CH150873A - Kämmaschine. - Google Patents

Kämmaschine.

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CH150873A
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CH
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Inventor
William Nasmith John
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William Nasmith John
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G19/00Combing machines
    • D01G19/06Details
    • D01G19/14Drawing-off and delivery apparatus
    • D01G19/16Nipper mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


      gämmasehine.       Die Erfindung betrifft eine     Kämmaschine     zum Kämmen von Textilfasern, bei     welcher     der Bart eines     Faserbandes    gehalten wird,  während er gekämmt     wird,    und dann abge  trennt wird, um an eine bereits     gekämmte          Vliesslänge    angelegt zu werden.  



  Bei solchen Maschinen bewirken schon  sehr kleine Unterschiede in der zeitlichen  Einstellung der Teile einen grossen Unter  schied in der Qualität des     Kämmproduktes     sowohl, als auch in der Leistung der Ma  schine, und es ist     wünschenswert,    die Kon  struktion, wie auch die Funktionsweise der       Maschine    so einfach als möglich zu gestalten.  



  Es wurde nun gefunden, dass     mittelst     eines sehr einfachen Mechanismus zum Ab  trennen des gekämmten Faserbartes das Käm  men wesentlich verbessert, die     Produktion     erhöht und die bisher übliche Maschinenkon  struktion vereinfacht wird.     Ausserdem    kön  nen sowohl sehr lange, als auch sehr kurze  Fasern gekämmt werden.

      Zu diesem Zwecke     kommtbei    der     Kämm-          maschine    gemäss der Erfindung     eine        Abreiss-          walze    in Anwendung, die mit .einem Segment  des     Kämmzylinclers        derart        zusammenwirkt,     dass sie     mit    diesem eine     Abreisszange    bildet,  während ausserdem ein     Anlegewalzenpaar     vorhanden ist, von dessen Walzen weder die  eine, noch die andere mit .der     Abreisswalze     Kontakt     macht,

      um zusammen mit der er  wähnten     Abreisszauge    die gesamte     Abreissvor-          richtung    zu bilden.  



  Im Hinblick auf die Verwendung einer       einzigen        Ahreisswalze    mit einem Paar von  Anlegewalzen können die Maschinenteile die  verschiedensten Anordnungen erhalten; die       Abreisswalze    kann lediglich an das     Kämm-          zylin.dersegment    herangeführt und von ihm  gelüftet werden und die übliche     Kammzange     kann gegen die     Abreisszange    hinwegbewegt  werden;

   oder die     Abreisswalze    kann gegen die       Käm,mzange    während des     Abreissens    hin  laufen, wobei sich der     VQrstechkamm    eben  falls     seit    der     Abreisswalze    bewegt,     während         die Kammzange keine     Bewegung    gegen .die       Abreissstelle        ausführt.    Ferner kann dem       Vorsteehkamm    eine leichte Hubbewegung  erteilt Werden., während er sich innerhalb  des durch ihn gezogenen Faserbartes befin  det,

   um den     Bart    freier zu machen und das       Ausreissen    von zu viel Faserabfall zu ver  meiden. Auch kann der     Vorstechkam-m    am  richtigen Punkt kurz angehalten werden, so  dass die Fasern des Faserbartes während des       Abreissens    schön rein abgetrennt werden       können.     



  Beiliegende Zeichnung stellt beispiels  weise den     Erfindungsgegenstand    dar. ,       Fig.    1 und 2     veranschaulichen    eine Vor  richtung, bei welcher die     Abreisswalze    D zu  dem     Kämmzylindersegment    hin und von  ihm weg beweglich ist, dagegen sich nicht  gegen die Kammzange hinbewegt;

   vielmehr       bewegt    sich letztere gegen die     Abreissstelle,          Fig.    ss veranschaulicht eine     Abreissvor-          richtung    mit Mitteln, um die     Abreisswalze     D zur Kammzange hin- oder von ihr weg  zubewegen, wobei letztere sich in diesem  Falle nicht gegen die     Abreisswalze    D hinbe  wegt.

   Hier ist auch der     Vorsteehkamm    mit  der     Abreisswalze    D beweglich;       Fig.        8a    und     8b    zeigen hierzu zwei ver  schiedene Stellungen der Teile;

         Fig.    4 veranschaulicht eine Vorrichtung,  bei welcher sich die     Abreisswalze    D während  des     Abreissens    gegen die     Kammzange    hin  bewegt, wobei auch :der     Vorstechkamm    mit  geht, während die Teile derart angeordnet  sind, dass dem     Vorstechkamm,    währender im  Faserbart -steckt, eine leichte     Anhubbewe-          gung    zu dem bereits angedeuteten Zwecke  erteilt wird; dabei ist auch vorgesehen,     da.ss     der     Vorstechkamm    kurz angehalten wird.  



  Inder     Fig.    1 sind die Teile in derjenigen  Stellung gezeichnet, die sie eben einnehmen,  wenn das Abreissen des Bartes beginnen soll.  Die untere Walze 1 des     Anl.egewalzenpaares,     welches .durch bekannte Mittel wechselweise  rück- und vorwärts gedreht wird, hat soeben  ihre Rückwärtsbewegung in der Richtung des  kurzen     Pfeils        beendigt    und ist gerade     im    Be  griff, ihre Vorwärtsdrehung im Sinne     des       langen Pfeils anzutreten;

   die     Abreisswalze    D  ist     ihrereits    gerade im     Begriff,    auf das Seg  ment 8 des Kammzylinders 1, welcher sich  im Sinne     entgegengesetzt    zur     Uhrzeigerbewe-          gung,    dreht, wie durch den Pfeil angegeben  ist,     sich,        niederzubewegen,    zum     Ausziehen    der  Fasern aus dem     Faserband    x in der Kämm  zange. Der     Vorstechka.mm    5 und die Backen  6, 7 der Kammzange     sind    in     entsprechender     Stellung gezeigt.

   Das zurückgelegte Anlege  ende des bereits gekämmten Bartes ist bei y  gezeigt, und     sobald    die     Faserspitzen:    des Ban  des<I>x</I> diejenigen am Ende<I>y</I> des gekämmten       Vliessteils,    welcher über die Walze I. liegt.  berühren, wobei diese sich jetzt in .der Rich  tung des langen     Pfeils    dreht, werden sie um  diese Walze 1 mitgenommen und zwischen sie  und die obere Anlegewalze 8 hineingeführt,  um an den     gekämmten:        Vliessteil    angelegt zu       werden..     



  Die Walze 1     kann    einen erheblichen       Durchmesser    haben und, um leichter zu sein,  hohl     ausgebildet    sein, ,desgleichen auch die  obere Anlegewalze B. Beide Walzen können  kanneliert oder gerillt sein und gegebenen  falls mit ihren Riffeln ineinander eingreifen.  



  Obschon die     Abreisswalze    D     zwangläufig     getrieben     werden    kann, kann es zweckmässig  sein, sie durch Reibungskontakt von dem       Kämmzylindersegment        ss    aus antreiben zu  lassen, da dies einfacher     und    bequemer     ist.     Sie kann dann durch zweckmässige mecha  nische Mittel von diesem     Segment    abgehoben,       bezw.    auf dasselbe niederbewegt     werden.     



  Es ist zu bemerken, dass, wenn die obere  Anlegewalze 8 sich entgegengesetzt zur Uhr  zeigerbewegung dreht, um das     T,liessende    zum  Anlegen wieder     darzubieten,    die     Abreisswa.lze     D stationär ist und von der Walze 8 sich  freizuhalten trachtet, und dass, wenn die  Walze 8 sich während der     Anlegebewegung     im Sinne der     Uhrzeigerbewegung    dreht, die       Abreisswalze    D sich ebenfalls im Sinne der       Uhrzeigerbewegung    dreht, wobei die dichte  Nähe der beiden     Walzenumfangsflächen,    die  sich an der Nahstelle in entgegengesetzter  Richtung drehen, zur Folge hat,

   dass die bei  den Walzen sieh gegenseitig     reinzuhalten              trachten.    Ein Stauen oder Ausziehen des       Vliesses    ist deshalb kaum zu befürchten.  



  Die Umfangsfläche .des     Kämmzylinder-          segmentes    3 kann mit Leder belegt sein,     und     die     Abreisswalze    D besteht dann aus Metall  und     kann.    geriffelt sein.  



       Fig.        22    veranschaulicht ein Mittel, um das  Ende des bei :der     Rückwärtsbewegung    der  Anlegewalzen 1 und 8 zurückkehrenden Ma  terials zu führen, wenn die im Kämmen be  griffenen Fasern so lang sind,     dass    eine solche  Führung     empfehlenswert    ist, um dieses Ende  vom     Kämmzylinder        fernzuhalten.    Zu diesem  Zwecke ist eine dem     Kämmzylind-er    nahe  liegende Hilfswalze 9 vorgesehen, welche  vorzugsweise     intermittierend    mit der Walze 1  Kontakt macht.

       Das        Ansatzende    y des um  die Walze 1 gehenden     Vliessteils    tritt in die  von der Walze 1 und der Hilfswalze 9 gebil  dete Hilfszange, wenn die Hilfswalze 9 ge  hoben ist. Um die Hebebewegung der Hilfs  walze 9 herbeizuführen, ist letztere in Lagern  10 auf einem Trägerbolzen 11 gelagert, der  mittelst Muttern 12 entgegen dem Druck  einer Feder 13, auf einer Konsole 14 einstell  bar     isst,    welch     letztere    eine Verlängerung  eines     Hebels    15 bildet, der hier auch die  Lager der     Abreisswalze    D trägt.

   Durch Hin  und Herdrehen .der Welle 16, die den Hebel  15 trägt, kann ein abwechselndes Heben und  Senken der Walzen D und 9     herbeigeführt     werden.  



  Die Hilfswalze 9 kann indessen     ge-          wünschtenfalls    in stetem     Reibungskontakt     mit .der Walze 1 sein. Für diesen Fall       würde    es .genügen, die Konsole 14 an einem  Teil des Maschinengestelles zu     befestigen,     wobei die Walzenlager 10 wie zuvor vorge  sehen wären. Ein     ,sehr    schwacher Zangen  druck genügt in beiden Fällen.  



       Wenn,    die Hilfswalze 9 benützt wird,       kann    eine Führung wie bei 17     angedeutet,     zwischen der     letzten    Nadelreihe .des     Kämm-          zylinders    4 und dem     vordern    Ende des Seg  mentes 3 eingeschaltet werden. In der gezeig  ten Ausführung besteht .diese Führung 17  einfach aus einer Platte, die den Abstand  zwischen der letzten     Kämmnadelreibe    und    dem Segment 3 überbrückt, wobei ihre äussere  Fläche ,sehr nahe -an der Umfangsfläche der  Anlegewalze 1 vorbeigeht.

   Die Platte 17     kann     in     .geeigneter    Weise auf den     Kämmzylinder          befestigt    werden, zum Beispiel mittelst  Schrauben, und wenn kurze Fasern zu käm  men sind, so kann sie     dann    leicht weggenom  men werden, um dem Anlegeende y des ge  kämmten     Vliessteils    zu gestatten, seine nor  male Stellung, wie sie in     Fig.    1     gezeigt    ist,  einzunehmen.  



       Fig.    3 und .die     schematischen        Fig.    '3a und       3b.    sind im folgenden erklärt.  



  Die     Kämmzange    und ihr Rahmengestell  sind     weggelassen;    nur die Stellung ihrer  untern Backe ist bei 7     angedeutet.    Das       Rahmengestell    selbst der     Kämmzange    kann  von irgend     welcher    Gestalt     und    irgendwie  montiert sein, um eine     Schwingung    der       Kämmzange    in einer annähernd vertikalen  Ebene um eine Achse zu gestatten, jedoch  ohne eine     horizontale    Bewegung zu erlauben.  



  1 und 8 sind die Anlegewalzen. und D ist  die     Abreisswalze,    welche mit einem Umfangs  segment eines     Kämmzylinders,    dessen .Stel  lung bei 4 nur angedeutet ist, zusammen  wirkt. Die untere Anlegewalze 1 ist in  festen Lagern .gelagert, aber da es; nötig ist,  dass die     Abreisswalze    D und die obere An  legewalze 8 sich miteinander bewegen kön  nen,     sind    diese Walzen in der im folgenden       beschriebenen        Weise    montiert.  



  Die Enden. der Welle der     Abreisswalze    D  sind in Hülsen untergebracht, die in einem       gewichtsbelasteten    Haken 18 und ebenso in  einem     gegabelten    Hebel 19 liegen. Der Haken  18 steht mit einem mit einem     Schlitz    21     ver-          sehenen    Arm 20 in fester     Verbindung.    In  ,dem Schlitz 21 liegt der Gelenkzapfen 22  eines Gelenkgliedes 23. Das äussere Ende des  Gelenkgliedes 23 trägt die Lager für die  obere Anlegewalze 8, die auf der untern An  legewalze 1 ruht und vermöge der noch, zu       beschreibenden        Konstruktion    um diese .herum  abrollen kann.

   Der Schlitz 21     gestattet    eine  sehr .genaue     Einstellung    des Gelenkgliedes  23, se     dass    die Walze 8 zu jeder Zeit und     in     jeder Labe mit dem nötigen Spiel     von    der           Abreisswalze    D entfernt gehalten werden  kann, während sie dieselbe bei ihrer Hin- und       Herbewegun.g    begleitet.

   Diese letztere Bewe  gung     wird    vom     belasteten    Haken 18 abgelei  tet, der     mittelst    eines     Verbindungsstückes    24  an     einem        Hebelarm    25     angelenkt    ist. Letz  terer sitzt auf einer Welle 26, die in der bei       Kämmaschinen    üblichen Weise mit Hilfe  einer Steuerscheibe hin- und     hergedreht    wird.  Die Einstellung des Hakens 18 zum Hebel  arm 25 wird     mittelst    eines Schlitzes 27 und       einer    Schraube 28 ermöglicht.  



  Die Gabel 19, welche in Eingriff     mit,den     Hülsen der Enden der Welle der     Abreiss-          walze    D     ist,    ist auf einem Drehzapfen 2.9       gelagert,    der von einem Einstellhebel 30 ge  tragen wird, welcher seinerseits auf einem  festen Lagerzapfen 31 im Maschinengestell  drehbar ist.

   Das andere Ende des Hebels 30,       nach    links in .der Figur gerichtet, ist bei 32  geschlitzt und hier von einer Stellschraube  33     durchsetzt,    welche     dieses    Ende in einge  stellter Lage festzuklemmen     gestattet.    Die  Stellung     des-    Drehzapfens 29 der Gabel 19  kann somit reguliert werden.  



  Der     Vorstechkamm    5 kann seine Hin- und       Herbewegung        von    .der Welle 26 aus mittelst  eines kurzen     Armes    34 des Hebels 25 und  nunmehr zu beschreibender Verbindungsteile  erhalten. Ein     Lenker    35 ist gelenkig mit  dem Ansatz 34     des        Hebelarmes    25 und mit  einem     dreiarmigen    Hebel 36 verbunden, der  auf -einem im     Maschinengestell    befestigten  Zapfen 37 drehbar ist. Der kurze Arm 38  dieses Hebels 36 trägt den     Drehzapfen    39,  der die Drehachse für den     Vorstechkamm     bildet.

   Auf .dem gleichen Drehzapfen 39 ist  der     Lüftungs-    oder Hebehebel 40     für    den       Vorstechkamm    drehbar gelagert, welcher an  seinem     obern        Ende    eine Einstellschraube 41  besitzt,     die    bequem     eingestellt    werden kann,  um den     Zeitpunkt    der Berührung ihres obern  Endes mit dem Träger 42 des     Vorstech-          kammes    zu regulieren, indem der Hebel 40  während der     Abreissperiode    normalerweise  gegen eine an dem Haken 18 verzapfte Rolle  43 anliegt, dann,

   wenn der     Vorstechkamm    5    -und sein Träger 42 infolge ihres Eigen  gewichtes niedergegangen sind, um dem  Kamm zu gestatten, seine     Kämmstellung     zum Faserbart einzunehmen. Der     Vorstee-h-          kamm    5 ist mittelst eines Schlitzes 44 und  einer Klemmschraube 45 um den Punkt 46  einstellbar, und während des     Abreissens    liegt  der Träger 42 bei seiner Hin- und     Herbewe-          gung    auf einer Stützrolle 47 auf.  



  In der     Fig.    3, wie auch in der schema  tischen     Fig.    3a sind die     Abreisswalze    D, die  obere Anlegewalze 8 und der     Vorstechkamm     5 in ihrer äussersten     Rückwärtsstellung    ge  zeigt, das heisst am nächsten zu der Kä.mm  zange.

   Eine Drehung der Welle 26 im entgegengesetzten Sinne der     Uhrzeigerbewegung     bewegt den belasteten Haken 18 nach     link13     und verschiebt somit die     Abreisswalze    D     naeb     dieser Richtung hin, wobei die obere     Aulege-          w        alze    8 ebenfalls in derselben.     Richtung    auf  der Walze 1 abrollt.

       Während    der ersten  Periode der Bewegung der     Abreisswalze    D  bleibt diese in Kontakt mit dem     Kämmzylin-          dersegment,    bis ihre Bahn den normalen  bogenförmigen Weg der Gabel 19 kreuzt  und an diesem Punkte das Gewicht der Ab  reisswalze D und damit auch der vom Haken  18 und dem diesen belastenden Mittel,     zum     Beispiel einer Feder, herrührende Belastung  von der Gabel 19     aufgenommen    wird, wobei  die weitere     Bewegung    der Walze D sich in  einer vom     Kä.mmzylinder    4 freien Bahn voll  zieht.

   Gleichzeitig hat die Drehbewegung der  Welle 26 mittelst der Glieder 34,     3,5    und 3-6  die Bewegung des     Vorstechkammes    um den  Zapfen 39 nach links in der     Fig.    3     veran-          lasst    und die Bewegung der Schatzrolle 43  mit dem belasteten Haken<B>18</B> hat eine Dreh  bewegung des Hebels     -10    um seinen Zapfen  39 verursacht, wodurch die Schraube 41 in       Beiührung    mit dem     Kammträger    42 gekom  men ist und ihn gehoben hat.

   Die Teile sind  dann in er in     Fig.    3b     gezeigten    Stellung,  worauf die rückläufigen     Bewegungen    die  Walze D, die Anlegewalze 8 und den     Vor-          stechkamm    5 während des     Abreissens    und     .des          Kämmens    im Kamm 5 wieder in die     Stellung     der     Fig.        3a    zurückbringen.

        Wo es erwünscht ist, einen, fixen     Vor.-          ..techkamm    zu     verwenden,        können    die Teile       und    Verbindungen zur Hin- und     Herbewe-          b11ng    desselben weggelassen und nur die     be-          sehriebenen        intermittierend@en        Vorstechkamm-          liebe.-    oder Lüftungsmittel     verwendet    werden.  



  Die in F     ig.    4 veranschaulichte Ausfüh  rungsfarm hat folgende     Konstruktion:     Auf der     Wellej    48, die hin- und     herge-          dreht    wird, ist d er     Hehelarm    49 verkeilt, mit  welchem     mittelst        einstellbarer        Verbindungs-          mittel    die Schubstange 50 verbunden ist,     wel-          elw    an einem im Hebel 52     befestigten        Stift     51     angelenkt    ist,

   wobei der Hebel 52 seiner  seits auf einem im Maschinengestell vorge  sehenen Zapfen 53 drehbar ist. An dem Stift  <B>51.</B> ist ebenfalls der belastete Haken 54 an  gelenkt, der in     Eingriff    mit der Nabe der       Abreisswa.lze    D ist. Die     Schwingbewegung     der Welle 48 wird somit     dem    Hebel 52, dem  belasteten Haken 54 und der     Abreisswalze    D       übermittelt,        wodurch,die    letztere abwechselnd  sich der     Kämmzangenbacke    7     nähert    und sich  wieder von ihr entfernt.  



  Die Hin- und     Herbewegung    des     obern     Endes des Hebels 52 wird dazu ausgenützt,  dem     Vorstechkamm    den üblichen     Anhub        zur          erteilen,    welcher     nötig    ist, um ihn aus dem  Bereich der     Kämmzylindernadeln    zubringen,  indem     das        erwähnte    Hebelende mit einer       Stells,chrauble    55 im     Vorstechkammträgerarm     56 in Berührung kommt.  



       Fig.    4 zeigt einen     kompakten    Mechanis  mus, um die Wanderbewegung des     Vorstech-          kammes    unabhängig von der Wanderbewe  gung der     Abreisswalze    erfolgen zu lassen, in  Kombination mit .einem     Mechanismus,    um  dem     Vo.rstechkamm    eine     nach        der    Grösse       regelbare    Anhub- oder Lüftungsbewegung,  wenn er     sich    im Faserbart     befindet,    zu er  teilen. Am Maschinengestell, das bei 57 an  gedeutet ist, ist ein Arm 58 mit einem verti  kalen Vorsprung 59 vorgesehen.

   Dieser Arm  58 trägt einen: in ihm     befestigten    Zapfen ss0,  auf welchem ein     zweiarmiger    Hebel 61     sich     frei drehen kann. Eine Rolle 62 ist auf einem  in dem Trägerarm 56 des     Vorstechkammes       befestigten Zapfen angebracht und im     verf-          kalen    Vorsprung 59 sitzt eine     Stellschraube     63.

       Wenn,    der Hebel 52 ausser Kontakt mit  der Schraube 55 ist, ruht die     Rolle    62 auf  ,dem horizontalen     Armdes    Hebels 61 und der       vertikale    Arm des Hebels 61 stösst an die       Stellschraube    63, welche     derart        eingestellt     ist, dass die Nadeln des     Vorstechkammes    in       geeigneten    Abstand vom     belederten        Kämm-          zylindersegment    zu stehen kommen.

   Eine  zweite Rolle 64 sitzt an einem zweiten, in dem  Arm 56 befestigten Zapfen, und     im    ,senk  rechten Arm des Hebels 61 steckt eine Stell  schraube 65. Im Moment, wo die     Abreiss-          walze    D im     Begriff    ist, mit dem     belederten          Kämmzylinders-ebnent        in        Berührung    zu  treten, wird die Welle 66 veranlasst, eine       kleine    Drehung entgegengesetzt der Uhr  zeigerbewegung auszuführen,     wobei,

  der    Zap  fen 67 nach rechts     verschoben    wird     und    mit  ihm     zusammen    auch der     Vorstechkamm    5,  welcher dann in die     bei    5a     gestrichelt    ange  deutete Labe     gelangt,    während die     Abreiss-          walze    D ihm nachgefolgt ist und ihn bei An  langen in der bei     D'        gestrichelt    angedeuteten       Stellung-    überholt hat.

       Ist    die Schraube 65       derart        eingestellt,        dass    sie gegen die Rolle 64  anliegt,     wenn    diese     Bewegung    der     Welle    66       beginnt,    so wird der     Hebel    61 auf     seinem     Drehzapfen gedreht und     sein    Horizontalarm       gehoben,        wa:

  s    zur Folge hat, dass der     Kamm    5  in geringem Masse     vom,        Kämmzylinder    weg  in .die     gestrichelte    Stellung 5a behoben wird.  Wenn andernteils die Schraube 65     derart    zu  rückgestellt ist, dass     die@Rolle    65 sie nicht er  reicht,     .da.nn        wird    keine Hebung des     Vorstech-          kammes        stattfinden.    Infolgedessen     wird    er  sichtlich,

   dass diese zweite Hebung des     Vor-          stechkammes    von Null bis zu einem verlang  ten Maximum     variiert    werden.     kann..    Dieses       Maximum        ist        notwendigerweise    klein, aber       wirksam    ;genug für das Steuern     .der    Abfall  menge., wenn diese so klein als möglich sein  soll.  



       Die        Wellen    48 und 66 werden     zeitlich    in  ihren     Bewegungen.    in     der    bei     Kämmaschinen     bekannten Weise gesteuert;

   die hierzu     dienen-          .den        Mittel        sind    hier nicht     erläutert.         Ein Mittel,     um,die    Belastung der     Abreiss-          walze    variieren zu können, ist auf der linken  Seite von     Fig.    4     gezeigt    und soll nachstehend  beschrieben werden.  



  An     einer        Verlängerung    des an     der        Abreiss-          walze    D     angreifenden        Hakenarmes    54 ist ein  Stift 68 befestigt, auf welchem     ein    Hebel 69  drehbar sitzt. Ein     Zapfen:    70 ist am Hebel  69 angegossen     und        trägt    das obere Ende einer  Feder 71. Der Hebel 69 wird mittelst einer  am Stift 73     angelenkten    Klinke 72 in seiner       normalen    Lage gehalten, wobei der Stift 73  an einem Teil des belasteten Hakenarmes 54  befestigt ist.

   Das untere Ende der Feder 71  ist mit einem Block verbunden, der bei 74 ge  lenkig drehbar am kurzen horizontalen Arm  49a des Hebels 49 angeordnet ist. Bewegt       sich    :der Hebel 49 im Sinne der     Uhrzeiger-          bewegung,    so     senkt:    sieh der kurze Arm 49a  und spannt     -die    Feder 71, während die     Ab-          reisswa-lze    D,     ,die    sieh auf dar     schrägen    Ober  fläche des     Kämmzylindersegmentes        hinauf-          bewegt,    auch zur     Spannung    der Feder bei  trägt.

   Bei der umgekehrten     Bewegun..gsrich-          tung    senkt sieh die     Abreisswalze    D ein wenig  und der kurze Arm 49a hebt .sich, wodurch  der Druck auf der Nabe der Walze nach  gelassen wird, wenn ,der     Abreissvorgang    be  endigt ist. Vom Moment an, wo die Walze D  das     Kämmzylindersegment        berührt    und das  Abreissen beginnt,     nimmt,der    Druck zu, bis  die Walze D die Grenze ihrer Bewegung nach       rechts        erreicht,    wenn das Abreissen aufhört  und die     Trennnung    der Abreissenden beginnt.

    Auf .diese Weise erhält     maa    die gewünschte       variable    Belastung mit grosser Ersparnis: in  der     Abnutzung    und im Zerreissen der Fasern,  da. der grösste Druck nur dann ausgeübt wird,  wenn es erforderlich ist.  



  Wenn es notwendig wird, die Walze D  zu entfernen, wird der Hebel 69     mittelst          seine.:    Griffes     6-9a        gehaben    und die     Arretier-          klinke    72 bei 75 ausgelöst, was zur Folge  hat,     :dass    sieh der Hebel 69 senkt, indem er  sieh     um    den Zapfen 68 dreht, und dass die  Feder 71 erschlafft, so dass der belastete       Hakenarm    54     mittelst    seines     Griffendes    54a  genügend weit     emporgehoben    werden kann.

      Bei Wiederanstellung der Walze D genügt es,  den     Griff    69a zu heben und die     Arretier-          klinke    72     autamatis,cheinfallen    zu lassen:; die       Belastung    kommt     wieder    zur Wirkung an der  Walze D.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kämma.schine mit Kämmzange und Vo@r- stechkamm, .gekennzeichnet durch eine Ab reisswalze, die intermittieren4 mit einem Seg ment des:
    Kämmzylinders Kontakt macht, um eine Abreisszange zu bilden, in Kombination <U>mi</U>t einem Anlegewalzenpaar, das in Nachba-r- scha.ft der Abreisswalze angeordnet ist, ohne sie jedoch zu berühren und mit Mitteln, um eine Relativbewegung zwischen der erwähn ten Abreisszange und :der Kämmzange herbei zuführen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Kämmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Hilfs walze vorgesehen ist, welche mit der untern Anlegewalze zusammenwirkt. zwecks Bildung einer Zange für,das An satzende des von den Anlegewalzen zu- rückgeförderten Vliessteils. 2. Kämma.schine nach Patentans.p.ruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abreiss- walze, welche intermittierend mit.
    dem Kämmzylindersebginent Kontakt macht, so. gesteuert wird, da-ss sie auch eine Be wegung gegen, die Maschinenkä.mmzange hin und. von dieser weg ausführt. 3.
    Kämmaschine nach Patentaasprueh, mit einer Abreisszange, die sieh .gegen die Maschinenkämmza.nge und von dieser weg bess"egt"da,durcli gekennzeichnet"da.ss der V orstechkamm derart gesteuert wird, dass er sich ebenfalls gegen die Maschi- nenkä.mmzan:go hinbewegt, und zwar zu- .sammen mit der Abreisszan:ge, aber auf einem kleineren. Wege als letzterer.
    4. Kämmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Vorsteeh- kamm mit Mitteln versehen ist, um ill.n leicht anzuheben, wenn er in dem zu kämmenden Faserbande steckt, zum Zwecke, dieses etwas freier zu machen.
    ä. Kämmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Vorstech- kamm mit Mitteln versehen ist, um ihn kurz vor seiner Rückkehrb,ew-egung von der Maschinenkämmzaüge her anzuhal ten.
    6. Kämmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Be lastungsfeder in Zusammenhang mit der Abreisswalze vorgesehen ist, wobei diese Feder derart .gesteuert wird, dass ihre Spannung verändert wird, indem Masse, wie die Abreisswalze sich bewegt.
    7. Kämmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, -dass die Ab.reiss- walze und die obere Anlegewalze so nahe aneinander angeordnet sind, dass .sie sieh gegenseitig reinzuhalten trachten. B. Kämmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine an den Kämmzylinder angrenzen.d.e Führungs platte angeordnet ist, um das zurückge legte Vliessende vom Kämmzylinder fern zuhalten.
    9. Kämmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, gekennzeichnet durch einen beweglichen Träger, welcher die Abreisswalze und die obere Anlege walze trägt, so dass die beiden Walzen sich zusammen bewegen, und durch eine Welle in Verbindung mit einem Hebel, welche eine .solche Bewegung herbeiführt.
    1.0. Kämmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass _ der Träger einen belasteten Haken für die Abreisswalze bildet, der zwecks seiner Belastung mit .einer Feder versehen. ist, die mit dem Hebel verbun den ist und deren Spannung sowohl durch die Bewegung des Trägers verändert wird, als auch durch die Bewegung .der mit dem Hebel versehenen Welle.
    11. Kämmas-chine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abreisswalze auch in einer drehbar .gelagerten Gabel getra gen ist, de sich um ihre Achse herum gegen. die Umfangsfläche des. Kämm- zylindersegmentes bewegt und von dieser wieder entfernt.
    12. Kämmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, gekennzeich net durch eine Triebachse, einen als Trä ger dienenden belasteten Haken, .der von der Triebachse hin- und herbewegt wird, einen Vorstechkammträger und einen Hebel, der von der Triebachse gesteuert wird, um dem Vorstechkammträger den normalen Hub in Synchronismus mit der Bewegung,der Ab.reisswalze zu verleihen, und einen Vorstechkammträger, der von einer weiteren Triebachse hin- und her bewegt wird.
    13. Kämmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3, 4 und 12, gekenn zeichnet durch einen Kammträger, einen Winkelhebel mit einem horizontalen Arm, auf welchem der Vorstechkamm verschiebbar gelagert ist, und einstellbare Glieder, mit welchen ein vertikaler Arm des Winkelhebels in Kontakt gelangen kann, um die Bewegung des Hebels um seinen Drehzapfen zwecks Hebung des Vorstechkammes herbeizuführen.
    14. Kämmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6, 9 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die Feder und der be lastete Haken mittelst abnehmbarer Arre- tierklinken zusammen wirken.
CH150873D 1929-08-03 1930-08-02 Kämmaschine. CH150873A (de)

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GB150873X 1929-08-03
GB90929X 1929-09-09
GB181229X 1929-12-18
GB130530X 1930-05-13

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2108720A1 (de) 2008-04-11 2009-10-14 Maschinenfabrik Rieter Ag Vorrichtung zur Bildung eines gekämmten Faservlieses
WO2010045748A1 (de) * 2008-10-24 2010-04-29 Maschinenfabrik Rieter Ag Kämmvorrichtung mit schwenkbarem rahmen.
WO2013086643A1 (de) * 2011-12-16 2013-06-20 Maschinenfabrik Rieter Ag Kämmmaschine nach dem heilmann prinzip

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WO2010045748A1 (de) * 2008-10-24 2010-04-29 Maschinenfabrik Rieter Ag Kämmvorrichtung mit schwenkbarem rahmen.
WO2013086643A1 (de) * 2011-12-16 2013-06-20 Maschinenfabrik Rieter Ag Kämmmaschine nach dem heilmann prinzip

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