehrt kegel förmig gestaltet. und zylindrisch durchbohrt, sie umgibt den Klöppel, über dessen Kopf sie geschoben werden kann, und ist so bemessen, dass sie in das Klöppellocli des Porzellan körpers<B>1,</B> wenn dieser noch luftirocken ist, eingescltoben werden kann.
Nun wird der Iso lator gebrannt, und hierbei schwindet infolge der vorerwähnten Walil der Abmessungen der Porzellankörper soweit, dass die Träger- hülso mit dem auf sie sich aufstützenden Klöppel nicht mehr aus, dem Klöppelloeli r ausgezogen werden kann.
Der beschriebene Isolator bietet die nach stehenden Vorteile: Der Klöppelzug wird durch die Zwis-chenkörper oder auf andere geeignete Wüise auf die Traghülse, nicht auf .den Isolatorkörper direkt, übertragen. Die Traghüls,e kann von mechanisch hochwer tigem Material hergestellt werden-, es ist also bis zu einem -,ewissen Grade unbedenklich, wenn der ZLig vom Klöppel auf die Träger- hülso nicht vollkommen gleichmässig, sondern nur auf mehr oder weniger einzelne Stellen übertragen wird.
Denn erst der nunmehr auf die Trägerhülse zur Wirkung gelangende Zug wird mittelst der grossen Kegelmantel- fläe'he vollkommen gleichmässig auf den Ise- latorkörper übertragen, dessen Material daher mit Rücksicht auf mög1ichste Horliwertigkeit in elektrischer Beziehung gewählt. werden kann, während auf die mechanische Druck festigkeit nicht mehr der Hauptwert gelegt zu werden braucht.
Als Zwischenstücke zur Übertragung der Zugkraft vom Klöppel auf die Trägerhülse können beliebige der für diesen Zweck bereits bekannten Körper Verwendung finden, also zum Beispiel wie in Fig. 1,der Federring 15, der durch einen zweiten Federring<B>17</B> zu nächst in seiner Lage gehalten. wird, oder Klötzehen, <B>18,</B> nach Fig. 2, oder Kugeln<B>19,</B> nach Fig. <B>3.</B>
Die nach Fertigstellung bestehenden Zwi schenräume zwischen Klöppel, TrägerlAlse, Isolatorhörper und Zwiselienkörpern werden durch eine geeignete Masse ausgefüllt. Hier für können alle die sonst schon für diesen Zweck uebräuclilielien Stoffe Verwendung finden, insbesondere Metalleingüsse und an dere nicht treibende Kitte, weiter aber Kunst harz, gegebenenfalls gemagert, zum Beispiel mit Porzellangriess oder Porzellanbrocken. Auf den Zeichnungen ist diese Füllmasse mit der Ziffer 20 bezeichnet..
In Fig. <B>3</B> ist eine bekannte Massnahme zur Verhinderung gegenseitiger Drehungen an gedeutet-. Die Trägerhülse<B>16</B> hat hier eine Längsnut 21, in die die Füllmasse miteinge- Olossen ist.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass die Trägerliülse aus keramischein Material hergestellt ist, wenngleich dieses in erster Linie in Frage<U>kommt.</U>
Essei bemerkt, dass es für die unter dem Namen "Kugelkopfisolator" bekannte Isola-' tortype bereits vorgeschlagen worden ist, den Klöppel auf einen in das Klöppelloeh ein gesetzten Zwischenkörper aufzustützen, der dadurch festgehalten wird, dass nach dem Einsetzen der Isolatorkörper erst gebrannt wird und dadurch so weit schwindet, dass der Zwischenkörper nicht mehr heraustreten kann.
Bei dem Kugelkopfisolator ist aber der Zwischenkörper ebenfalls als Teil einer Kugel ausgebildet und stützt sieh daher mit einer nur überaus geringen Druckiläclie auf die ebenfalls kugelig gestaltete Wandung des Klöppelloahes, so dass nur vergleialisweise ge ringe Druckkräfte übertragen werden können Bei dem nach der Erfindung ausgeführten Isolator können aber sehr grosse Druckkräfte übertragen werden, weil der Druck zwischen den vergleichsweise sehr grossen kegelförmi gen Fläch#en einerseits der Trägerhülse und anderseits der Klöppellochwandung aufge nommen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPROCH: Elektrischer Hängeisolator, bei dem der Klöppel auf einer den Schaft umgebenden, umgekehrt kegelförmig gestalteten Träger- hülse abgestützt ist, die in dem ebenso, um gekehrt kegelförmigen KlöppellocU befestigt ist, dadurch.gekennzeichnet, dass #die Träger- I,iülse einteilig ausgebildet und so bemessen ist, dass sie vor dem Garbrand des Isolator- körpers eingeführt, nachher aber wegen der Schwindung des letzteren nicht mehr heraus- genOmmen werden kann.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Elektrischer Isolator nach Patentan spruch, dadureli gekennzeichnet, dass der Klöppel mittelst Zwiselienkörper auf die Trägerhülse aufgestützt ist. 2. Elektrischer Isolator nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als Zwi- ,schenköiper Federringe verwendet sind.<B>3.</B> Elektrischer Isolator nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwi- solienkörper ein Federring verwendet ist, der durch ein-en zweiten Federring zu nächst in seiner Lage gehalten wird. 4. Elektrischer Isolator nach Unteranspruch <B>1,</B> dadureli gekennzeichnet, dass als Zwi schenkörper Klötzelien verwendet sind. <B>5.</B> Elektrischer Isolator nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenkörper Kugeln verwendet sind.<B>6.</B> Elektrischer Isolator nach Unteransprueli <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenräume zwischen Trägerhülse und Isolatorkörper und zwischen der ersteren und dem Klöppel und den Zwischenkörpern durch eine Füllmass#e ausgefüllt sind. <B>7.</B> Elektrischer Isolator nach Unteranspruch <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als Füll masse eine Metallegierung eingegossen wird. <B>8.</B> Elektrischer Isolator nach Unterauspruch <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als Füll masse Kunstharz verwendet ist.<B>9.</B> Elektrischer Isolator nach Unteranspruch <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als Füll masse nicht treibende Kitte verwendet ,sind. <B>10.</B> Elektrischer Isolator nach Unteranspruch <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet., dass das Kunstharz durch Hinzufügung von Por zellangriess gemagert ist. <B>11.</B> Elektrischer Isolator nach Unteranspruch <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass <B>da-,</B> Kunstharz durch Hinzufügung von Por zellanbrocken gemagext ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH150724D CH150724A (de) | 1929-08-19 | 1930-08-18 | Elektrischer Hängeisolator. |
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1930
- 1930-08-18 CH CH150724D patent/CH150724A/de unknown
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