CH151384A - Rechenmaschine. - Google Patents

Rechenmaschine.

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CH151384A
CH151384A CH151384DA CH151384A CH 151384 A CH151384 A CH 151384A CH 151384D A CH151384D A CH 151384DA CH 151384 A CH151384 A CH 151384A
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Company Elliott-Fisher
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Elliott Fisher Co
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/04Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description


  Rechenmaschine.    Gegenstand der Erfindung ist eine Re  chenmaschine mit einer Vorrichtung zur     Ad-          ditiou    und Subtraktion, bei der die Sub  traktion durch Komplementaddition durch  geführt wird und welche dadurch gekenn  zeichnet ist, dass die Typenarme zu den ein  zelnen Zahlentasten mit Typenwechselköpfen       ausgerüstet    sind, wobei durch die bei der  Komplementaddition erforderlichen zusätz  lichen Schaltungen zwecks Kontrolle der  selben die Typenwechselköpfe selbsttätig  umgeschaltet werden, das Ganze derart, dass  an Stelel des bei der Addition zum Ab  druck kommenden Zeichens alsdann ein von  diesem unterschiedlich     gestaltetes    Zeichen  niedergeschrieben wird, und dass,

   ebenfalls       selbsttätig    in     Abhängigkeit    von den erfor  derlichen Zusatzschaltungen das Doppelfarb  band umgeschaltet wird.  



  Zweck der Erfindung ist, eine Rechen  maschine zu schaffen, bei der das Schrift  bild des niedergeschriebenen Rechenergebnis  ses äusserlich so unterschiedlich gestaltet  wird, dass man an dem Schriftbild erkennen    kann, ob die für den einzelnen Rechenvor  gang, insbesondere für die Subtraktion, er  forderlichen Schaltvorgänge durchgeführt  und ob sie richtig durchgeführt sind.  



  Die unterschiedlich gestalteten Zeichen  können zum Beispiel eine eckige Farm be  sitzen, so dass durch Verbindung der ein  zelnen Schaltvorgänge mit der Umschaltung  der genannten Typendoppelköpfe und des  Farbbandes eine sichtbare Kontrolle für die  richtige     Durchführung    aller     Schaltvorgänge     geschaffen ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt.  



  Fig. 1 ist ein Grundriss desselben, das  als Elliott-Fisher-Buchungsmaschine ausge  bildet ist, wobei die Schreibplatte und die zu  gehörigen Teile weggelassen sind;       Fig.    2 zeigt in etwas grösserem Massstab  den     Gesamtantriebsmechanismus;          Fig.    3 ist eine perspektivische Darstel  lung der     Farbbandtaste    und des damit ver  bundenen     Mechanismus;         Fig. 3a ist eine Teildarstellung, welche  die Befestigung des Farbbandschiebers dar  stellt;  Fig. 4 ist eine perspektivische Darstellung  der Subtraktionstaste und der zugehörigen  Teile;  Fig. 5 zeigt eine Einzelheit im Schnitt;  Fig. 6 ist ein Schnitt durch den Wagen,  wobei die Farbbandtaste niedergedrückt ist;

    Fig. 7 ist eine Teildarstellung der An  zeigevorrichtung;  Fig. 8 ist eine ähnliche Darstellung wie  Fig. 6, bei der die Subtraktionstaste nieder  gedrückt ist;  Fig. 9 ist eine Darstellung ähnlich der  jenigen der Fig. 7, wobei die Anzeigevor  richtung in einer andern Stellung darge  stellt ist;  Fig. 10 ist eine Schnittdarstellung, wel  che im einzelnen die Additionstaste, die zum  Hinzufügen der Neunerstellen dient, und die  Verbindung zwischen dieser Taste und dem  Zählmechanismus zeigt;  Fig. 11 ist eine ähnliche Darstellung wie  Fig. 10, die jedoch die Taste zum Einschal  ten der Einerstellung und ihre Verbindungs  teile zeigt;

    Fig. 12 ist eine Darstellung der ver  schiedenen Tasten, die bei der Betätigung  der     Subtraktionsvorrichtung    umgestellt wer  den, und eine Darstellung der Zeichen, wel  che von diesen Tasten in Normalstellung auf  gezeichnet werden, und der Zeichen, welche  aufgezeichnet werden, wenn die Subtraktions  taste zuerst niedergedrückt ist.  



  Die dargestellte Maschine ist als Elliott  Fisher-Buchschreibmaschine ausgebildet, die  sowohl für Addition, als auch für Subtrak  tion     eingerichtet    ist, wobei Einzelheiten der       Subtraktionsschaltung    bereits in der ameri  kanischen Patentschrift Nr. 1512282 be  schrieben sind.  



  Bei der Durchführung der Subtraktion  müssen eine Reihe von Massnahmen beachtet  werden, die für die Erzielung eines richtigen  Ergebnisses erforderlich sind, wie die Neuner  einfügung links von der höchsten aktiven  Ziffer des Subtrahendus, die Aufnahme der    Komplementärwerte in der     Registriervor-          richtung,    die Zufügung des Wertes 1 zum  Wert der letzten aktiven Ziffer des Kom  plementes des Subtrahendus in der gleichen       Kolonnenstellung,    in der diese aktive Ziffer  erscheint, und schliesslich die     Einfügung    von  Nullen rechts von der letzten aktiven Zahl  ohne Beeinflussung des Zählwerkes.  



  Da es sich hierbei um Vorgänge han  delt, die normalerweise nicht auf dem Bu  chungsblatt aufgezeichnet werden, lässt sich  aus dem Endergebnis bei den bekannten Vor  richtungen nicht erkennen, ob die einzelnen  Vorgänge überhaupt und zur richtigen Zeit  durchgeführt wurden. Im Gegensatz dazu  ist die dargestellte Maschine nun so ein  gerichtet, dass das Schriftbild der Ergebnis  zahl es sofort erkennen lässt, wenn eine der  erforderlichen Massnahmen nicht ordnungs  gemäss durchgeführt wurde.  



  Bei der dargestellten Maschine ist 1 das  Zeilentrenngestell, welches in der Längsrich  tung über einer nicht dargestellten flachen       Platte    beweglich ist, um die Zeilentrennung  beim Beschreiben des Schriftstückes durch  zuführen, welches in flach     ausgebreiteter     Lage auf der Platte liegt.

   Ein Wagen 2  ist auf dem     Zeilentrenngestell    1 in Richtung  der Buchstabentrennung beweglich, wobei in  diesem Wagen der gebräuchliche Schreib  mechanismus untergebracht ist, welcher Buch  stabentasten 3, Zahlentasten 4,     Typenarmee    5  und den gebräuchlichen     Zwischenmechanis-          mus    6     aufweist.    Die Arme 5, welche mit  den Zahlentasten in Verbindung stehen,     tra-          Cen        Typenwechselköpfe    7, welche mit     obern     und untern Typen 8 und 9 ausgerüstet sind.

    wobei die Typen der     Normalschreibstellung,     beziehungsweise die obern Typen     die    Zähl  werte von 0     bis    9 umfassen, während die  untern Typenreihen die     Komplement5,rzah-          len    zu neun der     obern    Typen sind und von  9 bis 0 reichen. Die     Ty        penwechselköpfe    7  sind mit Anschlagfingern 10 versehen, wel  che während des Niederganges der Arme in  die Schreibstellung mit einem Anschlag 11  in Verbindung kommen, der die Form einer  Scheibe besitzt. Der Anschlag 11 befindet.

        sich normalerweise in gehobener Stellung  und ausser Eingriff mit den Fingern 10,  wenn die Arme betätigt werden, um die Nor  malziffern, beziehungsweise die obern Typen  in Schreibstellung zu bringen. Der Anschlag  11 ist jedoch vertikal beweglich, so dass er  in und ausser Arbeitsstellung gehen kann;  wird er niedergedrückt, so kommt er in eine  derartige Lage (Fig. 4), dass er mit dem  Anschlag des niedergehenden Armes in Be  rührung kommt und den Typenkopf so  schwenkt, dass er die untere oder Komplemen  tärtype in Schreibstellung bringt. Der An  schlag 11 ist am Ende eines Armes 12 be  festigt, welcher auf einer hin- und her  beweglichen Welle 13 angeordnet ist, die im  Wagen gelagert ist.  



  Die Maschine enthält ausserdem den Farb  bandmechanismus, welcher Antriebsmittel um  fasst und das doppelfarbige Band bewegt, dessen  einer Streifen vorzugsweise schwarz und der  andere rot ist. Der allgemeine Aufbau ist  bekannt. Die besondere Anpassung an die  dargestellte Maschine besteht jedoch in dem  Mechanismus zur Beeinflussung des     Nieder-          drückens    des Anschlages 11 und zur Be  tätigung des Schlitzschubarmes des Farb  bandmechanismus. Der Schlitzhebel 14, wei  cher das Ausschwingen des Farbbandes be  wirkt und bestimmt, ob der rote oder  schwarze Streifen desselben in Schreibstel  lung kommt, ist in Fig. 3 und 4 dargestellt.

    Lose in der Welle 13 gelagert und sich von  derselben nach rückwärts erstreckend, ist ein  Arm 15 angeordnet, der mit Hilfe einer La  sche 16 mit dem hintern Ende des Schlitz  hebels 14 verbunden ist, welcher bei 17 ge  stützt ist. Dem Arm 15 ist ein Nocken 18  zugeordnet welcher mit einer Rolle 19 am  Hebel 20 für das rote Farbband in Eingriff  steht, der seinerseits am rückwärtigen Ende  gelagert ist und an seinem vordern Ende  mit einer Taste 2l versehen ist, die die Be  zeichnung "rotes Farbband" oder dergleichen  trägt. Wenn die Taste 21 niedergedrückt  wird, so schwingt die Rolle 19, welche mit  dem Nocken 18 zusammenwirkt, den     Nocken     so, dass er den Arm 15 anhebt und so den    Schlitzhebel 14 dreht, und den Farbband  mechanismus in der Weise beeinflusst, dass  der rote Streifen des Farbbandes in Schreib  stellung kommt.

   In der Nähe der Taste 21  besitzt der Hebel 20 einen Bolzen 22, wel  cher mit einem Tastensperrglied 23, das an  seinem untern Ende an einem Bolzen     24.ge-          lagert    ist, einstellbar an einem Stützlager 25  befestigt ist. An dem     andern    Ende besitzt  das     Sperrglied    2:3 zwei     Ansatzstücke    26,  unter denen sich zwei Nocken 27 befinden,  die das Rückende zweier Schnabelstücke 28  bilden, welche oberhalb je eines Anschlages  29 angeordnet sind.

   Wird die Taste für das  Tote Farbband niedergedrückt, so kommt der  Bolzen 22     mit    dem Nocken 27 in Berührung,       zwingt    das     Sperrglied    23 zu einer Rück  wärtsbewegung, bis der Bolzen 22 über den  Nocken     .abgleitend    durch die Schnabelstücke  2'8 zurückgehalten wird und das     Sperrglied          23    nach vorn gezogen wird, um den Bolzen  zu     sperren,    wobei diese     Rückzugsbewegung     durch die Feder 30 ausgelöst wird.

   Wie ohne  weiteres einleuchtet, :ist diese Feststellwir  kung     selbsttätig,    und, um die Taste wieder  freizugeben, ist es     notwendig,    den Finger       rückwärts    über die Taste für das rote Farb  band zu bewegen, bis das     Sperrglied    genü  gend weit zurückgedrückt ist, um die Taste  freizugeben und wieder hochgehen zu lassen.  



  Der soeben     beschriebene    Mechanismus  macht es möglich, in rot zu schreiben, wenn  es     gewünscht    wird, beispielsweise beim       Schreiben    von     Kreditposten,    welche zuge  zählt werden, wie es     üblich    ist, ohne die  Typen zu schwenken, das heisst die Normal  stellung zu ändern, wodurch es möglich     wird,     Posten in rot einzutragen und dieselben Po  sten durch den     Zählmechanismus    erfassen zu  lassen.

   Bei der Subtraktion :indessen werden       die        Komplementärtypen    benutzt, wobei sich  jedoch jeweils das betreffende Kopfstück  dreht; es     ist    bei der     Subtraktion    gebräuch  lich, die Posten in rot zu     schreiben.     



  Bei der vorliegenden     Maschine    ist des  halb eine zweite Taste 31 vorgesehen, welche  am     Subtraktionstastenhebel    32 befestigt ist,      an dem eine Rolle 33 vorgesehen ist, welche  mit einem Nocken 34, der ähnlich dem     Nok-          ken    18 ist,     zusammenwirkt    und der mit  einem Arm 35 verbunden ist, der parallel  zum Arm 15 angeordnet ist.

   Im Gegensatz  zu dem Nocken 18 und dem Arm 15, wel  che frei von der Welle 13 sind, sind der  Nocken 34 und der     Arm    35 mit der Welle  13 fest verbunden, so dass beim     Niederdrük-          ken    der Subtraktionstaste 31 der Nocken 34       vorwärts    bewegt wird, um durch Drehen der  Welle 13 zwei Ergebnisse zu erzielen:  1. Das Niederdrücken des Armes 12 und  des Anschlages 11 in die Arbeitsstellung  und  2. Das Heben des Armes 35, um das Farb  band in die rote Schreibstellung zu ver  schieben.  



  Die Verbindung, welche für das letz  tere Ergebnis massgebend ist, ist in Form  eines Mitnehmers 36 ausgebildet, der vom  Arm 35 aus vorspringt und unter dem Arm  15 liegt. Es ergibt sich daraus, dass die       Taste    21 für das rote Farbband nieder  gedrückt werden kann, ohne gleichzeitig den  Hebel 32 zu beeinflussen, da der Arm 15  sich von dem Mitnehmer 36 abhebt, während  das Niederdrücken der Subtraktionstaste so  wohl den Umschaltmechanismus, als auch  die Farbbandänderung gleichzeitig betätigt.  



  Die dargestellte Maschine     besitzt    die  verschiedenen Zubehörteile einer Schreib  maschine, wie zum Beispiel den Wagentrieb  mechanismus, den Tabelliermechanismus mit  den Tabelliertasten 37, den Wagenfreigabe  mechanismus usw.  



  Am rückseitigen Ende des Wagens 2  liegt, gestützt durch das Zeilentrenngestell 1,  die sogenannte Registrierstange 38, welche  eine oder mehrere Zählvorrichtungen 39 trägt.  Jede dieser Zählvorrichtungen umfasst eine  Reihe von Zahlenrädern, die die verschiede  nen Rubriken einnehmen, und dazwischen  liegende Schaltmechanismen. Wenn die Zif  fern auf dem Werkstückblatt geschrieben  werden, werden die Zahlenräder in den ent  sprechenden Kolonnenstellungen betätigt, und  zwar in einem solchen Masse, wie es dem    Wert der Zahlen entspricht. Wenn die Wert  grenze einer jeden Rubrik erreicht ist, so  wird der Wert auf das Rad der nächst hö  heren Gruppe übertragen als Einerwert die  ser Wertgruppe.

   Die Zahlenräder werden be  tätigt durch ein Antriebsrad 40, welches am  Wagen befestigt und mit diesem be  weglich ist und welches mit den Ta  sten durch sogenannte Differentialverbindun  gen verbunden ist, welche dem Antriebsrad  eine derartige Bewegung erteilen, wie sie in  ihrem Ausmass dem Wert der angeschlagenen  Zahlentaste entspricht.

   In einigen     Ausfüh-          rungsformem    der     Elliot-Fisher-Buchungs-          maschinen    ist die Welle 41     des        Antriebsrades     oder dieses     Antriebsrad    40 bis zu einem Ende  des Wagens verlängert, um einen     sogenann-          ten        Quersummierer    42 zu betätigen, der  an dieser Stelle nicht besonders beschrieben       ist.     



  Nach dieser allgemeinen Darstellung der  Maschine sei insbesondere dargelegt, welche  Vorrichtungen getroffen sind,     um    die sicht  bare Rechnungsprüfung durchzuführen durch  die Erzeugung eines Prüfzeichens, welches  einen unwiderleglichen Beweis für den durch  geführten oder ausgelassenen Arbeitsvorgang  gibt und nicht nur Irrtümer durch Auslassen  und Durchführen der einzelnen Vorgänge  aufdeckt, sondern auch mit Sicherheit die  genaue     Art    des     Irrtums    und den Punkt, an  welchem er begangen wurde,     erkennen    lässt.

    In     erster    Linie (siehe     Fig.    12) sind die     Kom-          plementärtypen    43 in ihrer     Art    unterschied  lich dargestellt, so dass ein     Posten,    welcher  durch Gebrauch des     Komplementärzeichens     aufgezeichnet wird, leicht von den normalen  Zeichen zu unterscheiden ist. So wird ein  Blick auf den     Subtrahendus    bei der Subtrak  tion genau zeigen, ob die     Subtraktionstaste     betätigt     wurde    oder nicht, um die wirksame  Zahlenreihe zu wechseln.

   Eine schnelle Prü  fung ist ausserdem durch die     Tatsache    er  leichtert, dass die Betätigung der Subtrak  tionstaste, um die     Komplementärzahlen    in  Wirksamkeit zu bringen, gleichzeitig     ver-          anlasst,    dass. der Rechnungsvorgang in rot  geschrieben wird. Die unterschiedliche Farbe.           ist    allerdings     keine        genügende        Sicherheit,     da ja, wie oben erwähnt wurde, die Kredi  toren in rot geschrieben werden, und zwar  unter Verwendung der normalen Typen.

   Das  Schreiben des Subtrahenden indessen, sowohl  in unterschiedlichen Typen und in unter  schiedlicher Farbe, bildet ein     Mittel,    eine  genaue Bestimmung darüber zu erhalten, ob  die Subtraktionstaste im gegebenen Fall be  dient wurde, oder nicht, bevor die Subtrak  tion begonnen wurde. Dazu tritt eine Vor  sichtsmassnahme, um die unangenehme Null  zu prüfen und zu bestimmen, ob das Schrei  ben einer Null zwischen zwei Zahlen des  Subtrahenden oder nach der letzten Zahl des  Subtrahenden einen falschen Vorgang zur  Folge hatte oder nicht.

   Um dieses Ergebnis  zu erzielen, ist der Typenkopf, welcher durch  die Nulltaste 44 der Buchstabenreihe betätigt  wird, ebenfalls als Typenwechselkopf aus  gebildet, wie er in Fig. 4 dargestellt ist, und  besitzt in seiner Normallage das gebräuch  liche Nullzeichen, in der abnormalen Lage  aber ein eckiges oder sonstwie unterschied  liches Nullzeichen 45. Dieses     Nullzeichen     unterscheidet sich sowohl von dem Buchsta  ben O; als auch der normalen Null, sowie  der Komplementärnull.

   Wenn daher beim  Schreiben des Subtrahenden eine Null, die  anders als die Komplementärnull gestaltet  ist, zwischen zwei Zahlen erscheint, so ist es       sofort    klar, dass das Rechnungsergebnis falsch  ist, da, wenn eine derartige Null geschrieben  wurde, die Ergänzungsneun nicht in die  Zählvorrichtung eingeschaltet wurde, da ja  keine andere Taste, welche eine Null schrei  ben kann, den Zählmechanismus beeinflussen  kann. In gleicher Weise ist das Erscheinen  einer eckigen Null nach der letzten Ziffer  des Subtrahenden ein untrügliches Zeichen,  dass der Zählmechanismus nicht durch das  Schreiben dieser Null beeinflusst wurde, was  der Fall gewesen wäre, wenn das Rechen  ergebnis die andere Form der Null zeigt, die  geschrieben werden konnte, wenn die Sub  traktionstaste niedergedrückt war, nämlich  die Komplementärnull.  



  Die Mittel zur Prüfung der Betätigung    der Einertaste 46, die normalerweise eine  Niehtschreib- und eine Nichtrcchentaste ist  (ans den obenerwähnten Gründen), umfassen  einen von dieser Taste betätigten Typenkopf,  der mit einem Strichzeichen 47     vorteilhaft     in Form einer Doppelkurve versehen ist, wie  aus     Fig.    1.2 ersichtlich ist. Dieses Zeichen  ist so angeordnet,     dass,    wenn die Taste nie  dergedrückt ist, sie einen     Strich    unmittelbar  unter der letzten Zahl des Subtrahenden an  bringt.

   Dieses Ergebnis ist dadurch erzielt,  dass die Taste 46 betätigt wird, wenn der       Wagen    die Stellung erreicht hat, welche der       letzten        Zahlenkolonne    des Subtrahenden ent  spricht, jedoch bevor .diese letzte Zahl ge  schrieben ist; da diese Taste 46 weder mit  dem     Farbbandmechanismus,    noch mit dem       Wagenvorschubmechanismus    in Verbindung  steht, wird der Wagen nicht     fortgescha-ltet,     wenn .die Unterzeichnung niedergeschrieben  wird, und der Wagen     bleibt    in der     Stellung,     um die     letzte    Zahl zu schreiben.

   Keine Un  terzeichnung erscheint dabei auf dem ober  sten     Rechnungsblatt.    Auf den darunter lie  genden     Blättern    indessen, zwischen denen  Kohlepapier oder dergleichen liegt,     erscheint     unter der Wirkung des Eindruckes infolge  des     Kohledurchschlages    die     Unterzeichnung     deutlich     und    zeigt mit Sicherheit an, dass der  Schreiber die 1 zur     richtigen    Zeit     eingefügt     hat.

   Die Beweisführung,     da-ss    die Neuner  richtig     eingefügt    sind, wird durch das Vor  sehen einer besonderen Neunertaste 48 er  reicht, mit     einem    Typenkopf, der dazu be  stimmt ist, ein unterschiedliches Zeichen 49  aufzuschreiben, welches beispielsweise als  Verbindung von Strich und Punkt ausgeführt  sein kann, so     da.ss,    wenn die Neuner in ge  eigneter Weise eingefügt sind, eine fort  laufende     Strichpunktlinie    sich links bis zur  höchsten Zahl des     Subtrahenden        erstreckt..     Wenn     d!ie        Subtraktionstaste        betätigt    worden  ist,

   erscheint diese Bezeichnung für die Ein  fügung der Neunertaste in rot. Sollte sie  in schwarz     erscheinen,    so ist der     Rechen-          meehanismus    nicht betätigt worden; jedoch  zeigt die schwarze Farbe dieser Bezeichnung  an, dass die Subtraktionstaste nicht zur ge-           eigneten    Zeit für die     Durchführung    eine  Subtraktionsvorganges niedergedrückt wurde,  und macht darauf aufmerksam, dass es er  forderlich ist, den     weiteren        Vorgang    zu un  terbrechen.  



  In Fig. 10 und 11 ist eine beachtenswerte  Einzelheit dargestellt, und zwar die     Art     der Verbindung zwischen den Tasten 46 und  48 zur Einschaltung eines Einers resp. der  Neuner und dem Zählmechanismus. Der He  bel 51 des Mechanismus kann betätigt wer  den durch nichtsebreibende Tasten, welche  daran befestigt sind. Diese Nichtschreib  tasten sind vollkommen ausgesondert, da kein  Maschinenvorgang ohne Prüfungsnachweis  durchgeführt wird. Um den Nichtschreib  vorgang zu ermöglichen, sind die Hebel 51  mit Gliedern 52 versehen, an denen sich Bol  zen 53 befinden, welche durch Haken 54 er  fasst werden, die an den Tastenhebeln ge  bildet sind.

   Durch diese Anordnung werden  infolge des Niederdrückens der Tastenhebel  die Betätigungshebel unter     Vermittlung    der  Haken niedergezogen, welche jedoch gestat  ten, dass die Zugglieder unabhängig von den  Tastenhebeln während der Nichtschreibevor  gänge auf- und niedergehen.  



  Wie Fig. 1 zeigt, sind die Zählvorrich  tungen, welche den Rechenmechanismus der  in Frage stehenden Maschine bilden, nicht  mit den gebräuchlichen Rückführhebeln aus  gestattet, mit Hilfe deren die Zahlenräder  für gewöhnlich in die Nullstellung zurück  geführt werden. Dies macht es unmöglich,  den Stand der Registriervorrichtung oder  der Registriervorrichtungen zu ändern ausser  durch Betätigung der Tasten.

   Infolgedessen  stimmt die Registriervorrichtung notwendi  gerweise mit dem Prüfungsergebnis     überein,     welches aus dem Buchungsblatt das richtige  Resultat anzeigt, wenn das Prüfungsergeb  nis alle Vorgänge anzeigt, die richtig durch  geführt sein müssen, und entsprechend das  falsche Ergebnis in dem Masse darlegt, als  ein oder mehrere Irrtümer dem Schreiber  unterlaufen sind, die in gleicher Weise  durch die Buchungsprüfung offengelegt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechenmaschine mit einer Vorrichtung zur Addition und Subtraktion, bei der die Subtraktion durch Komplementaddition durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Typenarme zu den einzelnen Zahlen tasten mit Typenwechselköpfen ausgerüstet sind, wobei durch die bei der Komplement addition erforderlichen zusätzlichen Schal tungen zwecks Kontrolle derselben die Typen- wecliselköpfe selbsttätig umgeschaltet wer den, das Ganze derart, dass an Stelle des bei der Addition zum Abdruck kommenden Zeichens alsdann ein von diesem unterschied lich gestaltetes Zeichen niedergeschrieben wird, und dass, ebenfalls selbsttätig,
    in Ab hängigkeit von den erforderlichen Zusatz schaltungen das Doppelfarbband umgeselial- tet wird. UNTERANSPRVCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Type des Typenwechselko:pfes die entsprechende Zahl in aufrechter Schrift trägt, wäh rend die andere Type die zugehörige Komplementzahl in einer von der ersten unterschiedlichen Schrift trägt. 2.
    Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Typenwechselkopf der Nulltaste (44) zwei voneinander ver schiedene Nullzeichen trägt, wobei sich diese auch von den Nullzeichen der Zah lentasten unterscheiden. 3.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss' die nur der Komple- mentaddition dienende Einertaste (46) mit einem Typenkopf mit einem Kontroll- zeichen versehen ist, der beim Nieder drücken der Taste unterhalb des Farb bandes und der eigentlichen Schriftlinie auf das Buchungsblatt auftrifft, so dass das Kontrollzeichen dieser Type nur auf den Durchschlägen erscheint. 4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Neunertaste ein Typenkopf mit einem einfachen, je- doch unterscheidungskräftigen Zeichen (49) verbunden ist. 5.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ekennzeichnet, dass der Hebel der Farb g<B>o</B> bandtaste mit einer Druckrolle einen lose auf einer Welle (13) sitzenden Arm (15) vermittelst einer Nocke (18) ausschwenkt, durch den die Farbbandumschaltung aus gelöst wird, wobei die Nocke (18) nur lose gegen die Druckrolle anliegt, das Ganze derart, dass die Umschaltung des Farbbandes auch bei Normallage der Farbbandtaste von anderer Stelle aus durchgeführt werden kann. 6.
    Maschine naeh Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine am Sub traktionstastenhebel sitzende Rolle (33) ein auf der Welle (13) für den Arm (15) festsitzender Nocken (34) ausgeschwenkt wird, wobei durch diese der Welle (13) mitgeteilte Schwenkbewegung der auf der Welle gelagerte Umschaltanschlag (11) für die Typenwechselköpfe (7) in Arbeitsstellung gebracht und wobei gleich zeitig durch einen unter den Arm (15) fassenden Mitnehmer (36) die Farbband umschaltung unabhängig von der Farb bandtaste durchgeführt wird. 7.
    Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass für die Farbband taste eine Sperrvorrichtung vorgesehen ist, bei der ein am Farbbandtastenhebel angebrachter Bolzen beim Niederdrücken der Taste in eine Raste kommt, das Ganze derart, dass das Sperrglied (23) sich un ter Federdruck hierbei auf die Taste zu bewegt und durch Zurückschieben der über die Tastenoberkante herausragenden Ansatzstücke (26) die Sperrung aufgeho ben werden kann.
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