CH151017A - Einrichtung zur Betätigung von Absperrorganen durch mindestens zwei Antriebsorgane. - Google Patents
Einrichtung zur Betätigung von Absperrorganen durch mindestens zwei Antriebsorgane.Info
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- CH151017A CH151017A CH151017DA CH151017A CH 151017 A CH151017 A CH 151017A CH 151017D A CH151017D A CH 151017DA CH 151017 A CH151017 A CH 151017A
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Description
Einrichtung zur Betätigung von Absperrorganen durch mindestens zwei Antriebsorgane. Es ist bereits vorgeschlagen, worden, Ab sperrorgane, beispielsweise Absperrschieber oder Ventile, mit einem Elektromotorantrieb zwecks Öffnens und Schliessens allein oder zusammen mit dem üblicherweise vorhan denen Handantrieb zu versehen.
Diese bekannten Einrichtungen ermög lichen jedoch nicht eine Änderung der Achs richtungen der Elektromotorantriebsvorrieh- tung und der Handantriebsvorrichtung, so dass für jeden Einzelfall eine besondere Ein richtung konstruiert und angefertigt werden muss, es ist also nicht möglich, die Vorrich tungen serienmässig auf Lager anzufertigen.
Die genannten Mängel werden nach der vorliegenden Erfindung, welche eine Ein richtung zur Betätigung von Absperrorganen durch mindestens zwei Antriebsorgane zum Gegenstand hat, dadurch beseitigt, dass die Antriebsorgane mit Wellen in Verbindung stehen, von denen mindestens eine in ihrer Lage gegenüber dem Gehäuse des Absperr- organes veränderlich einstellbar ist. Die Ein richtung kann dabei so ausgebildet werden, dass die einzelnen Antriebsorgane in die je weils erforderliche Richtung bringbar sind, so dass die Einrichtung ohne Rücksicht auf die spätere besondere Einbauweise in grösse ren Mengen auf Vorrat angefertigt werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungs- gegenstand an einem Absperrschieber, der sowohl mit einer ElektromotorantriebsvGr- richtung, als auch mit einer Handantriebs vorrichtung versehen ist, beispielsweise ver anschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 den obern Teil eines Absperrschie bers mit daran angeordneter Einrichtung nach der Erfindung; Fig. 2 bis 6 verschiedene Anordnungs möglichkeiten der Einrichtung.
In der Zeichnung ist 1 eine die Schieber spindel in ihrem obern Teil lagernde Brücke. Auf dem Ende der Schieberspindel ist ein Kegelrad 2 angeordnet, das mit einem auf einer Zwischenwelle 3 befestigten Kegelrad 4. in Eingriff steht.
Auf der Zwischenwelle 3 sind weitere Kegelräder 5 und 6 angeordnet.
Das Kegelrad 5 wird durch das auf der Welle 8' des Elektromotors 8 befestigte Ke gelrad 7 angetrieben, während das Kegelrad 6 seinen Antrieb von einem auf der Welle 9 befestigten Kegelrad 10 erhält. Die Welle 9 trägt entweder unmittelbar das Handrad oder ist mit diesem .durch eine gegebenenfalls ge lenkige Welle verbunden. Ferner ist auf der Welle 9 ein Endschalter 11 angeordnet, der ein selbsttätiges Ausschalten des Elektro motors 8 bewirkt, sobald der COffnungs- bezw. Schliessvorgang beendet ist.
Der Elektromotor ist auf einem das Ke gelrad 5 umgebenden Gehäuse 12 befestigt, das mit seinen Flanschen 13 gegenüber dem mit dem Schieber durch Verschraubung ver bundenen, um die Schieberspindelachse ver änderlich einstellbaren Gehäuse 14 um die Achse 3 geschwenkt werden kann.
Das Gehäuse 15 ist gleichfalls um die Achse 3 gegenüber dem Gehäuse 12 mit sei nen Flanschen 16 schwenkbar und in der jeweiligen Stellung durch Verschraubung feststellbar.
Durch die gesonderte Drehbarkeit der Gehäuse 12 und 15 und damit Einstellbar keit der Antriebswellen 8' und 9 ergeben sich die verschiedensten Einbaumöglichkei ten, von denen in Fig. 2 bis 6 einige bei spielsweise dargestellt sind. Nach Fig. 2 sitzt das Handrad 17 unmit telbar auf der Welle 9, sowohl die Welle 9, als auch die Welle des Elektromotors 8 be finden sich in der wagrechten Stellung, je doch kann auch der Elektromotor, wie punk tiert dargestellt, in die senkrechte Stellung 8" gebracht werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 liegt die Welle des Elektromotors 8 wag recht, während die das Handrad 17 unmittel bar tragende Welle 9 senkrecht steht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. .4 ist die Lage der Elektromotorwelle und der Antriebswelle 9 die gleiche wie in Fig. 3, jedoch wird hier der Antrieb durch eine Zwi schenwelle 18 von dem auf einem Bock ge lagerten Handrade 17 aus bewirkt, welche Anordnung sich besonders für unter Flur befindliche Schieber eignet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 erstreckt sich- die Zwischenwelle 18 nach unten, so dass sieh der Absperrschieber über dem Handrade 17 befindet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. @l ist die Schieberspindel wagrecht gelagert. Im übrigen befindet sich auch hier wieder das Handrad 1.7 über Flur.
Naturgemäss kann auch der Elektromotor 8 fest, also nicht schwenkbar mit dem Ab sperrorgan bezw. dem Gehäuse 14 verbunden den und lediglich das Handrad schwenkbar angeordnet werden.
Um ein Mitlaufen des Handrades bei Ver wendung der Elektromotorantriebsvorrieh- tung oder ein Mitdrehen des E-lektromotor- ankers bei Verwendung der Handantriebsvor- richtung zu vermeiden, kann entweder das Handrad oder der Elektromotor oder beide durch eine Kupplung oder einen Freilauf mit der zugehörigen Welle verbunden sein, so dass die jeweils nicht verwendete Vorrieh- tung in Ruhe bleibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRZJCH: Einrichtung zur Betätigung von Absperr organen durch mindestens zwei Antriebs organe, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsorgane mit Wellen in Verbindung stehen, von denen mindestens eine in ihrer Lage gegenüber dem Gehäuse des Absperr- organes veränderlich einstellbar ist. UNTERANSPRttCHE : 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das eine An triebsorgan durch ein Handrad, das andere durch einen Elektromotor gebildet ist, und dass jedes Antriebsorgan mit je einer Antriebswelle in Verbindung steht, wel che auf eine Zwischenwelle einwirken, welch letztere gegenüber dem Gehäuse des Absperrorganes in einer zu :dessen Spin- .delachse senkrecht stehenden Ebene ver änderlich einstellbar ist.2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden mit den Antriebsorganen unmittelbar in Verbindung stehenden An triebswellen ihrerseits in zueinander pa rallelen, und zu der Zwischenwelle senk- recht stehenden Ebenen veränderlich ein stellbar sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Antriebsorgan von der zugehörigen An triebswelle abgekuppelt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE151017X | 1929-09-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH151017A true CH151017A (de) | 1931-11-30 |
Family
ID=5674239
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH151017D CH151017A (de) | 1929-09-03 | 1930-08-22 | Einrichtung zur Betätigung von Absperrorganen durch mindestens zwei Antriebsorgane. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH151017A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE833284C (de) * | 1950-07-02 | 1952-03-06 | Fritz Faudi | Fernbetaetigter Absperrschieber |
| DE1091826B (de) * | 1959-01-21 | 1960-10-27 | Siemens Ag | Elektromotorischer Stellantrieb fuer Ventile, Schieber u. dgl. |
-
1930
- 1930-08-22 CH CH151017D patent/CH151017A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE833284C (de) * | 1950-07-02 | 1952-03-06 | Fritz Faudi | Fernbetaetigter Absperrschieber |
| DE1091826B (de) * | 1959-01-21 | 1960-10-27 | Siemens Ag | Elektromotorischer Stellantrieb fuer Ventile, Schieber u. dgl. |
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