CH150941A - Zellstoffkochanlage. - Google Patents

Zellstoffkochanlage.

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CH150941A
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Morterud Einar
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Morterud Einar
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      Zellstoükoelianlage.       Bei Gebrauch einer     Zirkulationspumpe    und  daran angeschlossenen-     Zirkulationsleitung,     welche im Innern des Zellstoffkochers ange  ordnet sind, erzielt man den Vorteil der Er  sparnis grosser     Zirkula        tionsflüssigkeit    und von  Material, indem die     Zirkulationsröhren    fast  gar keiner Druckbelastung ausgesetzt sind  und keiner Abdichtung benötigen.  



  Die     Aufwärmung    bei derartigen Anlagen  geht durch direkte     Dampfeinblasung    vor sich,  zum Beispiel durch Dampf, welcher in das       Zirkulationsrohr    geblasen wird.  



  Unter gewissen Umständen ist es er  wünscht, auch bei Kochern mit inwendiger       Zirkulationsleitung    indirekter Aufwärmung  anzuwenden, entweder allein oder in Ver  bindung mit direkter Aufwärmung.  



  Für diesen Zweck ist gemäss vorliegender  Erfindung die     Zirkulationsleitung    an zwei  Stellen mit einer Zufuhr     bezw.    einer Aus  laufleitung eines ausserhalb des Rohres liegen  den Aufwärmeapparates verbunden, und zwi  schen diesen beiden Stellen mit einem Ab-         sperrorgan    versehen, so dass die zirkulierende  Flüssigkeit dazu gezwungen werden kann,  den     Aufwärmungsapparat    ganz oder teilweise  zu passieren.  



  Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs  form der Erfindung beispielsweise schematisch  veranschaulicht. 1 und 2 sind zwei Kocher,  die beide eine inwendige     Zirkulationspumpe    3  mit Saugleitung 4 und     Druckleitung    5 haben.  In der Druckleitung ist in gewöhnlicher Weise  eine Öffnung G für direktes Einblasen von  Dampf vorgesehen und die Saugleitung ist  an die     Zufuhrleitung    7 und die Auslaufleitung  8 für einen Aufwärmeapparat 9, der für beide  Kocher gemeinsam ist, angeschlossen.  



  Die Leitungen 7 und 8 sind jede für sich  mit Absperrhähnen 14 versehen, und die Saug  leitung 4 ist mit einem Absperrhahn 11 zwi  schen der     Anschlussstelle    für die Leitung 7  und die Leitung 8 versehen.  



  Soll der Kocher mit direkter Aufwärmung  arbeiten, öffnet man den Hahn 11 und sperrt      gleichzeitig die Hähne 10, wobei der Ruf  wärmer 9 dann ganz ausgeschaltet ist.  



  Wenn man die Hähne 10 ganz oder teil  weise öffnet und den Hahn 11 ganz oder  teilweise sperrt, wird ein kleinerer oder grö  sserer Teil der     Zirkulationsflüssigkeit    gezwun  gen, durch den Rufwärmer zu laufen, so dass  dann der Kocher mindestens teilweise mit  indirekter Aufwärmung arbeitet.  



  Wenn die Anlage mit indirekter Auf  wärmung betrieben werden soll, wird der  Rufwärmer erst durch Öffnen der Hähne 10  und Sperren des Hahnes 11 an den Kocher 1  angeschlossen, wobei die Hähne 10 auf der  andern Seite gleichzeitig abgesperrt werden.  



  Nachdem die Aufwärmung der     Zirkula-          tionsflüssigkeit    im Kocher 1 beendet ist, wird  der Hahn 11 im Kocher 1 geöffnet und der       Aufwärmungsapparat    9 wird von diesem ge  sperrt mittelst der Hähne 10, während die  Zirkulation im Kocher während der Auf  lösungsperiode weiter getrieben wird.

   Gleich  zeitig wird der     Aufwärmungsapparat    9 mit  dem Kocher 2 verbunden, der inzwischen für  die Aufwärmung einer neuen Portion Zellstoff  vorbereitet ist,  Wie hieraus zu sehen ist, können even  tuell mehr als zwei Kocher an denselben       Aufwärmungsapparat    angeschlossen werden,  und man kann auch den     Aufwärmungsappa-          rat    mit direkter Aufwärmung durch Dampf  zufuhr durch die Öffnung 6 benutzen.  



  Zweckmässig steht der     Vorwärmer    mit  mindestens zwei Kochern in Verbindung, so    dass der     Vorwärmer    vom einen Kocher     ab-          und    an den nächsten Kocher angekuppelt  werden kann, sobald die     Aufwärmungsperiode     des ersten Kochers abgeschlossen ist und die  Auflösungsperiode beginnen soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zellstoffkochanlage mit mindestens einem Kocher mit im Kocher angeordneter Zirkula- tionspumpe und Zirkulationsleitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Zirkulationsleitung an zwei Stellen mit einer Zufuhr- bezw. einer Auslaufleitung eines ausserhalb des Kochers liegenden Aufwärmeapparates und zwischen diesen beiden Stellen mit einem Absperr organ versehen ist, so dass die zirkulierende Flüssigkeit dazu gezwungen werden kann, den Aufwärmungsapparat ganz oder teil weise zu passieren.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Zellstoffkochanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufwär- mungsapparat an zwei oder mehrere Kocher angeschlossen ist. 2. Zellstoffkochanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kocher mit einer Einrichtung zum direkten Ein blasen von Dampf in die zirkulierende Flüssigkeit versehen ist.
CH150941D 1930-04-09 1930-12-09 Zellstoffkochanlage. CH150941A (de)

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CH150941D CH150941A (de) 1930-04-09 1930-12-09 Zellstoffkochanlage.

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