CH151520A - Kopplungseinrichtung zur Übertragung elektrischer Energie auf ein Netzwerk. - Google Patents
Kopplungseinrichtung zur Übertragung elektrischer Energie auf ein Netzwerk.Info
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- H04B1/38—Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
- H04B1/40—Circuits
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Description
Nopplungseinrichtung zur Übertragung elektrischer Energie auf ein Netzwerk. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur ÜbertragungelektrischerEnergie auf ein zwei Fortpflanzungsrichtungen aufweisendes Netzwerk, z. B. auf eine natürliche oder künst liche Leitung oder auf mit künstlichen Lei tungen zusammengesetzte Leitungen mit zwei Anschlussseiten, wie sie z.
B. bei der Übertra gung von Hochfrequenzströmen längs Lei tungen oder beim Übergang vom Arioden- kreis eines Zwischenverstärkers auf die Fern sprechleitung usw. angewendet werden. Ein solches System kann schematisch als ein T dargestellt werden (Abb. <B>1).</B> Die gestrichelt gezeichneten Verlängerungen sollen die Lei tungsfortsetzung nach den Anschlussseiten hin darstellen. Von dem Punkt<B>3</B> soll die Energie auf die Leitung übertragen werden.
Solche Kopplungsorgane haben in den meisten Fällen die Aufgabe, die Energie nur nach einer Richtung hin zu übertragen. bei spielsweise von<B>3</B> nach,<B>1</B> oder von<B>3</B> nach 2. Wird die Energie gleichzeitig auch nach der andern Richtung hin übertragen, so bedeutet dies einen unerwünschten Verlust von 500/0. Der Verlust könnte in einfacher Weise da durch vermieden werden, dass zwischen<B>1</B> bezw. 2 und<B>5</B> die Leitung getrennt wird, so dass die Übertragung nur nach der gewünsch ten Seite hin stattfindet. Eine solche Tren nung der Verbindung von<B>1</B> nach 2 ist jedoch in vielen Fällen nicht durchführbar.
Die Erfindung hat nun eine Kopplungs einrichtung zum Gegenstand, die es gestattet, auf eine Leitung nur nach. einer gewünschten Seite hin Energie zu übertragen, ohne<B>-</B> dass die Übertragung zwischen den beiden An- schlussseiten unterbrochen wird.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis des grundsätzlich verschiedenen Verhaltens einer Längskopplung und einer Querkopplung, welches in den Abb. 2 bis 4 dargestellt ist.
Die Abb. 2 zeigt die Wirkung einer rein induktiven Längskopplung zwischen einem Kreise<B>1</B> und einer Doppelleitung a,<B>b.</B> Die Pfeile deuten die Richtung des Stromes an. Ist die Leitung nach beiden Anschlussseiten hin symmetrisch, so fliessen in den Abschluss- widerständen Zi und Z2 gleiche und eitt- gegengesetzt gerichtete Ströme.
Die Abb. <B>3</B> zeigt die Wirkung eitler galva nischen Querkopplung zwischen einem Kreis I und eitler Doppelleitung a,<B>b.</B> Die Kopplungs widerstände Ri brauchen dabei nicht rein ohmsehe Widerstände zu sein, sondern kön nen beliebige, aus Widerständen, Kapazitäten und Induktivitäten zusammengesetzte Impe- dapzen sein.
Die Pfeile deuten wieder die Stromrichtung an. Art den Verzweigungspunk ten<B>5</B> und<B>6</B> teilt sich der aus dem Kreise I kommende Strom in zwei für jede Einzelader entgegengesetzt gerichtete Teilströme und wenn die Leitung nach beiden Ansehlussseiten hin symmetrisch ist, so fliessen in den Ab- schlusswiderständen Zi und Z2 gleiche -und gleichgerichtete Ströme.
Werden nun erfindungsgemäss beide Kopp- lungsarten gleichzeitig angewendet,<B>so</B> kommt für die eilte Anschlussseite die Summe, für die andere Anschlussseite die Differenz der induzierten Ströme zur Auswirkung, und es gelingt bei passender Wahl und Schaltung der Kopplungsglieder, für eilte der Richtungen eine vollständige Kompensation der längs und. quer induzierten Strönie zu erzielen. Die ge- sautte Energie wird darin ausschliesslich nach einer Richtung hin übertragen.
Die Abb. 4 zeigt eine beispielsweise Schal tung. Das Vorzeichen der induktiven Längs kopplung zwischen dem Kreis I und der Dop pelleitung a,<B>b</B> mittelst der vier Spulen M ist so gewählt, dass die Stromrichtung des durch Induktion hervorgerufenen Stromes in jeder Eirizelader links und rechts voll dem VerzweigungspuDkt <B>5</B> bezw. <B>6</B> die gleiche ist (ausgezogene Pfeile). Der durch die galva nische Quei-1,-oppltingR:L hervorgerufene Strom ist durch die gestrichelt gezeichneten Pfeile angedeutet.
Die Kopplungsglieder<B>M</B> und B, können stets so gewählt werden, dass die aus gezogenen und gestrichelt gezeichneten Strom pfeile sich gegenseitig für jeden gewünschten Frequenzbereich kompensieren. Gemäss Abb. 4 findet dann nur eine Übertragung nach der Anschlussseite <B>1</B> statt. Die geeignetste Grösse der Kopplungsglieder<B>X</B> und Bi kann rech nerisch. oder experimentell bestimmt werden. Ferner braucht die Querkopplung R, auch nicht direkt galvanisch zu sein, sondern kann ebenfalls induktiv erfolgen, wie es beispiels weise in Abb. <B>5</B> dargestellt ist.
Auch braucht die Längskopplung keine induktive zu sein, sondern kann unmittelbar galvanisch erfolgen. Ebenso kann für eine oder beide Kopplungen eilte kapazitive Kopplung benutzt werden. Wesentliehist, dass eine der Kopplungen eine Längskopplung, die andere eine Querkopp lung ist. Das Wesen der Erfindung kann anhand der Abb. <B>6</B> auch folgendermassen cha rakterisiert werden.
Bezeichnet malt die vier Klemmen der beiden Anschlussseiten der Lei tung, die man sich als einen beliebigen Vier pol denken kann, mit<B>1,</B> 2 und<B>3,</B> 4, so ist unter eitler Längskopplung eine solche zu verstellen, bei der die elektromotorische Kraft der Energiequelle auf die Serier)iwpedanz des gesamten Kreises arbeitet, unter einer Quer kopplung an einer beliebigen, zwischen diesen beiden Anschlussseiten gelegenen Stelle eine solche, bei der die elektromotorische Kraft auf die von dieser Stelle aus gesehene Pa rallelimpedanz der beiden Anschlussseiten ar beitet.
Die elektromotorische Kraft soll nun gemäss der Erfindung in solcher Grösse und solcher Phase gleichzeitig auf die Serien- und Parallelimpedanz des Vierpols arbeiten, dass eine Übertragung der Energie nur nach einer Anschlussseite hin stattfindet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kopplungseinrichtungzur Übertragung elek trischer Energie auf ein zwei Fortpflarizungs- i-Ichtungen aufweisendes Netzwerk, insbeson dere zur Übertragung voll Hochfrequenz- sehwingungen, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig eilte Längs- und eine Querkopp lung von solcher Grösse und solchem Vor zeichen angewandt sind, dass die Übertragung der Energie nur in eitler Fortpflanzungsrich- -tung stattfindet.UNTERANSPRUCH: Kopplungseinrichtung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungen so gewählt sind, dass die Übertragung der Energie für einen gewünschten Frequenzbe reich nur nach einer Richtung Qtattfir)det.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE315888X | 1928-07-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH151520A true CH151520A (de) | 1931-12-15 |
Family
ID=6150330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH151520D CH151520A (de) | 1928-07-21 | 1929-07-20 | Kopplungseinrichtung zur Übertragung elektrischer Energie auf ein Netzwerk. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH151520A (de) |
| FR (1) | FR678726A (de) |
| GB (1) | GB315888A (de) |
| NL (1) | NL31949C (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2756282A (en) * | 1953-01-12 | 1956-07-24 | Sierra Electronic Corp | Directional amplifier system and apparatus |
| US3426298A (en) * | 1966-04-19 | 1969-02-04 | Anzac Electronics Inc | Broadband directional coupler |
| US4121180A (en) * | 1976-12-27 | 1978-10-17 | Technical Research And Manufacturing, Inc. | Broadband directional coupler |
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0
- NL NL31949D patent/NL31949C/xx active
-
1929
- 1929-07-18 FR FR678726D patent/FR678726A/fr not_active Expired
- 1929-07-20 GB GB22385/29A patent/GB315888A/en not_active Expired
- 1929-07-20 CH CH151520D patent/CH151520A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL31949C (de) | |
| FR678726A (fr) | 1930-04-03 |
| GB315888A (en) | 1930-10-20 |
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