CH150769A - Bremseinrichtung für Fahrzeuge aller Art. - Google Patents

Bremseinrichtung für Fahrzeuge aller Art.

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CH150769A
CH150769A CH150769DA CH150769A CH 150769 A CH150769 A CH 150769A CH 150769D A CH150769D A CH 150769DA CH 150769 A CH150769 A CH 150769A
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Lastauto-Technik A-G Latag
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Lastauto Technik A G Latag
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Description


      Bremseinriehtung    für Fahrzeuge aller Art.    Es ist bekannt, bei     Bremsgestängen    für  <B>Z,</B>  Fahrzeuge drehende Teile mit beim Bremsen  stillstehenden Teilen oder Lagerstellen zu  kuppeln zu dem Zwecke, den durch     Brems-          backenverschleiss    eintretenden toten Gang zu  beseitigen oder das Bremsgestänge im     jew-ei-          ligen    Zustande in seiner Lage festzuhalten  und zu     siehern.     



  Durch die vorliegende Erfindung     isteilie     Einrichtung geschaffen, welche bei     Brems-          im     "e       fl#        stängen    für Fahrzeuge drehende Teile mit  drehenden Teilen kuppelt,     wodureli    erreicht  wird,     dass    der gesamte tote Gang hervorge  rufen durch     Bremsbackenversehleiss    und Ge  stänge, ohne Einhaltung von bestimmten       Zwise,lienstufen    für jede, beliebige notwendige       Zwischen,stellung    des Bremsgestänges einge  stellt werden kann.  



  Ein weiterer wichtiger Vorteil bestellt bei  einer speziellen Ausführungsform     #darin,        dass     in     Verbindun-    mit einer     Ratschenbedienung     <B>en</B>  die Übersetzung des Bremsgestänges, stark  vergrössert     und    das gefährliche Blockieren    der Bremsen verhindert wird. Ebenso ist  die Möglichkeit gegeben, die' Bremse durch  den Motor oder irgend ein     Getriebeorgali    zu  betätigen.  



       Abb.   <B>1</B> zeigt einen Schnitt;       Abb.    2 zeigt einen     Seitenriss;          Abb.   <B>3</B> zeigt eine innere     Reibschelbe;          Abb.    4 zeigt eine äussere     Relbseheibe    eines  Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegen  standes, das ein     Bremshebelwerk    darstellt.  



  Erklärung: 4 ist eine     Breinswelle,    die<B>im</B>  Lager 2 gelagert ist. Auf ihr befindet sieh  der Hebel<B>1,</B> der zum Bremsgestänge weiter  führt. Im Lagerbock 2 befindet sich das       Druckla,ger        '3,    sowie die als Lagerstelle aus  gebildete Schraube<B>5,</B> die im     Lagerbock,    -2  <B>so</B> befestigt     ist,        dass    sie sieh nicht drehen  kann. Auf der Schraube<B>5</B> sitzt mit gleichem  Gewinde das Sperrad<B>6,</B> auf dem sieh der       Handliebel   <B>31</B> lose dreht.

   Ferner dreht sich  lose auf dem Sperrad<B>6</B> ein zweites Sperrad  <B>8.</B> Zwischen den beiden Sperrädern befindet  sich das Drucklager<B>7.</B> Am Handhebel<B>31</B>      befindet sieh ein Bolzen<B>2-7,</B> um den sich  die beiden Sperrklinken,<B>23</B> und 24     gemein-          sellaftlieli    drehen. Durch beide Sperrklinken       2,3    und     2.,4    geht     der    Bolzen<B>28,</B> an dem die  Zugstange<B>29</B> angreift.. Diese geht durch den  Handgriff des Handhebels<B>31</B> hindurch und  trägt oben den Druckknopf<B>30.</B> Innerhalb  des Handgriffes, befindet sieh die     Druck.-          feder    3,1a.  



  Am Sperrad<B>6</B> befindet sieh das Auge 20,  an dem die Zugfeder 21 angreift. Diese     hat          an        -i        ihrem        andern        Ende        Gewinde        und-#k-auü     hinsichtlich     ilir-e-rSp-a.untin",        -dü-iöU-eie        Flü-          ,gelmutter   <B>922</B> reguliert werden.  



  Am Sperrad<B>8</B> befinden sich die     Mit-          nehmerbalzen   <B>16</B>     und   <B>17,</B> die in geeignete  Löcher der     Rerbscheiben   <B>18</B> hineinragen.  Zwischen     den        Reibseli-ciben   <B>18</B> liegen die       Reibsc'heiben   <B>9,</B> durch     dpren    Löcher die     mit-          nehmerbolzen   <B>l:),</B> und<B>13</B> hindurchgehen.

   Die       Mitnehmerbolzen    12 und<B>13</B> sind an der  Trommel<B>10</B> befestigt; diese ist auf die Welle  4     aufgekeilt    und auch durch Stift     b:efesti.jol     so     dass    sie     achsialen        Druch:    aufnehmen kann.  



  In das Sperrad<B>8</B> greift eine zweite Sperr  klinke 25 ständig ein. Sie ist im Bock<B>27</B>  gelagert und wird durch die Feder 526 mit  den Zähnen des Sperrades<B>8</B> ständig im  Eingriff gehalten. Das Sperrad<B>8</B> kann auch  durch eine     Ratselte    ersetzt werden.  



       "Wirklitligsweise   <I>der Einrichtung."</I>  Spannt man mit Hilfe der Flügelmutter  die Feder 21 an, so     zieht,diese    am Auge  20 und dreht     daduireb.    das Sperrad<B>6.</B> Da  sich dieses aber auf der Schraube<B>5</B> dreht,  so übt es durch     Vermittluno-    des     Drucklagers     <B>7</B> einen starken Druck auf das zweite Sperrad  <B>8</B> aus und dieser     achsiale    Druck pflanzt sieh  in der, Weise fort-,     -dass    die     Reibsclieiben   <B>9</B>  und<B>18</B> zwischen dem Sperrad<B>8</B> und der  Trommel<B>10</B>     gepresst    werden,

   so     dass    nunmehr  das Sperrad<B>8</B> und die Trommel<B>10</B> gemein  same     Dreliun--en    machen müssen. Zieht     man     daher bei einer Bremsbetätigung am Hand  hebel in der     Pfeilriehtung        (Abb.    2), so wird  durch die Sperrklinke 24 das Sperrad<B>8</B> mit-    genommen. Ebenso durch     die    Reibung der       Reibselieiben   <B>9</B> und<B>18</B> die Trommel<B>10. Und</B>  da diese die Welle 4 dreht, so wird     dureh     den Hebel<B>1</B> das     Brernsgestänge    angezogen.

    Ist nun der tote Gang im Bremsgestänge     züi     gross, so     dass    ein ganzer     Hub    des     Handliebels     <B>31</B> nicht ausreicht, die Bremsen genügend  anzuziehen, kann man den Handhebel<B>31</B> wie  der     vordrücken,    ohne dabei an der Stellung  des     Bremsgeistänges,    etwas zu ändern. Der  Handhebel<B>31</B>     dreUt--,-2ich-da#b-ei-lose    um die       Nahe---d-es---SPerrade.#!   <B>6</B> und die     Sperrklinhe     24 bleibt in dieser Richtung unwirksam auf  die Zähne. des Sperrades<B>8,</B> über die sie hin  weggleitet.

   Durch die Sperrklinke<B>25</B> wird       aber        da        s        Sperrad   <B>8</B>     in        seiner        durch        den     ersten Hub erreichten     La-#e    arretiert.

   Durch  die Wirkung der Reibscheiben<B>9</B>     und   <B>18,</B> die  durch die Mutter in der Nabe des Sperrades  <B>6</B> auf der Schraube<B>5</B> und durch die Feder  21 aufeinander<B>e,</B>     resst    sind, wird durch       eep     Vermittlung der     Mitnehmerbolzen    12,<B>1,3, 16</B>  und<B>17</B> auch die Trommel<B>10</B> arretiert und  damit die Welle 4, der Hebel<B>1</B> und das ganze  Bremsgestänge. Nachdem der Handhebel<B>31</B>  seine     Anfa.ngslage    wieder erreicht hat, wird  er ein zweites Mal und wenn es nötig sein  sollte, ein drittes Mal angezogen, wobei sieh       jedesmal    der geschilderte Vorgang abwickelt.  bis die Bremsen genügend angezogen sind.

    Dabei übertragen die Reibscheiben<B>9</B> und<B>18</B>  die drehende     Beweggung    des     Handli-ebels   <B>31</B>  auf die Trommel<B>10</B> und damit auf die       Breinswelle    4 und das gesamte Bremsge  stänge.

   Es ist     leielit        verständlieh,        dass        Jureh     Regulierung der Flügelmutter<B>22</B> die     Span-          11u11,0.    der Feder 21 so     ein-estellt    werden. kann,       dass    nur ein bestimmtes maximales Drehmo  ment durch die     Reibselteiben    übertragen wer  den kann, so     dass    das Blockieren der Brem  sen. ausgeschlossen wird.  



  Will man     nun    die Bremsen lösen.<I>so</I>  drückt man auf den Druckknopf<B>30</B> am     Hand-          liebel.        Dadureh    kommt die Sperrklinke<B>23</B>  in das Sperrad<B>6.</B> Zieht man jetzt wieder den  Handhebel in     Pfeilriehtung,    so wird das       Sperra-d    entgegen der Federspannung der Fe  der 21 mitgenommen.     Dadurell    wird die      Reibung zwischen den     Reibsoheiben   <B>9</B> und<B>18</B>  aufgehoben und das Bremsgestänge, kann  durch die üblichen     Rückzugfedern    in seine       Anfangslage    zurückgezogen werden.  



       eD  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Bremseinrichtung für Fahrzeuge aller Art, dadurch gekennzeichnet., dass zwischen zwei Bremsorganen des Bremsgestängesi eine Reibungoskupplung eingebaut ist, die dre hende Bewegung in drehende Bewegung überträgt. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Bremseinrichtung nach Patentanspruch, dadurüh gekennzeichnet, dass die Reibungs kupplung ein- und ausrückbar ist.
    2. Bremseinriehtung -nach Patentansprucb. dadurch gekennzeichnet, dass das Ein- und Ausrücken der Reibungskupplung durch Schraube und -Mutter erfolgt. <B>3.</B> Bremseinriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anpre,-- sungsdruck der Reibungskupplung durch <B>C</B> eD eine Feder so reguliert werden kann, dass ein Blockieren der Bremsen verhindert wird. 4.
    Bremseinrichtung nach Patent-,iiispriiuli, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungs- kupplugo- mit ein-er Ratsehe kombinifIrt werden kann. <B>5.</B> Bremseinrichtung nach Patentanspruch. .dadurch gekennzeichnet. dass das Anziehen und Lössen durch einen Handhebel erfolgen kann.
CH150769D 1929-10-03 1930-10-01 Bremseinrichtung für Fahrzeuge aller Art. CH150769A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046513B (de) * 1956-07-13 1958-12-11 Daimler Benz Ag Handbetaetigungsvorrichtung mit Nachholvorrichtung fuer Feststellbremsen an Kraftfahrzeugen
US4311060A (en) * 1979-02-13 1982-01-19 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Parking brake operating device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046513B (de) * 1956-07-13 1958-12-11 Daimler Benz Ag Handbetaetigungsvorrichtung mit Nachholvorrichtung fuer Feststellbremsen an Kraftfahrzeugen
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