CH150754A - Verfahren zur Zerlegung des zu sendenden Bildes in Bildpunkte bezw. zur Zusammensetzung des zu empfangenden Bildes aus den empfangenen Bildpunkten mittelst Geräten mit Primär- und Sekundärlenkvorrichtungen und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Zerlegung des zu sendenden Bildes in Bildpunkte bezw. zur Zusammensetzung des zu empfangenden Bildes aus den empfangenen Bildpunkten mittelst Geräten mit Primär- und Sekundärlenkvorrichtungen und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.

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  Verfahren zur Zerlegung des zu sendenden Bildes in Bildpunkte     bezw.    zur  Zusammensetzung des zu empfangenden Bildes aus den empfangenen     Bildpunkten          mittelst    Geräten mit Primär- und     Sekundärlenkvorrichtungen     und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  eine Einrichtung für die Fernübertragung  von ruhenden oder bewegten Bildern (Bild  übertragung, Fernsehen,     -Fernkino.).    Sie ist  anwendbar, ob die Übermittlung mit Draht  oder     drahtlo-s    erfolgt.  



  Die bisherigen Sende- und Empfangs  geräte lassen für jedes Gerät nur eine ein  für alle Male gegebene     Bil(Ipunktzahl    zu.  Man mache sich dies an einer Einrichtung  mit umlaufenden Scheiben klar. Wollte man  nämlich zwecks Erhöhung der Bildpunktzahl  die     Umlaufzahlen    der Scheibe erhöhen, so  könnte man damit doch nicht die Zerlegung  des Bildes in eine grössere Anzahl von Bild  punkten ermöglichen, und zwar schon des  wegen nicht, weil ein und dieselbe Scheiben  einrichtung den einzelnen     Bildpunkten    nur  die eine, durch die Schlitzbreiten bedingte  Flächengrösse geben kann.

   Nun könnte man    zwar die einzelnen     Bildpankte    an Fläche  auch etwas grösser sein lassen, als der Bild  punktzahl entspricht, so     dass    sie sich etwas  überlappten, dies kann sogar gewisse Vorteile  haben, anderseits kann es aber auch nur bis  zu einem ausserordentlich geringen Mass zu  lässig sein, weil sich sonst das Bild über  mässig     verwisahte.    Ebenso kann man auch  das     Kleinersein    der Flächengrösse der     einzel-          .neu    Bildpunkte nur bis zu einem sehr gerin  gen     Prozentualmasse    zulassen, denn sonst  würden die Zwischenräume zwischen den  Bildpunkten zu gross werden,

   um noch einen  einigermassen geschlossenen Bildeindruck er  möglichen zu können.  



  Alles dies gilt übrigens nicht nur für  Scheibeneinrichtungen, sondern in grundsätz  lich völlig gleicher Weise auch für andere  Arten der Zerlegung und Zusammensetzung  von Bildern, also auch für Spiegelräder.      Es ist auch noch aus einem andern  Grunde unmöglich, mit den bisherigen Ge  räten aus der für das jeweilige Gerät vor  bestimmten Bildpunktzahl     lierauszugelien,     nämlich dem,     dass    die Sekundär- und die  Primärzerlegung     bezw.    die Sekundär- und  die     Primärzusa        mmensetzung    nur bei der  einen, eben der vorbestimmten     Bildpunktzalil     in richtiger Übereinstimmung miteinander  arbeiten.  



       Uin    sich dies klar zu machen, stelle man  sich zum Beispiel den Empfang mittelst eines  Spiegelrades mit sagen wir<B>1,00</B> auf dem  Umfang gleich     verteilt-en    Spiegeln vor, bei  welchem von einem Spiegel an jeder nach  folgende, im Vergleich zu dem vorangehen  den Spiegel auf eine um einen sehr kleinen  Winkel geringere Neigung zur Drehachse des  Rades eingestellt ist und schliesslich auf den  Spiegel geringster Neigung unmittelbar wie  der der Spiegel     grösstec    Neigung     fülgt.     



  Ein solches Spiegelrad ist nur für die       Bildpunkt-zahl   <B>10000</B> geeignet, das heisst für  den Fall,     dass    das Bild (beim Senden) in  <B>100</B> Zeilen zu<B>je 100</B> Bildpunkten zu zer  legen     bezw.    (beim Empfang) aus<B>je 100</B>  Bildpunkten in<B>100</B> Zeilen zusammenzuset  zen ist. Denn, da jeder Spiegel die     Bildpunkte     in eine neue, folgende Zeile einordnet und  ein Tür alle Mal<B>1.00</B> Spiegel vorhanden sind,  so können<U>immer</U> nur<B>100</B> Zeilen geschrieben  werden, mit einer andern Bildpunktzahl ist  aber notwendig auch eine andere Zeilenzahl  verbunden, so verlangt ja zum Beispiel die       Bildpunktzahl    40000 die Einordnung der  Bildpunkte -zu<B>je</B> 200 und 200 Zeilen.  



  Grundsätzlich dasselbe gilt auch für die  Zerlegung und die Zusammensetzung mittelst  Schlitzscheiben.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung  kennzeichnet sich dadurch,     dass    man zum  Zwecke der Ermöglichung der Einstellung  des Gerätes auf verschiedene Bildpunktzahlen  die beiden     Lenkvorrichtungen    hinsichtlich  des Verhältnisses ihrer Arbeitshäufigkeiten  zueinander veränderlich und einstellbar an  treibt, und. die. die     Bildpunktgrösse    bestim-         mende    Weite der     Liehtstrahlendurchgänge     entsprechend dem jeweils eingestellten     Ver-          Uältnis    der Arbeitshäufigkeiten der Lenkvor  richtungen zueinander grösser oder kleiner  einstellt.  



       Zur    Ausübung des Verfahrens gemäss der  Erfindung kann eine Einrichtung dienen, die  sich dadurch kennzeichnet,     dass    die     Sekun.-          därlenkvorrichtung    so viel einzelne     Licht-          bündellenker    besitzt, als im Mindestfall die  zu sendenden Bilder in Zeilen zu zerlegen       bezw.    die empfangenen Bildpunkte in Zeilen       #nnzuordnen    sind, und     dass    ihre Arbeits  häufigkeit gegenüber der     Primärlenkvorrich-          tung    über das der geringsten Zeilenzahl ent  sprechende Mass hinaus gesteigert werden  kann,

   und     dass    Vorrichtungen zur Einstel  lung der     Bildpunktilächengrösse    entsprechend  der gewählten Bildpunktzahl vorgesehen  sind.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsformen der Einrichtung gemäss der Er  findung dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt ein Empfangsgerät nach der  Erfindung im Längsschnitt;       Fig.   <B>22</B> zeigt die     Sekundärlenkvorrichtung     desselben Gerätes in Ansieht;       Fig.   <B>3</B> zeigt in einem Schnitt einen       Durcligangsspalt    des umlaufenden Teils der       Sekundärlenkvorriehtung;          Fig.    4 zeigt die     Einstellbarkeit        der    Breite  der Durchgangsspalte des umlaufenden Teils  der     Sekiiudärlenkvorriehtung;          Fig.   <B>5</B> zeigt die Vorrichtung zur genauen  Bestimmung der Spaltbreite beim Einstellen-.

         Fig.   <B>6</B> zeigt in Abwicklung die die     Pri-          märlenkvorrichtung    bewegende Führungs  kurve;       Fig.   <B>7</B> zeigt ein zweites Empfangsgerät  nach der Erfindung in einem Längsschnitt;

         Fig.   <B>8</B> zeigt eine Ansicht der umlaufen  den Teile der beiden     Lenkvorrichtungen;          Fig.   <B>9</B> ist eine schematische Darstellung  einer ganzen Empfangseinrichtung mit einem  Gerät nach     Abb.   <B>7;</B>       Fig.   <B>10</B> zeigt einen Teil der     Synehroni-          sierungsvorrielitung    für das Synchronisieren  der     Primärlenkvorrielitung;              Fig.   <B>11</B> zeigt ein drittes Empfangsgerät  im Längsschnitt;       Fig.    12 zeigt eine Endansicht dieses Ge  rätes;

         Fig.   <B>15</B> zeigt eine perspektivische Ansicht  eines vierten Empfangsgerätes mit Licht  quelle, Vorrichtung zum Steuern derselben  vom Empfänger aus, Blende     usw.;          Fig.   <B>16</B> zeigt dasselbe Gerät     im'Längs-          schnitt,    wobei die Lichtquelle, die Vorrich  tung zum Steuern des     Lielitbündels,    die  Blende     usw.    schematisch dargestellt sind;       Fig.   <B>13</B> und 14 zeigen eine einstellbare  Blende in einer Ansicht und einem vertikalen  Schnitt;

         Fig.   <B>17</B> zeigt ein fünftes Empfangsgerät  in einem Längsschnitt., gleichfalls mit     sehe-          matisc'h    dargestelltem Strahlengang von der  Lichtquelle aus;       Fig.   <B>18-</B> zeigt in schematischer Darstel  lung eine Einzelheit des Gerätes nach     Fig.   <B>17.</B>  Die in den     Fig.   <B>1,</B> 2,<B>3,</B> 4 und<B>5</B> darge  stellte Einrichtung kann ihren     Haup-Heilen     nach sowohl als Sendegerät, als auch als  Empfangsgerät verwendet werden. Die nach  folgende Beschreibung setzt beispielsweise  die Benutzung als Empfangsgerät voraus.  



  Die Welle<B>1</B> denke man sich mittelst der  Kupplungsscheibe 2 mit der Welle eines  schnell     umlaufenden    Motors gekuppelt. Auf  ihr sitzt fest verheilt der Träger<B>3</B> einer aus  den Einzelscheiben 4 und<B>5</B> bestehenden  Doppelscheibe.     Jederder    beiden     Einzelsehei-          ben    4 und<B>5</B> besitzt längs des Umfanges  in gleichen Abständen voneinander radiale       Sel-ilitze   <B>6</B>     bezw.   <B>7.</B>  



  Die Schlitze<B>6</B> der Scheibe 4 bilden mit  den Schlitzen<B>7</B> der Scheibe<B>5</B> paarweise  Durchgangsspalte durch die Doppelscheibe 4,  <B>5.</B> Jeder dieser Spalte     (Fig.   <B>3)</B> ist der     Off-          nungsbreite    nach gleich dem Abstand der  einen Längskante<B>8</B> des Schlitzes<B>6</B> von der       andersseitigen        Längskante   <B>9</B> des Schlitzes<B>7.</B>  Es sind nun die Scheiben 4 und<B>5</B> durch     Dre.-          hung    um kleine Winkel in     bezug    aufeinan  der einstellbar und in jeder einstellbaren  Lage aneinander feststellbar, infolgedessen  kann man den Durchgangsspalten<B>8, 9</B> der    Doppelscheibe 4,

  <B>5</B> jede     Offnungsbreite    von  Null bis zu der vollen Breite der (zum Bei  spiel gleich breit vorausgesetzten) Schlitze<B>G</B>       bezw.   <B>7</B> geben.  



  Zur Ermöglichung der Einstellung der  beiden Einzelscheiben 4 und<B>5</B> zueinander  sind im einfachsten Fall, wie in     Fig.    4 dar  gestellt, die Löcher<B>10</B> für die     Schraubbolzen          lxl,    mittelst welchen die Einzelscheiben 4 und  <B>5</B> an dem Träger<B>3</B> und aneinander befestigt  sind, in der Umfangsrichtung in solchem  Masse länglich ausgebildet,     dass    bei gelocker  ten     Bolzenmuttern   <B>1.9</B> die Einzelscheiben<B>-1</B>  und<B>5</B> im Höchstfalle um den der     crrössten     Spaltbreite entsprechenden Winkel, der<B>ja</B>  sehr klein ist, in     bezug    aufeinander verdreht       2D     werden können.  



  Um die jeweils gewünschte Spaltbreite  ihren Massen nach genau treffen zu können,  besitzt, wie in     Fig.   <B>5</B> dargestellt, eine der       Einzelseheiben,    zum Beispiel die Scheibe 4.  einen Ausschnitt und ist einerseits auf der  zur Scheibe 4 gehörenden, zwecks     Schärfung     der innern     Aussehnittkante   <B>13</B>     abgesehrägten     Fläche 14, längs der Ausschnittkante<B>13</B> und  anderseits auf der durch den Ausschnitt  sichtbaren Innenfläche der andern     Einzel-          scbeibe,    der Scheibe<B>5,</B> längs derselben  Kante<B>13</B> eine     Messteilung    vorgesehen, wel  che die Spaltbreite,

   sagen wir in Zehntel  millimetern oder die Bildpunktzahlen, für  welche die betreffende     SpaItbreite    die rich  tige Bildgrösse ergibt, anzeigt. Die beiden  Teilungen sind zweckmässig     noniusartig    ge  teilt und zueinander in Beziehung gebracht.  



  In dem     Strahlenbereich    der von dem  Empfänger gesteuerten Lichtquelle ist noch  ein ruhender, zu den Spalten<B>8, 9</B> der Scheibe  4,<B>5</B>     gekreuzier    Spalt<B>15</B> vorgesehen, dessen  Breite gleichfalls genau einstellbar ist, und  zwar mittelst der mit Handrädchen<B>16</B>     ver-          sehenen        Scliraubenspindel   <B>17,</B> welche den  obern Teil der den Spalt<B>15</B> habenden Wand  der Höhe nach einzustellen erlaubt.

   Die  Spalte<B>8, 9</B> der Doppelscheibe 4,<B>5</B> einerseits  und den ruhenden Spalt<B>15</B> anderseits denke  man sich jeweils auf genau gleiche Breite  eingestellt, so     dass    von den Strahlen, welche      voll der seitens des Empfängers gesteuerten  Lichtquelle, die in     Abb.   <B>1</B> rechts zu denken  ist, kommen,<U>immer</U> nur ein dünnes Bündel  von genau quadratischem Querschnitt durch  die aus dem ruhenden Spalt<B>15</B> und den  Spalten<B>8, 9</B> der Doppelscheibe 4,<B>5</B> beste  hende Vorrichtung nach links durchgelassen  wird.  



  Das so begrenzte Strahlenbündel wird,  während ein Spalt<B>8, 9</B> der     Doppelselleibe    4,  <B>5</B> sieh vor dem ruhenden horizontalen Spalt  <B>15</B>     vorbeibewegt,    innerhalb der durch die  Länge des ruhenden Spaltes<B>15</B> gegebenen  Grenzen horizontal fortbewegt (in     Fig.   <B>1</B>  senkrecht zur Zeichenebene, in     Fig.    2 in  Richtung der Zeichenebene). Das Strahlen  bündel gelangt dann (siehe Pfeil in     Fig.   <B>1)</B>  zunächst auf den Spiegel<B>18,</B> von dort auf  den Spiegel<B>19</B> und von diesem schliesslich  auf den     Aufnahmeseliirm        bezw.    die Matt  scheibe 20.  



  Die horizontale Fortbewegung des     Strah.          lenbündels    äussert sich darin,     dass    die zeitlich  aneinander anschliessenden Bildpunkte, aus  welchen das Strahlenbündel bestellt, auf der  Mattscheibe 20 horizontal     aneinandergereillt     werden.  



  Nun beginnt aber, wenn ein Spalt<B>8, 9</B>  den Längsbereich des ruhenden Spaltes<B>1.5</B>  durchlaufen und damit die     von    ihm durch  gelassene     Bildpunktreihe    ihr Ende erreicht  hat, der nächstfolgende Spalt<B>8, 9</B> mit seiner       Bildpunktreihe    auf der Mattscheibe 20 wie  der genau dort, wo auch die Reihe des vor  angegangenen Spaltes begonnen hatte.

   Die  Bildpunkte der neuen Reihe sollen aber auf  der Mattscheibe 20 nicht an denselben Stel  len oder, wie man sagt, in derselben Zeile der  Mattscheibe 20 erscheinen, wie die von dem  vorausgehenden Spalt<B>8, 9</B> gelenkten Bild  punkte, sondern in der<B>-</B> jeweils anschliessen  den Zeile darunter (oder darüber,     jenaeli-          dem    man das Bild von oben nach unten oder  von unten nach oben     züsammensetzt).    Man       muss    also das Strahlenbündel auch noch in  vertikaler Richtung steuern.

   Hierzu ist der  Spiegel<B>18</B> um die Achse 21 drehbar und  wird er mittelst des Hebelgestänges 22,<B>23,</B>    24, dessen anderes Ende in einer Kurve<B>25</B>  des von- der Welle<B>1</B> mitgenommenen Kör  pers<B>26</B> geführt wird, entsprechend dem Ver  lauf der Kurve<B>25</B> gedreht. Eine Abwick  lung der Kurve<B>25</B> zeigt die     Fig.   <B>6.</B>  



  Man vergegenwärtige sieh nun, wie ein  Bildeindruck übertragen wird. Auf der     Sen-          derseite    wird das zu sendende Bild zeilen  mässig in (den Helligkeitswerten nach     ver-          sc'hiedene.)    Bildpunkte zerlegt. So ist zum  Beispiel bei einer Zerlegung in<B>10000</B> Bild  punkte die ganze Bildfläche in<B>100</B> Zeilen  und jede Zeile in<B>100</B> Bildpunkte zu zer  legen.  



  Diese Zerlegung     lässt    man zum Beispiel  in     %#    Sekunde vor sich gehen, und zwar  wählt man diese Gesamtdauer mit Rücksicht       auf    die bekannte Tatsache,     dass    Lichtein  drücke im menschlichen Auge ungefähr     '/",     Sekunde haften, so     dass    beim Empfang alle  innerhalb dieses Zeitraumes im Auge einge  troffenen Lichteindrücke<B>-</B> es sind dies die  Bildpunkte<B>--</B> zusammen empfunden werden,  also den geschlossenen Bildeindruck hervor  rufen.

   Selbstverständlich kann man die Ge  samtdauer der Zerlegung des Bildes     auel.     kürzer wählen; da hierdurch, an     deh    Verfah  ren und den Geräten aber nichts geändert  wird, sei der Einfachheit wegen in der Folge  immer nur die<B>-</B> übrigens auch zumeist  übliche<B>-</B> Gesamtdauer von     '/"    Sekunde vor  ausgesetzt.  



  Gleichzeitig wird auf der Empfangsseite  von dem Empfänger mittelst der vom Sender  ankommenden Impulse die Lichtquelle so ge  steuert,     dass    das von ihr ausgehende Licht  aus so vielen zeitlich unmittelbar aneinander  anschliessenden Lichtstössen besteht, wie auf  der     Senderseite    das Bild in Bildpunkte zer  legt worden ist, und     dass    diese     Lielitströme     im     Veihältnis    zueinander dieselben Hellig  keitsunterschiede aufweisen, wie die entspre  chenden Bildpunkte der     Senderseite.     



  In     Fig.   <B>1</B> ist das Lichtbündel von dem  nicht dargestellten Empfänger bereits in die  ser Weise gesteuert zu denken. Es bestehe  also aus zeitlich unmittelbar     aneinander-          schliessenden        Lichstössen,    und zwar errei-           ehen    gemäss dem gewählten     Zahlenbeispiel    in       '/",    Sekunde<B>10000</B>     soleehr    Lichtstösse, wel  che zusammen das zu empfangende Bild aus  machen, die Mattscheibe 20.

   Und nun sollen  diese Bildpunkte von den bewegten Spalten  <B>8, 9</B> und dem bewegten Spiegel<B>18</B> so gelenkt  werden,     dass    sie in der Fläche der Mattscheibe  20 als sichtbare Lichtpunkte räumlich genau  so angeordnet werden, -wie die entsprechen  den Bildpunkte in der Fläche des auf der       Senderseite   <U>aufgenommenen</U> Bildes angeord  net waren. Dann geben sie im menschlichen  Auge offenbar dieses Bild wieder.  



  Nun sind bei einem in<B>10000</B> Bildpunkte  zerlegten Bild die ankommenden Bildpunkte       (Lichtstösse),    -wie schon gesagt, zu<B>je 100</B> in  <B>100</B> Zeilen einzuordnen, das heisst es müssen  in     '/",    Sekunde<B>100</B> Spalte<B>8, 9</B> vor dem  ruhenden Spalt<B>15</B> vorbeilaufen, und es     muss     gleichzeitig der Spiegel<B>18</B> so gedreht wer  den,     dass    jede neue Punktreihe von<B>100</B> Punk  ten auf der Mattscheibe 20 nicht wieder in  derselben Zeile, sondern in der in der Fläche  der Mattscheibe räumlich anschliessenden  Zeile erscheint.

   Bei 20 Spalten<B>8,</B>     9.muss    also  die Doppelscheibe 4,<B>5</B> in     '/",    Sekunde<B>fünf</B>  Umdrehungen machen, man     muss    ihr mithin  eine Umlaufzahl von<B>3000</B> in der Minute  geben und gleichzeitig     muss    der Spiegel<B>18</B> so  gedreht werden,     dass    nach je<B>100</B> Punkten,  das heisst nach<B>je</B>     '/....    Sekunde<B>-</B> beim Be  ginn jeder Denen Zeile,<B>-</B> das     Liehtbündel     um einen Zeilenabstand tiefer (.oder höher)  auf der Mattscheibe 20 ankommt.

   Ist von  den<B>10000</B> Bildpunkten schliesslich der letzte  Bildpunkt auf der Mattscheibe 20 angekom  men, so beginnt gleich anschliessend die Wie  dergabe desselben Bildes von neuem. Der  Spiegel<B>18</B>     muss    dann also wieder in seine  Anfangslage zurückschnellen.  



  Die Kurve 25 steigt, wie die     Fig,   <B>6</B> er  kennen     filLft,    langsam gleichmässig an, der  Spiegel<B>18</B> erfährt also eine geringe konti  nuierliche Drehung, mit -welcher das Vor  rücken von Zeile zu Zeile bewirkt wird,  schliesslich geht     sieaber    steil wieder in die       Anfangslage    zurück, so     dass    mit Beginn jeder  neuen Bildwiedergabe<B>.</B> der Spiegel<B>18</B> das    Lichtbündel wieder in die     Anfangszeile        züi-          rückbringt.     



  Das Lenken     von    Zeile zu Zeile, welches  gemäss den     Fig.   <B>1</B> und 2 durch die schwin  gende Bewegung des Spiegels<B>18</B> bewirkt  wird, könnte man auch dadurch bewirken,       dass    man den Spalt<B>15</B> quer zu seiner Längs  richtung hin und her, also auf- und     ab-          bewegte.    Der Spiegel<B>18</B> könnte dann fort  fallen.  



  Zur Vereinfachung der Darstellung werde  nunmehr für die Folge und wie üblich das  Lenken der Bildpunkte zur Anordnung der  selben innerhalb der einzelnen Zeilen als     Se-          kundärlenken    und das Lenken zur Anord  nung von Zeile zu Zeile als     Primärlenken     bezeichnet. Demgemäss sollen auch die be  züglichen Vorrichtungen als     Sekundärlenk-          vorrichtungen    und als     Primärleukvorrichtun-          gen    bezeichnet werden.

   Im eben beschrie  benen Fall ist also die Vorrichtung mit dem  einen ruhenden Spalt<B>15</B> und den bewegten       Spalten-8,   <B>9</B> die     Sekundärlenkvorrichtung,     indem sie die Bildpunkte innerhalb der ein  zelnen Zeilen lenkt, und der Spiegel<B>18</B> die       Primärlenkvorrichtung.,    indem er die Punkt  reihen zeilenmässig getrennt     aneinanderreiht.     



  Wie nun schon eingangs gesagt ist, kön  nen bei den bisherigen Geräten mit einem       bestimmt-en    Gerät immer nur Bilder von  einer einzigen Bildpunktzahl empfangen wer  den.     Damitmit    demselben Gerät Bilder aller  Bi<B>,</B>     Idpunktzahlen    empfangen werden können,  wird das Gerät so ausgebildet,     dass    einmal,  wie schon beschrieben, die Flächengrösse der  einzelnen Bildpunkte auf das der jeweiligen       Bildpunktzahl    entsprechende Mass gebracht  werden kann und sodann,

       dass    die     Primär-          lenkvorrichtung    und die     Sekundärlenkvor-          richtung    nicht wie bisher starr, sondern     züi-          einander    eingestellt werden können.  



  Man vergegenwärtige sich die Wirkungs  weise des Gerätes nach den     Fio,.   <B>1</B> bis<B>6.</B>  wenn die Primär- und die     Sekundärlenkvor-          richtung    nicht einstellbar miteinander     ver-          btmden    wären, wenn also der die Kurve<B>25</B>  besitzende Körper<B>26</B> fest auf der Welle<B>1</B>  sässe. Dann würde der Spiegel<B>18</B> eine ganze      Periode seiner Drehbewegung (bestellend aus  dem allmählichen Anstieg und dem steilen  Rückgang in die Anfangslage) in allen mög  lichen Fällen während eines     Umlaufes    der  Doppelscheibe 4,<B>5</B> durchlaufen.

   Mit einer  vollständigen Periode der Spiegelbewegung  wird nun aber das Strahlenbündel durch alle  Zeilen hindurch, also über die ganze     Bild-          Iläche    bewegt, und es erfolgt am Ende, der  Periode auch     jedesmal    die Zurückbewegung  zu dem Anfangspunkt der ersten Zeile, von  wo nur eine neue Bildwiedergabe ausgehen  kann. Es     müsste    also mit jeder Umdrehung  der Scheibe 4,<B>5</B> eine vollständige Bildwieder  gabe ermöglicht werden. Für eine Bild  punktzahl von<B>100,00</B>     müsste    mithin die  Scheibe 4,<B>5 100</B> Spalte besitzen.  



  Löst man hingegen die     Primärlenkvor--          richtung    aus der starren Verbindung mit der       Sekundärlenkvorrichtung    und treibt man die  beiden Vorrichtungen ihren     Umlaufzahlen     nach unabhängig voneinander regelbar an, so  macht man damit das Gerät für alle Bild  punktzahlen brauchbar.  



  Dies sieht man ohne weiteres ein, wenn  man aus den obigen Darlegungen im Auge  behält,     dass    die Gesamtdauer einer ganzen  Bildwiedergabe ein für     alle-Mal    an die Dauer  einer Periode der     Primärlenkvorrichtung    ge  knüpft, ihr gleich ist, welche für alle Fälle  zum Beispiel     '/"    Sekunde betrage, wie gross  auch die Bildpunktzahl sein möge,     dass    mit  hin der     Primärlenkvorrielltung   <U>immer</U> die  selbe Bewegungsgeschwindigkeit (Umlauf  zahl) zu geben ist, die erforderliche Anzahl  der in dieser<U>immer</U> gleichen Zeitdauer von  der     Sekundärlenkvorrichtung    zu schreiben  den Zeilen aber proportional der Wurzel au-.

    der Bildpunktzahl wächst.  



  Im     Falledes    beschriebenen Gerätes nach  den     Fig.   <B>1</B> bis<B>6</B> soll hiernach der Körper<B>26</B>  mit der Kurve<B>25,</B> ganz unabhängig     davon,     aus     welclier    Bildpunktzahl das Bild sieh zu  sammensetzt, in     '/")    Sekunde einmal um  laufen.

   Bei zum Beispiel<B>10000</B> Bildpunkten  sind in dieser Zeit von der     Sekundärlenk-          vorrichtung   <B>100</B> Zeilen zu schreiben, also  müssen<B>100</B> Spalte<B>8, 9</B> an dem Spalt<B>15</B> vor-         beilaufen.    Da die Doppelscheibe 4,<B>5</B> aber  nur 20 Spalten<B>8, 9</B> besitzt,     muss    sie in     der     Zeit von     %,#    Sekunde fünf Mal umlaufen  (Umlaufzahl von<B>3000</B> pro Minute).  



  Will man nun mit demselben Gerät ein  Bild, zum Beispiel mit der Bildpunktzahl  2500, empfangen, so     muss    man die Umlauf  zahl     -der        Primärlenkvorrichtung    unverändert  lassen, die Umlaufzahl der Doppelscheibe 4,<B>5</B>  aber auf die Hälfte herunterdrücken, das  heisst auf     21/9,    Umläufe während     '/",    Sekunde  einstellen, denn jetzt sollen in     '/",    Sekunden  nur noch<B>50</B> Zeilen geschrieben werden, also  dürfen in dieser Zeit auch nur<B>50</B> Spalte<B>8, 9</B>  an dem Spalt<B>15</B> vorbeilaufen.

       Und    will man  ein Bild, zum Beispiel mit der Bildpunkt  zahl 40000, empfangen, so     muss    man, ohne  die Umlaufzahl der     Primärlenkvorrichtung     zu ändern, die Umlaufzahl der     Doppelscheibe     4,<B>5</B> auf zehn Umläufe in     '/"    Sekunde er  höhen, weil 200 Zeilen in dieser Zeit zu  schreiben sind, also 200 Spalte<B>8, 9</B> an dem  Spalt<B>15</B> vorbeilaufen müssen.  



  Selbstverständlich ist zugleich auch  immer die der jeweiligen     Bildpunktzahl    ent  sprechende Flächengrösse der einzelnen Bild  punkte durch entsprechende Einstellung der  Breite der Spalte<B>8, 9</B> und<B>15</B> einzustellen,  wie dies oben schon beschrieben wurde.  



  Die Lösung der     Primärlenkvorrichtung     aus der starren     zwangläufigen    Verbindung  mit der     Sekundärlenkvorrichtung    hat, abge  sehen von dem Vorteil, den Empfang uni  versell zu machen, das heisst für alle Bild  punktzahlen zu ermöglichen, noch den Vor  teil,     dass    man die     Sekundärlenkvorrichtung,     hier die Doppelscheibe 4,<B>5,</B> kleiner ausbilden  kann.

   Um dies einzusehen, erinnere man sich,       dass    bei     starrerVerbindung    der     Primärlenk-          vorrichtung    mit der     Sekundärlenkvorrichtuug     für eine Bildpunktzahl von<B>10000</B> die  Scheibe<B>100</B> Spalten besitzen     müsste.    Da nun  aber diese Spalte einen Mindestabstand von  einander von der Grösse gleich der Länge des       Spalt-es   <B>15</B> haben müssen, so wäre man ge  zwungen, der Doppelscheibe einen fünf Mal  grösseren Durchmesser. zu geben, um statt der  <B>20</B> Spalte<B>100</B> Spalte bei demselben Abstand      voneinander unterzubringen.

       Preilich.        mu8     man die Scheibe mit<B>20</B> Spalten     da±ür    fünf  Mal schneller umlaufen lassen, doch steht       dem    offenbar nichts im Wege, zumal ja auch  der Durchmesser entsprechend kleiner sein  kann.  



  Die     nächstliegende    Ausführungsart des  unabhängig voneinander regelbaren Antriebes  der beiden Vorrichtungen wäre die, sie über  haupt völlig getrennt voneinander anzu  treiben.  



  Man kann aber die beiden Vorrichtungen  von derselben Welle antreiben lassen und die  Vorrichtung mit der niederen Umlaufzahl  (dies ist die     Primärlenkvorrichtung)    glei  tend mitnehmen lassen und jeweils entspre  chend bremsen.  



  Hiernach werde in     Fig.   <B>1.</B> die Welle<B>1</B>  entsprechend der verlangten Umlaufzahl der       Doppelseheibe    4,<B>5</B> angetrieben und<B>d</B> er Kör  per<B>26</B> mit der Kurve<B>25</B>     von:derselben    Welle  mitgenommen und jeweils so gebremst,     dass     er in     '/"    Sekunde einmal umläuft.  



  Bei den nachher zu     beschreibenden'an-          dern    Ausführungsbeispielen nach der Erfin  dung wird auf das Bremsen, und die Ein  stellung des Bremsmasses noch näher ein  gegangen werden, desgleichen darauf, wie  die genaue Synchronhaltung der Umlauf  geschwindigkeiten der beiden Vorrichtungen  mit den Bewegungen der entsprechenden  Teile des Senders bewirkt werden kann.  



  Die in den     Fig.   <B>7, 8, 9</B>     und   <B>10</B> dargestellte  Einrichtung unterscheidet sich von der eben  beschriebenen Einrichtung im wesentlichen  nur darin,     dass    die     Primärlenkvorrichtung     nicht ein Spiegel, sondern eine zweite Dop  pelscheibe<B>27, 28</B> ist, und zwar eine Scheibe  mit einem spiralig umlaufenden Spalt<B>29,</B>  dessen     Offnungsbreite    in grundsätzlich genau  der gleichen Weise wie gemäss den     Abb.   <B>3,</B> 4  und<B>5</B> einstellbar ist,

   indem die beiden Ein  zelscheiben<B>27</B> und<B>28</B> je einen spiralig ver  laufenden Schlitz besitzen und durch     Dre-          liung    dieser     Einzelscheiben   <B>27</B> und<B>28</B> in'       bezug    aufeinander der     Selilitz    der einen  Scheibe durch die eine Schlitzkante der an  dern -mehr öder weniger überdeckt wird.    In     Fig.   <B>7</B> ist noch der Antriebsmotor<B>30</B>  dargestellt. Man wählt ihn     zweekmässig    so  stark,     dass    die Verschiedenheiten der Brem  sung beim genauen Regeln der Umlaufzahl  <B>C</B>  der     Primärlenkvorrichtun-    seine Umlaufzahl  nicht merkbar beeinflussen.

    



  Die     Primärlenkvorrichtung,    das heisst die  Doppelscheibe<B>27, 28</B> mit dem     Spiralspalt    29.  sitzt hier beispielsweise nicht auf der Welle<B>1</B>  der     Sekundärlenkvorrichtung,    der Doppel  scheibe 4,<B>5,</B> sondern auf einer besonderen  Welle<B>31,</B> welche von der Welle<B>1.</B> der     Sekun-          därvorrielitung    gleitend mitgenommen wird.  Die     Primärlenkvorrichtung    sitzt mit ihrem       Tragerkörper   <B>32</B> fest auf dieser -Welle<B>31.</B>  



  Zur genauen Einstellung und zum selbst  tätigen Gleichhalten der einmal eingestellten  Umlaufzahl der     Primärlenkvorrichtung    ist,  die ruhende Bremsbacke der Bremsvorrich  tung mittelst der aus dem Handrädchen<B>33,</B>  der Spindel 34 und der die Bremsbacke tra  genden     Doppelbebel   <B>35</B> bestehenden Vorrich  tung sehr fein verstellbar und sitzt die       Bremsseheibe   <B>36</B> auf der Welle<B>31</B>     achsial     verschiebbar an dem federnden     Zentrifugal-          regler    mit den     Schwungkörperu   <B>37,

  </B> welcher  Regler beim Wachsen der Umlaufzahl über  das eingestellte Mass hinaus den Druck der       Bremsselieibe   <B>36</B> gegen die Bremsbacke er  höht und damit die Umlaufzahl wieder her  abdrückt und beim Sinken der Umlaufzahl  unter das eingestellte Mass sie wieder     zuin     Steigen bringt.  



  Bei dem Gerät gemäss     Fig.   <B>1</B> ist mit dem  entsprechenden     Zentrifugalregler   <B>37</B> und der       Bremsseheibe   <B>36</B> das Vorhandensein einer  gleichen Vorrichtung zum selbsttätigen  Gleichhalten der Umlaufzahl der     Primär-          lenkvorrichtung    angedeutet. Auch dort denke  man sich die (nicht dargestellte) Bremsbacke  verstellbar.  



  Eine gleiche Vorrichtung empfiehlt sich  auch zur Einstellung und zum selbsttätigen  Gleichhalten der Umlaufzahl der     Sekundär-          lenkvorrichtung    vorzusehen. Diese Vorrich  tung besteht in     Fig.   <B>7</B> aus dem Handrädchen  <B>38,</B> der Spindel<B>39</B> und dem Doppelhebel 40,  -welcher an seinem obern Ende die hier      sichtbare     Dremsbacke    41 trägt, sowie aus  dem federnden     Zentrifugalregler    mit den  Schwungkörpern 42 und der Bremsscheibe 43.  



  Ausser diesen!     Einstellungs-    und     Ite-          gelungsvorrichtungen    ist noch eine besondere       Synchronisierungsvorrichtung    vorgesehen. Sie  besitzt eine mit der     Primärlenkvorrichtung,     der Doppelscheibe<B>27, 28</B> mit dem     Spiral-          spalt   <B>29,</B>     zwangläufig    umlaufende Glimm  lampe 44, deren Stromkreis von den an  Schleifflächen der Motorwelle<B>1</B> schleifenden       Kontakt-federn    45 und 46 bei jeder Umdre  hung des Motors<B>30</B> einmal geschlossen wird,

    indem die eine Schleiffläche bis auf einen  in der     'Umfangsrichtung    möglichst kurzen  Kontakt 47 nichtleitend ausgebildet und die  ser Kontakt 47 mit der ringsum leitenden  andern     Schleiffläehe    leitend verbunden ist.  Die. Glimmlampe 44 leuchtet also bei jedem  Umlauf des Motors<B>30</B> einmal auf. Die     Syn-          ehronisierungsvorrichtung    besitzt ferner eine  ruhende Schlitzscheibe 48 mit auf dem Um  fang gleichmässig verteilten radialen Schlit  zen 49.  



  ,Man nehme an, es solle eine Bildsendung  von<B>3600</B> Bildpunkten empfangen werden.  Dann     muss    man die zum Beispiel 20 Spalte       8#   <B>9</B> besitzende     Sekundärschlitzscheibe    4,<B>5,</B>  da sie die<B>3600</B> Bildpunkte in<B>60</B> Zeilen zu  schreiben hat, in     '/",    Sekunde drei Umläufe  machen lassen. Also     leuelitet    die Glimm  lampe 44 in     '/",    Sekunde drei Mal auf. Da  bei läuft sie in derselben Zeit     (/"    Sekunde)  mit der     Primärlenkvorrichtung    einmal um.

    Infolgedessen geschieht das Aufleuchten der  Glimmlampe 44 immer wieder nach Drehung  um je 120 Grade, also. immer in den glei  chen gleich weit voneinander abstellenden  drei Winkellagen, in welchen sie     stillzu-          stellen    scheint. Sind die gleichfalls in diesen  Winkelabständen voneinander angeordneten  Schlitze 49 der (-durch Drehung einstell  baren) Scheibe 48 auf dieselben Winkellagen  eingestellt, so leuchtet die Glimmlampe 44       jedesmal    dann auf, wenn sie sich gerade hin  ter einem Schlitz 49 befindet, die Schlitze  49 erscheinen dann also alle drei hell.

   So  bald aber -die Umlaufzahlen von dem Ver-         hältnis   <B>1 - 3</B> auch nur im geringsten     abwei-          ühen,    kann bestenfalls jeweils nur einer der  Schlitze 49 hell erscheinen.  



  Für eine     Bildpunktzahl    von<B>1600</B>     müsste     die Scheibe 48 zwei Schlitze 49, für eine  Bildpunktzahl     von    6400 vier Schlitze 49     usw.     besitzen. Die Scheibe 48 denke, man sich also  auswechselbar gegen eine Scheibe 48 ent  sprechend anderer     Sehlitzzahl.   <B>-</B>  In     Fig.   <B>9</B> ist auch die Empfangsanlage  dargestellt.

   Es ist<B>50</B> die Antenne,<B>51</B> der  Empfänger, welcher mit den ankommenden  Impulsen die Lichtquelle zu steuern hat, und  <B>52,</B> die Lichtquelle, -welche hier beispiels  weise eine Glimmlampe ist Diese Glimm  lampe<B>52</B> ist gemäss     Abb.   <B>7</B> innerhalb     des     das ganze Gerät umschliessenden Gehäuses  <B>53</B> in einem besonderen Gehäuse 54 unter  gebracht, aus welchem die gesteuerten  Lichtstrahlen durch die Spalte der beiden  Doppelscheiben 4,<B>5</B> und<B>27, 28</B> und nach  folgend durch die Linse oder Linsenkombi  nation<B>55</B> hindurch nach aussen treten, wo  das durch die beiden Doppelscheiben be  grenzte und gelenkte Lichtbündel in der  schon beschriebenen Weise zu der (nicht,  dargestellten) Mattscheibe gelangt.

   Die Linse,  oder Linsenkombination<B>55</B> ist so beschaffen,       dass    sie jeweils ein Bild des von den Spalten  der beiden Doppelscheiben zusammen gebil  deten Durchlasses auf der Fläche der Matt  scheibe entstehen     lässt.     



  Die nachfolgend noch zu beschreibenden  Ausführungsbeispiele unterscheiden sich von  den -schon beschriebenen Ausführungsbei  spielen hauptsächlich darin,     dass    die     Sekun-          därlenkvorrielltung    nicht von bewegten  Durchgangsspalten, sondern von bewegten  Spiegeln gebildet wird.  



  In der in     Fig.   <B>11</B> und 12 dargestellten  Einrichtung hat das Rad<B>56</B> am Umfang<B>10</B>  ebene, unmittelbar aneinander anschliessende  Spiegel<B>57.</B> Dieses Spiegelrad entspricht in  allem Wesentlichen der     Sekundärlenkvorrich-          fung    in     Fig.   <B>7,</B> indem das von der gesteuer  ten Lichtquelle kommende     Eichtbündel    von  jedem Spiegel<B>57</B> horizontal fortbewegt wird,  wobei jeder nachfolgende Spiegel<B>57</B> wieder      genau in der Winkellage das     Lielitbündel     fortzubewegen beginnt, wo auch der voran  gehende Spiegel<B>57</B> sie begonnen hatte.

   Von  den Spiegeln<B>57</B> horizontal bewegt zurück  geworfen, gelangt das Lichtbündel zu dem  Spiegel<B>18,</B> welcher genau dieselbe Aufgabe       hatund    genau so wirkt wie der Spiegel<B>18</B>  in     Fig.   <B>7.</B> Auch im übrigen möge alles den       vorbesehriebenen    Geräten gleich sein.  



  Nur eines ist bei den Geräten mit Spie  gelrädern anders. Man kann mit ihnen nicht  in der Weise wie mit umlaufenden Spalten  das     Liebtbündel    entsprechend der     Bildpunkt-          flächenform    und     Bildpunktflächengrösse    be  grenzen, sondern man sieht hierfür eine be  sondere     BlendenvorricUtung    vor, welche man  sich in den Strahlenweg zwischen Licht  quelle und Spiegelrad<B>56</B> angeordnet denke.  Die Linse oder Linsenkombination<B>58</B>     hat     hierbei die Aufgabe, die Blende auf der       i#la,-H#scheibe    20 abzubilden.

   Die     Blenden-          bilder    sind     die        Bildpi--tnkte.     



  Es     muss        auch,diese    Blende ihrer quadra  tischen     Öffnungsgrösse    nach einstellbar sein,  t3  damit die Grösse der einzelnen     Blendenbilder     auf der Mattscheibe 20 der jeweiligen     Bild-          punktza'hl        angepasst    werden kann.  



  Eine solche Blende ist in den     Fig.   <B>13</B>  und 14 dargestellt. Sie besteht aus den vier       Blendenflächen   <B>59, 60, 61</B> und<B>62,</B> welche  die     Blendenöffnung   <B>63</B> der     Flächengrösse     nach einstellbar, aber immer genau quadra  tisch     be#,renzen    sollen.

       ITierzu    ist das eine       Paax    gegenüberliegender     Blendenflächen   <B>59</B>  und<B>60</B> vertikal und das andere Paar<B>61</B> und  <B>62</B> horizontal in dem Tragkörper 64 geführt       und    ist eine     Ringselieibe   <B>65</B> vorgesehen, wel  che für jede der vier     Blendenflächen    eine  exzentrisch verlaufende Nut<B>66</B> besitzt, in  die an den     Blendenflächen    vorgesehene kurze  Stifte<B>67</B> greifen.

   Wird mittelst des Hand  rädchens<B>68,</B> auf dessen Welle ein in die  längs des Randes der Ringscheibe<B>65</B> vor  gesehene Verzahnung eingreifendes     Zalinräd-'          D          clien   <B>69</B> sitzt, die Ringscheibe<B>65</B> gedreht, so,  -werden die     Blendenflächen   <B>59, 60, 61</B> und<B>62</B>  offenbar alle gleichzeitig und gleichmässig  nach aussen oder nach innen bewegt. Damit    ist die Öffnung<B>63</B> auf jede Flächengrösse  einstellbar.

   Die     Flächeno,rössen    der     Blenden-          öffnung   <B>63</B>     bezw.    die Bildpunktzahlen, zu  welcher die einzelnen Einstellungen gehören,  mögen mittelst einer Teilung auf der Ring  scheibe<B>65</B> einerseits     iiiid    dem     Tragkörppr        ()t     anderseits jeweils ablesbar sein.  



  Die Einrichtung nach den     Fig.   <B>15</B>     und     <B>16</B> unterscheidet sich von der in den     Fig.   <B>11</B>  und 12 dargestellten darin,     dass    die Spiegel  des Spiegelrades nicht nur das     Sekundär-          lenken,    sondern auch das     Primärlenken    des  gesteuerten Lichtbündels besorgen, indem sie  von Spiegel     züi    Spiegel abnehmende Neigung  zur Drehachse haben und auf den Spiegel  geringster Neigung unmittelbar wieder der  Spiegel grösster Neigung folgt. Dieses schon  in der Einleitung erwähnte Prinzip ist an  sich bekannt.

   Hier sind aber die einzelnen  Spiegel nicht, wie bei den bekannten     Creräten     dieser Art, ihren Neigungsmassen nach un  veränderlich fest, sondern veränderlich, um       tangentiale    Achsen schwenkbar an dem Rad  körper angebracht, wobei sie     von    einem hin  sichtlich seiner Umlaufzahl von dem die  Spiegel tragenden     Radkörper    unabhängig  regelbaren Kurvenkörper primär gelenkt  werden.  



  Jeder einzelne Spiegel sitzt aussen auf  einem besonderen Träger<B>70,</B>     #velcher    um die       tangentiale    Achse<B>71</B> schwenkbar an den  Radkörper<B>72</B> angebracht ist. Der Radkörper  <B>72</B> sitzt fest auf der mit dem Motor<B>30</B>     ge-          kuppelten    Welle<B>1</B> und auf dieser gleichen  Welle<B>1</B> sitzt, jedoch nicht fest, sondern glei  tend von ihr mitgenommen, der Kurvenkör  per<B>73</B> mit dem dem Spiegelrad zugewen  deten umlaufenden Kurvenschlitz 74, in  welchem die etwa     stiftförmigen    freien Enden  der Spiegelträger<B>70</B> geführt sind.  



  Den Verlauf der Kurve 74 denke man  sich analog dem Verlauf der Kurve<B>25</B> des  Kurvenkörpers<B>26</B> gemäss der     vorbesehrie-          benen    Geräte, das heisst es verläuft die     Kurvc     an Abstand von der Achse langsam     zu-          C     nehmend bis zu einem Höchstabstand und  von dort- steil abfallend wieder zurück zu der  Kurvenstelle geringsten, Abstandes von der      Achse     (Fig.   <B>15).</B> Die Kurvenscheibe<B>73</B>  mache für jede einzelne Bildwiedergabe, wel  che voraussetzungsgemäss die Dauer von       'h#    Sekunde habe,

   einen Umlauf.<B>In</B> der  gleichen Zeit soll das Spiegelrad so viel Ein  zelspiegel<B>70</B> durch den Wirkungsbereich des  Strahlenbündels (in     Fig.   <B>16</B> zum Beispiel  ganz oben die höchste Stelle der Umlauf  bahn) hindurchlaufen lassen, wie jeweils  Zeilen zu     schreibeneind.    Dabei erfahren die  Spiegel<B>70,</B> indem sie durch den Arbeits  bereich hindurchlaufen, eine von Spiegel     zti     Spiegel zunehmende (oder abnehmende)     Nei-          guno.    zur Achse, denn die Kurve 74 läuft  ja, um, so     dass    sieh an der Stelle, wo sie     deit     jeweils durch den Arbeitsbereich laufenden  Spiegel<B>7-0</B> führt,

   ihr Abstand von der Achse  kontinuierlich ändert.  



  Besitzt das Rad 20 Einzelspiegel und  soll ein Bild mit der Bildpunktzahl<B>1600</B>  empfangen werden, so müssen, während der       Kurvenkörper    einmal in     ',1",    Sekunde um  läuft, 40 Spiegel durch den     Wirkungsbereiell          hindurchlaufen,    es     muss    also das Spiegelrad  <B>72</B> zweimal umlaufen. Ist die Bildpunkt  zahl des zu empfangenden Bildes<B>3600,</B> so       muss    das Spiegelrad.<B>72</B> drei Umläufe in       11u    Sekunde machen, während der Kurven  körper nur einmal umläuft     usw.     



  Da das Spiegelrad<B>722</B> schneller umläuft  als der Kurvenkörper<B>73,</B> reiben die freien  Enden der einzelnen Spiegelträger<B>70</B> infolge  der Schwungkräfte längs der äussern Kante       des-Kurvenschlitzes    74. Die Reibungskräfte  kann man übrigens dazu benutzen, den Kur  venkörper<B>73</B> von dein Spiegelrad<B>72</B> über  die     Spiegelfräger   <B>70</B> mitnehmen zu lassen.

    Es empfiehlt sich dann aber, dem Kurven  rad<B>73</B> möglichst keine Reibung gegen die  Welle<B>1</B> zu geben, es etwa mit einem Kugel  lager<B>75</B> auf ihr zu lagern.<B>-</B> Sind die durch  die Schwungkräfte entstandenen Reibungs  kräfte der     Spiegelträger   <B>70</B> gegen den Kur  venkörper<B>73</B> zu gross, so wird -vorgeschlagen,  die Masse jedes einzelnen Spiegelträgers<B>70</B>  durch einstellbare Gegengewichte<B>76</B> jenseits  der     Drehaahse   <B>71</B> mehr oder weniger auszu  balancieren.    In den     Fig,   <B>15</B> und<B>16</B> sind noch die  Lichtquelle und die Mittel zu ihrer Steue  rung     usw.        schematiscli    angedeutet.

   Es soll  bedeuten:<B>52</B> wieder die Lichtquelle,<B>77</B> die  Vorrichtung zur Steuerung des Lichtbündels,  eine     Kerrzelle,   <B>78</B> die etwa gemäss     Fig.   <B>13</B>       und    14 verstellbar     züi    denkende Blende,<B>79</B>  eine Linsenkombination zur Lenkung des  Lichtes in die     Kerrzelle,   <B>58</B> wieder die Linse  oder     Linsenkombination,    welche die Bilder  ,der     Blendenöffnung    auf der Fläche der  Mattscheibe entstehen     lässt,    und<B>80</B> ein Spie  gel, welcher das Lichtbündel in Richtung  auf den     Wirkungsbereich    des Spiegelrades  wirft.

   In     Fig.   <B>15</B> ist die Lichtquelle<B>59,</B> in  dem Gehäuse 54 zu denken, in deren     Offnung     für den Durchgang der Strahlung die Linse  oder     Linsenkombination   <B>79</B> sitzt.  



  Die in den     Fig.   <B>17</B> und<B>18</B> dargestellte  Einrichtung besitzt zwei Spiegelräder     72.1     und<B>72b,</B> von -welchen jedes genau in dersel  ben Weise wie gemäss     Fig.   <B>15</B> und<B>16</B> mit  dem Kurvenkörper<B>73</B> zusammen arbeitet-,  indem dieser für die Spiegel jedes der beiden  Spiegelräder eine besondere     Umlaufkurve,    die  Kurven 74a und<B>74b,</B> besitzt. Das eine Spie  gelrad 72a sitzt fest auf der Welle<B>- 1</B> und  treibt mittelst der Kegelräder<B>81.</B> und<B>82</B> das  andere, lose. auf der Welle<B>1</B> sitzende Spie  gelrad<B>72b</B> im umgekehrten Drehsinne an.  Die beiden Spiegelräder 72a und<B>72b</B> laufen  also gleich schnell, aber in entgegengesetzten  Drehrichtungen, um.

   Bei jedem Spiegelrad  folgen die Spiegel mit, Zwischenräumen auf  einander, welche der Spiegelbreite gleich  sind. Die Kurven     74a    und<B>74b</B> denke man  sieh einander parallel verlaufend.  



  Dieses Gerät wirkt offenbar so,     dass        jede:s     mal nach einem Spiegel des einen Spiegel  rades ein Spiegel des andern Spiegelrades in  den Wirkungsbereich des Strahlenbündels  gelangt, wobei infolge der entgegengesetzten  Drehrichtungen der Spiegelräder die von  den einzelnen Spiegeln geschriebenen Zeilen  (gleichsam wie ein     Mäanderfries)        abwecli-          selnd    in entgegengesetzten Richtungen ge  schrieben werden, wie die schematisch     dureli     die Pfeile angedeuteten Zeilen angeben.

        Selbstverständlich kommt diese Arbeits  weise nur für die Fälle in Frage, in welchen  auf der     Senderseite    das Bild     mäanderartig     zerlegt worden ist.  



  Dasselbe Gerät kann man aber auch in       ein    solches verwandeln,     welclies    die Zeilen  nicht hin- und zurücklaufend,     mäanderartig,     sondern<U>immer</U> an demselben Ende begin  nend, schreibt-, wie dies durch die die Zeilen  darstellenden gleichgerichteten Pfeile oben  ganz links angedeutet ist. Man braucht hierzu  nur den längs der Welle<B>1</B> fortgesetzten  Körper des Spiegelrades<B>721</B> mit der Welle<B>1</B>  zu kuppeln,     wo-zu    der Kupplungskörper<B>83</B>       mittelst    des Hebelgriffes 84 nach links zu  schieben ist.

   Die beiden Spiegelräder 72a  und<B>72b</B> sind     dann#    ein starres Ganzes und  die beiderseitigen Spiegel 70a und     70b    zu  sammengenommen gewissermassen ein ein  ziges, mit Spiegeln ohne     Zwisehenräume     versehenes Spiegelrad der gleichen Wir  kungsweise, wie das Spiegelrad der     Abb.   <B>15</B>  und<B>16.</B>  



  Die     Einstellungs-    und Regelungsvorrich  tungen mögen im wesentlichen wieder die  selben sein wie die der schon beschriebenen  Geräte, worauf durch die gleichen Bezugs  zeichen hingedeutet ist. Die     Synchronisie-          rungseinrichtung    ist hier, beispielsweise, nur  insoweit anders,     umgel,--ehrt    ausgebildet, als  die Glimmlampe 44, deren Stromkreis in der  selben Weise unterbrochen -werden möge wie  der Stromkreis der Glimmlampe 44 der     vor-          beschriebenen    Geräte, ortsfest angebracht ist  und dafür die der Scheibe 48 entsprechende       stroboskopische    Scheibe<B>85</B> umläuft.

   Sie  sitzt auf der Welle<B>86,</B> welche von dem als  Zahnrad<B>87</B> ausgebildeten einen Teil des       Zentrifugalreglers    über das in dieses Zahn  rad<B>87</B> eingreifende Zahnrad<B>88</B> angetrieben  wird.  



  Man kann übrigens auch die Vorrichtung  zum Synchronisieren in     bezug    auf den Sen  der zugleich als     Synchronisierungsvorrich-          tung    zur Einhaltung des genauen Verhält  nisses der Umlaufzahlen. einerseits der     Pri-          niär-    und anderseits der     Sekundärlenkvor-          riehtung    benutzen.

   Eine solche Vorrich-         tung    stellt sieh zum Beispiel bei einem Ge  rät nach den     Abb.   <B>1</B> und 2 wie     fol--t    dar:  An der den ruhenden Spalt<B>15</B> habenden  Wand ist sagen wir etwas unterhalb des  einen Längsendes des Spaltes<B>15</B> eine kleine       Koiiiaktieder    angebracht, welche nach der  umlaufenden     Doppelsalleibe    4,<B>5</B> vorspringt.  An der Scheibe 4 dieser Doppelscheibe 4,<B>5</B>  sitzt beispielsweise unter jedem Schlitz<B>6</B> ein  Kontakt. Diese Vorrichtung befindet sieh  sowohl an dem Sende-, als auch an dem  Empfangsgerät.

   Auf der     Senderseite    wird       ,jedesmal,    wenn die ruhende Kontaktfeder  beim Spalt<B>15</B> über einen Kontakt     d-r     Scheibe 4 läuft, ein Impuls     ausgesendel,     Offenbar wird nun auf der Empfangsseite  nur dann die     Synchronisierungsstromleitung     geschlossen, wenn die Kontakte einerseits des  ruhenden und anderseits des bewegten Teils  nicht nur gleich oft, sondern auch genau in  Phase mit der     Senderseite        Stromschlüss    geben.  Es soll dann auf der Empfangsseite die  Glimmlampe 44 aufleuchten.  



  Nehmen wir nun zum Beispiel an, es solle  das Bild in 40 Zeilen geschrieben werden, so  leuchtet die Lampe 44 auf der Empfangs  seite, wenn die Doppelscheibe 4,<B>5</B> der Emp  fangsseite nach Zeilenzahl und Phase     syu.-          chron    mit der     Senderseite    umläuft 40 Mal  während der Zeit einer ganzen Bilddauer  auf.

       MTenn    dabei dieselbe Glimmlampe mit  der     Primärlenkvorrichtung,    in dem gewähl  ten Beispiel mit dem Kurvenkörper<B>26</B> um  läuft und die Scheibe 48 auf dem Umfang  40 gleich verteilte Schlitze besitzt, so     leueli-          ten    die Schlitze alle nur dann auf, wenn  auch das Verhältnis der Umlaufzahlen der  Sekundär- und     Primärlenkvorrichtung    das  Richtige ist. Selbstverständlich ist dieses  Verfahren auch anwendbar, wenn die Glimm  lampe ortsfest ist und statt ihrer die Scheibe  48 umläuft.  



  Man     muss    also die Umlaufzahl des Motors  so einstellen,     dass    die Glimmlampe überhaupt       bezw.    regelmässig aufleuchtet und die     Pri-          märlenkvorrichtung    dabei gleichzeitig so  regeln,     dass    sie genau hinter den Schlitzen  aufleuchtet. Auch hier     muss    natürlich die      ruhende Schlitzscheibe mit ihren Schlitzen  auf die Stellen des     Aufleuelitens    einstellbar  sein.  



  Dieser Notwendigkeit wegen ist es ein  facher, die Glimmlampe 44 ortsfest anzuord  nen und statt ihrer die Scheibe (siehe Scheibe  <B>85</B> in     Fig.   <B>17)</B> mit der     Primärlenkvorrich-          tung    umlaufen zu lassen, wobei sie als  schwarze Scheibe mit einem hellen radialen  Strich auszubilden ist.  



  Es leuchtet dann dieser Strich an 40       gleichweit    voneinander entfernten Winkel  stellen ruhend auf. Die geringste     Abwei-          ehung    der Umlaufzahlen voneinander zeigt  sich darin an,     dass    die aufleuchtenden Striche  wandern.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> I: Verfahren zur Zerlegung des zu senden den Bildes in Bildpunkte bezw. zur Zusam mensetzung des zu empfangenden Bildes aus den empfangenen Bildpunkten mittelst Ge räten mit Primär- und Sekundärlenkvorrich- Üingen, dadurch gekennzeichnet,
    dass man züm Zwecke der Ermöglichung der Einstel lung des Gerätes auf verschiedene Bildpunkt zahlen die beiden Lenkvorrichtungen 'hin sichtlich des Verhältnisses ihrer Arbeifs- häufigkeiten zueinander veränderlich und einstellbar antreibt und die die Bildpunkt- grösse bestimmende Weite der Lichtstrahlen- durchgänge entsprechend dem jeweils ein gestellten Verhältnis der Arbeitshäufigkeiten der Lenkvorriclitungen zueinander grösser oder kleiner einstellt.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die bei den Lenkvorrichtungen von einer gemein samen Antriebsvorrichtung antreibt und .das der jeweils gewünschten bezw. ge gebenen Bildpunktzahl entsprechende Verhältnis der Arbeitshäufigkeiten der Lenkvorrichtungen zueinander jeweils durch entsprechend bemessenes Bremsen der mit der Sekundärlenkvarrielitang nachgiebig gekuppelten Primärlenkvor- richtung herstellt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man zur Her stellung und Einhaltung des jeweils ge wünschten 'Verhältnisses der Arbeits häufigkeiten der beiden Lenkvorriehtun-- gen zueinander von der einen Lenkvor- rielitung Synchro-nisierungsimpulse, her stellen und diese Impulse die andere Lenkvorrichtung beeinflussen lässt. PÄTENTANSPRUCH II <B>-</B> Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentansprueh I,
    dadurch gehenn- zeichnet, dass die Sekundärlenkvorrichtung so viel einzelne LieUtbündellenker besitzt, als im Mindestfall die zu sendenden Bilder in Zeilen zu zerlegen bezw. die empfangen2n Bild.puukte in Zeilen einzuordnen sind, und dass ihre Arbeitshäufigkeit gegenüber der Primärlenkvorrichtling itber das der gering sten Zeilenzalil entsprechende Mass hinau,# gesteigert werden kann,
    und dass Vorrichtun gen zur Einstellung der Bildpunktflächpii- grösse entsprechend der ewählten Bildpunkt- tn zahl vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE: <B>3.</B> Einrichtung nach Patent-,insprueh II, <B>da-</B> durch gekennzeichnet, dass die beiden Lenkvorrichtungen von einer gemein samen Antriebsvorrichtung angetrieben.
    die Primärlenkvorrichtung ge--genüber der Sekundärlenkvarriahtung aber gebremst und das Bremsmass der Bremse von einem Zentrifugalregulatür selbsttätig geregel IL- wird. 4.
    Einrielitun,(r nach Patentansprueli II, bei welcher die Zerlegung des zu sendenden Bildes in Bildpuükte bezw. die Zusam mensetzung des zu empfangenden Bildes aus den empfangenen Bildpunkten mit- telst eines Spiegelrades erfolgt, dadurch ,(rekennzeichnet, dass zur Einstellung der Bildpunktgrösse eine Blende im Strahlen- bündelweg angeordnet ist,
    deren Durch.- tn gangsöffnung auf Quadrate verschie dener Grösse einstellbar ist. <B>5.</B> Einrichtung nach Pa.tentansprue,11 II, da durch gekennzeichnet, dass die Spiegel träger an dem Spiegelrad um. tangen-Hale Achsen sehwenkbar angebracht sind und als Primärlenkvorrichtung eine Kurven- selieibe vorgesehen ist, in deren Kurve die andern Enden der Spiegelträger ge führt sind.
    <B>6.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch<B>5,</B> -dadurch gekennzeich net, dass die Spiegel des Spiegelrades abwechselnd zu zwei konathsialen Spie gelrädern gehören, welche in gleichen und in entgegengesetzten Drehrichtun gen gleich schnell laufend angetrieben werden können, wo-bei für die Spiegel jedes Spiegelrades,die Primärlenkvorrich- tung eine besondere Führung besitzt.
    <B>7.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>5</B> und <B>6,</B> dadurch ge- kenlizeich net, dass die Spiegelträger der art regelbar ausbalanciert sind, dass die Grösse der durch die Sahwungwirkung entstehenden Reibung der Spiegelträger in der die Primärlenkvorrichtung dar stellenden Führung einstellbar ist.
    <B>8.</B> Einrichtung nach Patentansprueli II und Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeieli- net, dass die Reibung der Spiegelträger in der Primärlenkvorriehtung so ein stellbar ist, dass die letztere von der Sekundärlenkvorrichtung durch Mit nahme entsprechend dem jeweils ge wünschten Verhältnis der Arbeitshäufig- keiten zueinander angetrieben wird.
    <B>9.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II, bei welcher die Sekundärlenkvorrichtung eine umlaufende Scheibe mit Spalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe aus zwei aneinanderliegenden Scheiben besteht und die beiden Teilscheiben durch Drehung derart in bezug aufeinander einstellbar sind, dass die aus den Spalten der beiden Teilscheiben gebildeten Durch gangsöffnungen auf jede Weite bis zu der für die grösste Bildpunktgrösse erfor derlichen grössten Weite einstellbar sind.
    <B>10.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch <B>9,</B> dadurch gekennzeleb- net, dass die Aussenflächen der beideii Teilscheiben nach den Rändern ihrer Spalte schräg abfallen, die Randkanten mithin scharf sind und in der Ebene der Berührung der beiden Teilscheiben lie gen.
    <B>11.</B> Einrichtun- nach Patentansprueh II und Unteransprüchen<B>9</B> und<B>10,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die eine Teilscheibe mit einem Ausschnitt und jede Teil scheibe längs der ALissehnittskante mit einer Teilung für die Anzeige der Spall - treite versehen ist.
    12, Einrichtung nach Patentanspruch II uliLl Unteransprüchen<B>9, 10</B> und<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Teilscheiben mit- telst Zugbolzen lösbar aneinander be festigt sind, wobei zur Ermöglichung der Einstellung der Teilscheiben zueinander die eine Teilscheibe für die Zugbolzen Langlöcher besitzt.
    <B>13.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>9, 10, 11</B> und 12, da durch gekennzeichnet, dass die als Sekun- därlenkvorrichtung dienende Scheibe mit einer nicht umlaufenden Spaltblende zu sammenarbeitet, deren Spalt zu den ge- ra,de im Arbeitsbereich befindlichen Spalten der Doppelscheibe quer gerichtet und der Weite nach einstellbar ist,
    <B>wo-</B> bei die Primärlenkvorrichtung ein 111 dem Gang des von der Sekundärlenkvor- richtung gelenkten Strahlenbündels an geordneter, um eine zu der Scheiben fläche parallel, zu den Scheibenspalten quer verlaufende Achse schwenkbarer Spiegel ist. 14.
    Einrichtung nach Patentansprueh II, da durch gekennzeichnet, dass die als Se- kundärlenkvorrichtung dienende Scheibü mit einer Spaltblende zusammenarbeitet, deren Spalt zu den gerade im Arbeits bereich befindlichen Spalten der Scheibe quer gerichtet und der Weite nach ein stellbar ist, und -welche, quer zur Längs- richtung des Spaltes hin- und-lierbewegt, als Primärlenkvorrichtung dient.
    <B>15.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass auf einer von der Sekundärlenkvorrielitung über eine nachgiebige Kupplung angetriebene Welle eine Kurvenführung sitzt, von welcher aus die Primärlenkvorrichtung hin- und herbewegt wird. <B>16.</B> Einrichtung nach PatentanspruchlI und Unteransprüchen <B>9, 10, 11</B> und 12, da durch gekennzeichnet, dass auch die Pri- märlenkvorrichtung eine Doppelselieibe ist.
CH150754D 1954-07-15 1930-07-22 Verfahren zur Zerlegung des zu sendenden Bildes in Bildpunkte bezw. zur Zusammensetzung des zu empfangenden Bildes aus den empfangenen Bildpunkten mittelst Geräten mit Primär- und Sekundärlenkvorrichtungen und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. CH150754A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169497B (de) * 1961-03-01 1964-05-06 Siemens Ag Anordnung zur Abtastung von Bildvorlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1169497B (de) * 1961-03-01 1964-05-06 Siemens Ag Anordnung zur Abtastung von Bildvorlagen

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