CH151369A - Einrichtung an trockenen Gasmessern mit Ölvorratskammer und Zwischenbehälter zur Nachfüllung der Kammer mit Öl. - Google Patents

Einrichtung an trockenen Gasmessern mit Ölvorratskammer und Zwischenbehälter zur Nachfüllung der Kammer mit Öl.

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CH151369A
CH151369A CH151369DA CH151369A CH 151369 A CH151369 A CH 151369A CH 151369D A CH151369D A CH 151369DA CH 151369 A CH151369 A CH 151369A
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Inventor
Elster & Co. Aktiengesellschaft
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Elster & Co Ag
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


  Einrichtung an trockenen Gasmessern mit     Ölvorratskammer    und     Zivischenbehälter     zur     Nachfüllung    der Kammer mit<B>Öl.</B>    Bei bekannten     Gasmes-sern,    werden     Öl-          vorratskammern    angebracht,     a-us    denen ent  weder die     Ledermeinbranen    oder die Gleit  flächen der Ventilschieber und     dergleiellen     mit<B>01</B> versorgt werden.

   Um die im Innern  des Gehäuses liegende Kammer nicht, zu  überfüllen,     hal    man ein     sogenünntes    Füll  rohr, das heisst einen     Zwi-sühenbehälter        -an-          -was          tleordnet,    dessen Fassungsvermögen et  kleiner ist, als     da.s    der eigentlichen Vorrats  kammer.

   Bezüglich des Nachfüllens dieser  Kammer mittelst     Füllrahr    zeigte --,ich der       '('])elstand,        dass.    der     Ülspiegel    infolge der       Versehlussöffnung    des Füllrohres nicht       -lielltbar    ist.

   Es wird also in den meisten  Fällen beim Nachfüllen überlaufen, was       >owohl    einen     Ölverlust,        a.ls    auch durch Rei  nigen des verschmutzten Gehäuses einen Zeit  verlust-     veiiir,-,aelit.    Ebenso besteht die Ge  fahr des     Clasentweichens    durch das Sieb des       Frillrohres,    sobald der     Olvorrat    aufgebraucht       imzi,    und die Nachfüllung erfolgt.

      Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  an     trocken-en    Gasmessern mit       iner    im Innern des Gehäuses, und Zwischen  behälter zur Nachfüllung der Kammer mit  <B>01,</B>     welcho    bezweckt,     die        #erwähuten        Miss-          stände    zu beheben,.

   Gemäss der Erfindung  wirkt ein den     Ola.blauf    aus dem Zwischen  behälter steuerndes Ventil mit einem     Ab-          schlussteil    zum Verschliessen der     riüllöffnun,-,-          des    Zwischenbehälters derart zusammen,     dass     das     Ola.bla-ufvent.-il    bei     gesehlo2,sener    Füll  öffnung offen, bei offener     Füllöffnung    ge  schlossen ist.

   Ferner sind Mittel vorgesehen,  welche bei Verschliessen der     Füllöffnung     durch den     Abschlussteil    den über dein     Öl-          spiegel    im     Zwischenbehälter    herrschenden  Gas-     bezw.    Luftdruck gegen den im     %s-          messer    herrschenden Druck ausgleichen, da  mit das<B>01</B>     stbruno--"frei    aus     dem        Zwisehen-          behälter    auslaufen kann.  



  Auf der Zeichnung sind in den     Fig.   <B>1</B>  bis<B>3</B> drei Ausführungsbeispiele der Einrich-           tung    gemäss der Erfindung veranschaulicht,  und zwar sind     jeweih;        d-erin    Betracht kom  mende Teil des Gasmessers mit der Einrich  tung im     SGhnitt.    dargestellt,. In den Böden  des am     Gehäusedeekel    des     Cvasmessers    ange  brachter     Zwisehenbehälters    befindet     sich,das          Olablaufventil   <B>1,</B> dessen     Fülirun--sstaiio,e    2 bei  a und 4     o-elao-ert    ist.

   Zur     Fülluno-    des Zwi  schenbehälters dient ein abnehmbarer     Ab-          sehlussteil,    der als     abschraubbarer        Verschluss-          stopfen   <B>5</B> ausgebildet ist-. Beim Abschrauben  des     Verschlussstopfens        verlässt    der an ihm  sitzende Zapfen<B>6</B> die Führungsstange 2, die  Feder<B>7</B>     drüekt    das Ventil<B>1</B> auf seinen Sitz  und verhindert somit jeden Gasaustritt.

   An  der Führungsstange 2 ist<B>gemäss</B>     Fig.   <B>1</B> der  <B>?Z</B>  eine Arm eines Doppelhebels<B>8</B>     angebraeht,     dessen     a-uderer        Ariu    beim Schliessen des Ven  tils<B>1</B> gleichzeitig ein zweites Ventil<B>9</B>  schliesst, um auch hier den Gasaustritt. zu  verhindern.

   Ein Schwimmer<B>10,</B> der bei     Öl-          entleerung    auf den Behälterboden sinkt,  ,steigt beim Auffüllen des     Zwisclienbehälters     mit<B>Öl</B> hoch und meldet durch Berühren  eines Anschlages<B>11</B> den höchstzulässigen  Ölstand, der ein Überfliessen     aus#schliesst.    Der  Anschlag<B>11</B> ist, als oben am Behälterdeckel  angebrachter     Bl-e-elizylinde.r,    der oben durch  .eine Glasscheibe     abge.Schlossen    ist,     ausgebil-          eD          det,    durch welche. der Bewegungsvorgang des  Schwimmers von aussen sichtbar -ist.  



  Beim Schliessen der     Füllöffnuny    mittelst       des        Verschlussstopfens   <B>5</B>     drückt        der   <B>2</B>     Zapfen     <B>6</B>     durcli        Veimittlung        der    Führungsstange 2  t'  das Ventil<B>1</B> wiederum von seinem Sitze ab,  öffnet gleichzeitig, das Ventil<B>9,</B> durch wel  ches Gas in den     ütber    dem     01,spielgel    be  findlichen Raum strömt.

   Dieser     Druchaus-          Olleich    ist erforderlich. weil sonst-. in dem       Hülilraum    12 nur     Atw-ospbärendriiek        herr-          sehen    würde und der     Überdruch    des Gases  innerhalb des     Gasinessers    das     Ausfliessen,des          Ols    aus dem Ventil<B>1</B> verhindern würde,  selbst wenn das Ventil offen ist.

   Das<B>01</B>  fliesst also nun bei<B>1</B> ohne weiteres aus in  den     da-runter        befindlielien    (nicht     gezeich-          tD          Nieten)    Vorratsbehälter.    Die beschriebene Wirkungsweise hat, zur       Vorauesetzung,        dass    das Ventil<B>9</B> sich über  dem     Olspiegel    befindet. Um zu verhindern,       dass    der Behälter zu hoch mit<B>01</B> gefüllt wird.

    ist -ein eingelötetes     Vers#ell-,raLibuilgsstüel-,   <B>18</B>  mit einem abwärts gerichteten Rohransatz  <B>1.9</B> versehen.     Das   <B>01</B> kann auf diese Weise  ausserhalb des Rohres nie höher stehen,     al#,     bis     züm    untern     Rohrra.nde.        Die        Anzeige-          vorrielitung   <B>10, 11</B> wird hierdurch nicht     über-          flüssrig,    denn ihre Aufgabe ist es, die     fül-          len-de    Person schon vor Erreichung der Fül  lung, welche nicht überschritten werden soll,

    aufmerksam     züi    machen, und zur Vorsieht  zu     veranlas-sen.     



  Um jeden     unbefug-ten    Eingriff zu verhin  dern, befindet sich die Anordnung der     Fiffl-          öffnung    dicht neben der     Einga.ngsversehrau-          bun-    des     Ga-sinessers.    und eine einzige  t>     el          Plombensohnur   <B>1,3</B> ist durch die Ränder de,       Verschlussstopfens    und der     Eingangsver-          schraubuna#        hindurcligezogen.     



       t'   <I>n</I>  Bei     der    Ausführungsform gemäss     Fig.     ist     dus    Zusammenwirken zwischen     Ölablauf-          ventil   <B>1</B> und     Versehlussstopfen   <B>5</B> dasselbe wie  bei der ersten     Ansführungsform,    nur ist die       Wirkuno-    des Hebels<B>8</B> und des Ventils<B>9</B>  der ersten     Ausführuno-sforin,    durch ein Rohr  14 ersetzt.

   Sowohl das Rohr 14, als auch die  Führungsstange 2     s-iiid    einerseits in der       Leieta   <B>15</B> gelagert, anderseits am Fusse des  Ventils<B>1,</B> die     Führungsssfangge,    wie erfor  derlich,     bewegliell,    das Rohr fest. Da- Rohr  14 schliesst am untern Ende mit dem Ventil  sitz ab, während das andere Ende über den  höchstzulässigen     Glstand    hinausragt.

   Nach  Lösen des     Versehlussstopfens   <B>5</B> zwecks<B>Fül-</B>  lung     sehliesst    die Feder<B>7</B> mittelst     Führungs-          stange    2 das Ventil<B>1</B> und     auc'h    die untere  Öffnung des Rohres 14.     Jeglieher        Gasver-          Inst    wird hierdurch verhindert. Der     Schwini-          mer   <B>10</B> wirkt wie oben beschrieben.

   Beim  Verschliessen der     Füllöffnun        ig    durch Auf  schrauben des Stopfens<B>5</B> gibt das, Ventil  <B>1-</B> nicht nur die     Ausströmungsöffnung    für       da,s        j01,    sondern damit     gleielizeitio-    auch     dir-          untere        Üffnuno-    des Rohres 14 frei. In dem  R     ohr    14 steigt<B>Gas</B> zum Hohlraum 12 empor      und verursacht den erforderlichen     Druck-          aus,gleieh#    damit das<B>01</B> abfliessen kann.  



       NVürde    bei der     letztbesehriebenen    Aus  führungsform das Ventil<B>1</B> nur langsam     ge-          i;ffii#et,    so könnte sieh unter Umständen die  Störung ergeben,     dass    etwas von dem durch  tretenden<B>01</B> in das Rohr 14 gelangen könnte       und    durch das sieh     cinzwängende        Gas    mit       hoeligedrückt    würde.     Diespr        Miss,stand    würde  noch dadurch unterstützt     glerden,        dass    Be  hälter und Rohr in diesem.

   Falle wie     kommu-          nizie,rende    Gefässe wirken. Würde.     da#;   <B>01</B>     in#     Rohr 14 auf diese Weise zufällig eine     ge-          .4eInlossene,        also#,duroli        Gasblasün    nicht     unter-          broc,hene    Säule- bilden,     4ann    wäre der weitere  Zutritt von Gas zum Raume 12 verhindert,  und der     Ülabschluss    würde stocken.  



  Die     naehfolgend    beschriebene, weitere       A-usführungsform.    der Einrichtung verhin  dert das Eintreten solcher     Zufälligkeiten.     



  Bei dieser Ausführungsform     (Fig.   <B>3)</B> sind  das Ventil<B>1,</B> die Führungsstange 2     und    der       Versehlussstopfen   <B>5</B> schräg zum Gefässe an  geordnet. Beim Schliessen des Stopfens<B>5</B>  drückt derselbe wie vorher beschrieben, auf       die    Führungsstange 2, welche das Ventil<B>1</B>       Üffnet.    Das<B>01</B> fliesst infolge des grösseren  Druckes vorwiegend an der     tiefstgelegenen     Stelle<B>16</B>     des,    Ventil,-, aus, während das:

       Gas     -in der     höchstgelegoenen    Stelle<B>17</B> zuströmt  und so in Blasen durch die Ölschicht hin  durch in den über dem     Ülspiegel    liegenden  Raum     12    steigt.  



  Die     daroestellte    und beschriebene     Ein-          riehtung    ist derart     übersiehtlich    und einfach,       da-ss    Irrtümer und Gefahren unter allen Um  ständen ausgeschlossen sind.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> 1"'in,i,ichtun-, an trockenen Gasmessern mit <B>-</B> )Ivorratskammer im Innern des Gehäuses unfl, Zwischenbehälter zur Naehfüllung der Kammer mit<B>01,</B> dadurch gekennzeichnet, (Lass ein den Olahlaxif aus dem Zwischen behälter steuerndes Ventil mit einem Ab- .,elilussteil zum Verschliessen der Füllöffnuno- r, des Zwischenbehälters derart zusammen- wii-Izt,
    dass das Öl-,ibilaufventil bei geschlos- süner Füllöffnung offen, bei offener Füll öffnung geschlossen, ist, und dass Mittel vor- ,Ilesehen sind, welche, bei Verschliessen der Füllöffnung durch den Abschlussteil den über dem Olspiegel im Zwiselienbehälter hssrrsr,hendüii Gas- bezw. Luftdruck gegen den im Gasmesser herrschenden Druck aus gleichen, damit dan,
    <B>01</B> störungsfrei aus dem Zwisehenbehälter auslaufen kann. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Öl-a.blauf- ventil durch Federd-ruck geselilossen ge halten wird. und an einer Stange sitzt, mittelet deren das Ventil durch den Ab- solilussteil beim Verschliessen der Füll öffnung durch den letzteren entgegen der Federkra,ft geöffnet wird. 2.
    Einrichtung nach Palentanspruch, da- dareli gekennzeichnei, dass im obern Teil des Zwiselienhehälters ein zweites mit dem Olahlaufventil gekuppeltes Ventil a.ngebra,cht ist, weloh-es den Druckaus gleich bewirkt.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Palenta.nspruch, & II- .durch gekennzeichinet, dass der Druckaus- gleieh durch ein Rohr bewirkt wird, des,- sen unteres Ende in der Ebene des Ven- ti-Isitzes, und dessen oberes Ende im Hohl- r,%urn über d"-im Olspiegel liegt. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeiclinet, dass das Ola.b1,a-Lif- ventil am Zwisellenbehälter schräg ange ordnet 12,1, das Ganze derart, dass durch ,dieses Ventil sow ohl der C)la.bfluss aug- dem Behälter, als auch der Gasizustrom inden Behälter zwecks Erzielung desi Druchaus- 2,
    (yleielles erfolgen. <B>5.</B> Einrichtung nach Patenta.nspruch, ge kennzeichnet durch eine, ein-en durch ein Sehauglas sichtbaren Schwimmer aufwei sende Anzeigevorrichtung zur Siehtbar- machung des höchstzulässigeni #)Istandes im Zwischenbehälter.
CH151369D 1930-10-20 1931-01-19 Einrichtung an trockenen Gasmessern mit Ölvorratskammer und Zwischenbehälter zur Nachfüllung der Kammer mit Öl. CH151369A (de)

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