CH151709A - Zusammenlegbares Turngerät. - Google Patents

Zusammenlegbares Turngerät.

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CH151709A
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  Zusammenlegbares Turngerät.         Es    hat sich gezeigt, dass     Tarngeräte,     wie     Barren,    Reck oder Pferd, zwar geeignet  sind, als Übungsgeräte zur Erzielung allge  meiner     turnerischer    Gewandtheit zu dienen,  dass jedoch für Turnen mit Sonderzwecken,  zum Beispiel für .orthopädisches Turnen,  Bedarf nach einem Turngerät besteht, das  verschiedenartig     zusammenstellbare        Kletter-          und    Kriechübungen :

  ermöglicht, wodurch  nicht nur besondere Gewandtheit und     Elasti-          zität,    des Gesamtkörpers, sowie     Kräftigung     dessen Muskulatur gefördert werden, son  dern wodurch auch dasselbe insbesondere  zur Bekämpfung und     Beseitigung    von (zum       Beispiel    durch das Schulsitzen entstande  nen und geförderten)     Haltungsfehlern    der  Schuljugend erfolgreiche     Verwendung    finden  kann.  



  Einem solchen Zwecke soll die vor  liegende Erfindung dienen, welche ein zu  sammenlegbares Turngerät betrifft, das ge  kennzeichnet ist durch gelenkig miteinander  verbundene Stäbe, welche mindestens zwei         mittelst        Verbindungstangen    zu einem Gestell  vereinigte Nürnberger Scheren     bilden.     



  Die     Zeichnung    zeigt als Beispiel eine  Ausführungsart, und zwar in     Fig.    1 im aus  einandergezogenen, gebrauchsbereiten Zu  stande; in     Fig.    2 und 3 zusammengeklappt.  



  Die vier     Latten    a,<I>b, c</I> und<I>d</I> bilden  mit den Verbindungsstangen e, f,<I>g, h</I> und<I>i</I>  ein räumliches     Sciherenteil,    welches um die  Achse e zusammengeklappt werden kann,  was in den     Fig.    2 und 3 gezeigt wird.  



  Weitere vier Latten<I>m,</I>     n,    o und<I>p</I> bilden  mit den zugehörigen     Verbindungsstangen    ein  zweites räumliches Scherenteil, welches sei  nerseits um seine Achse r     zusammengeklappt     werden     kann.    und anderseits mit dem vor  stehend beschriebenen Scherenteil<I>a, b, c, d</I>  dadurch verbunden ist, dass es die Verbin  dungsstangen     g    und h mit dem ersten  Scherenteile gemeinsam hat; demnach sind  die Latten<I>a</I> und     n,    um<I>h,</I>     die    Latten b     und   <I>m</I>  um g drehbar.

        Auf diese Weise sind     die        Latten   <I>a, b, in,</I>  <I>n, s,</I> meinerseits und die Latten c,<I>d, o,</I>  <I>p, v, t</I> anderseits gelenkig miteinander ver  bunden und bilden je eine Nürnberger Schere,  welche     mittelst    der     erwähnten    Verbindungs  stangen zu einem     Gestell    vereinigt sind, das  gemäss     Fig.    2 und 8 zusammengeklappt und  wieder     auseinandergezogen    werden kann.  



  Das beschriebene Gestell könnte minde  stens auf einem Teil     seiner    Länge der Seite  hin     durch    Verlängerung der Verbindungs  stangen     und    durch Anfügen je entsprechend  weiterer Scherenteile erweitert sein.  



  Auch können, wie beispielsweise in der  Zeichnung an den Latten s,<I>t,</I>     u    und v ge  zeigt ist, die Latten über ihre Kreuzungs  stellen mit den Verbindungsstücken, zum  Beispiel     xx,    verlängert und mit einer oder  mehreren weiteren Verbindungsstangen, zum  Beispiel y und z, versehen sein. Auf diese       Weise        lässt    sich das     Turngerät    auch in der  Höhe oder auch nach unten hin ebenfalls als  eine sogenannte räumliche Nürnberger Schere  beliebig     erweitern.     



  Es sind Sicherungsvorrichtungen gegen  ungewolltes Verschieben oder Zusammen  klappen vorgesehen, welche irgend eine ge  eignete Form haben können; es. können hier  bei gemäss dem Beispiele Latten     1c        verwendet     werden, welche die am Boden liegenden Lat  tenkreuzungspunkte zum Beispiel mit Hilfe  eines Dornes oder Zapfens w gegen eine un  gewollte Verschiebung in der Längsrichtung  festlegen.  



  Latten     und    Stangen können aus irgend  einem geeigneten Materiale bestehen, zum  Beispiel aus Holz oder     Stahl,    oder einer Kom  bination verschiedener     Materialien.    Der Quer  schnitt der Latten und Stangen kann eben  falls beliebig sein.    Ein Turngerät gemäss vorstehender Be  schreibung lässt sich     praktischerweise    mit  einem Bodenteppich q versehen, indem zum  Beispiel ein     läuferartiger    Teppich mit dem  einen schmalen Ende zum Beispiel an der  Verbindungsstange i festgemacht wird, wo  bei das Turngerät so aufgestellt wird, dass  es auf den .ausgebreiteten Teppich zu stehen  kommt.  



  Mit dem     beschriebenen    Turngerät lassen  sich verschiedenartige turnerische, bezie  hungsweise     orthopädisch-turnerische    Übungen  ausführen; zum Beispiel kann man das Turn  gerät der Länge oder .der Seite nach durch  kriechen oder durchklettern oder auch über  klettern .lassen.  



  Ist die Verwendung des Turngerätes be  endet, so lässt es sich infolge seiner Eigen  schaft der     Zusammenklappbarkeit    leicht auf  einen     engen    Raum zusammenschieben und  kann dadurch, dass es in den     erwähnten    Bo  denteppich eingerollt wird, praktisch staub  frei aufbewahrt werden.  



  Die Verwendbarkeit eines Turngerätes,  wie vorstehend beschrieben, ist ausserordent  lich vielseitig; insbesondere kann es dadurch,  dass die Weite des     Auseinanderziehens    be  liebig verändert und das Gerät in verschie  denen Lagen festgelegt werden kann, sowohl  der verschiedenen Körpergrösse der Übenden,  als auch verschiedenen Übungsarten angepasst  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zusammenlegbares Turngerät gekenn zeichnet durch gelenkig miteinander ver bundene Stäbe, welche mindestens zwei mit- telst Verbindungsstangen zu einem Gestell vereinigte Nürnberger Scheren bilden.
CH151709D 1930-01-30 1931-01-29 Zusammenlegbares Turngerät. CH151709A (de)

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DE151709X 1930-01-30

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CH151709A true CH151709A (de) 1931-12-31

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CH151709D CH151709A (de) 1930-01-30 1931-01-29 Zusammenlegbares Turngerät.

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