CH150928A - Verfahren zur Darstellung des Di-(p-tolyl)-phenosafranins. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung des Di-(p-tolyl)-phenosafranins.

Info

Publication number
CH150928A
CH150928A CH150928DA CH150928A CH 150928 A CH150928 A CH 150928A CH 150928D A CH150928D A CH 150928DA CH 150928 A CH150928 A CH 150928A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
phenosafranine
preparation
toluidine
tolyl
arylated
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH150928A publication Critical patent/CH150928A/de

Links

Landscapes

  • Pyridine Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur     Darstellung    des     Di-(p-tolyl)-phenosafranins.       Die Darstellung von     arylierten        Safrani-          tten    durch Synthese ist bekannt.

   Es ist aber  bisher nicht gelungen.,     arylierte        Safranine     nach dem bekannten     Arylierungsverfahren,     Verschmelzen mit     Arylaminen    und- deren       Chlorhydraten    aus den     entsprechenden        Sa-          franinen        herzustellen.    Solche Versuche     füh-          rpn,    je nach Wahl des zu     arylierenden        Sa-          franins,    entweder zu     indulinartigen    Körpern,  oder zu trüben,

   unansehnlichen und undefi  nierbaren     Zersetzungsprodukten    der     Safra-          nine.     



  Es wurde ein Verfahren allgemeiner An  wendungsfähigkeit gefunden,     Safranine    zu       arylieren,    zum Beispiel an einer     Amino-          gruppe        alkylierte        Safranine    vom Typus:  
EMI0001.0030     
    in     Arylalkylsafranine,    oder     Phenosafranine     vom Typus  
EMI0001.0033     
    in die entsprechenden     Diarylsafranine    um  zuwandeln. Die Reaktion gelingt leicht.

    wenn man statt von den betreffenden Farb  stoffen auszugehen, die entsprechenden       Leukoverbindungen        aryliert    und, falls noch       nötig,    zu den Farbstoffen     osydiert.    Es ist  dabei nicht erforderlich, die     Leukoverbindun-          gen    zu isolieren.

   Man löst das zu     arylie-          rende        Safranin    in einem Überschuss des       Arylierungsmittels,    oder auch in einem an  dern     geeigneten    Lösungsmittel auf, reduziert  zum     Leukokörper    und     aryliert    diesen bei der       a        nstigsten        Arylierungstemperatur.        Nac        li         beendeter Reaktion trennt man vom Reduk  tionsmittel,

   oxydiert die Lösung des     arylier-          ten        Leukokörpers    etwa mittelst Luft zum  Farbstoff, und isoliert diesen durch Entfer  nung des     Lösungsmittels    nach     bekannten     Methoden.

   Durch Variation .der Komponen  ten lassen sich leicht Homologe und     Substi-          tutionsprodukte    einseitig und doppelseitig       arylierter        Safranine    erhalten, darunter eine  Reihe bisher unbekannter Farbstoffe, wie  zum Beispiel in den     Arylkernen    substituierte       Diarylphenosafranine,    darunter die bei Ver  wendung von Diaminen als     Arylierungsmit-          tel    entstehenden     Diaminodiarylphenosafra-          nine.     



  Ein nicht     unbedeutender    Vorzug für die  technische Seite des Verfahrens besteht  darin, dass die Reduktion des Farbstoffes zur       Leukoverbindung    und die     Arylierung    in       einem    Arbeitsbang     ti        ..ii,chführbar    sind.  



  Die auf die beschriebene Weise erhal  tenen Farbstoffe ziehen mit schönen;     veil-          ehenblauen    bis kornblumenblauen Tönen auf  Seide und tannierte Baumwolle und haben  bemerkenswerte     E.chtheitseigenschaf        ten.    In  konzentrierter Schwefelsäure lösen sie sich,  im Gegensatz zu den     Indulinen,    nicht mit  blauer, sondern mit der für     Safranine    cha  rakteristischen grünen Farbe auf, die beim  Verdünnen mit Wasser nach Blau umschlägt.  Durch     Behandlung    mit     sulfierenden        Mitteln     werden daraus saure Farbstoffe ähnlicher  Nuance erhalten, die auf Seide und Wolle  ziehen.  



       Gegenstand,    des vorliegenden Hauptpa  tentes ist ein     Terfahren    zur Darstellung des       Di-(p-tolyl)-phenosafra-nins    von der folgen  den     Konstitution     
EMI0002.0035     
    welches dadurch gekennzeichnet ist,     dass     man     Leükophenosafranin    mit     p-Toluidin    in  der Wärme zur Umsetzung bringt.  



  <I>Beispiel: -</I>     _-          10    Gewichtsteile     Phenosafranin    werden  bei     Wasserbadtemperatur        in.    75 Gewichts  teilen     p-Toluidin    gelöst. Zu der Lösung  werden 5     Gewichtsteile        p-Toluidinchlorhy-          drat    -zugesetzt, die Temperatur wird auf  140' C     gebracht,-und    dann werden 10 Ge  wichtsteile Zinkstaub eingestreut.

   Die rote  Farbe der Lösung geht in ein Gelb über,  es bildet sich die     Leukoverbindung    des     Phe-          nosafranins.    Man erhitzt jetzt am     Rückfluss-          k        ühler    auf Siedetemperatur des     Toluidins;    bis  eine Probe des Gemisches an der Luft ihre  Farbe nach Blau hin nicht weiter verändert.

    Schon nach etwa, einer     i/2        Stunde    ist .der  Höhepunkt der Blaubildung     .erreicht,    man       kühlt    ab, versetzt mit 50 bis 100 Gewichts  teilen     Alkohol,    filtriert vom überschüssigen  Zinkstaub- und etwas ausgeschiedenem     p-To-          .luidin-chlorzinlz.    ab, oxydiert die schon bei  der Filtration sich stark bläuende Lösung  durch Einleiten von Luft fertig und fällt  nach dem     Abdestillieren    -des Alkohols den  Farbstoff durch     Eingiessen    in     eine        Mischung     aus 500 Teilen Wasser und 100 Teilen  30%iger Salzsäure.

   Der Farbstoff wird ab  filtriert und bei 70 bis 80   C getrocknet. Es  werden 12 bis 14 Gewichtsteile     Ditolyl-          phenosafranin    von der folgeregen Formel:  
EMI0002.0069     
         erhalten.     Das neue Produkt löst sich in konzen  trierter Schwefelsäure mit grüner Farbe auf,  die beim Verdünnen mit Wasser nach Blau  umschlägt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung des Di-(p- i;olyl)-phenosafranins von der Formel: EMI0003.0004 dadurch gekennzeichnet, dass man Leuko- phenosafranin mit p-Toluidin in der Wärme zur Umsetzung bringt. Die neue Verbindung löst sich in konzentrierter Schwefelsäure mit grüner Farbe auf, die beim Verdünnen mit Wasser nach Blau umschlägt.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, class man Leukophenosafra- nin verwendet, das durch Reduktion von Phenosafranin in Gegenwart des p-Toluidins hergestellt wurde.
CH150928D 1929-09-04 1930-08-26 Verfahren zur Darstellung des Di-(p-tolyl)-phenosafranins. CH150928A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE150928X 1929-09-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH150928A true CH150928A (de) 1931-11-30

Family

ID=5674194

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH150928D CH150928A (de) 1929-09-04 1930-08-26 Verfahren zur Darstellung des Di-(p-tolyl)-phenosafranins.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH150928A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH150928A (de) Verfahren zur Darstellung des Di-(p-tolyl)-phenosafranins.
DE399485C (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen und Farbstoffzwischenprodukten der Anthrachinonreihe
DE44002C (de) Verfahren zur Darstellung von Farbstoffen aus der Gruppe des Metaam dophenol-Phtaleins
DE550644C (de) Verfahren zur Arylierung von Safraninen
DE477913C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen basischen Azofarbstoffen
AT96507B (de) Verfahren zur Darstellung von Küpenfarbstoffen und Ausgangsstoffen dafür.
DE491427C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen der Pyrazolanthronreihe
DE620837C (de) Verfahren zur Herstellung von Farblacken der Anthrachinonreihe
DE420148C (de) Verfahren zur Darstellung von Triarylmethanfarbstoffen
DE450922C (de) Verfahren zur Darstellung von Farbstoffen der Naphthophenazinreihe
DE526973C (de) Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen
DE508499C (de) Verfahren zur Herstellung von Triarylmethanfarbstoffen
DE462799C (de) Verfahren zur Darstellung von Thiomorpholinen der Anthrachinonreihe
AT110284B (de) Verfahren zur Darstellung von Indophenolen bzw. Leukoindophenolen der Carbazolreihe.
DE575857C (de) Verfahren zur Herstellung tieffarbiger Ketone
DE586515C (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten von Aminoanthrachinonen
DE466990C (de) Verfahren zur Darstellung eines blaugruenen Kuepenfarbstoffs
DE538905C (de) Verfahren zur Darstellung alkaliechter Saeurefarbstoffe der Phenonaphthosafraninreihe
DE514973C (de) Verfahren zur Darstellung von Azophthaleinfarbstoffen
DE525331C (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Kuepenfarbstoffen
CH153719A (de) Verfahren zur Darstellung eines Küpenfarbstoffes.
CH153717A (de) Verfahren zur Darstellung eines Küpenfarbstoffes.
CH193263A (de) Verfahren zur Herstellung eines sauren Wollfarbstoffes.
CH153718A (de) Verfahren zur Darstellung eines Küpenfarbstoffes.
CH122931A (de) Verfahren zur Darstellung eines neuen Farbstoffes.