CH150973A - Verstärkungsschaltung. - Google Patents

Verstärkungsschaltung.

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CH150973A
CH150973A CH150973DA CH150973A CH 150973 A CH150973 A CH 150973A CH 150973D A CH150973D A CH 150973DA CH 150973 A CH150973 A CH 150973A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Verstärkungsschaltung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  Schaltung zur Verstärkung     schallfrequenter     elektrischen Schwingungen, bei der also ein  ziemlich breites Frequenzband verstärkt wei  tergegeben werden     muss.     



  In den Anodenkreisen der zu einem sol  chen Verstärker gehörigen,     thermionischen     Vorrichtungen liegt     gewöhnlieli-die    Primär  wicklung eines Transformators oder die  Wicklung des Wiedergabeapparates (z. B.  des Lautsprechers), in beiden Fällen also  eine induktive Belastung, deren Impedanz  mit der Frequenz zunimmt.  



  Enthält nun der Verstärker Röhren von  einer Type, von der auch oder von der ge  rade die hohen Töne kräftig übermittelt wer  den, so geschieht es     oft,        dass    dadurch, im  Zusammenhang mit der     obenerwähnten    gro  ssen Impedanz für die hohen Frequenzen, eine.  erhebliche Verzerrung der hohen Töne auf  tritt, die vermutlich einer übermässigen pe  riodischen Abnahme des     Anodeupoentials     zuzuschreiben ist.

      Gemäss der Erfindung wird diesem Übel  stand bei Verstärkern, welche mindestens  eine Röhre     von    genanntem Typus aufweisen,  dadurch abgeholfen,     dass    mindestens bei einer  dieser Röhren parallel zu der im Anoden  kreis der Röhre liegenden Impedanz ein       Ohmscher    Widerstand geschaltet ist. Die  Impedanz kann alsdann nie grösser als der  Wert dieses Widerstandes werden. Liegt in  diesem Anodenkreis ein Transformator,     so     kann der Widerstand entweder parallel zu  der Sekundär- oder zu der Primärwicklung  geschaltet werden.  



  In der Zeichnung sind schematisch -vier  Ausführungsbeispiele eines     Zweiröhrenver-          stärkers    dargestellt, bei denen der genannte       Ohmsehe    Widerstand nur im Ausgangskreis  der     Endröhre    angewendet ist.  



  Bei     Fig.   <B>1</B> ist der Widerstand parallel  zu der Primärwicklung des     Ausgangstrans-          formaters    geschaltet,     #ei        Fig.    2 parallel zur       Sekundärwicklung    dieses Transformators und      bei     Fig.   <B>3</B> parallel zu dem ohne Ausgangs  transformator     angeseillossenen        Lautsprec'her-,          Fig.    4 stellt eine abgeänderte     Ausfüh-          rungsfürm    der     Fig.    2 dar.  



  Die in     Fig.   <B>1</B> dargestellte Schaltung dient       züm    Verstärken     audiofrequenter    Ströme, die  der Primärwicklung<B>1</B> des Eingangstransfor  mators zugeführt werden, dessen Sekundär  wicklung 2 zwischen der Kathode und dem  Steuergitter<B>3</B> der ersten     Verstärkerröhre        Vi     liegt. Die Anode 4 dieser Röhre ist über die  Primärwicklung<B>5</B> eines zweiten Transforma  tors mit dem positiven Pol einer     Anoden-          baüerie    verbunden. Die Sekundärwicklung<B>6</B>  dieses Transformators liegt zwischen dem  Steuergitter<B>7</B>     und    der Kathode der zweiten  und letzten Röhre V2.

   Diese Röhre V2 ist  eine     Pentode    und enthält ein Schirmgitter<B>8</B>  und zwischen diesem Schirmgitter und der  Anode ein Hilfsgitter<B>9,</B> das mit der Mitte  der Kathode unmittelbar leitend verbunden  ist. Die Anode<B>10</B> ist über die Primärwick  lung<B>11</B> eines     Ausgangstransformators    mit  dem     obenerwähnten    positiven Pol verbunden.  



  Parallel zur Wicklung<B>11</B> liegt ein Wi  derstand 12, der von der Grössenordnung von  <B>10000</B> bis<B>100000</B> Ohm gewählt werden  kann. Gute Ergebnisse sind zum Beispiel  mit einem Widerstand von 40000 Ohm er  zielt worden. Die Sekundärwicklung<B>13</B> des  Ausgangstransformators ist schliesslich mit  dem Lautsprecher 14 verbunden.  



  Die     Pentade        V2    hat unter anderem die  Eigenschaft,     dass    hohe Frequenzen unter  übrigens gleichen Verhältnissen von ihr viel  kräftiger verstärkt werden als von den ge  wöhnlich benutzten     Dreielektrodenröhren.    Da  die Impedanz einer induktiven Belastung,  wie eine Lautsprecher- oder     Transformator-          wichlung,    mit der Frequenz zunimmt, veran  lassen kräftige hohe Töne, die von einer     Pen-          tode    verstärkt worden sind, in einer solchen  Wicklung einen so grossen Spannungsverlust,

         dass    die     Potentialschwankungen    an der Anode  einen unzulässig hohen Wert erreichen und  Verzerrung des     Schalles    auftritt.  



  Der 'Widerstand<B>12,</B> der parallel zur der  induktiven Belastung der     Pentade    geschaltet    ist, beschränkt den Wert der     Ausgane:simpe-          danz    und somit den Wert der Spannungs  schwankungen an der Anode der     genannt-en          Pentode.     



  Die in den,     Fig.    2 und<B>3</B> dargestellten  Schaltungen sind der in     Fig.   <B>1</B> dargestellten  Schaltung ähnlich, mit diesem Unterschied,       dass    in     Fig.    2 der Widerstand 12 parallel  zur Sekundärwicklung<B>13</B> des Ausgangs  transformators geschaltet ist, und     dass    in       Fig.   <B>3</B> der Widerstand 12 an die Wicklung  des Lautsprechers 14 gelegt ist, der unmit  telbar, ohne     Zwisehenschaltung    eines Aus  gangstransformators, im Anodenkreis der       Fünfelektrodenröhre    liegt.  



  Der Vorteil der Erfindung tritt besonders  an den Tag, wenn die negative     Gittervorspan-          nung    einer solchen Röhre auf bekannte übli  che Weise einem von dem Anodenstrom. der  Röhre selbst durchflossenen Widerstand ent  nommen wird.  



  Eine solche Schaltung ist in     Fig.    4 dar  gestellt. Das Steuergitter<B>7</B> ist hier über die  sekundäre     Transformatorwicklung   <B>6</B> mit dem  negativen Pol der Anodenbatterie<B>15</B> und  überdies mit dem einen Ende eines Wider  standes<B>16</B> verbunden, dessen anderes Ende  mit den untereinander verbundenen Kathoden  der Röhren     Vi    und     V2    verbunden ist. Es  wird dadurch auf bekannte Weise an das  Steuergitter<B>7</B> eine negative     Varspannung     angelegt, die dem im Widerstand<B>16</B>     auftre-          -Lenden    Spannungsverlust gleich ist.  



  Bei einer derartigen Schaltung erfährt  das     Steuergitterpotential    eine starke Rück  wirkung von den. Stromänderungen im     Ane-          denkreis,    und diese Änderungen werden  durch Anwendung eines Widerstandes paral  lel zur Ausgangsimpedanz prozentual ver  ringert.  



  Durch geeignete Wahl der Grösse dieses  Widerstandes ist es daher möglich, den  Schall auch bei kräftigen, hohen Tönen     un-          verzerrt    zu halten.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Schaltung zum Verstärken elektrischer, schallfrequenter Schwingungen mit Hilfe mindestens einer thermionischen Röhre sol cher Art, die auch die höheren Schallfrequen zen kräftig übermittelt, dadurch gekenn zeichnet, dass parallel zu der Anodenkreis- impedanz mindestens einer dieser Röhren ein Ohmscher Widerstand geschaltet ist, der so gross ist, dass die Verstärkung dieser höheren Frequenzen praktisch verzerrungsfrei erfolgt.
    UNTERANSPRüCE:E: <B>1.</B> Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anodenkreisimpe- danz mindestens einer der genannten Röh ren von einem Transformator gebildet wird, und dass der Ohmsc'he Widerstand parallel zu einer der beiden Wicklungen des Transformators geschaltet ist.
    <B>2.</B> Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ohmsche Wider stand paralle zu einem Telephon bezw. Lautsprecher liegt, das bezw. der unmit telbar in den Anodenkreis der letzten Röhre der Versfärkerkaskade eingeschal tet ist. <B>3.</B> Schaltung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die negative Gitter- vorspannung der letzten Röhre durch einen im Anodenkreis dieser Röhre liegen den Widerstand erzeugt wird.
CH150973D 1929-08-23 1930-07-09 Verstärkungsschaltung. CH150973A (de)

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