CH150967A - Dreheisenrundspul-Messgerät. - Google Patents

Dreheisenrundspul-Messgerät.

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CH150967A
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CH
Switzerland
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measuring device
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dependent
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


      Dr        eheisenr        undspul-)iessger        ät.       Bei     Dreheisenrundspul-Mess'geräten    pflegt  man vielfach die     Dämpferkammer    aus einem  Metallkörper herzustellen, der gleichzeitig  Ansätze zum Tragen der Skala und des  drehbar gelagerten     Messwerkteils        trägt.    Da  durch wird die Herstellung eines     derartigen     Instrumentes wesentlich vereinfacht.

   Diese  bekannte Anordnung hat aber noch den  grundsätzlichen Nachteil, dass die Lage der  in der Regel auf dem Boden des     Messgerätes          befestigten    Rundspule gegenüber dem dreh  baren Eisenkern nicht hinreichend genau     be-          bestimmt    ist. Bei dem     Dreheisenmessgerät    ist  aber diese Relativlage für die Charakteristik  des     Messgerätes    von nahezu ausschlaggeben  der Bedeutung.  



  Gemäss der Erfindung wird der oben an  geführte Nachteil beseitigt und gleichzeitig  eine weitere Vereinfachung in dem Aufbau  eines     Rundspul-Messgerätes    dadurch erreicht,  dass ein aus     Spritzguss    hergestellter Tragkör  per alle aktiven     Instramententeile    einschliess-    lieh Skala trägt. Dieser     Spritzgusskörper     kann mit einer sehr grossen     Genauigkeit    her  gestellt werden, so dass die Lage aller ak  tiven Teile einschliesslich der Spule gegen  einander so genau bestimmt ist, dass bei nicht  zu grosser geforderter     Messgenauigkeit    sogar  vorgedruckte Skalen verwendet werden kön  nen.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar       zeigt        Fig.    1 einen Querschnitt durch den  Erfindungsgegenstand, während     Fig.    2     eine     Aufsicht von oben darstellt. In der     Fig.    3  ist     eine    perspektivische Ansicht     einer    den  festen Eisenkern tragenden Hülse und in  der     Fig,    4 eine perspektivische Ansicht des       Spritzgusskörpers        unter        Fortlassung    aller  übrigen Teile dargestellt.

   Einen wesentlichen  Teil des     Spritzgusskörpers    bildet zunächst die       Dämpferkammer    1. An diese schliessen sich  drei nach unten gebogene Ansätze an, von  denen die     Ansätze    2 und 3 zur Befestigung      des     Messwerkes    auf dem Boden dienen, wäh  rend ein Ansatz 4, der an seinem     untern     Ende eine     kreisförmige    Scheibe 5 trägt, ein  mal das untere Lager der     Messwerkachse    6  und zweitens die Führung für die     Kernhülse     7 bildet.

   Diese ist     in:    der     Fig.    3 gesondert  dargestellt und besteht aus     Neusilberblech,     das mit besonders guten federnden Eigen  schaften hergestellt werden kann. Zwei wei  tere Ansätze 8 und 9 des     Spritzgusskörpers     dienen zum Tragen der Skala 10. Die Auf  lageflächen 11 und 12 der Arme 8 und 9  sind von den zur Befestigung dienenden  Schrauben 13 und 14 aus etwa senkrecht zu  der Verbindungslinie dieser Schrauben in  Richtung auf den     Schwerpunkt    der Skala  verlängert, so dass das Skalengewicht mit  einem günstigen Hebelarm auf die Befesti  gungsschrauben 13 und 14 einwirkt.

   Zwei  weitere     Angüsse    15 dienen zur     Befestigung     der das obere Achsleger enthaltenden  Brücke 16.  



  Um trotz der verhältnismässigen An  häufung grösserer Metallmassen die Messung  störende Wirbelströme möglichst weitgehend  zu vermeiden, ist ein in der     Fig.    2 links  neben der Brücke 16 liegender Teil des Trag  körpers ausgespart. Auf diesem Teil ist in  der     Fig.    2 der obere Flansch 17 des Spulen  körpers 18 sichtbar. Dieser obere Flansch  ist mit zwei einander gegenüber liegenden  Lappen 19 versehen, welche Löcher zur  Durchführung der Befestigungsschrauben an  dem Tragkörper tragen: Auf dem in der       Fig.    2 sichtbaren Teil des     Spulenflansches    17       gleitet    unter     Vorspannung    ein Arm 20 der  Kernhülse 7.

   Dieser Arm ist zusammen mit  der Kernhülse aus einem Stück elastischen  Bleches hergestellt und so vorgespannt, dass  er bei dem Aufschieben des     Spulenkörpers    18  von unten her nach oben vorgespannt wird  und sich infolgedessen mit erheblicher Rei  bung gegen den obern     Spulenflansch    17 legt.  Eine     Aussparung    21 in dem Arm 20 dient  zur Festlegung der     justierten    Stellung der  Kernhülse, indem sie mit einem Klebmittel,  zum Beispiel Schellack, ausgefüllt wird, das  an dem     durch    den     Ausschnitt    21 sichtbaren         Teil    des Flansches festheftet.

   Zur genaueren  Zentrierung des     Spulenkörpers    18 dient noch  ein besonderer Ansatz 22 an dem Teil 5.  



  Der     Spulenkörper    18 ist zweckmässig aus  fugenlosem     Isolierpressstoff    hergestellt. Da  durch wird nicht nur die Herstellung ver  billigt, vor allem gelingt auch eine so ge  naue Formgebung,     da.ss    alle     Spulenkörper    in  bezug auf ihre Dimensionen genau überein  stimmen.  



  Eine weitere Vereinfachung des Auf  baues des     Messwerkes    lässt sieh dadurch er  reichen, dass die Kernhülse 7 mit heraus  gebogenen Lappen 23 oder herausgedrück  ten Düsen 24 derart versehen     ist,    dass von  diesen der feste Eisenkern getragen oder  mindestens in seiner Lage gesichert werden       kann.    Diese Massnahme ist besonders dann  zweckmässig, wenn der feste Eisenkern einen  Winkel von mindestens<B>180'</B> umfasst, so dass  er infolge seiner Form bereits gegen Ab  fallen von der Kernhülse gesichert ist. Zwi  schen die Kernhülse und den festen Eisen  kern kann noch ein Klebmittel eingebracht  werden, das beide Teile miteinander ver  bindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dreheisen-R.undspulmessgerät, dadurch ge kennzeichnet, dass' alle aktiven Instrumenten teile einschliesslich Skala an einem gemein samen, aus Spritzguss hergestellten Tragkör per befestigt sind. UNTERANSPRüCHE 1. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper auf .einem für die Bewegung des an der Kern hülse befestigten Justierhebels in Betracht kommenden Teil ausgespart ist. 2.
    Messgerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Kernhülse befestigte Justierhebel auf dem obern Spu- lenflansch unmittelbar aufliegt und durch Klebmittel darauf fixiert ist. 3.
    Messgerät nach Patentanspruch. und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper aus fugenlosem Isolierpressstoff besteht und an dem obern Flansch mit zwei einander gegenüber liegenden Lappen versehen ist, die Löcher zur Befestigung des Spulenkörpers an dem Tragkörper tragen. 4.
    Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Skala dienende Angüsse des Tragkörpers von den zur Aufnahme der Befestigung dienenden Schraubenlöchern aus etwa senkrecht zu der Verbindungslinie der Schraubenlöcher in Richtung auf den Schwerpunkt der Skala verlängert sind, so dass infolge der so erzielten Ver längerung der Auflageflächen das Skalen gewicht mit einem günstigen Hebelarm auf die Befestigungsschrauben einwirkt. 5.
    Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper zen trisch zur Messwerkachse liegende Füh rungsflächen aufweist, auf welche eine den oder die feststehenden Eisenkerne tra gende elastische Kernhülse unter Span nung aufgesetzt ist. 6. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Kern hülse aus Neusilberblech besteht.
    7. Messgerät nach Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus dem selben Blechstück durch Abbiegen. gebil deter, ebenfalls vorgespannter Justier- hebel für die Kernhülse nach dem Spulen körper zu ausgewölbt und mit einer Öff nung versehen ist, so dass er durch Ein bringen eines Klebmittels in die Öffnung in seiner Lage gegenüber dem Spulenkör- per fixiert werden kann. B.
    Messgerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixierung des festen Eisenkernes aus der .elastischen Kernhülse herausgebogeue Lappen oder herausgedrückte Düsen dienen. 9. Mess'gerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Kernhülse und dem feststehenden Eisenkern ein Klebmittel eingebracht ist.
CH150967D 1929-12-11 1930-10-06 Dreheisenrundspul-Messgerät. CH150967A (de)

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DE141229X 1929-12-14
DE271229X 1929-12-27

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CH150967D CH150967A (de) 1929-12-11 1930-10-06 Dreheisenrundspul-Messgerät.

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