CH151052A - Freileitung mit Schwingungsdämpfern. - Google Patents

Freileitung mit Schwingungsdämpfern.

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CH151052A
CH151052A CH151052DA CH151052A CH 151052 A CH151052 A CH 151052A CH 151052D A CH151052D A CH 151052DA CH 151052 A CH151052 A CH 151052A
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CH
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rope
sec
vibration damper
mass
overhead line
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


      Freileitung        mit        Schwingungsdämpfern.       Es ist bereits vorgeschlagen worden, die  auf Freileitungen entstehenden mechanischen  Schwingungen der Leitung dadurch zu ver  mindern, dass man an der Leitung Vorrich  tungen aufhängt, die aus einem durch Masse  und Elastizität     wirkenden    schwingungsfähigen  Gebilde bestehen. Durch die Schwingungen  der Leitung werden auch die daran ange  hängten Dämpfvorrichtungen zu Schwingun  gen erregt, die auf die Leitungsschwingungen  zurückwirken.  



  Die Vorrichtungen ergeben nur dann eine  ausreichend günstige Wirkung, wenn ihre  Masse, Elastizität und Dämpfung bestimmten  Bedingungen entsprechen, und wenn die  Dämpfer ferner an bestimmten Stellen  der Leitung aufgehängt sind. Bisher wur  den die einzelnen Werte der zu berück  sichtigenden Grössen nicht von vornherein  bestimmt. Man stellte vielmehr Versuchs  vorrichtungen her, und hängte sie an einer  beliebigen Stelle der Leitung auf.     Zeigte    sich    dann, dass keine dämpfende Wirkung eintrat,  so nahm man einen andern Dämpfer oder  hängte den Dämpfer an eine andere Stelle,  bis sich ein befriedigendes Ergebnis zeigte.  



  Es ist     offensichtlich,    dass infolge der  grossen Variationsmöglichkeit der verschiede  nen Grösser) auf diese Weise nicht das Op  timum der erreichbaren Wirkung erzielt  werden kann. Ferner ist festgestellt worden,  dass eine Anordnung, die nach dem oben er  läuterten Verfahren gefunden worden ist,  nicht immer die beobachtete befriedigende  Wirkung brachte, sondern dass bei andern       Windverhältnissen    die Wirkung des Dämp  fers unzureichend war. Das beruht darauf,  dass bei ein und derselben Leitung Schwin  gungen auftreten, deren Frequenz,     bezw.     Wellenlängen stark voneinander abweichen.  In normalen Fällen treten schon Unterschiede  der Wellenlängen auf, die sich wie 1 : 3 ver  halten. Dieser Wert wird in Ausnahmefällen  noch ungünstiger.

        Diese Schwierigkeiten lassen es erklärlich  erscheinen, dass bisher die Meinungen 'über  den Wert der schwingenden     Dämpfvorrich-          tungen    noch geteilt waren, und dass in vielen  Fällen durch Versuche beobachtet worden  ist, dass sich durch die benutzten     Dämpf-          vorrichtungen    überhaupt keine Verminderung  der Seilschwingungen ergeben.  



  Durch die Erfindung wird die bisher vor  liegende Unsicherheit beseitigt und die Mög-         lichkeit    gegeben, von vornherein Vorrichtungen       bezw.    bestimmte Aufhängestellen für die Vor  richtungen an der Leitung zu ermitteln, bei  denen sich im Bereich der zu erwartenden  Frequenzen mit Bestimmtheit eine dämpfende  Wirkung, und zwar ein Optimum ergibt.

    Nach der Erfindung werden die Dämpfer so  eingerichtet, und an solchen Stellen der Frei  leitung aufgehängt, dass die Anordnung fol  gender Bedingung entspricht  
EMI0002.0007     
    In einer bevorzugten Ausführungsform genügt die Anordnung ausserdem folgender Bedingung  
EMI0002.0008     
    In diesen Bedingungen bedeuten die für die  auftretenden Schwingungen .kennzeichnenden  Grössen       a    =     Wellengeschwindigkeit    auf dem Seil in       cm/sec.,     <I>in =</I> Seilmasse je Längeneinheit in     kg#secss/cm2,          m    = Kreisfrequenz der auftretenden Schwin  gungen in sec-'.  



  Die für die Bemessung und Aufhängung der  schwingenden Dämpfvorrichtung kennzeich  nenden Grössen haben die Bedeutung:         ,u    = Massenverhältnis Schwingungsdämpfer  masse : Masse eines 1 cm langen Seil  stückes,  u = Kreisfrequenz des Schwingungsdämpfers  ohne Berücksichtigung der Reibung in  sec-',       p    =     doppelterDämpfungsexponentdesSchwin-          gungsdämpfers    in sec-',  b = Abstand des Schwingungsdämpfers vom       Seilaufhängepunkt    in cm.  



  Die Bedingungen beruhen auf Versuchen  an Freileitungen und auf einer an den Ver-      suchen kontrollierten Rechnung, die aus der  Differentialgleichung der schwingenden Seite  die Seilbewegung unter Einwirkung des       Schwingungsdämpfers    bestimmt. Die Rech  nung wurde für den Resonanzfall als ungün  stiger Fall durchgeführt. Bedingung 1 ent  spricht der Forderung, dass zur Verminderung  der Seilbeanspruchung an den Klemmen ein  möglichst kleiner     Winkelausscblag    des Seils  erwünscht ist. Dort wurde bisher die Haupt  behnspruchung der Seile festgestellt.

   Bedin  gung 2 entspricht der weiteren Annahme,  dass auch am Aufhängepunkt des Schwin  gungsdämpfers kein zu grosser Winkelaus  schlag auftreten soll, da sonst zwar in den  Aufhängestellen der Leitung Überbeanspru  chungen vermieden sind, aber unter Umstän  den doch eine Überbeanspruchung an der  Aufhängestelle des Schwingungsdämpfers auf  treten könnte.  



  Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfin  dung kann aus den oben angegebenen Be  dingungen in der Weise ermittelt werden,  dass zunächst bestimmte Werte
EMI0003.0003  
    angenommen werden, und dann durch Ein  setzen dieser Werte für einen durch
EMI0003.0004  
   ge  kennzeichneten Frequenzbereich in die Be  dingungen (1) und (2) nachgeprüft wird, ob  der Wert der Ausdrücke kleiner als 10 ist.  Ist die Bedingung nicht erreicht, so liefert  die     Durchrechnung    schon eine Reihe von An  haltspunkten für weitere Werte, die den Be  dingungen entsprechen. Gegebenenfalls ist  eine wiederholte Annahme von Werten er  forderlich. Immer aber ist es auf diese Weise  möglich, Werte zu finden, die den Bedingun  gen entsprechen.

   Das Ergebnis lässt sich dann  auf jeden beliebigen Einzelfall gleichen Fre  quenzbereiches anwenden durch Einsetzen  der jeweiligen Wellengeschwindigkeit     a,    der    Seilmasse m und der auftretenden Schwin  gungsfrequenzen     W.     Zum Beispiel ergibt die Wahl von
EMI0003.0008  
    
EMI0003.0009  
   in einem noch etwas wei  teren Frequenzbereich als
EMI0003.0010  
   den  Bedingungen (1) und (2) entsprechende Werte.  Diese Werte werden in ein Kurvenblatt ein  getragen.

   Liegt nun ein Seil mit einer Wellen  geschwindigkeit von a = 16 000 cm/sec.,  einem Seilgewicht je cm Länge von<I>m .</I>     g   <I>=</I>  0,004 kg/cm und auftretende Schwingungs  frequenzen von 10... 40 Hz (also Kreisfre  quenzen 62,8<B>...</B> 251 sec-') vor, so ergibt  sich die Eigenfrequenz des Schwingungsdämp  fers (ohne Berücksichtigung der Dämpfung)  zu 16 Hz, entsprechend einer Kreisfrequenz  von 100 sec-'. Aus
EMI0003.0012  
   ergibt sich das  Massenverhältnis  
EMI0003.0013     
    also das Gewicht der Masse des Schwingungs  dämpfers G = 160.0,004 = 0,64 kg.

   Aus  
EMI0003.0014  
   ergibt sich der     Dämpfungsexponent     
EMI0003.0016     
    und aus
EMI0003.0017  
   ergibt sich der Abstand des  Aufhängepunktes der schwingungsdämpfenden  Vorrichtung vom     Seilaufhängepunkt    zu  
EMI0003.0019     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Freileitung mit Schwingungsdämpfern, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der Bedingung entspricht EMI0003.0023 EMI0004.0001 worin rr = Wellengeschwindigkeit auf dem Seil in cm/sec., nt= Seilmasse je Längeneinheit in kg#sec2/cm!, m = Kreisfrequenz der auftretenden Schwin gungen in sec-1, <B>p:=</B> Massenverhältnis Schwingungsdämpfer masse<B>:
    </B> Masse eines 1 cm langen Seil stückes, Kreisfrequenz des Schwingungsdämpfers ohne Berücksichtigung der Reibung in sec-1, p - doppelterDämpfungsexponentdesSchwin- gungsdämpfers in sec-', b = Abstand des Schwingungsdämpfers vom Seilaufhängepunkt in cm. UNTERANSPRUCH: Freileitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem der Be dingung genügt: EMI0004.0013
CH151052D 1952-10-15 1930-09-08 Freileitung mit Schwingungsdämpfern. CH151052A (de)

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