CH151749A - Feuerzeug. - Google Patents
Feuerzeug.Info
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Description
Feuerzeug. Die Erfindung bezieht sich auf Feuer zeuge, bei denen das Reibrad, das auf den Zündstein wirkt, auf einer den Zündstein aufnehmenden Führungshülse gelagert ist.
Im Sinne der Erfindung ist die Füh rungshülse entgegen der Wirkung einer den Zündstein an das Reibrad drückenden Feder, der sogenannten Zündsteinfeder, verschieb bar und mit einem Ansatze versehen, der den Dochtdeckel ebenfall;3 unter Wirkung der Zündsteinfeder in die Schliessstellung nieder drücld.
Es wird dadurch erreicht, dass die Ziindsteinfeder dreierlei Aufgaben erfüllt, und zwar erstens das Andrücken des Zünd- steines an das Reibrad, zweitens das Zurück bewegen der Führungshülse in die Ruhelage und drittens das Niederdrücken und somit dichte Schliessen des Dochtdeckels. Diese viel seitige Ausnützung der Zündsteinfeder führt zu weiteren wesentlichen Vereinfachungen im Aufbau des Feuerzeuges und zuverläss- licherer Wirkung desselben.
Bei einer zweckmässigen Ausführungs form des Feuerzeuges ist ferner die Füh rungshülse unmittelbar auf der Oberseite des Benzinbehälters -gelagert, wodurch eine äusserst gedrungene und allseitig glatte Aus bildung des Feuerzeuges ohne unnütz hervor stehende Bestandteile erreicht wird.
In -der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Feuerzeuges gemäss der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht mit lotrech tem Schnitt des Feuerzeuges in grösserem Massstab; Fig. 2 zeigt .eine Draufsieht n)it wagrechtem Schnitt desselben Feuerzeuges; Fig. d und 4 zeigen eine andere Ausfüh rungsform in ähnlicher Darstellung wie Fig. 1 und 2, jedoch in kleinerem Massstab; Fig. 5 ist ein Teilschnitt.
Auf dem Benzinbehälter 1 des Feuer zeuges ist die Führungshülse 2 für den Zünd- stein in ihrer Längsrichtung verschiebbar angeordnet. Die Führungshülse trägt gleich- zeitig das Reibrad 3 und ist mit einem An- ratz 4 versehen.
Der Dochtdeckel 5 ist auf einem um,die Achse 6 drehbaren Arm 7 be festigt, auf den die Feder 8 derart einwirkt, dass sie den Arm 7 in die in Fig. 1 punktiert gezeichnete Lage zu schwenken bestrebt ist. Das hintere Ende der Führungshülse 2 wird von einer festen Hülse 9 aufgenommen, in der die Regelungsschraube 10 drehbar be festigt ist.
Auf der Regelungsschraube ist innerhalb der Führungshülse eine Mutter 11 vorgesehen, die mit dem hintern Ende der zum Andrücken des Zündsteines 12 gegen das Reibrad 3 dienenden Zündsteinfeder 1.3 verbunden ist. Die Mutter 11 ist derart aus gebildet, dass sie sich innerhalb der Füh rungshülse 2 nicht drehen kann. Beispiels weise können die Führungshülse 2 und die Mutter 11 viereckig geformt sein.
Bei Dre hung der Regelungsschraube 10 mittelst der Scheibe 14 wird daher die Mutter 11 inner- halb der Führungshülse verschoben und auf diese Weise die Zündsteinfeder 13 mehr oder weniger gespannt.
Da die Zündsteinfeder 13 sich nach hin ten gegen die feststehende Mutter 11 stützt, übt sie unter Vermittlung des Zündsteines und des Reibrades auf die Führungshülse 2 einen in Fig. 1 und 2 nach links gerichteten Druck aus. Dieser Druck wird durch den Ansatz 4 ,der Führungshülse auf den Arm 7 des Dochtdeckels 5 übertragen, und dieser dadurch in seiner Schliessstellung gehalten.
Wird nun bei Inbetriebnahme des Feuer zeuges mit dem Daumen ein in den Figuren nach rechts gerichteter Druck auf das Reib rad 3 ausgeübt, so verschiebt sich die Füh- rungshülse 2 unter der Einwirkung des Druckes entgegen der Kraft der Zündstein- feder 13 nach rechts und der Ansatz 4 gibt den Arm 7 des Dochtdeckels 5 frei, der,dar aufhin unter der Einwirkung der Feder 8 in die punktierte Lage schnellt. Um für die Freigabe des Armes eine möglichst geringe Bewegung der Führungshülse 2 und des An satzes 4 zu benötigen, ist der Ansatz 4 mit einer Aussparung 15 versehen,
die dem Arm 7 schon nach einer ganz geringen Bewegung des Ansatzes 4 die Drehung um seine Achse 6 ermöglicht. Nachdem der Dochtdeckel ge öffnet und der Docht freigegeben ist, erfolgt durch den gleichen, das Reibrad 3 nach rechts drückenden Finger die Drehung des Reibrades im Uhrzeigersinne, wobei durch den dadurch entstehenden Funken der Docht 16 in Brand gesetzt wird.
Es ist ersichtlich, dass bei der beschriebenen Vorrichtung für die Öffnung :des Dochtdeckels und für die Zündung nur eine einzige Fingerbewegung erforderlich ist, somit die Bedienung des Feuerzeuges so weit vereinfacht ist als irgend möglich.
Bei der beschriebenen Vorrichtung kann auch das Auswechseln des Zündsteines ohne Entfernung der Zündsteinfeder 13 in der ein fachsten Weise erfolgen, indem diese Feder mittelst der Mutter 11 so weit nach hinten gezogen wird, bis sie die in der Führungs hülse 2 vorgesehene Öffnung 17 freigibt, worauf durch diese Öffnung der neue Zünd- stein in die Führungshülse vor die Feder ein gesetzt und die Feder mittelst .der Regelungs schraube 10 und der Mutter 11 wieder so weit nach vorn gebracht wird,
bis sie den Zündstein mit genügender Kraft gegen das Reibrad 2 presst.
In Fig. 3, 4 und 5 ist eine Ausführungs form dargestellt, die sich von der soeben be schriebenen dadurch unterscheidet, dass die Führungshülse 2 unmittelbar auf dem Ben zinbehälter 1 aufliegt. In diesem Falle ist es zweckmässig, die Führungshülse 2, wie aus Fig. 5 ersichtlich, dreiseitig, das 'heisst ohne Boden, auszubilden und die Oberseite des Benzinbehälters als Boden der Führungs hülse zu benützen. Bei dieser Ausführungs form ist ferner auf der Achse 21 des Reib rades 3 ein besonderes Betätigungsrad 19 an geordnet, das in eine Nische 20 versenkt ist, die durch Verschmälerung des obern Teils des Benzinbehälters gebildet ist.
An Stelle der bei der vorherigen Ausführungsform be schriebenen Hülso 9 ist ferner eine fest Platte 9' zur Lagerung der Regelungs schraube<B>10</B> angeordnet. Die übrigen Be standteile sind im Wesen wie beider ersten Ausführungsform ausgebildet und mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet, soweit diese überhaupt eingetragen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Feuerzeug mit auf einer Führungshülse des Zündsteines gelagertem Reibrad, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse ent- gegender Wirkung einer Zündsteinfeder ver schiebbar und mit einem Ansatz versehen ist, der den Dochtdeckel ebenfalls unter Wir kung der Zündsteinfeder in die Schliessstel lung niederdrückt. UNTERANSPRüCHE 1.Feuerzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse des Zündsteines eine Regelungsschraube der Zündsteinfeder lose umfasst und in bezug zu dieser Schraube verschiebbar ist. ?. Feuerzeug nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zündsteinfeder gegen eine Mutter stützt, die auf der Regelungs schraube für die Zündsteinfeder sitzt und in der Führungshülse des Zündsteines un- verdrebbar ist. 3.Feuerzeug nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das eine Ende der Zünd- steinfeder mit der auf der Regelungs schraube dieser Feder sitzenden Mutter fest verbunden ist. 1,. Feuerzeug nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Regelungsschraube der Zündsteinfeder drehbar, aber unverschieb- bar gelagert ist. 5.Feuerzeug nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der den Dochtdeckel in die Schliessstellung niederdrückende Ansatz der Führungshülse auf seiner gegen den Arm des Dochtdeckels gewendeten Seite mit einer Ausnehmung versehen ist, um den Arm des Dochtdeckels nach möglichst kurzem Hub der Führungshülse frei zu geben. 6. Feuerzeug nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führungshülse unmittel bar am Benzinbehälter aufliegt. 7.Feuerzeug nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führungshülse gegen die Deckelseite des Benzinbehälters hin offen ist und letztere einen Boden für ,die Hülse bildet. B. Feuerzeug nach Patentanspruch, mit einem auf der Achse des Reibrades sitzen den Betätigungsrad, dadurch gekennzeich net, dass dieses Betätigungsrad in eine Nische versenkt ist, die durch Verschmä- leriing .des obern Teils des Benzinbehäl ters gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE151749X | 1930-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH151749A true CH151749A (de) | 1931-12-31 |
Family
ID=5674670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH151749D CH151749A (de) | 1930-01-11 | 1930-11-17 | Feuerzeug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH151749A (de) |
-
1930
- 1930-11-17 CH CH151749D patent/CH151749A/de unknown
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