CH150849A - Verfahren zur Herstellung von Ziegeln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ziegeln.

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CH150849A
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      Terfaliren    zur Herstellung von     Ziegeln.            Die    Erfindung betrifft .ein Verfahren zur  Herstellung von Ziegeln, das gegenüber den  früheren     Herstellungsweisen    wesentliche Vor  züge besitzt. Nach dem neuen     Verfahren,     lassen sich die Ziegel viel billiger und in  weit kürzerer Zeit herstellen als bisher, und  das Verfahren arbeitet auch ganz unabhängig  von der Jahreszeit. Ausserdem sind die er  haltenen Ziegel von weit besserer Qualität,  als nach den bisherigen Verfahren zu er  reichen war.  



  Das vorliegende Verfahren, das als ein  zur Herstellung von Ziegeln dienendes     Trok-          kenpressverfahren    bezeichnet werden kann,  zeichnet sich dadurch aus, dass der Ton zu  nächst bis auf einen Wassergehalt von we  niger als     1075    getrocknet und dann     gekörnt     wird, worauf die gekörnte Masse in Formen  gepresst und die geformten Blöcke gebrannt  werden.  



  <I>Beispiel:</I>  Der ausgegrabene, rohe Ton wird ' zu  nächst getrocknet, bis der Gehalt an chemisch    nicht gebundenem Wasser weniger als 10  beträgt. Sodann wird der getrocknete Ton       durch        Granulieren    auf eine passende Korn  grösse, zum Beispiel von 2,5 mm Durchmes  ser, gebracht.

   Nachdem gleichzeitig gebilde  tes Feinmaterial gegebenenfalls durch geeig  netes     Absieben    abgeschieden worden ist,  wird der Wassergehalt des     gekörnten    Tones,  wenn erforderlich, durch     Anfeuchten    derart       korrigiert,    dass das gesamte freie, das     heisst     chemisch     nicht    gebundene Wasser zwischen  5 und 9 %, am zweckmässigsten 7 bis 8 %,  beträgt. Diese Masse wird sodann in Pres  sen unter hohem Druck, zweckmässig etwa  300 kg pro     em2,    zu     Presslingen    von der Ge  stalt der Ziegel geformt, und die     Presslinge     werden schliesslich gebrannt, zweckmässig in  Kanalöfen.  



  Durch Versuche wurde festgestellt, dass  es für das Verfahren besonders wichtig ist,  dass der Wassergehalt des Tones vor der       Überführung        zur    Presse der obengenannte  ist. Bei Wassergehalten unterhalb 5 oder      oberhalb     10%    sind die erhaltenen Ziegel  von weit geringerer Güte, als wenn die     ge-          nannten,    engen Grenzen für den Wasser  gehalt eingehalten werden. Ebenfalls von  entscheidender Bedeutung ist es, dass der  getrocknete Ton gekörnt und nicht gemahlen  wird.  



  Das vorliegende Verfahren gestattet, aus  dem rohen Ton im     Laufe    der kurzen Zeit  von 24     Stunden    fertige Ziegel herzustellen,  während bei den bisherigen Arbeitsweisen  10 bis 15 Tage (zu 24 Stunden) für das  Brennen allein gebraucht     wurden.    Wenn man  getrockneten Ton benutzt, der fein gemahlen  und, wie angegeben, angefeuchtet ist, so er  fordert das Produkt ebenfalls eine ungefähr  ebenso lange Brennzeit, und die erhaltenen  Ziegel sind ausserdem weit schwerer als die  nach dem neuen Verfahren hergestellten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Ziegeln nach dem Trockenpressverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass' der Ton zunächst bis auf einen Wassergehalt von weniger als <B>10%</B> getrocknet und dann gekörnt wird, worauf die gekörnte Masse in Formen ge- presst und die geformten Blöcke gebrannt werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gekörnte Ton masse vor dem Pressen auf einen Feuch tigkeitsgehalt von 5 bis 9 % gebracht wird. .
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die getrocknete Ton masse auf eine Korngrösse von etwa 2,5 mm Durchmesser gebracht wird. 3. Verfahren. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Formen der Blöcke unter einem Druck von etwa- 300 kg pro cm@ erfolgt.
CH150849D 1929-11-24 1930-10-21 Verfahren zur Herstellung von Ziegeln. CH150849A (de)

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