CH151094A - Einrichtung zur automatischen Lautstärkeregulierung bei Radioempfängern. - Google Patents

Einrichtung zur automatischen Lautstärkeregulierung bei Radioempfängern.

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CH151094A
CH151094A CH151094DA CH151094A CH 151094 A CH151094 A CH 151094A CH 151094D A CH151094D A CH 151094DA CH 151094 A CH151094 A CH 151094A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G1/00—Details of arrangements for controlling amplification
    • H03G1/04—Modifications of control circuit to reduce distortion caused by control

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  • Control Of High-Frequency Heating Circuits (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description


  Einrichtung zur automatischen     Lautstärkeregulierung    bei Radioempfängern.    Zur automatischen     Lautstärkeregulie-          rung        (Fadingregulierung)    bei Radioempfän  gern benutzt man neben andern hauptsäch  lich folgende Anordnung  Die empfangene     Hochfrequenzenergie     wird in     einem    Gleichrichter gleichgerichtet  und fliesst durch einen Widerstand, dessen  Spannungsabfall zur     Vorspannung    irgend  welcher Röhren des Empfängers dient.

   Man  erhält dann bei grösserem Gleichstrom, also  grösserer.     Eingangsamplitude,    grössere     Gitter-          vorspannung,    das heisst kleinere Verstär  kung und umgekehrt, bei kleineren Ampli  tuden, grössere Verstärkung.

   Der Haupt  nachteil dieser Anordnung besteht darin,  dass man die Verstärkung einer Röhre bei  kleinen Amplituden nur etwa wie 1 :10  ändern kann, da sonst zu grosse Verzerrun  gen auftreten, denn ein Ändern der Ver  stärkung durch     Gittervorspannung    ist nur  dadurch möglich,     dass    man auf einer ge  krümmten Charakteristik arbeitet, auf der    man .durch Verschieben des Arbeitspunktes  verschiedene     Steilheiten        einstellen    kann.

   Be  nutzt man mehrere Röhren     gleichzeitig,    so  hat sich gezeigt, dass man durch gleich  zeitiges Andern der     Gittervorspannungen    in  den     verschiedenen        Röhrenstufen    die Ver  stärkung etwa     30fach    herabsetzen kann,  wenn Regelung in zwei Stufen     stattfindet,     und etwa 100fach, wenn es sich um Rege  lung in drei Röhrenstufen handelt. Grössere  Verstärkungen sind jedoch nicht zu errei  chen, ohne dass     gleichzeitig    stärkere Ver  zerrungen stattfinden.  



  Abgesehen von den Verzerrungen ist man  bei der     Lautstärkeregulierung    durch Gitter  vorspannungsänderung noch abhängig von  der Güte der Neutralisation. Letzteres ist  nicht der Fall, wenn man es mit einem       Zwischenfrequenzempfänger    zu tun hat und  die     Gittervorspannung    des     Mischrohres    re  guliert,     .dann    ist aber wiederum die Grösse  der Regulierung zu klein.      Zur Abhilfe     dieser    Mängel wird in vor  liegender Erfindung eine automatische Ver  stärkungsregulierung durch Heizungsände  rung angegeben.

   Es ist bekannt,     da.ss    man  durch     Änderung    der Heizung die Verstär  kung eines Rohres weitgehend ändern kann,  ohne dass     Verzerrung    eintritt. Der Grund  liegt darin, dass die Steilheit des Rohres  abnimmt, während die Charakteristik gerad  linig bleibt.

   Beispiele erfindungsgemässer       Schaltanordnungen    sind in folgendem dar  gestellt:  Ein Teil der Empfangsenergie wird dem  Gitter des     Gleichrichters    1     (Fig.    1) zuge  führt und der durch denselben fliessende  Gleichstrom erzeugt an einem     Widerstande    \'  einen Spannungsabfall, der die     Vorspannung     einer Röhre 3, für welche     zweckmässiger-          weise    eine indirekt geheizte Röhre Verwen  dung findet, ändert. Der Emissionsstrom  von 3 wird als Heizstrom eines Rohres E  des Empfängers benutzt.

   Bei grosser Emp  fangsamplitude, also grossem Gleichstrom  durch Röhre 1, entsteht eine grössere nega  tive     Gittervorspannung    von 3, die einen  kleinen Heizstrom zur Folge hat. Damit  wird die Verstärkung der Empfangsröhre E  herabgesetzt. Bei kleinerer Amplitude ist es  umgekehrt. Der wesentliche Vorteil dieser  Anordnung besteht vor allem darin, dass die  Verstärkung eines Rohres wie 1 : 1000 her  abgesetzt werden kann, ohne dass Verzer  rungen auftreten. Anderseits kann man bei  einem     Zwischenfrequenzempfänger    die Hei  zung des Heizrohres ändern, wobei man  dann unabhängig von der Güte der Neutrali  sation ist.  



  -Weitere Möglichkeiten der automatischen       Fadingregulierung    durch     Heizungsäuderung     sind folgende:       Anstatt    der normalen     Glühkathodenröhre     3 nimmt man gemäss     Fig.    2 ein     Magnatron    4,  durch dessen Magnetspule der Gleichstrom  des Gleichrichters 1 fliesst. Damit wird  bei-     Empfangsamplitudensehwankungen    der  Emissionsstrom des     Magnetrons    und somit  die Heizung einer Röhre E der Verstärker-         anordnung    geändert.

   Bei grösseren Gleich  richterströmen bekommt man ein grösseres       "elagnetfeld    und der Emissionsstrom des       Magnetrons    und damit die Verstärkung des  Empfängers nimmt ab. Bei kleinerem Gleich  richterstrom ist es umgekehrt. Die Anord  nung hat den Vorteil, dass man keine be  sondere     Anodenbatterie    und keinen Wider  stand braucht. Ausserdem bedingt die grosse  Steilheit des     Magnetrons    eine gute Regu  lierung.  



  Gemäss     Fig.    3 fliesst der Gleichstrom des  Gleichrichters durch ein Relais 5, das bei  grossen Strömen in die Heizleitung der zu  regelnden Röhre Widerstand     einschaltet    und  bei kleineren Strömen Widerstand aus  schaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur automatischen Laut stärkeregulierung bei Radioempfängern, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Emp fangsenergie einem Gleichrichter zugeführt wird und der demselben entnommene Gleich strom die Heizung einer oder mehrerer Röh ren des Empfängers beeinflusst, derart, da.ss bei grösseren Empfangsamplituden die Ver stärkung herabgesetzt wird, bei kleineren Empfangsamplituden die Verstärkung her aufgesetzt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen im Gleichrich- terstromkreis vorgesehenen Widerstand, dessen Spannungsabfall zur Regelung der Gittervorspannung einer Hilfsröhre dient, deren Emissionsstrom zur Heizung einer oder mehrerer Röhren des Empfängers benutzt wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein. vom Gleichstrom des Gleichrichters gesteuertes Magnetron, dessen Emissionsstrom zur Heizung einer oder mehrerer Röhren des Empfängers benutzt wird. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein vom Gleichstrom des Gleichrichters gesteuertes Relais, das bei grossen Gleichizchterströmen Wider stand in die Heizleitung einer oder meh rerer Röhren des Empfängers einschaltet, bei kleinen Gleichrichterströmen Wider stand ausschaltet.
CH151094D 1929-10-15 1930-08-18 Einrichtung zur automatischen Lautstärkeregulierung bei Radioempfängern. CH151094A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0708297A1 (de) 1994-10-20 1996-04-24 Von Roll Umwelttechnik AG Verfahren zum Verbrennen von Abfall
EP0713056A1 (de) 1994-11-17 1996-05-22 Von Roll Umwelttechnik AG Gekühlter Rostblock

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EP0713056A1 (de) 1994-11-17 1996-05-22 Von Roll Umwelttechnik AG Gekühlter Rostblock

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AT124441B (de) 1931-09-10

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