Geldschein-Einnahme= und Ausgabevorrichtung für Geldwechsel-, Restrückgabe- und Lohuzahlkassen. Die Erfindung betrifft eine Geldschein- Einnahme- und Ausgabevorrichtung für Geldwechsel-, Restrückgabe- und Lohnzahl kassen, bei der .die Geldscheine von einer Einnahmerolle durch Aufwickeln eines von einer zweiten Rolle sich abwickelnden Ban des vereinnahmt und durch Abziehen des Bandes von der Aufwickelrolle verausgabt werden.
Gemäss der Erfindung ist die Ausgabe vorrichtung von der Einnahmevorrichtung derartig in Abhängigkeit gebracht, dass ein Antrieb der Ausgabevorrichtung nur erfol gen kann, wenn Geldscheine vereinnahmt worden sind. Hierzu dienen von der Ein nahmevorrichtung betätigte Steuerorgan, welche die Ausgabevorrichtung bei jedem Kassengang entsprechend der Zahl der ver einnahmten, das heisst also vorhandenen:. Geld scheine für eine oder mehrere Auszahlungen freigeben oder ,sperren, bezw. mit ihren Antriebselementen kuppeln oder entkuppeln.
In den Fig. 1 bis 6 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 ist ein wagrechter Schnitt durch die Vorrichtung nach I-I der Fig. 2; Fig. 2 ist eine Vorderansicht, in der einzelne Teile im Schnitt dargestellt sind; Fig. .3 ist eine schaubildliche Darstellung eines- Teils einer die Antriebsvorrichtung mit der Geldscheinausgabevorrichtung ver bindenden Kupplung; Fig. 4 zeigt eine Einzelheit im Schnitt nach IV-IV der Fig. 1;
Fig. 5 und 6 zeigen Einzelheiten eines bei Wechsel- und Restrückgabekassen beson ders ausgebildeten Teils der Vorrichtung; Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht einer ge genüber den Fig. 1 bis 6 etwas äbgeänder- ten Einnahmevorrichtung in Verbindur_g mit einer Fühlervorrichtung; Fig. 8 ist eine Ansicht derselben Vor richtung in der Ruhelage; Fig. 9 ist eine- Seitenansicht einer Hälfte des Getriebes der Vorrichtung;
Fig. 10 ist eine Abänderung zu Fig. 7; Fig. 11 ist ein Querschnitt nach der Linie .A-A der Fig. 12, und Fig. 12 ist ein Grundriss eines Geldschein- Zuführungstisches.
Die dargestellte Kasse ist in einem Ge häuse untergebracht. Das Gehäuse ist in der Zeichnung nicht besonders dargestellt. Soll die Kasse für eine Anzahl verschiedener Geldsorten gleichzeitig Anwendung finden, so werden dieser Anzahl entsprechend meh rere Vorrichtungen gemäss der Erfindung in einer Reihe hintereinander angeordnet, wobei ihr Antriab von- ein und derselben Antriebs, welle erfolgen kann.
In diesem Falle wer den -die Einzelvorrichtungen durch Quer- @vände ä, U (Feg. 1) voneinander getrennt, die gleichzeitig zur Befestigung aller unbe weglichen Teile, Lager usw. dienen.
Über dein Zahltisch 1 jedes für eine Geldscheinsorte bestimmten Kassenaggre gates ist .die Aufwickelrolle 2 auf einer an der Querwand a befestigten Achse 3 lose drehbar gelagert. Unter dem Zahltisch, ist in gleicher Weise eine Bandrölle 4 auf einer Achse 5 angeordnet. Die Achsen 3 und 5 tragen ausserdem Zahnräder 6 und- 7, die durch nicht dargestellte Schaltklinken an sich bekannter Ausführung bei einer in der Pfeil richtung erfolgenden Drehbewegung mit den Rollen gekuppelt werden.
Das Zahnrad 6 steht durch ein Zwischenrad 8 mit einer Zahnstange 9 und das Zahnrad 7 durch ein Zwischenrad 10 mit einer Zahnstange 11 in Eingriff. Die Zahi?stange 9 kann durch einen im Punkte 111 angreifenden Handhebel 1? hin- und hergeschoben werden, der an der Wand a bei 112 drehbar gelagert ist. Beine Bewegen: des Handhebels 12 in der Richtung des Pfeils 113 wird das Zahnrad 6 mit der Aufwickelrolle 2 durch die nichtdargestellte Schaltklinkenvorrchtung gekuppelt und durch diese in der @liichtung des Pfeils 114 um einen bestimmten Winkel gedreht.
Von der Rolle 4 läuft über die Füh rungsrolle Ida ein Transportband 13' nach der Rolle 2, das dazu dient, die auf den Tisch 1 gelegten Geldscheine, mitzunehmen und auf die Rolle 2 aufzuwickeln. Beim Zurückbewegen des Hebels 12 ist das Zahn rad 6 von der Rolle 2 durch die nicht dar gestellte Schaltklinkenvorrichtung entkup pelt, so dass die Rolle 2 stehen bleibt.
Dass Ausgeben der von der Rolle 2 ver einnahmten Geldscheine erfolgt durch Ab ziehen des Bandes 13 von dieser Rolle in der Weise, dass dieses Band auf die Rolle 4 aufgewickelt wird. Die Rolle 4 erhält dafür ihren Antrieb durch die sie mittelst der Zahnräder 7, 10 in Umdrehung verset- zende Zahnstange 11, die unter bestimmten Voraussetzungen mit der von der Hauptan triebswelle 107 hin- und herbewegbaren Stange 21 gekuppelt wird.
Die Kupplung, die später im Einzelnen beschrieben werden soll, ist so ausgebildet, dass sie für die Dauer der Ausgabe .eines oder mehrerer Geldscheine eingerückt wird, wenn die entsprechende An zahl von Scheinen der auf die Rolle 2 auf gewickelten Geldscheinsorter durch das mit- telst einer besonderen Einstellvorrichtung bei 53 erfolgende Einrücken weiterer Kupp lungen 50, 54 eingestellt ist.
Da durch das Aufwickeln des Bandes nebst der von diesem mitgenommenen Geld scheine der Umfang der Rolle 2 grösser wird, so muss dafür gesorgt werden, dass der kel, um den. sich die Rolle 2 dreht, sich mit dem grösser werdenden oder beim Wieder ausgeben der Scheine kleiner werdenden Durchmesser der Rolle 2 ändert, so .dass :die auf- bezw. abgewickelten Bandteila stets gleich lang sind und der Länge der aufge wickelten Geldscheine entsprechen.
Zur Begrenzung des Hubes der Zahn- stänge 9 entsprechend dem sich ändernden Durchmesser der Rolle 2 liegt auf dem Um fang dieser Rolle eine Rolle 1.8 an, die von dem Arm 14 eines Doppelheb3ls 17, 14 ge tragen wird, der bei 16 an der Querwand a drehbar gelagert ist. Die Rolle 1-8 ist auf dem wagrecht angeordneten Bolzen 115 frei drehbar, der sich in dem Schlitz 116 der Wand a verschiebt. Dabei drückt der Arm 14 unter dem Einfluss der an dem Arm 17 angreifenden Feder 15 auf den Bolzen 116 und hält dadurch die Rolle 18 an der Rolle 2 in Anlage.
Das freie Ende des Ar mes 17 des Doppelhebels trägt ein Anschlag stück 117, das an dem Hebelarm 17 bis 118 drehbar befestigt ist, und in an der Wand a angeordneten Führungen 119 eine senkrechte hin- und hergehende Bewegung ausführen kann. An dem Anschlagstück 11.7 ist eine Schrägfläche 19 vorgesehen, die mit dem an der Zahnstange 9 angeordneten Stift 20 zu sammenwirkt. Dieser Stift stösst, wenn der Handhebel 12 in der Richtung des Pfeils 113 bewegt wird, an die Schrägfläche 19 und vermindert dadurch den Hub der Zahnstange 9 um einen kleineren oder grösseren Betrag je nach der Höhenlage, in der sich das A n- sehlagstück <B>117</B> befindet.
Der Hub der die Rolle 4 mittelst der Vorgelegeräder 10 und 7 antreibenden Zahnstange 11 wird in ähn licher Weise durch das Anschlagstück 117' begrenzt, das mit der Schrägfläche, 19' ver sehen ist und mit dem Stift 20' zusammen wirkt. Die Teile 14', 15', 16', 17', 18' ent sprechen genau den Teilen. 13, 14, 15, 16, 17, 18.
Die auf dein, Umfang der Rolle 2 anlie gende Rolle 18 stellt nun, abgesehen von ihrer Funktion als Hubbegrenzungselement, eines der möglichen Mittel dar, um die Wir kungsweise der Ausgabevorrichtung von der Einnahmevorrichtung in Abhängigkeit zu bringen.
An dem Anschlag 117 liegt eine Stange 68 an, welche mit ihrem untern Ende auf dem Hebel 66 ruht und in Führungen 68a, 68b geführt ist. Der auf der Achse 63. sitzende Hebel 66 steht unter der Wirkung der Feder 67 und ist bestrebt, die Achse 63 im Uhrzeigersinne zu drehen. Auf ,dem Umfang der Achse 63 sind, in bezug auf den Hebel 66 um verschiedene Winkel versetzt, die Anschlagstifte 6;5 angeordnet.
Diese Stifte fassen hinter die seitlichen Ansätze 64 der lose auf der Achse 63 sitzenden Klin ken 60a, 60b, 60e, 60d, die mit den darun ter liegenden Stossstangen 46, 47, 48, 49 zu sammenwirken, die zu der später zu beschrei benden Vorrichtung gehören, durch welche die Zahnstange 11 mit der Antriebsvorrich tung zum Ausgeben der auf die Rolle 2 aufgewickelten Geldscheine gekuppelt- wird, wenn ,die Einstellung auf die von der Rolle 2 vereinnahmten Geldscheine durch eine an sich bekannte, nicht dargestellte, die Hebel 53a, 5,3b, <B>53e,</B> 53d bewegende Einstellvor richtung erfolgt.
Die Antriebsvorrichtung besteht aus, der neben. der Zahnstange 11 angeordneten Stange 21, die an ihrem linken Ende 32 als Kupplungselement ausgebildet ist, und an ihrem rechten Ende bei 120 gelenkig mit einer Schubstange 22 verbunden ist, die ihrerseits bei 23 an der Kurbelscheibe 24 an gelenkt ist. -Die Kurbelscheibe 24 wird über die Vorgelegeräder 27, 2-8, 29 vom Zahnseg ment 26 angetrieben. Dabei hat eine voll ständige Umdrehung des Zahnsegmentes 26 die Wirkung, dass die Stange 21 mehrere Male hin- und hergeschoben wird. Die Stange 2:1 gleitet bei ihrer hin- und hergehenden Bewegung in .den Führungen 121, 122.
In ,die Stange 21 ist eine Ausgleichs- vorrichtung eingeschaltet, die einen Zy linder 12'3 und einen darin geführten Kol ben 124 aufweist. Der Zylinder 12$ ist durch eine Kappe 125 verschlossen. Zwi schen dieser und dem Kolben 1,24 ist eine Schraubenfeder 126 eingesetzt, die bestrebt ist, den Kolben in .den Zylinder 123 hinein zuziehen, wodurch die Stange für gewöhnlich verkürzt gehalten wird. Die Ausgleichsvor richtung dient dazu, bei kleiner werdendem Hub der Zahnstange 11 und der Stange 21 nie Umlaufbewegung der Kurbelscheibe 24 zu ermöglichen.
Die Kupplung zwischen ,der Zahnstange 11 und der Antriebsstange 21 besteht im wesentlichen. aus den an. der Zahnstange in- senkrechter Richtung beweglichen Stiften 31 und 69 und dem am Ende der Stange 21 vorgesehenen Auge 32, in das diese Stifte unter bestimmten Voraussetzungen eingrei fen. Die Zahnstange 11 ist an ihrem Ende gabelförmig ausgebildet, so dass sie in einen untern Schenkel 11a und einen obern Schen kel llb ausläuft. Diese beiden Schenkel sind an ihren Enden mit seitlichen Ansätzen 127 und<B>128</B> versehen, welche die Führungs gehäuse 129, 130 tragen, in denen die Stifte 31 und 69 geführt werden.
In die Gehäuse 129 und 130 sind die Schraubenfedern 131, 132 eingesetzt, welche mit ihren innern En den an den Gehäuseböden bei 127, 128 und mit ihren äussern Enden an auf den Stiften befestigten Bunden 133, 134 anliegen und bestrebt sind, die Stifte nach aussen zu drük- ken.
Es sollen nun zunächst diejenigen Kupp lungsteile beschrieben werden, welche die Verbindung zwischen der Antriebsstange 21 und der Zahnstange 11 herstellen, wenn zum Ausgebender vereinnahmten Geldscheine die auf die Hebel 53a, 53b, <B>53e,</B> 53d wirkende, nicht dargestellte Einstellvorrichtung betä tigt wird, Unterhalb des Kupplungsstiftes 31 be finden sich zwei wagrecht angeordnete Plat ten 34 und 41. Die obere Platte 34 ist in der Richtung des Pfeils 142 (Fig. 1) vor-.
und zurückverschiebbar in den beiden seit lich. angeordneten, mit Führungen 143, 144 versehenen Leisten 33, die auf besonderen, nicht dargestellten Lagerklötzen ruhen. Die Platte 41 ruht auf Lagerklötzen 145, 146 und ist zwischen diesen und der Platte 34 in. Richtung des Pfeils 147 verschiebbar. Die Platte 41 ist mit einem schrägverlaufenden Schlitz 40 versehen, in welchen die Platte 34 mit einem nach unten vorstehenden Stift 39 eingreift, so dass bei einer Verschiebung der Platte 41 die Platte 34 im Sinne des Pfeils 142 verschoben wird.
Die Platte 41 ist an ihrem einen Ende mit Stufen: 42, 43, 44, 45 versehen, die den Betrag bestimmen, um den. ,sie durch die später beschriebenen Stossstangen 46, 47, 48, 49 in der Pfeilrich tung 147 verschoben wird.
Die in Fig. 3 schaubildlich dargestellte Platte :34 ist mit einem System von Nuten versehen. Die einzelnen Nuten dieses Systems haben eine verschiedene Tiefe, so dass bei der Verschiebung der Platte 34,der Stift 31 angehoben wird und sich unter dem Ein fluss der Feder 131 wieder senkt. In der Ausserbetriebslage der Kupplung ruht der Stift 31 in einer Ausnehmung 35, welche so tief ist, dass der Stift sich nicht mit der Boh rung 32 der Stange 21 in Eingriff befindet.
An dieAusnehmung35 schliesst sich dieLängs- nut 36 an, von der wiederum eine Anzahl von Quernuten 37a, 37b, <B>37e,</B> 37d und 38a, 38b <B>38e,</B> 38d abzweigen.
Die Quernuten verlaufen. schräg zu der Längsnut 36 in der Weise, da.ss die Nuten 37a, 37b; <B>37e,</B> 37d an ihren Enden mit den Nuten 38a, 38b, 38c, 38d in spitzen Winkeln paarweise zu sammen laufen. Die einzelnen. Nuten des Nutensystems haben eine verschiedene Tiefe, so dass sie Stufen miteinander bilden, und an andern Stellen mit schiefen Ebenen in einander übergehen.
Die Ausnehmung 35, in der der Stift 31 in der Ausserbetriebs- lage ruht, hat die grösste Tiefe, deren Wert mit x bezeichnet werden soll. Die Längsnut 36 steigt nun von .dieser Tiefe x bis zu einer Tiefe z an, von der der Boden der Nut an derjenigen Stelle, an der sich die Quer nut 37 anschliesst, auf eine Tiefe y in einer Stufe fällt.
Die Tiefe y hat einen geringeren Wert als die Tiefe x, aber einen grösseren Wert als die Tiefe r. In ähnlicher Weise ist die Längsnut 36 in ihrem weiteren Ver lauf zwischen je zwei Quernuten <B>372,</B> 37b, 37e, 37d abgestuft. Die letztgenannten Quer nuten steigen wiederum von der Tiefe y in schiefer Ebene auf die Tiefe z an, und fallen an ihren Enden in den mit den Quer nuten 38a, '38b, <B>38e,</B> 38d gebildeten Winkeln auf die Tiefe y.
Die Nut 38a läuft auf gleichbleibender Tiefe in die Ausnehmung x zurück, während die Nuten 38b, 38c,- <B>8</B>8d von der Tiefe x bis zu ihrem Zusammen- treffen mit den Nuten 87a, 37b, - 37c, 87d wieder auf die Tiefe r ansteigen.
Der Stift 31 durchläuft dieses Nuten system, und zwar die Längsnut 36, wenn die- Platte 3-1 in der Pfeilrichtung 142 ver schoben wird, und die Quernuten 3,7, 38, wenn er in seiner angehobenen Lage mit dem Auge 32 der Stange 21 in Eingriff von den hin- und hergehenden Bewegungen dieser Stange mitgenommen wird.
Aus Vorstehendem ergibt sich, dass die aus dem Stift 31 und .dem Auge 32 beste hende Kupplung nur dann eingerückt wird, wenn eine Verschiebung der Platte 41 in Richtung des Pfeils 147 .stattgefunden hat, und dass die Kupplung bei so vielen hin- und hergehenden Bewegungen der Stange<B>21</B> ein gerückt bleibt, als, Quernutenpaare von dem Stift 31 auf der Platte 34 durchlaufen wer den. Die Anzahl dieser Quernutenpaare ent spricht wiederum der Zahl der Stufen 42, 43, 9:4, 45 usw., die den Betrag bestirhmen, um den die Platte 41 von denn Stossstangen 46, .47, 48, 49 verschoben wird.
Die Verschiebung der Platte 41 erfolgt von der Hauptantriebswelle<B>107</B> der Maschine bei entsprechender villkürlicher Einstellung durch folgende Einrichtung. Auf der An triebswelle 107 sind die Kurvenscheiben 51 und<B>59</B> derart befestigt, dass die Kurvenfüh rungen 141d und 58b in bestimmter zeitlicher Folge den mit ihren Stiften 141c und 58a darin eingreifenden Stangen 141 und 58 hin- und hergehende Bewegungen -erteilen, .die an ihren Enden mit gabelförmigen Teilen 741P und 58e ausgebildet sind, welche die Welle 107 umfassen, so dass sie von ihr ge tragen werden.
Um ein Verkanten der Stangen 141 und 58 zu vermeiden, werden sie zweckmässig paarweise angeordnet, wofür es natürlirsh er forderlich ist, dass auch je ein Paar von Kur venscheiben 51 und 59 vorgesehen sind. Die Stangen 58 bewegen die Vorrichtung, -welche nachprüft, ob Geldscheine vorhanden sind und ausgegeben werden können, und bringen gleichzeitig .den Mechanismus; welcher die auf den Drücker 53 wirkende Einstellung auf die Kupplungsteile überträgt, in die Bereit schaftslage.
Die Stangen 141dagegen die nen dazu, die Kupplung einzurücken, durch die entsprechend .der eingestellten Anzahl der auszugebenden Geldscheine die Übertragung einer oder mehrerer hin- und - hergehendar Bewegungen der Stange 21 auf die Stange 11 übertragen. wird.
Die Antriebsbewegungen der Stangen 141 und 58 können gleichzeitig zur Steuerung der Kupplungen sämtlicher zu den einzelnen Geldsorten gehörenden Vorrichtungen benutzt werden. Zu diesem Zweck sind die- beiden Stangen 58 mit ihren Enden 135 in einem Querbalken 136. eingeschraubt, der sich durch sämtliche zu den verschiedenen Geld sorten gehörenden Vorrichtungen. der Ma schine hindurch erstreckt. Der Balken 136 ist mit seinen Führungsbuchsen 137, 13,8 auf den beiden Stangen 141 geführt, die ihrer seits mit ihren Enden in einer am Boden der Maschine angeschraubten Lagerschiene 139 geführt sind.
Letztere dient gleichzeitig zur Führung der oberhalb der Stangen 141 an geordneten Stangen 46, 47, 48, 49. In den Querbalken 136 sind in entsprechender An zahl Stifte 56 eingesetzt, die unter Feder wirkung auf der Unterseite des Balkens her vortreten und bei der hin- und hergehenden Bewegung der Stangen 58 in die Kerben 57 der darunter befindlichen Stangen 46, 47, 48, 49 einfallen.
Die Stifte 56 werden durch die Schiene 140 .gehindert, nach unten her- auszufä4feri, welche auf der Oberseite des Balkens 136 .derart angeschraubt ist, dass si3 in seitliche Ausnehmungen der Stifte 56- ein greift.
Von den Stangen 141 wird ein Rahmen 52 getragen, :der durch - Gabeln 148 daran befestigt ist, welche die Stangen 141 von unten umfassen und mittelst der Schrauben: 149 an den Rahmen .52 festgeschraubt sind (vergleiche Fig. 4). Von den Stangen 46, 47, 48,49 werden Reiter 50a, 50b,<B>50e,</B> 50d ge tragen, die - auf dem Rahmen 52 in senk rechter Richtung geführt sind und bei einer Verschiebung der Stangen 46, 47,- 48, 49 unter dem Druck der Hebel 5,3a, - 53b, 58c, 50 in die Nuten 54 eingehängt werden kön nen, wodurch die Stangen 46, 47, 48, 49 bei der Bewegung .der Stangen 141 mitge nommen werden.
Die Antriebsvorrichtung für die Stangen 46, 47,- 48, 49 ist an sich bekannt, und bildet keinen Teil dieser Er findung.
Für die Verwendung bei Wechsel- und Restrückgabekassen ist die beschriebene, die Zahnstange 11 mit der Stange 21 verbin dende Kupplung, wie bereits angedeutet, doppelt ausgebildet in der Weise, dass auf der Oberseite der Zahnstange 11 an deren oberem Gabelschenkel llb ein Stift 69 in gleicher Weise geführt ist, wie der untere Kupplungs- stift 31. Dieser Stift 69 wirkt vors unten mit einer der Platte 3.4 genau entsprechenden, aber auf ihrer Unterseite mit dem Nuten- system versehenen Platte 70 zusammen.
An der rechten Seite der Platte 70 sind in glei chen Abständen voneinander Stifte 71 an geordnet. Oberhalb der Stifte 71 ist ein zweiarmiger Hebel 72 bei 78 drehbar gela gert, dessen unterer Arm mit einem in reiner Richtung federnden Daumen 74 versehen ist (Fug. 6), und dessen oberer Arm an- einer Seite der Zahnstange 9 anliegt, auf der ein keilförmiger Anschlag 75 befestigt ist (Fug. 5), der beim Vorschieben der Zahn stange im Sinne des Pfeils 113 den Hebel 72 dreht, so dass er mit seinem obern Ende von der Zahnstange 9 entgegen der Wirkung der Feder 160 abgehoben wird.
Hierbei wird von dem Daumen 74 des Hebels 72 die Platte 70 um .den Abstand zweier Stifte 71 in der Pfeilrichtung 161 (Fug. 6) vorgeschoben. Bei ,der Rückbewegung des Einnahmehebels 12 wird der Hebel 72 durch .die Feder 160 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt, wobei .der Daumen 74 infolge seiner federnden An ordnung an dem Stift 71 vorbeigeführt wird.
Die Platte 70 ist ausserdem mit einem An satz 76 versehen, der mit dem Hebel 77 zusammenwirkt, welcher an einer Welle 78 befestigt ist, .die in der einen, die Platte 70 tragenden Führungsleiste 162 drehbar ge lagert ist. Die Welle 78 wird mittelst eines Kegelräderpaares 79 von der Hauptantriebs welle 107 aus angetrieben, wobei die Dreh bewegung in beliebiger Weise durch ein nicht dargestelltes Vorgelege übertragen wird. Der Antrieb der Welle 78 kann unterbrochen werden durch das Ausrücken der Klauen kupplung 80, die für gewöhnlich in ihrer eingerückten Lage durch die Schraubenfeder 81 gehalten wird.
Diese Einrichtung er inög- licht es, durch den Antrieb der Welle 78 und die Verschiebung des Hebels 77 die Platte 70 in ihre Ausgangslage zurückzu führen, wenn die Kupplung 80 eingerückt ist.
Das Ausrücken der Kupplung 80 kann erfolgen durch einen Ausrückhebel 82, der auf einer Achse 88 sitzt, die in der Gehäuse wand a drehbar gelagert ist. Auf der Achse 83 ist auch ein Arm 84 befestigt, an dessen freien Ende eine unter Federwirkung ste hende Sperrklinke 85 anliegt, .die mit einem Arm 86 eine mit einem Vorsprung<B>87</B> ver sehene, an der Platte 70 angeordnete Füh rungsleiste 88 berührt.
Befindet sich die Platte 70 in der Ausgangslage, in der sich der Stift 69 in einer der Ausnehmung 35 entsprechenden Ausnehmung der Platte 70 befindet, so greift der Vorsprung 87 an dem Klinkenarm 86 an und verhindert dadurch, dass die Klinke 85 den Hebel 82, 84 ver riegelt. Bei einer Verschiebung der Platte 70 dagegen folgt die Klinke 85 der Wirkung ihrer Feder und legt sich fest an das Ende des Hebelarmes 84 an.
Das Ausrücken der Kupplung 80 erfolgt durch die Betätigung der nachstehend be schriebenen Vorrichtung, welche durch nicht dargestellte und keinen Teil dieser Erfin dung bildende Mittel bewirkt wird, wenn in den übrigen Geldeinnahmevorrichtungen .der Maschine nicht genügend Geldstücke oder Geldscheine vorhanden sind, so @dass ein Wechseln oder eine Restrückgabe- nicht er folgen kann.
An dem Hebelarm 84 ist ein Zapfens 91 angeordnet, .der in einen Schlitz 90 der Stange 89 eingreift, die an ihrem Ende an dem Arm 92 einer Welle 93 aasgelenkt ist, auf der ein Hebelarm 163 sitzt. Am Ende des Hebels 163 greift eine gelenkig damit verbundene Stange 94 an, die mit ihrem an dern Ende mit dem Ende eines bei 96 @dreh- bar gelagerten Hebels 97 verbunden ist. Das andere Ende des Hebels 97 steht in dreh barer Verbindung mit der Stange 95, die an dem zweiarmigen, bei 164 drehbar gelagerten Lenker 165 angelenkt ist.
Der Lenker 165 trägt an seinem freien Ende einen Stift 166, der in dem Schlitz 167 eines bei 16.8 drp-h- bar gelagerten Hebels 98 gleitet. Der Hebel 98 wird für gewöhnlich durch eine Feder 1e69 entgegen der Richtung des Pfeils 150 gehalten. Eine Bewegung des Hebels 98 in der Pfeilrichtung 150 erfolgt bei einer Dre hung der Welle 108, auf der ein Hebelarm 109 sitzt, dessen Stift 109a an dem Nebel 98 anliegt.
Die Welle 108 wird jeweils im umgekehrten Uhrzeigersinne gedreht, wenn die übrigen Vorrichtungen der Maschine nicht genügend Geldstücke oder-Geldscheine enthalten, das heisst wenn eine Geldrückgabe oder ein Wechseln von den andern Vorrich tungen nicht ausgeführt werden kann. In diesem Falle bewirkt also die Drehung der Welle 10,8 ein Ausrücken der Kupplung SO in die Ausrückstellung, in der der Kupp lungshebel 82 von der Klinke 85 festgehalten wird. Der Antrieb der Welle 108 bildet jedoch keinen Teil dieser Erfindung.
Die dargestellte Einnahme- und Ausgabe vorrichtung ist mit einem an sich bekannten Zählwerk 100 ausgerüstet, das als solches keinen Teil der Erfindung bildet. Es kann an der Wand a oder an beliebigen Teilen des Gehäuses befestigt werden und erhält seinen Antrieb durch die Welle 101, die senkrecht gelagert ist und ein Schaltrad 102 trägt, welches von einer Schaltklinke 110, die an der Zahnstange 9 sitzt, bei der jewei ligen Bewegung des Hebels 12 weiter ge schaltet wird. Ausserdem trägt die Welle 101 an ihrem untern Ende ein Kegelrad 104, das mit dem um eine wagrechte Achse dreh baren: Kegelrad 170 kämmt.
Mit dem Kegel rad 170 ist ein Sperrad 108 fest verbunden, das mit einer an einem Doppelhebel 105 sitzenden Schaltklinke<B>106</B> zusammenwirkt. Die Hebel 105 umfasst mit seinem untern gabelförmigen Ende den Stift 171, der an dem auf der Platte 41 angeordneten Ansatz 172 befestigt ist.
Demgemäss wird auch eine Vorschubbewegung der Platte 41 auf das Zählwerk 100 übertragen, so dass dieses jeweils alle vereinnahmten und verausgabten Geldscheine berücksichtigt. In den Fig. 7 und 8 sind an der Einnahmevorrichtung Si- ch-erungselemente gezeigt, mittelst deren die Kasse selbsttätig bei der Einnahmebewegung prüft, ob der Kassierer oder Verkäufer einen Schein zwecks Vereinnahmung in die Kasse .eingeworfen hat.
Ist dies nicht der .Ball, so wird,die Einnahmebewegung und Zählung verhindert, so dass eine absichtliche oder ver sehentliche Fehlbetätigung der Einnahmevor richtung, das heisst eine Betätigung ohne ein gleichzeitiges Einlegen von Geldseheinen un möglich ist. Die zur Sicherung und Prüfung an der Einnahmevorrichtung -angebrachten Mittel dienen ausserdem dazu, die in die Kasse eingeführten Geldscheine der Einnahmerolle ordnungsmässig zuzuleiten, so - dass sie glatt aufgerollt werden, während sie -anderseits beim Ausgabevorgang ein störungsfreies Ab fallen der Geldscheine gewährleisten.
Die zum Prüfender Geldeinnahmen die nenden Mittel bestehen im wesentlichen aus Fühlorganen, die erst nach dem Fühlen der Geldscheine den Einnahmehebel, durch den die Einnahmerolle angetrieben wird, frei geben.
Die in den Fig. 7 und 8 veranschaulichte, aus dem Einnahmehebel 223, der Antriebs zahnstange 224 und der -Einnahmerolle 211 bestehende Einnahmevorrichtung entspricht im wesentlichen den bereits beschriebenen Teilen 12, 9 und 2 nach Fig. 1 und 2. Ebenso entsprechen das die Geldscheine auf nehmende Band 215, sowie die Aufwichel- rölle 212 dem Band 13 und der Rolle 1 gemäss Fig. 1 und 2. Der Antrieb der Aus gabevorrichtung ist in den Fig. 7 und 8 nicht besonders dargestellt.
Wie später noch dargelegt werden soll, kann er im wesent- lichen in gleicher Weise ausgebildet werden, wie in Fig. 1 und 2. dargestellt. Das Band 2-15 läuft hier von der Rolle 2-11 über die Führungsrollen 21-3, 214, nach der Rolle 212. Die Rolle 213 sitzt auf .der Achse 217a, die durch die Führungsschiene 217 und den Führungsschlitz 216 hindurch geht. Die Achse 217a der Rolle 213 ist mit Armen 218 verbunden, welche um die Achse der Rolle 213 schwingen können und auf denen .die Rolle 2:14 drehbar gelagert ist (Fig. 8).
An der Achse 217a der Rolle 213 greift unterhalb derselben der Auflagetisch 219 (Fig. 11, 12) an, der einerseits in einem Gelenk 220 gelagert ist und sich anderseits auf eine Feder 221 (Fig. 7) stützt, die den Tisch an die Achse - der Rolle 213 anpresst. Der Tisch ist mit einer länglichen Öffnung 222 versehen, und über der Öffnung ist eine Fühlvorrichtung für die Geldscheine ange ordnet.
Die Fühlvorrichtung wird mittelst des Einnahmehebels 223 gesteuert. Zu diesem Zweck ist der Einnahmehebel 223, welcher durch eine Zahnstange 24 die Rolle 21.1 dreht, ,furch- ein Gestänge 225, 226, 227 und 228 mit einem um einen Zapfen drehbaren Fühlhebel 229 verbunden, auf welchem ein nach innen leicht federnder Stift 23G an geordnet ist.
Zur Vereinnahmung der Papiergald- scheine legt der Verkäufer den Geldschein unter das Fühlorgan 230, welches sieh in der in Fig. 8 dargestellten Ruhelage befindet. Alsdann bewegt der Verkäufer den Ein nahmehebel 223 und das Fühlorgan 230 in die in Fig. 7 gezeigte Stellung. Hierbei übt das Fühlorgan 230 auf den Geldschein einen Druck aus, schleift ihn über die Oflnung 222 des Tisches und befördert ihn auf der Gleit fläche des Tisches nach dem Transportband 215.
Wenn der Verkäufer den Einnahmehebel 22,3 bewegt, ohne vorher einen Geldschein auf den Tisch gelegt zu haben, so gleitet das Fühlorgan 230 unmittelbar über die Ober <B>fläche</B> des Tisches 2,19 und wird durch seine Belastungsfeder in die Öffnung 222 hinein gedrückt.
Der Stift ist an seiner in der Be- wegungsrichtung gelegenen Seite scharf kantig- ausgebildet (was in der Zci,chnung nicht besonders dargestellt ist). Infolgedessen findet er, wenn sich kein Geldschein auf dem Tisch 219 befindet, in der Öffnung 2522 einen festen Anschlag und bildet eine Verriege- lung, .die eine Weiterbewegung des Hebels 223 unmöglich macht. Hierdurch wird ver hindert, dass betrügeizscherweise eine Zäh lung vorgenommen wird, ohne da.ss vorher ein Geldschein in die Hasse eingeführt wurde.
Eine Weiterbewegung des Bandes 215 ohiae Zuführung eines Geldscheines kann natur gemäss nicht stattfinden, da sich der Hebel 223 während der Bewegung des Fühlorganes 230 bis zur Öffnung 222 infolge einer. in ,las Zahnradgetriebe eingeschalteten Schlitz- und Stiftkupplung mit Spielraum bewegt, ohne die Rolle 1 mitzunehmen, das heisst so lange wirkungslos bleibt, bis die Prüfung der Einzahlung stattgefunden hat.
Durch Zu rückführen des Hebels 223 in die Stellung nach Fig. 8 wird der Stift 230 aus der Öff nung 222 herausbewegt. Um dies zu ermög lichen, ist die Rückseite des Stiftes abge- iund-et ausgebildet.
Die Form und Grösse des Einzahltisches 219 ist den Abmessungen der Papiergeld sorte angepasst, so dass die Zuführung von Geldscheinen mit andern Abmessungen zu den Transportbandrollen verhindert wird. Zum Zweck der Prüfung und- der Verhütung unrichtigen Einfegens von Geldscheinen ist der obere Teil des Tisches 219 derart aus geschnitten, da,ss beim Einlegen zu kurzer Scheine auf den Tisch anstatt längerer Scheine, also zum Beispiel beim Einlegen eines Fünfnzarkscheines auf den Tisch für Zwanzigmarkscheine, der kürzere Fünfmark schein bei der Auflage mit der obern Hälfte umkippt.
Notwendig ist, dass der Geldschein nach dem Verlassen der Prüfvorrichtung beZw. Fühlorgane 2e30 genau in den Raum zwischen Rolle 211 und Führungsrolle 213 zu liegen kommt, sicher erfasst und ohne Schlupf auf gewickelt wird. Zu diesem; Zweck ist die Führungsrolle 214 in einem verstellbaren Lager angeordnet, durch dessen Verstellung der den Geldschein aufnehmende Teil des Transportbandes 215 an die Rolle 2.11 heran- und von dieser abgeklappt werden kann.
Der geprüfte Geldschein gleitet auf dem Tisch 219 bis zum Anschlag an das Transportband 215 und bleibt dort so, lange liegen, bis durch den Hebel 223 die Zahnstange 224 nach rechts (Fig. 7) verschoben wird. Mit den Achsen der Rollen 213 und 214 isst eine Ku lisse 233 verbunden, in welche ein in einem Schlitz 234 .der Zahnstange 224 verschiebbar gelagerter Gleitstift 232 eingreift, durch wel chen beim Vorwärtshub der Zahnstange 224 die Kulisse<B>2,33</B> und das Rollenlägerstüek <B>218</B> um die Achse der Rolle 2,13 aufwärts gedreht und die Rolle 214 an die Rolle 211 gedrückt wird (Fig. 7).
Dadurch wird der Geldschein an die Rolle 211 angedrückt und so dass Aufrollen des Geldscheines, bei der folgenden Umdrehung der Rolle 211 durch die Zahnstange 224 gesichert.
Die Schlitze 216 und 234 gestatten eine Verschiebung der Rollen 213 und 2.14 ge genüber der Rolle 211 entsprechend der Zu nahme des Umfanges der Rolle 211. Wenn der Rollenumfang abnimmt, wird,die Schiene 217 durch die Feder 2351 aufwärts bewegt, während sich der Tisch 219 um dass Gelenk 220 dreht, so dass sich die Lage des Tisches selbsttätig dem Umfang der Rolle 211 an passt.
Beim Auswerfen der Geldscheine gelan gen diese auf ein Rutschblech 2,3,6, welches die Scheine der Auswerföffnung der Kasse zuführt. Beim Anpressen der Rolle 214 an die Rolle 2.11 wird dass Transportband 215 um ein Stück von der Rolle 212 abgewickelt; und beim Zurückdrehen der Rolle 214 bleibt ein gleiches Stück Transportband als Über schuss, so dass ein Schlüpfen. des.
Transport bandes eintreten würde. Um dies zu verhin dern, greift ein Zahnrad 237 in die Zahn stange 224 ein, welches so gross ist, dass der Umfang des Rades dem abgezogenen Trans portbandstück entspricht, so dass dann die Rolle 212 durch .das Rad 237 während des Hubes der Zahnstange 224 auf- und abgerollt wird. Beim Rückgang der Zahnstange 224 stellt sich die Rolle _214 wieder in die Ruhe- stellung (Fig. 8).
Die in Fig. 10 gezeigte Anordnung der Rollen 213 und 214 erleichtert das Lösen der aufzuwerfenden Geldscheine von der Rolle 211 und das Auswerfen der Seheine. Beidieser Anordnung erfolgt die Zuführung und das Abwerfen der Geldscheine auf der Oberseite der Rolle 2:11. Die Rollen 213' und 214' sind übereinander angeordnet. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass an Raum gespart wird, und gestattet, zwei bis drei Systeme übereinander anzuordnen.
Ein wei terer Vorteil liegt darin, dass der Zufüh rungstisch 219 dem Verkäufer zugewendet ist und die Geldscheine in der Fallrichtung 238 dem Verkäufer entgegen auf den Auf fangtisch 239 geführt werden.
Nachdem nunmehr anhand der Fig. 7 bis 12, veranschaulicht wurde, in welcher Weise ein Antrieb der Einnahmevorrichtung verhin dert wird, wenn nicht jeweils Geldscheine in die Kasse eingeführt werden, \voraus sich ergibt, dass ein Aufwickeln des leeren Trans portbandes auf die Einnahmerolle nicht statt findet, soll im Zusammenhang dargestellt werden,
wie die Steuerung der Ausgabevor richtung bei dem in den Fig. 1 bis 6- dar gestellten Ausführungsbeispiel in Abhängig keit von dem zunehmenden bezw. abnehmen den Durchmesser der Einnahmerolle erfolgt.
Wenn der Einnahmehebel 12 in der Pfeil richtung 113 bewegt wird, so wird jedesmal ein auf dem. Zahltisch. 1 liegender Geldschein von der Rolle 2 aufgewickelt, wodurch sich der Durchmesser der Rolle 2 vergrössert, was zur Folge hat, dass die Rolle 18 abgedrückt und das Anschlagstück 117 angehoben wird.
Die Stange 68, die von dem Hebel 66 ge tragen wird, ermöglicht also, dass die Klin ken 60a, 60b,<B>600,</B> 60d der Reihe nach und entsprechend der Zahl der vereinnahmten Geldscheine hinter die Ansätze 61 der Stan gen 46, 47, 48, 49 fallen und die Stangen 46, 47, 48, 49 in der Kupplungsbereitschafts lage festhalten, wenn diese von der Stange 58 t=orgeschoben sind und die Stange 58 wie- der zurückgeht.
Hierdurch wird erreicht, dass bei dem der Einstellung folgenden Kassen gang die Ausgabevorrichtung von der An triebswelle 107 aus nur betätigt wird, wenn sich die eingestellte Anzahl der von der Vorrichtung auszugebenden Geldscheine in der Vorrichtung befinden, das heisst vorher auf die Einnahmerolle 2 aufgewickelt wur den.
Bei der Drehung der Antriebswelle 107 wird durch die drei Schleifen der Kurven führung 58b zunächst den Stangen 58 mit dem Querbalken 136 eine dreimalige hin- und hergehende Bewegung erteilt, die durch die Stifte 56, die in den: Kerben: 57 der Stangen 46; 47, 48, 49 ruhen, auf diese übertragen wird.
Die Maschine prüft nun beispielsweise durch die von einem .der Stifte 56 mitgenom mene, hin- und hergehende Stange 47, ob sich in der Vorrichtung zwei auf die Rolle 2 aufgewickelte -Geldscheine befinden, was der Fall ist, wenn die zu der Stange 47 gehörende Klinke 60b hinter dem Ansatz 61 einfallen: kann.
Die Stange 47 wird dann von der Klinke 60b festgehalten, so dass bei der zurückgehenden Bewegung der Stangen 58 der zu der Stange 47 gehörende Stift 56 aus seiner Kerbe 57 herausspringt, während ,die Nut 54 der Stange 47 an derjenigen Stelle verbleibt, an. der sie sich unterhalb des Rei ters 50b in der Bereitschaftslage befindet.
Die Stangen 141 stehen mit der Stange 47 durch den Rahmen 52 zunächst in loser Ver bindung, so dass bei der weiteren Drehung der Welle 107 und. der auf ihr sitzenden Scheibe 51 zwar die Stangen- 141 vorge schoben werden, der Stange 47 jedoch keine Bewegung erteilt wird.
Wird jetzt die Ma schine auf die Geldscheinsorte dieser Vor richtung eingestellt, was mittelst einer an sich bekannten Einstellwalze geschehen kann, die auf den Hebel 53b drückt, so wird der Reiter 50b in die Nut 54 eingehängt, was zur Folge hat, da.ss bei dem Vorschub der Stange 141 die Stange 47 von dem Rahmen 52 und dem Reiter 50b mitgenommen wird.
Die Stange.47 stösst dann gegen die zuge hörige Stufe 43 der Platte 41, verschiebt diese in der Richtung des Pfeils, 147 und rückt dadurch die aus der Platte 34, dem Stift 31 und dem Auge 32 bestehende Kupp lung in der nachstehend beschriebenen Weise ein. Bei der weiteren Drehung der Antliebs- welle 107 und der von dem Zahnsegment 26 hervorgerufenen hin- - und hergehenden Be wegung der Stange 21 bleibt also die Zahn stange 11 mit der Stange 21 während zweier Hübe gekuppelt, so dass die Rolle 4 um zwei Bandlängen aufgewickelt, also die Rolle 2 um zwei Bandlängen abgewickelt wird, und von letzterer zwei Geldscheine ausgeworfen werden.
Die Kupplung 31, 32 wird wie folgt ein gerückt bezw. eingerückt gehalten.
Wird die Platte 41 beispielsweise von der Stange- 47 durch deren Auftreffen auf die Stufe 43 um den dieser Stufe entsprechenden Betrag in Richtung .des Pfeils vorgeschoben, so verschiebt der Stift 39, welcher in dem schrägverlaufenden Schlitz 40 der Platte 41 geführt ist, die Platte 34 in der Richtung des Pfeils 142, wobei .der Stift - :31 aus der Ausnehmung 35 heraus in die Längsnut 36 gehoben wird, hinter der ersten Stufe auf die Tiefe y fällt, wiederum gehoben wird, und bei der zweiten Stufe auf der Tiefe<B>y</B> der Nut 37b zum Stillstand kommt.
Sobald der Stift 31 die Ausnehmung 35 verlassen hat und auf die Tiefe z bezw. y gebracht wird, tritt er in die Ausnehmung 32 ein und kup pelt dadurch die Antriebsstange 21 mit der Zahnstange 1. Damit ist die Kupplung für die Ausgabe zweier Geldscheine vorbereitet.
Wird nun bei der weiteren Drehung der Antriebswelle 10,7 das Segment 26 mit dem Zahnrad 27 in Eingriff gebracht, so wird durch die Vorgelegeräder 28, 29 die Kurbel scheibe 29; gedreht und der Stange 21 mit- telst der Schubstange 22 eine wiederholte hin- und hergehende Bewegung -erteilt, bei welcher sich der Stift 31 mit dem an ihrem Ende vorgesehenen Auge 3 in Eingriff be findet.
Die Zahnstange 11 wird: also vo.n der Stange 21 mitgenommen, wobei sie die Rolle 4 in- Umdrehung versetzt, was zur Folge hat, dass das Band 13 von ,der Rolle 2 abgezogen und auf die Rolle 4 aufgewickelt wird.
Gleichzeitig tritt der Stift 3,1 in die Quernut 37b .ein, aus der er zu ihrem Ende in die Quernut 38b fällt, so dass er beim Rückgang der Stange 21 nicht in die Nut 37b zurücktreten kann, .sondern in der Nut 38b weiter .geführt wird, bis er auf die Tiefe z ansteigt, von der er auf die Tiefe y der Nut<B>370-</B> fällt und aus dieser in .die Längs nut 36 zurückgeschoben wird.
Beim näch sten Hingang der Stange 21 wiederholt sieh dieser Vorgang, indem der Stift die Quernut 37a durchläuft, an .deren Ende in die Quer nut 38a fällt und durch diese in die Aus nehmung 35,der Längsnut 36 zurückgelangt, in der er auf die Tiefe x fällt und dadurch die Verbindung zwischen der Zahnstange 11 und der Stange 21 löst. Die Stangen 46, 48, 49 werden, von ent sprechenden Reitern 50a,<B>5,0e,</B> 50d, die eben falls auf dem Rahmen 52 ruhen, in der ICupplungsbereitschaftslage gehalten.
Ihre Betätigung erfolgt von derselben an sich be kannten Einstellvorrichtung durch Druck auf die zugehörigen Hebel 53a, 53e, 53d. Durch den Hebel 53c wird also die Stange 48 ge kuppelt, die auf die Stufe 44 auftrifft und die Platte 41 um einen solchen Betrag vor schiebt, dass die Stiftkupplung 34, 31, 32 während dreier hin- und hergehender Bewe gungen der Stange 21 mit :dieser gekuppelt bleibt, also, drei Bandlängen von der Rolle 2 abgezogen und dementsprechend drei Geld scheine ausgeworfen werden. In ähnlicher Weise wie die Stange 47 die Ausgabe von zwei Geldscheinen ermöglicht, bewirken die Stangen 46, 47, 48, 49 usw. die Ausgabe. von einem, drei, vier usw.
Geldscheinen, stets unter der Voraussetzung, dass das tatsäch liche Vorhandensein dieser Geldscheine die Betätigung der Stangen überhaupt gestattet.
Werden bei Geldwechsel- und Restrück- gabeka,s!sen die eingezahlten Geldscheine nacheinander auf die Bandrolle 2 aufgewik- kelt und stellt sich dann heraus, dass in den: andern Vorrichtungen der Maschine nicht genügend Wechselgeld vorhanden ist, so müssen die -eingezahlten Geldscheine wieder ausgegeben werden, was selbsttätig erfolgt und ohne, dass die Einstellvorrichtung bei 53 betätigt zu werden braucht.
Die Aus- gabevorrichtung wird für diesen Zweck eben falls von der Hauptwelle 707 der Maschine angetrieben, und zwarerfolgt auch in diesem Falle die Übertragung des Antriebes auf die Zahnstange 11 durch die Antriebsstange 21. Doch wird in .diesem Falle die Stange 21 mit der Zahnstange 11 nicht durch den Stift 31, ,sondern durch den Stift 69 gekuppelt. Diese Kupplung muss für .die Ausgabe von so viel Geldscheinen eingerückt bleiben, als eingezahlt worden sind und nicht gewechselt werden können, wozu die Platte 70 dient, in der der Stift 69 genau entsprechende Nu ten durchläuft wie der Stift 31 in der Platte 34.
Die Platte 70 .stellt also auf ihrer 'Unterseite das genaue Spiegelbild der Platte 34 dar.
Zwecks Einstellung der Platte 70 auf die Anzahl der von der Rolle 2 vereinnahmten Geldscheine wird die Bewegung des Ein nahmehebels 12 jeweils von der Zahnstange 9 auf die Platte 70 übertragen, indem der Anschlag 75 bei jedem Hub der Zahnstange den Hebel 72 dreht, :so dass -er mit seinem Daumen) 74 die Platte<B>70</B> um den Abstand zweier Stifte 71 in der Richtung des Pfeils 142 (Fis. 1) vorschiebt. Der Abstand zwi schen je zwei Stiften entspricht den Abstän den, welche die Quernuten 37a, 3.7b, 37c, 37d in der Längsnut 3,6 voneinander aufweisen.
Bei einer Vorschubbewegung um :den Ab stand der Stifte 71 wird also der Stift 69 in der Längsnut 3,6 der Platte 70 vor den Eingang der nächsten Quernut geschoben.
Bei .der nun folgenden Antriebsbewegung der Stange 21 durchläuft der Stift 69 .die Quernuten '37 und 38 der Platte 70, in der gleichen Weise, in welcher der Stift 31 die Quernuten 37, 3.8 der Platte 34 durchläuft, Es erfolgt also auch unter der Wirkung der Kupplung 32, 69, 70 bei jeder hin- und her gehenden Bewegung der Antriebsstange<B>21</B> die Ausgabe eines der von der Rolle 2 ver einnahmten Geldscheine bis .der Stift 69 wie- der auf die Tiefe x der Ausnehmung 35 in der Platte 70 einschnappt und die Zahnstange 11 von der Stange 21 entkuppelt.
Die zum Zurückgeben der eingezahlten Geldscheine dienende Vorrichtung bleibt jedoch ausser Tätigkeit, wenn genügend Wechselgeld in dien übrigen Vorrichtungen der Maschine vor handen ist. In diesem Falle muss der Kupp lungsstift 69 aus dem Auge 32 der Stange 21 vieder herausgezogen werden, nachdem die Platte 70 durch den Hebel 72 vorgeschoben worden ist.
Hierzu dient der au der Welle 78 befestigte Arm 77, der sich hinter den Anschlag 76 legt. Dieser Arm 77 führt eine Schwingbewegung aus, wenn bei der weiteren Drehung der Antriebswelle 107 durch beliebige, nicht dargestellte Getriebe teile das Kegelräderpaar 79 und die Welle 78 angetrieben wird, wodurch die Platte 70 in ihre Ausgangslage zurückbewegt wird, in welcher der Kupplungsstift 69 aus: dem Auge der Antriebsstange 21 herausgezogen ist.
Die Antriebsbewegung wird jedoch von dem Ke- gelräderpaar 79 auf die Welle 78 nur dann übertragen, wenn die Kupplung 80 einge rückt ist. Bei gewöhnlichem Arbeitsgang der Maschine wird die Kupplung 32, 69, 70 selbsttätig wieder ausgerückt, bevor die Stange 21 von dem Sektor 2,6 über das Vor gelege 28, 29 und die Schubstange 22 ihren Antrieb für die hin- und hergehende Bewe gung erhält, und zwar dadurch, dass das Kegelräderpaar 79 in zeitlicher Abstimmung mit der Antriebswelle 107 gedreht wird.
Ist dagegen in den übrigen Vorrichtun- gen: der Maschine nichtgenügend Wechsel- oder Restrückgabegeld vorhanden, so dass die zuletzt eingezahlten Geldscheine zurückgege ben werden müssen, so muss. der Arm 77 in ,der in Fig. 1 dargestellten Lage stehen blei ben, wofür die Kupplung 80 ausgerückt werden muss, damit bei weiterer Drehung der Hauptantriebswelle 107 die Drehbewe gung nicht auf die Welle 78 übertragen wird.
Die zum Ausrücken; der Kupplung 80 dienenden Mittel arbeiten in folgender Weise: Wird von den übrigen Vorrichtungen der Maschine Wechsel- :o,der Restrückgabegeld nicht ausgegeben, weil solches in der Ma schine nicht vorhanden ist, so wird durch diese andern Vorrichtungen die Welle 108 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht, wofür Hilfsmittel angewendet werden, die keinen Teil dieser Erfindung bilden.
Dabei legt sich der Anschlag 109a des Armes 109 auf den Hebel 9-8, wodurch dieser entgegen der Wirkung der Feder 169 in der Pfeil richtung 150 gedreht wird, wobei sich der an dem zweiarmigen Hebel 165 befestigte Stift 166 in dem Schlitz 167 verschiebt. Dies hat eine Drehung des Hebels 165 zur Folge, durch welche die Stange 95' vorge schoben wird, welche den Hebel 97 und mit telst der an dieser befestigten Stange 94 die Hebelarme 163 und 92 dreht, welch letz terer die Stange 89 nach unten bewegt. Von der Stange 89 wird dann .der Hebel 82 mit genommen,. der die Kupplung 80 ausrückt.
Die Kupplung 8-0 wird in der ausgerückten Lage dadurch gehalten., dass die Klinke 85 hinter dem Ende 84 des Hebels 82 ein schnappt, bis durch eine Verschiebung der Platte 70 deren Ansatz 87 auf den Arm 86 der Klinke 85 trifft und dies- e wieder aus rückt. Die Betätigung .des an sich bekannten Zählwerkes 100 erfolgt in einfachster Weise dadurch, dass die Antriebswelle 101 beider Einnahmebewegung des Hebels 12 jeweils um eine Einheit in der einen Drehrichtung und bei der Einstellung für die Ausgabe bewegung in der andern Drehrichtung von der Platte 41 mittelst des Hebels 105, der Schaltklinke 106,
des Rades 103 und des Kegelräderpaares 104, 170 um eine der An zahl der auszugebenden Geldscheine entspre chende Zahl von Zähnen des Rades 103 ge dreht wird.
In welcher Weise bei der Vorrichtung nach denn Fig. 7 und 8 die Steuerung der Ausgabevorrichtung erfolgt, ist bei einem Vergleich der Fig. 1 und 2 ohne weiteres ver- 9tändlich. Die zu dem Antrieb,der Ausgabe vorrichtung gehörenden Teile sind aus den Fig. <B>7</B> und 8 fortgelassen worden, da. .diese Figuren nur zur Veranschaulichung einer besonderen Ausführung der in .den Fig. 1 und 2 dargestellten Einnahmevorrichtung dienen.
Auch bei der Vorrichtung nach Fig. 7 und 8 soll die Rolle 212 durch eine in ihrer Längsrichtung verschiebbare und mit einem Vorgelegerad der Rolle kämmende Zahnstange derart in Umdrehung versetzt werden, dass das Band 115 auf die Rolle aufgewickelt wird.
Es versteht sich von selbst, dass die zwischen der Einnahmevor richtung und der Rolle 212 bestehende An triebsverbindung für jeden Ausgabean=trieb unterbrochen werden mass, was in an sich bekannter Weise zum Beispiel durch .eine derartige Ausbildung der -Antriebsverbin dung geschieht, dass in der Ruhestellung der Einnahmevorrichtung (Fig. 8) das Vorgelege der Rolle 212 von dieser jeweils entkuppelt ist.