CH151020A - Verfahren und Vorrichtung zum Treiben von Maschinen, Apparaten etc. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Treiben von Maschinen, Apparaten etc.

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CH151020A
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CH
Switzerland
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hose
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drums
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Inventor
Samalia Salenius Elise
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Samalia Salenius Elise
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00—Milking machines or devices
    • A01J5/04—Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zum Treiben von Maschinen, Apparaten etc.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Treiben von   Ma-       schinen,    Apparaten etc., wie zum Beispiel
Melkmaschinen.



   Das Verfahren kennzeichnet sich da durch,   dal3    zwischen einem   Flüssigkeits-    behälter und mindestens einem geschlossenen, deformierbaren, rohrförmigen Körper ein    Wechsellauf    der Flüssigkeit zur Deforma    tion    des   Rörpers    herbeiführt und ein Teil der   Deformationsbewegung    des rohrförmigen
Körpers regelbar auf das zu treibende Objekt  übertragen wird.



   Eine zweckmässige Vorrichtung zur Aus führung dieses Verfahrens kennzeichnet sich dadurch, dass ein Druckbehälter für eine Druckflüssigkeit mit mindestens einem geschlossenen Schlauch in Verbindung steht, der in regulierbarer Weise auf ein bewegliches Organ wirken kann und welcher im zusammengedrückten Zustande derart beein  flussbar    ist, dass er seinen Rauminhalt infolge der Wirkung der Druckflüssigkeit vergrössern und die dadurch bedingte Bewegung auf das bewegliche Organ übertragen kann, während der Schlauch selbst wieder durch
Mittel zusammendrückbar ist, um die Druck flüssigkeit in den Behälter   zurückzudrängen.   



   In der Zeichnung sind verschiedene Aus führungsbeispiele der Vorrichtung zur Aus führung des Verfahrens gemäB der Erfin dung dargestellt.



   Fig.   1    ist eine Seitenansicht einer ersten
Ausführungsform, Fig. 2 ein Schnitt nach
Linie II-II der Fig.   1    und Fig. 3 ein
Schnitt nach Linie III-III der Fig. 1.



   Der Druckbehälter 1, der gegebenenfalls aus zusammendrückbarem Material bestehen kann, steht mit einem an den Enden geschlossenen, zusammendrückbaren, bezw. dehnbaren, schraubenförmig gewundenen
Schlauch 2 in Verbindung, der zwischen einer untern Platte 3 und einer   obern    Platte 4 gelagert ist, wobei durch die Platte 4 zwei senkrechte, mit der untern Platte 3 oder einer festen Grundplatte verbundene Stangen 5 hindurchgehen. Die beiden Platten 3, 4 sind je mit einer   wagrechten    Längsstange 6   bezw. 7 versehen    ; diese tragen Achsen, auf denen zu beiden Seiten dieser Stangen Rollen 8,9,10 und 11 drehbar sitzen.

   Eine Kette   12    läuft im Zickzack über die Rollen 8,10, wobei die Enden dieser Kette auf zwei Trommeln   14. 15 befestigt    sind, die auf Wellen 30,31 aufgekeilt sind. Eine zweite Kette   13    läuft in gleicher Weise im Zickzack über die Rollen 9,11, wobei die Enden dieser Kette mit zwei Trommeln 14', 15'fest verbunden sind, die auf denselben Wellen   30,    31 fest sitzen. Statt der erwähnten Ketten liessen sich auch Seile,   Label,    Drähte oder andere biegsame Zugorgane verwenden. Die Trommel 14 ist mit einer Riemenscheibe   16    verbunden, über welche ein Riemen 17 läuft, der über eine zweite Riemenscheibe 16'an der andern Trommel 15 läuft. Infolgedessen werden beide Trommeln 14,15 gleichmässig bewegt, wenn eine derselben gedreht wird.



  Ihre Drehung kann durch eine Kurbel   32,    die an der Trommel 14'sitzt, herbeigeführt werden. Auf der Welle   31    sitzt ferner ein Zahnrad 18, das mit einem Zahnrad 19 einer Welle 20 in Eingriff steht. Diese Welle ist die treibende Welle einer Maschine   33    beliebiger Art, die von der Vorrichtung ange  trieben    werden soll. 34 bezeichnet ein Ventil in der Leitung 35 zwischen dem Druckbehälter   1    und dem Schlauch 2.



   Die beschriebene Vorrichtung wirkt in folgender Weise :
Infolge des in dem Behälter   1    und dem Schlauch 2 herrschenden Druckes ist dieser Schlauch auf seinem grössten Querschnittsumfang ausgedehnt gehalten. Infolgedessen hat die Platte 4 ihren grössten Abstand von der Platte   3.    Werden dann die Trommeln 14 und 14'mittelst der Kurbel 32 entgegengesetzt zur   Uhrzeigerbewegung    gedreht, so werden die Trommeln   15,    15'in derselben Richtung mittelst des Riemengetriebes 16,   17 gedreht    und die Ketten 12,13 werden auf ihre Trommeln aufgewunden.

   Die Platte 4 wird auf diese Weise nach unten gegen die Platte 3 zu, zum Beispiel bis zur   Berüh-    rung mit ihr,   hingezogen    und infolgedessen der Schlauch 2 zusammengedrückt. Die zusammengepresste Flüssigkeit wird aus dem Schlauch 2 in den Behälter   1    zurückgedrängt, in dem infolgedessen der Druck ansteigt. Die Trommeln 14,14'können in irgendeiner Stellung mittelst einer Bremse oder   Klinkeneinrichtung    (nicht dargestellt) festgestellt werden, so dass   die Übertragungs-    bewegung regulierbar ist. Die Vorrichtung ist armiert, das heisst festgestellt.

   Werden nun die Trommeln 14,14'losgelassen, so dehnt sich der zusammengedrückte Schlauch 2 unter dem Flüssigkeitsdruck von neuem aus und die Ketten 12,13 werden von den Trommeln 14,14', 15,15'abgewickelt, die auf diese'Weise in Bewegung gesetzt, aber jetzt entgegengesetzt zu der friiheren Richtung gedreht werden, wobei diese Bewegung durch die Zahnräder 18,19 auf die Welle   20    zu deren Antrieb übertragen wird.



   Man sieht, dass die Vorrichtung wie eine Art   Federwerk wirkt    zum Antrieb der Welle 20, deren Bewegung in beliebiger Weise gesteuert werden kann.



   Fig. 4 und 5 zeigen eine zweite   Ausfüh-    rungsform. Hier ist eine einzige mittlere Stange 5 an Stelle der beiden Stangen 5 der Fig.   1    bis 3 vorhanden und die Rollen 9,11 sitzen ringsum an ringförmigen Zylinderstücken 6,7, wobei zwei Seile 13,13'in ähnlicher Weise wie in der ersten Ausführungsform, aber im Halbkreise, über diese Rollen 9,11 laufen. Das eine Ende jedes Seils ist hierbei an einem Haken 36 bezw.



  36'befestigt und das zugehörige Ende je auf einer Trommel 37 bezw.   38,    und zwar so, dass das Seil   13,    dessen eines Ende am Haken 36 und dessen anderes Ende an der Trommel 37 befestigt ist, über die in Fig. 5 im hintern Halbkreis angeordneten Rollen 9 bezw. 11 geführt ist, während das Seil 13', dessen Enden am Haken 36'und an der Trommel 38 befestigt sind, über die in der gleichen Figur im   vordern    Halbkreis ange  ordneten    Rollen 9 bezw. 11 geführt ist. Die Trommeln   37,    38 sitzen auf einer gemeinsamen Welle.

   Wenn diese Welle in   Umdre-    hung versetzt wird, werden die Seile 13, 13' auf den Trommeln 37 bezw.   38    aufgewickelt und die Platte 4 nähert sich,   ähnlieh    wie in der ersten Ausführungsform, der Platte 3.



  Im übrigen entspricht die Wirkungsweise dieser Vorrichtung der vorhin beschriebenen.



   Statt der Rollen 7,9 können auch Rollen 8,10 vorgesehen sein, die zusammen mit Trommeln   39,    40 so angeordnet sind wie in Fig. 4 in   punktierten    Linien gezeigt ist.



  Entsprechend müssen dann auch Haken 41, 41'zur Befestigung des einen Endes der Seile vorgesehen sein. Die in den Fig.   4    und 5 dargestellte Ausführungsform ermöglicht die Anwendung einer erheblich   grö-    Beren Anzahl von Rollen, um die   Kompres-    sions-oder Ladearbeit zu erleichtern.



   Fig. 6 ist eine Aufsichl auf eine dritte Ausführungsform, die sich von der vorhergehenden nur dadurch unterscheidet, dass die Platten 3,4 und die Ringstücke 6,7 eine elliptische Form haben.



   Fig. 7 zeigt in Seitenansicht und Fig. 8 in senkrechtem Schnitt Linie VIII-VIII von Fig. 7 eine vierte Ausführungsform, bei der ein biegsames Rohr 42, das von einem Druckbehälter kommt, in eine grössere Zahl von zusammendrückbaren, übereinander angeordneten Schläuchen 2 mündet, die zwischen den Platten   3,    4 liegen. Die Rollen sind seitlich ausserhalb der Schläuche   2    gelagert und die zwei Reihen der vier Sätze je zueinander versetzt angeordnet.



   Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform mit einem spiralförmig gewundenen Schlauch 2 zwischen den   Platten 3,    4 wie in Fig.   1    bis 6. Aber es ist hier lediglich eine einzige Seilscheibe 21 vorhanden, deren Welle 22 in einem Rahmen gelagert ist, der an einer senkrechten Stange 24 mit einem   Längs-    schlitz 25 für die Welle 22 geführt ist. Die Scheibe 21 wird durch ein einziges Seil   26    betätigt, dessen eines Ende an einer Trommel   43    befestigt ist, während sein anderes Ende mit irgendeinem festen Punkt 44 verbunden ist. Bei dieser Ausführung ist eine Metallspirale 28 in den Schlauch 2 als Verstärkung eingesetzt.



   Fig. 10 und 11 zeigen eine ähnliche Aus  Führungsform    mit dem Schlauch in ausgedehntem bezw. zusammengedrücktem Zustand ; im übrigen unterscheidet sich diese Ausführungsform von der vorbeschriebenen nur durch einige Einzelheiten.



   Fig. 12 bis 14 zeigen im Querschnitt Schläuche mit einem Verstärkungsreifen 27, der längs derselben läuft und ferner Schläuche mit einer Metallspirale 28, die an den   Verstärkungsreifen    anliegen, bezw. im Hohlraum des Schlauches angeordnet sind.



   Begreiflicherweise können mannigfache   Abanderungen    getroffen werden ; so zum Beispiel können Zahnstangen, Zahngetriebe, Schraubenräder oder drehbare Schrauben an Stelle der Rollen und Seile zum   Gegeneinan-      derführen    der Platten 3, 4 und zum   Zu-    sammendrücken der Schläuche 2 benutzt werden ; auch kann die Vorrichtung auf Saugwirkung an Stelle von Druckwirkung in dem Behälter 1 beruhen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Treiben von Maschinen, Apparaten etc., dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem Flüssigkeitsbehälter und mindestens einem geschlossenen, de formierbaren, rohrformigen Körper ein Wechsellauf der Flüssigkeit zur Defor mation des Körpers herbeigeführt und ein Teil der Deformationsbewegung des rohrförmigen Körpers regelbar auf das s zu treibende Objekt übertragen wird.
    II. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daB ein Druckbehälter für eine Druckflüssigkeit mit mindestens einem geschlossenen Schlauch in Verbin- dung steht, der in regulierbarer Weise auf ein bewegliches Organ wirken kann und welcher im zusammengedrückten Zustande derart beeinflussbar ist, dass er seinen Rauminhalt infolge der Wirkung der Druckfliissigkeit vergröBern und die dadurch bedingte Bewegung auf das be wegliche Organ übertragen kann, wäh rend der Schlauch selbst wieder durch Mittel zusammendrückbar ist, um die Druckflüssigkeit in den Behälter zurück- zudrängen.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, daB der Schlauch in mindestens einer Windung zwischen zwei gegeneinander bewegbaren, durch Führungen geführten Platten gelagert ist, welche ihn beim Zusammendrücken und Expandieren halten.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, daB die Platten durch biegsame Zug- organe gegeneinander bewegbar sind, die über an den Platten sitzende Rollen laufen, wobei die Enden der Zugorgane je an einer von auBen drehbaren, auf das anzutreibende Organ wirkenden Trommel befestigt sind, so daB die Zug organe auf die Trommeln bei der Dre hung derselben aufgewickelt werden und so die Platten einander nähern und dadurch das Rohr zusammendrücken können.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass zum Gegeneinanderbewegen der Platten Zahngetriebe vorgesehen sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, daB zum Gegeneinanderbewegen der Platten drehbare Schrauben vorgesehen sind.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, daB ein spiralför- mig gewundener Schlauch zur Verstär kung einen AuBenmantel mit Metallein lage besitzt.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, daB der Druck- behälter aus zusammendrückbarem Ma terial besteht.
CH151020D 1930-09-23 1930-09-23 Verfahren und Vorrichtung zum Treiben von Maschinen, Apparaten etc. CH151020A (de)

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