CH151573A - Sprechmaschine. - Google Patents

Sprechmaschine.

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CH151573A
CH151573A CH151573DA CH151573A CH 151573 A CH151573 A CH 151573A CH 151573D A CH151573D A CH 151573DA CH 151573 A CH151573 A CH 151573A
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Inventor
Limited Columbia Graph Company
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Columbia Graphophone Co Ltd
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Description


  Sprechmaschine.    Die vorliegende Erfindung betrifft wei  tere     Ausführungsfarmen    der Sprechmaschine  gemäss dem Hauptpatent, Die Neuerung be  steht darin, dass ein Teil des Gehäuses, das  wenigstens einen Teil des     Betätigungs-          mechanismus,    wie den Antriebsmotor, den       thermionischen    Ventilapparat usw., enthält,  einen Teil der im Patentanspruch des Haupt  patentes genannten Schalleitung bildet.  



  Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt das erste, als tragbare Sprech  maschine ausgebildete Beispiel in lotrechtem       Schnitte,          Fig.        \22    den zugehörigen Grundriss, ohne  Deckel und Drehscheibe;       Fig.    3 und 4 zeigen in ähnlichen Dar  stellungen ein zweites Ausführungsbeispiel;       Fig.    5 ist der     Grundriss    eines dritten Bei  spiels;         Fig.    6 und 7 veranschaulichen eine Sprech  maschine mit Reflektoren und       Fig.    8 zeigt die     Anwendung    der Erfin  dung auf einen Radioverstärker.  



  Die Sprechmaschine nach     Fig.    1 und     \?     besitzt ein rechteckiges Gehäuse A, das vor  zugsweise aus Blech besteht, aber auch aus  Holz oder anderem Material hergestellt wer  den kann. Der Boden und die Seitenwände     Al     des Gehäuses sind als aus einem Stück Me  tall bestehend dargestellt. Das Gehäuse ist  mit einer den innern Mechanismus. nach oben  abschliessenden Wand B versehen, die ihrem  Rande     B'        entlang    an dem     obern    Rande des  Gehäuses angelötet oder     sons.twie    befestigt  ist.  



  An der Wand B ist .ein Feder- oder  Elektromotor     11'1    so angebracht, dass er sich  innerhalb des     geschlossenen    Teils F des Ge  häuses A befindet. Die Drehscheibe C und  deren Zubehörteile sind, wie üblich, über der  Wand B angeordnet, in zweckmässiger Ent-           fernung    von dem Scharnier     K1    des     Gehäuse-          deekels        K.    Der übliche Schallarm<I>D</I> ist     mit-          telst    eines Fusses     D'    oben an den     hintern    Teil  der Wand B angeschlossen.

   An der Unter  geite der     l.etzteien    ist ein als Schalleiter die  nendes kleines     Horn    E so befestigt, dass sein       Einlassende        EZ    sich an den     Schalla.rmfuss-          auslass        D'    anschliesst, während das bogen  förmige     Auslassende    des Schalleiters sich  nach der diagonal gegenüberliegenden Ge  häuseecke erstreckt.  



  Während des Betriebes wird Schall von  dem     Auslass'ende        El    des Schalleiters E aus in  den umschlossenen, den Motor M enthalten  den Teil F des Gehäuses A geworfen und  hier durch eine oder mehrere der Wände     Al,     den Gehäuseboden oder die Unterseite der  Wand B an einen verhältnismässig weiten       Sehallauslass        F1    zurückgeworfen, der durch  einen Ausschnitt des hintern Endes jener  Wand gebildet wird.  



  Durch Abbiegen des Hornes E in der  aus     Fig.    1 und 2 ersichtlichen Weise ist  man imstande, eine     Verstärkerkammer    zu  erhalten, die eine wirksame Länge von mehr  als zweimal die Länge des Gehäuses A be  sitzt. Das Horn E erhält zweckmässiger  weise U-förmigen     Querschnitt    und ist an die  Unterseite der Wand B angelötet oder sonst  wie an ihr     befestigt.    Wenn nicht in Ge  brauch, kann die Schalldose G in den     Ver-          stärkerauslass    F' zurückgeklappt und der       Deekel        K    nach Auslösen des Stützscharniers       H    geschlossen werden.  



  Es empfiehlt sich, auch den Deckel     K     aus einem Stück Metall     herzustellen    und     an     ihm ein Versteifungsstück     K2    anzubringen,  das an drei oder mehr Seiten des Deckels  angelötet wird. Die Innenseite des Metall  gehäuses wird     zweckmässigerweise    bemalt;  die Aussenseite kann mit einer ledernach  ahmenden oder sonst irgendwie verzierenden  Bemalung versehen oder mit Leder, Lein  wand oder sonst irgend einem geeigneten Ma  terial überzogen werden.  



  Um ein Herausnehmen des Motors M aus  dem Gehäuseteil F zu erleichtern, ist er auf  die Unterseite einer     kleinen    Platte     P    gesetzt,    die ihrerseits eine Öffnung in der Wand     B     verdeckt. Der Vorteil dieser Anordnung be  steht darin, dass die Wand B dauernd an  den Seitenwänden     A1    des Gehäuses A be  festigt werden kann, um jeglichem Geräusch  in Fugen vorzubeugen, und dass der Motor  erforderlichenfalls abgehoben werden kann  durch blosses Lösen der kleinen Platte P,  welche in enger Berührung mit der Wand  befestigt werden oder unbefestigt bleiben  kann.

      Der Deckel     h    wird     zweckmässigerweise     in einer solchen Neigung zum Gehäuse auf  gerichtet, dass er als Reflektor für die von  der grossen Öffnung F' der Wand B aus  gegebenen Schallschwingungen wirkt.  



  Die     Fig.    3 und 4 veranschaulichen eine  vereinfachte Ausführungsform, bei welcher  der Motor M     unmittelbar    an der Wand B  angebracht ist, die mit dem     gepressten    Me  tallgehäuse A lösbar oder unlösbar verbunden  sein kann. Die Wand B trägt auf ihrer  Aussenseite vorzugsweise den üblichen Schall  arm, die Drehscheibe C und die     Zubehörteile,     während an ihrer Unterseite ein als     Schall-          leitungsteil    dienendes, kleines     Horn    E an  gebracht ist.

   Dieses wird     vorteilhafterweise     aus einem im wesentlichen     U-förmigen        Press-          stück    gebildet und kann an der Unterseite  der Wand B angelötet, angeschweisst oder       sonstwie    befestigt sein. Man kann es aber  auch an einer Seitenwand oder am Boden  des Gehäuses A befestigen, oder die Schall  leitung kann in sich vollständig und inner  halb der Motorkammer F aufgehängt sein,  wie dies beispielsweise in     Fig.    7 gezeigt ist.  



  Schall wird vom     Auslass        El        (Fig.    3 und 4)  aus in die     Verstärkerkammer    F gerichtet,  wo er von den Wänden, der Decke und dem  Boden zurückgeworfen und schliesslich von  den zwei grossen Auslässen F' aufwärts ge  richtet wird, um dort durch den Deckel M  nochmals abgelenkt und verteilt zu werden.  



  Ein gewisser Betrag des Schalles entweicht  auch durch die kleinen     Offnungen        A2,        B'    und an  dere für die Durchführung der Drehscheiben  spindel     Cl,    der     Aufziehkurbel    N usw. vor-      gesehene     Durchbrechungen.    Diese Duschbre  chungen, die     Verstärkerauslässe        F1    oder an  dere Teile können mit einem aufgebogenen  Rande ausgebildet sein, wie zum Beispiel bei       84        (Fig.    3) angedeutet ist, um zwecks Ver  meidung von Geräusch die Steifheit der Teile  zu erhöhen.  



  Das Gehäuse der Maschine kann in sehr  verschiedener Weise und Gestalt ausgebildet  werden. Beispielsweise kann es kreisrund,  oval oder von irgend welcher anderer ge  wünschter Form sein. Es kann länglich und  der Deckel. an einem der Enden oder, wie  in     Fig.    5 angegeben, an .einer Längsseite an  gelenkt sein. Bei der Ausführungsform nach       Fig.    5 wird der     Einlassteil    E durch eine  Scheidewand     E3        abgegrenzt,    welche sich von       der    Unterseite der     Querwand    B weg     abwärts     gegen den Gehäuseboden erstreckt.

   Vom       Einlassteil    E abgegebener Schall wird in  die Motorkammer oder die     Verstärkerkammer          T    und von hier weg durch den.     Auslass    F'  aufwärts gerichtet, um durch einen an das  Scharnier     K1    angeschlossenen Deckel zurück  geworfen zu werden. Der Schalleiter kann       gewünschtenfalls    mit Reflektoren versehen       sein,    um die Ausbreitung der Schallwellen  in irgend welcher Richtung aufrecht zu er  halten.

   Diesem Zwecke dienende Reflektoren       F2    und     F3    sind in den     Fig.    5, 6 und 7 ab  gebildet.     Die        Querwand    B kann, wenn ge  wünscht, in Metall und das Gehäuse in Holz  oder anderem geeignetem Material hergestellt  werden,     und    umgekehrt.  



  Die     Fig.    6 und 7 zeigen eine Ausfüh  rungsform, deren     E.inlassteil    E nicht not  wendigerweise an die Querwand B oder an  das Gehäuse A angeschlossen sein muss, son  dern, frei in den Raum ragend, den Schall  unter die Wand B     richtet,    wo er durch be  sonders geformte Reflektoren     FZ    zurück  geworfen wird, welche die     Schallwellenfront     ausbreiten und gegen den am Hinterteil des  Gehäuses gelegenen     Auslass        FI    lenken. Der       Einlassteil    E kann viereckigen, runden oder  irgendwelchen andern gewünschten Quer  schnitt besitzen.

   Wenn     gewünscht    wird, die  Maschine teilweise zusammenklappbar zu    machen, um bei Nichtgebrauch     einen    klei  neren Raum zu beanspruchen, kann man den       Einlassteil    E drehbar so anordnen,     da,ss    der,  Schallarm D und die Schalldose G nach  Belieben in das den Mechanismus enthaltende  Gehäuse hinabgesenkt und aus ihm wieder  herausgehoben werden können. Der     Auslass          F1    kann durch eine Duschbrechung der Quer  wand B geschaffen werden,     beispielsweise     wie mit Bezug auf     Fig.    3 und 4 beschrieben  wurde.

   Man kann ihn aber auch erhalten,  indem man den     hintern    Rand der Quer  wand B     einige        Zentimeter    vor die Rückwand  des Gehäuses verlegt, die augenscheinlich  nicht bis auf die Höhe der Querwand ge  führt sein muss,     vorausgesetzt,    sie diene zum  Ablenken des     Sahalles        aufwärts    in den Ma  schinendeckel. Zu diesem Zwecke kann es       wünschenswert    sein, einen schrägen Reflek  tor     F3    anzubringen, wie in     Fig.    6 und 7 an  gegeben.  



  Inder vorstehenden Beschreibung ist auf  eine Motorkammer Bezug genommen. Es ist  aber augenscheinlich, dass' die Erfindung mit       etwelchen    Beschränkungen auch anwendbar  ist auf Radioapparate, bei denen Ventile  oder andere Zubehörteile innerhalb des In  strumentengehäuses untergebracht sind.  



       Fig.    8     zeigt    eine Anwendung der Er  findung bei Radioapparaten. Der sonst übliche  Schallarm ist weggelassen, und an das enge       Einlassende    des Schallteils E ist .ein Laut  sprecher L angeschlossen, welcher den Schall  in schon     beschriebener    Weise in die     Appa-          ratenkammer    F leiten, wo er aus dem grossen       Auslass        P    wieder     aufwärts    geleitet wird.

    Der     Auslass    kann die     Form    eines feinen Git  ters     besitzen,    und wenn die Querwand oder  das Apparategehäuse aus Blech besteht, so  kann dieses Gitter durch Stanzen von Lö  cher entstanden sein,     statt,    wie üblich, eine  einzige volle Öffnung anzuordnen.  



  In Verbindung mit einem Radioapparate  kann an Stelle des Antriebsmotors ein     ther-          mionischer    Verstärker benutzt werden, und  es soll verstanden sein, dass, wo der Aus  druck "Antriebsmotor"     verwendet    wird,      dieser Ausdruck auch     einen        thermionischen     Verstärker in sich schliesst und die Bezeich  nung "Sprechmaschine" auch einen Radio  empfänger umfasst.  



  Die vorstehende Beschreibung ist nur  der Darstellung halber, nicht als Beschrän  kung gegeben, indem zu beachten ist, dass  der Schallverstärker oder die Teile, aus de  nen er     gebildet    ist, in sehr verschiedenen For  men und aus mancherlei Materialien her  gestellt werden können und dass ferner die  Anwendung der Erfindung nicht auf trag  bare     Instrumente    beschränkt ist, indem die  Einzelheiten abgeändert oder mit     andern,    be  kannten Apparaten kombiniert werden kön  nen, je     ,nach    den zu erfüllenden praktischen  Anforderungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRj1CH: Sprechmaschine oder Radioempfänger mit zweiteiliger Schalleitung, deren einer Teil sich an das den Ton von seiner Erzeugungs stelle aus zuführende Organ anschliesst und geeignet ist, die Schallwellen gegen den zwei ten Teil zu leiten, während dieser letztere, der die Schallwellen auswärts leitet, den er sten Teil wenigstens teilweise umschliesst und sich direkt unter ,die obere Wand des Gehäuses zu einer Austrittsöffnung erstreckt, die im wesentlichen in der Höhe der genann ten Wand liegt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Gehäuses, das wenigstens einen Teil des Betätigungsmechanismus (den An triebsmotor oder den th'ermionischen Ventil apparat usw.) enthält,
    einen Teil der genann ten Schalleitung bildet. UNTERANSPRü CHE 1. Sprechmaschine oder Radioempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil der Schalleitung, der durch das den Mechanismus enthaltende Gehäue gebildet wird, als Reflektor wirkt zum Ändern der Richtung der aus dem vor hergehenden Teile austretenden Schall wellen. \?. Sprechmaschine oder Radioempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet.
    dass das Gehäuse aus Metall besteht und dass die Austrittsöffnung geeignet ist, Schallwellen auswärts zu befördern unter .einem Winkel zur Ebene der obern Ge häusewand. 3. Sprechmaschine oder Radioempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel des Gehäuses über der Austrittsöffnung angeordnet ist und in der Offenlage als Schallreflektor wirkt. . Sprechmaschine oder Radioempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die obere Gehäusewand eine Seite der Verstärkerkammer oder einen Teil davon bildet. 5.
    Sprechmaschine oder Radioempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus an einer besonderen Platte angebracht und diese an der obern Gehäusewand befestigt ist. 6. Sprechmaschine oder Radioempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass zum Zwecke der Vereinfachung von Verpackung, Transport und Aufbewah rung ein Teil der Schalleitung innerhalb des andern Teils beweglich angeordnet ist.
CH151573D 1929-07-16 1930-07-15 Sprechmaschine. CH151573A (de)

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CH129041T 1930-07-15

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ID=25711197

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