CH150995A - Verfahren zum Nassmahlen von Hartmetallpulvergemengen. - Google Patents

Verfahren zum Nassmahlen von Hartmetallpulvergemengen.

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CH150995A
CH150995A CH150995DA CH150995A CH 150995 A CH150995 A CH 150995A CH 150995D A CH150995D A CH 150995DA CH 150995 A CH150995 A CH 150995A
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Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description


      Verfahren        zum        Nassmahlen    von     Hartmetallpulvergemengen.       Werkzeuge und     Formkörper    aus Hart  metallen     bezw.        Hartmetallegierungen    werden  meist aus einem     pulverförmigen        Ausgangs-          material    durch Pressen und     Sintern    oder auch  gleichzeitiges Pressen und Sintern herge  stellt.

   Damit das     Fertigerzeugnis    homogen  und dicht ist, russ das pulverförmige     Aus-          gangematerial,    das meist aus Pulvern schwer  schmelzbarer Metallkarbide,     wie        etwa        Wol-          framkarbid,        Molybdänkarbid    oder Chrom  karbid, gegebenenfalls unter Beigabe von  Pulvern leichter schmelzbarer     Hilfsmetalle,     wie etwa Kobalt, Eisen oder Nickel     besteht,     eine sehr feinkörnige     Beschaffenheit    besitzen.

    Werden zu diesem Zwecke die     Stoffe    dem       üblichen:        Mahlprozess    in     Gegenwart    von Was  ser unterworfen, also     eine    Aufschlämmung  hergestellt, dann     treten,    häufig infolge che  mischer Umsetzungen     Änderungen    in der Zu  sammensetzung des     Mahlgutes    ein, die mit       Kohlenstoffverlusten        verbunden    sind.

   Um  diese     Kohlensto.ffverluste    auszugleichen, hat       mann    daher dem Ausgangspulver     bezw.    Pül-         vergemenge    von vornherein meist eine etwas  grössere     gohlenstoffmenge        beigefügt.        Durch     die Beigabe des     gohlen.stoffes        wird    nun aber  eine gewisse Unsicherheit in den Herstel  lungsvorgang     hineingetragen,    ,da die chemi  schen Umsetzungen durchaus nicht immer  gleichmässig verlaufen.  



  Die vorstehend     geschilderten        Nachteile     des bisher üblichen     Nassmahlens    lassen sich  vermeiden, wenn erfindungsgemäss zum Auf  sehlämmen des     Hartmetallpulvergemenges     eine nicht oxydierende und bei niedriger       Temperatur        unzersetzt    verdampfende Flüssig  keit,     wie        zum        Beispiel    Aceton, Äthylen>  Chlorid,     Äthylalkohol,    Benzol,     T.richloräthy-          len    oder     Methylenchlorid,    verwendet wird.

    Bei     Verwendung    einer derartigen     Flüssigkeit     tritt weder beim     Nassmahlen,        noch    beim     nach-          folgenden    Trocknen und     Sintern    ein Kohlen  stoffverlustein, so dass nunmehr von der Bei  gabe .einer zusätzlichen     Kehlenstoffmenge    ab  gesehen werden kann. Besonders     bewährt    hat  sich als     Aufschlämmungsmittel    Methylen-           chlorid,    da dieses     isch-on    bei 40   C siedet und  da es zudem sehr billig ist.  



  Man hat zwar .schon in Wirbelmühlen  Metallpulver unter Beigabe von andern     Flüs-          sigkeiten    als Wasser erzeugt. Hierbei handelt  es sich jedoch nur um die Beigabe von einigen       Volumenprozenten    eines     Schmiermittels,    also  eines Öls oder einer ölig wirkenden Flüssig  keit zum Mahlgut, um unter kaum merkbarer  Anfeuchtung des     Mahlgutes    den. Kraftver  brauch beim     Trockenmahlvorgang    herabzu  setzen. Man hat auch ferner     schon    bei der  Herstellung von     Metallpulver,    insbesondere  für     Explosionsgemische,    vorgeschlagen, reich  lich Öl beizufügen.

   Die     Entfernung    dieser       Ölzusätze    erfordert aber Temperaturen von  etwa 160 bis 200' C, und .ausserdem geben  Öle und ölig     wirkende    Flüssigkeiten mehr  oder weniger zu     chemischen        Umsetzungen     Anlass, schon allein     deswegen,    weil sich bei  ihrer Verdampfung leicht     Rückstände        bilden     können.

   Im Gegensatz zu dem Bekannten  sieht die Erfindung die Verwendung von    nicht öligen, sondern leicht beweglichen, eine  wasserähnliche Viskosität     besitzenden,    Flüs  sigkeiten vor, .die sich im Vergleich zu den  Ölen schon bei einer Temperatur     von.    etwa  40   C verdampfen lassen und bei ihrer Ver  dampfung keine Rückstände ergeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Na.ssmalen von Hartmetall- pulvergemengen, dadurch gekennzeichnet, dass dem Pulvergemenge als Aufschlämmungsmit- tel eine nicht oxydierende und bei niedriger Temperatur unzersetzt verdampfende Flüs sigkeit zugesetzt wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit Methy- lenchlorid ist.
CH150995D 1930-01-07 1931-01-03 Verfahren zum Nassmahlen von Hartmetallpulvergemengen. CH150995A (de)

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DE549713C (de) 1932-04-30
AT125734B (de) 1931-12-10
GB376242A (en) 1932-07-07
FR708833A (fr) 1931-07-29

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