CH150821A - Verfahren zur Darstellung eines Derivates des Hydrochinonmonophenyläthers. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Derivates des Hydrochinonmonophenyläthers.

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CH150821A
CH150821A CH150821DA CH150821A CH 150821 A CH150821 A CH 150821A CH 150821D A CH150821D A CH 150821DA CH 150821 A CH150821 A CH 150821A
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monophenyl ether
hydroquinone
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hydroquinone monophenyl
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Darstellung eines Derivates des     I1ydrochinonmonophenyläthers.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren 'zur Darstellung eines De  rivats des     Hydrochinonmonophenyläthers,     welches dadurch gekennzeichnet ist; dass man  auf     Hydrochinonmonophenyläther        Phosgen     und eine organische Base einwirken lässt und  den entstandenen     Chlorameisensäureester    des       Hydrochinonmonophenyläthers    in Ammoniak  einträgt.  



  Das     lIydrochiriorimonophenyläthercarba-          mat,    welches nach diesem Verfahren erhalten  wird, ist     gerueh-    und geschmacklos. Es reizt  die Schleimhäute nicht und besitzt geringe  Giftigkeit. Es ist in Wasser sehr schwer, in  Alkohol und Benzol schwer löslich und  schmilzt bei<B>1681).</B>  



  Ihrer starken antiseptischen Wirkung  wegen soll die neue Verbindung als inneres  Desinfektionsmittel für     Menschen    Verwendung  finden.         Beispiel     100 Teile     Hydrochinonmonophenyläther     werden in 1100 Teilen Benzol gelöst und  langsam zu einer Lösung von 100 Teilen       Phosgen    in 400 Teilen Benzol bei 0   unter  Rühren zugegeben. Nach einigem Stehen  setzt man 70 Teile     Dimethylanilin    unter  Kühlen und Rühren hinzu und lässt längere  Zeit stehen.

   Hierauf trennt man die     Benzol-          schiebt    vom abgeschiedenen     Dimethylanilin-          chlorhydrat    durch Filtrieren oder Extraktion  mit verdünnter Salzsäure ab und trägt sie  allmählich in überschüssiges Ammoniak ein.  Das     Carbamat    scheidet sich grösstenteils ab;  es wird nach einiger Zeit     abgenutscht    und  durch     Umkristallisieren    aus Alkohol gereinigt.  Eine geringe     15l    enge der Verbindung bleibt  beim Abdampfen der     Benzolschicht    zurück.

    Das auf diese Weise erhaltene     Hydrochinon-          monophenyläthercarbamat    schmilzt bei<B>1680.</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Derivats des Hydro-,hinonmonophenyläthers, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Hydrochinon- monophenyläther Phosgen und eine organische Base einwirken lässt und den entstandenen Chlorameisensäureester des Hydrochinonmono- phenyläthers in Ammoniak einträgt. Das Hydrochinonmonophenyläthercarba- mat ist geruch- und geschmacklos. Es reizt die Schleimhäute nicht und besitzt geringe Giftigkeit.
    Es ist in Wasser sehr schwer, in Alkohol und Benzol schwer löslich und schmilzt bei<B>1680.</B> Ihrer starken antiseptischen Wirkung wegen soll die neue Verbindung als inneres Desinfektionsmittel für Menschen Verwendung finden.
CH150821D 1929-05-17 1930-04-29 Verfahren zur Darstellung eines Derivates des Hydrochinonmonophenyläthers. CH150821A (de)

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