CH150771A - Schutzeinlage für Pneumatik von Fahrrädern. - Google Patents
Schutzeinlage für Pneumatik von Fahrrädern.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Schutzeinlage für Pneumatik von Fahrrädern. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schutzeinlage für Pneumatik von Fahrrädern, welche das Eindringen von Fremd körpern, wie Nägel, Glasscherben etc. ver hindern soll.
Gemäss der Erfindung wird die Schutz einlage gebildet durch ein lose zwischen Aussenmantel und Luftschlauch einzulegen bestimmtes elastisches Band, welches gebo gene und federnde Armierungsstücke besitzt, die in der Umfangsrichtung einander über greifen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren beispiels weisen Ausführungsformen dargestellt, und es zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch einen mit der Schutzeinlage eines ersten Ausführungsbei spielen versehenen Pneumatik, Fig. 2 eine Draufsicht der Schutzeinlage, Fig. 3 einen Längsschnitt derselben, und Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie I--II der Fig. 8, Fig. 5 zeigt eine Unteransicht auf die Armierung eines zweiten Ausführungsbei spiels ; Fig. 6 eine Draufsicht hierzu, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie II-III der Fig. 6, und Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie III-IV der Fig. 6, Fig. 9 zeigt einen Querschnitt eines dritten Ausführungsbeispiels, Fig. 10 eine Draufsicht seiner Armierung. 1 bezeichnet den auf der Felge 2 sitzenden Aussenmantel bekannter Konstruktion und 3 den in diesem gelagerten Luftschlauch.
Zwi schen dem Luftschlauch und dem Mantel 2 ist in der Richtung der Lauffläche des letzteren, das heisst in der Umfangsrichtung, eine elasti sche Schutzeinlage 4 angeordnet. Dieselbe ist entweder endlos ausgebildet; oder mit schie fen, übereinander gelegten Enden versehen.
Die Schutzeinlage nach Fig. 1-4 besitzt ein nachgiebiges Metallband 5, auf welchem mittelst Nieten 6 in der Querrichtung ge wölbte und aus gut federndem, vorteilhaft rostfreiem Stahl gebildete Armierungsstücke 7 angeordnet sind, die seitlich sehr nachgiebig sind. Dieselben haben zweckmässig eine Länge von ca. 4-6 cm und sitzen an den Anliege seiten gegenseitig übereinandergreifend auf den das reifenartige Verbindungsstück dar stellenden Metallband 5. Die Nieten liegen zwischen den übereinandergreifenden Stirn enden der Armierungsstücke. Die Stirnenden der Armierungsstücke sollen nicht mehr als 5 bis 8 mm übereinandergreifen. Federband 5 und die Armierungsstücke sind in dem Gummikörper 8 eingebettet und stehen nach keiner Seite hin vor.
Die Schutzeinlage eig net sich speziell für Pneumatiks von Fahr- und Motorrädern und gibt einen zuverlässigen Schutz gegen das Eindringen von Fremdkör pern, wie Nägel, Glasscherben etc. Die Elastizität ist ebenfalls eine sehr gute und hindert das weiche Fahren in keiner Weise.
Die Armierung kann auch so ausgebildet werden wie in den Fig. 5-8 dargestellt ist, wonach Nieten zur Befestigung der Armie- rungsstücke nicht notwendig sind. Zu diesem Zwecke weisen die Armierungsstücke 7, welche wiederum fischschuppenartig überein andergreifend angeordnet sind, an der untern Seite Schlaufen 9 auf, durch welche das nachgiebige Metallband 5 geführt ist. Die Schlaufen werden durch Ausdrüeken gebildet und sind selbst so ausgebildet, dass sie klem mend auf das Metallband 5 einwirken, damit ein Spielen ausgeschlossen ist. Die Armierung wird wie vorangehend beschrieben in einen Gummikörper eingebettet.
Wird für die Ar- mierungsstücke billiger, nicht guter Stahl verwendet, so können diese den Verbiegungs einwirkungen nicht stets standhalten und be kommen im Mittelteil in der Laufrichtung verlaufende Risse.
Diese Nachteile werden durch das Aus führungsbeispiel Fig. 9 und 10 behoben. Nach diesem sind je zwei seitliche, verschiedenen Reihen angehörende Armierungsstücke 7 über einander gelegt und überdecken sich im Mittelteil. Die Armierungsstücke der beiden Reihen sind in der Umfangsrichtung zuein ander versetzt angeordnet. Die Stücke in der einzelnen Reihe übergreifen einander irr der Umfangsrichtung. Die Armierungsstücke sind in dem Gummikörper 8 eingebettet, der z. B. Schlauchform besitzt. Mittelst Nieten 6, welche nahe der äussern Seitenränder der Armierungsstücke 7 angebracht sind, werden Gummikörper 8 und Armierungsstücke zu sammengehalten. Demzufolge können sich die einander überdeckenden Teile der Armierungs- stücke gewissermassen frei bewegen, resp.
beim Plattdrücken etwasübereinanderschieben.
Den Erfindungsgegenstand kann mau ohne weiteres für andere Pneumatik ver wenden, wenn derjenige, in welchem dieser gerade liegt, abgenützt, ist. Da die Schutz einlage keine eigentliche Beanspruchung und Abnützung erfährt, besitzt dieselbe eine sehr hohe Lebensdauer. Die Armierungsstücke bestehen zweckmässig aus Federstahl oder sonstigem zähem, elastischem Stoff, wie Press span, Bakelite, Hartgummi und andere Kunst produkte. Der Gummikörper könnte durch ein spiralförmig aufgewundenes Band oder einen Gummischlauch gebildet sein. Bestehen die Armierungsstücke nicht aus Metall son dern einem Kunststoff, so kann der Gummi körper in Wegfall kommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schutzeinlage für Pneumatik von Fahr rädern, gekennzeichnet durch ein lose zwi schen Aussenmantel und Luftschlauch einzu legen bestimmtes, elastisches Band, welches gebogene und federnde Armierungsstücke be sitzt, die in der Umfangsrichtung einander übergreifen. UNTERANSPRüCHE: 1. Schutzeinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Armierungs- stücke in einem bandförmigen Gummi körper eingebettet und auf einem Metall band befestigt sind. 2. Schutzeinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däss die Armierungsstücke aus gut federn dem Stahl bestehen, gewölbt gehalten und mittelst Nieten auf dem Metallband be festigt sind. 3.Schutzeinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Nieten durch welche die Armierungsstücke auf dem Metallband befestigt sind, zwischen den übereinander greifenden Stirnenden derselben vorgesehen sind. 4. Schutzeinlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierungsstücke an der Unter- Seite durch Ausdrücken gebildete Schlau fen aufweisen, durch welche das Metall band geführt ist. 5. Schutzeinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass je zwei seitlich liegende Armierungsstücke zweier verschie dener Reihen im Mittelteil einander über decken und die Armierungsstücke in einem schlauchartigen Gummikörper liegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH150771T | 1931-05-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH150771A true CH150771A (de) | 1931-11-15 |
Family
ID=4406151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH150771D CH150771A (de) | 1931-05-08 | 1931-05-08 | Schutzeinlage für Pneumatik von Fahrrädern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH150771A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1164233B (de) * | 1957-01-09 | 1964-02-27 | Zimmer S Erben K G | Vorrichtung zur Erzeugung eines Pressdruckes auf bahnenfoermige Materialien |
-
1931
- 1931-05-08 CH CH150771D patent/CH150771A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1164233B (de) * | 1957-01-09 | 1964-02-27 | Zimmer S Erben K G | Vorrichtung zur Erzeugung eines Pressdruckes auf bahnenfoermige Materialien |
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