CH151220A - Verfahren zum Herstellen von Spundwänden aus Z-förmigen Eisen. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Spundwänden aus Z-förmigen Eisen.Info
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Description
Verfahren zum Herstellen von Spundwfinden aus Z-förmigen Eisen. Es ist bekannt geworden, Z-förmige Spund wandeisen paarweise so zu verbinden und im Schloss durch Pressen, Schweissen oder der gleichen so fest zu verbinden, dass ein starres Gebilde von trugförmigem Querschnitt ent steht. Die Frage ist hierbei offen gelassen, an welcher der beiden äussern Seiten der Spundwand die starren Verbindungspunkte liegen sollen.
Eingehende Untersuchungen und Erfahrun gen an fertig gerammten Wänden haben zu dem überraschenden Ergebnis geführt, dass es vorteilhaft ist, die starren Verbindungs punkte an diejenige Aussenseite der Spund wand zu verlegen, in der bei der Beanspru chung Zugkräfte auftreten, die quer zum Schloss gerichtet sind und das Bestreben haben, die Schlösser zum Ausspringen zu veranlassen. Dieser Fall liegt sehr häufig da vor, wo eine Spundwand, zum Beispiel als Ufermauer dient und bei der der landseitige Druck den Druck von der Wasserseite her überwiegt. In diesem Falle treten an der Wasserseite die gefähr- liehen 'Zugkräfte, dagegen auf der Landseite Druckkräfte auf.
Die Zeichnung dient zur Verdeutlichung des Erfindungsgedankens an einem Beispiel. Es ist a eine Spundwand aus Z-förmigen Eisen bekannter Ausführung, die im vorlie-. genden Falle als Ufermauer dient. Der schraffierte Teil deutet die Landseite an. Die Z-förrnigen Eisen sind bei b paarweise vor dem Rahmen zusammengezogen und im Schloss durch Pressen, Schweissen oder dergleichen starr miteinander verbunden worden, was in der Zeichnung dadurch angedeutet ist, dass zwischen Wulst und Klauen des Schlosses kein Spielraum dargestellt ist.
Bei den beiden Spundwandeisen c und d sind durch strich punktierte Linien die Achsen bezeichnet, um welche sich die Eisen zu verbiegen trachten. Die Ausbiegungen der Eisen treten senkrecht zu diesen Achsen auf. Sie sind durch kurze Pfeile e angedeutet. Es ist ohne weiteres zu erkennen, dass in den Schlossverbindungspunk- ten b Zugkräfte quer zum Schloss, dagegen in den Schlossverbindungspunkten f Druck kräfte auftreten. Die Zugkräfte in den Schlös sern b haben die Neigung, die Z-Eisen zu trennen, was aber durch ihre starre Verbin dung verhindert wird. Die auf die Schlösser f wirkenden Druckkräfte sind dagegen un gefährlich.
Die Ermittlung, welche Kräfte bei einer vorzusehenden Spundwand aus Z- Eisen auftreten werden, ist nicht schwierig, zumal die zu erwartenden Belastungen in den meisten Fällen bekannt sind. Dieses Verfahren lässt sich übrigens bei allen Spundwänden anwenden, deren Verschlüsse nach aussen liegen.
Claims (1)
- PATENTANSMCl1: Verfahren zum Herstellen von Spundwän- den aus Z-förmigen Eisen, bei denen die Z-förmigen Eisen paarweise zusammenge zogen werden und das feste Verbinden der Schlösser dieser paarweise zusammenge zogenen Eisen vor dem Rahmen durch Pressen, Eämmern, Schweissen oder dergleichen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass das Pressen oder dergleichen bei den Schlössern vorge nommen wird, bei denen bei der fertigen Spundwand überwiegend quer zum Schloss wirkende Zugkräfte zu erwarten sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH151220T | 1931-01-03 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH151220A true CH151220A (de) | 1931-12-15 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH151220D CH151220A (de) | 1931-01-03 | 1931-01-03 | Verfahren zum Herstellen von Spundwänden aus Z-förmigen Eisen. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH151220A (de) |
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1931
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