CH151772A - Elektrische Kleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder. - Google Patents

Elektrische Kleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder.

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CH151772A
CH151772A CH151772DA CH151772A CH 151772 A CH151772 A CH 151772A CH 151772D A CH151772D A CH 151772DA CH 151772 A CH151772 A CH 151772A
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  Elektrische Kleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder.    Die Erfindung bezieht sich auf eine elek  trische Kleinmaschine, insbesondere auf eine  Lichtmaschine für Fahrräder mit parallel  zur Ankerachse sich erstreckenden Erreger  polen. Bei verschiedenen bekannten Maschi  nen dieser Art wird ein Anker mit radialen  Zähnen benutzt, um die der Ankerdraht ge  wickelt wird. Hierzu wird eine besondere  Wickeleinrichtung benötigt, welche die Fa  brikation verteuert.  



  Um einen einfach und billig herstellbaren  Anker zu erzielen, schliessen bei der Licht  maschine gemäss der Erfindung an beide  Enden einer um die Ankerachse liegenden  Wicklung parallele Leitstücke an, die wech  selweise ineinander eingreifen.  



  Derartige Anker sind zum Beispiel schon  bei elektrischen Kleinmaschinen mit kreis  förmig angeordneten Magnetstäben bekannt,  bei denen die Verbindung zwischen ihren  Magnetpolen sich in der Umfangsrichtung  eines Kreises erstreckt. Jedoch haben diese  Magnetstäbe den Nachteil, dass sie wegen    ihrer Form teurer sind als gerade Magnet  stäbe.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  veranschaulicht.  



  Fig. 1 zeigt einen teilweisen Längsschnitt  durch eine vierpolige Radlichtmaschine,  Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B  der Fig. 1 und  Fig. 3 eine Ansicht eines sechspoligen  Ankers.  



  Bei der Ausführungsform nach den bei  den Fig. 1 bis 2 sind vier parallel zur Anker  welle a liegende Magnetstäbe b an ihrem  einen Ende in einem Joch c aus magnetisch  leitendem Werkstoff befestigt. Auf der An  kerwelk a sind Längsriffeln d angebracht,  auf die zwei U-förmige Leitstücke e, f aus  Eisen und eine Hülse g aus weichem Eisen  geschoben sind. Die beiden Leitstücke e, f  sind kreuzförmig angeordnet und umschlie  ssen eine auf .die Hülse g gewickelte Spule h.  Die Hülse g hat einen Längsschlitz i,     um,das         Entstehen von Wirbelströmen zu vermin  dern.  



  Das Leitstück e stützt sich gegen eine  Schulter k der Ankerwelle b ab und das  rechte Ende l der Längsriffeln d ist gegen  das Leitstück f umgebördelt. Dadurch sind  die beiden Leitstücke e, f und die zwischen  ihnen eingeklemmte Spule h gegen Verschie  ben und Lockern gesichert. Von der Spule h  führt ein Drahtende zu einer auf der Anker  welle a befestigten Kupferscheibe m, von  welcher der Strom durch eine Schleifkohle  fortgeleitet wird.  



  Der beschriebene Anker kann billig her  gestellt werden, weil die einzige Spule h  leicht gewickelt werden kann. Die beiden  Leitstücke e, f können gleich sein und, wie  beschrieben, zusammen mit der Spule h auf  einfache Weise auf der Ankerwelle a be  festigt werden.  



  Anstatt die Schulter k zum Abstützen  des Leitstückes e zu verwenden, kann das  linke Ende der Längsriffeln d in derselben  Weise umgebördelt werden wie das rechte  Ende. Ferner kann gewünschtenfalls die  Hülse g fortbleiben und die Spule h unmit  telbar auf die Ankerwelle a gewickelt wer  den. In diesem Fall können die Leitstücke  zum Beispiel durch auf die Ankerwelle auf  geschraubte Muttern befestigt werden.  



  Lässt man nicht den Anker umlaufen,  sondern das Magnetsystem, so braucht man  die Kupferscheibe m und die Schleifkohle  nicht und kann den erzeugten Wechselstrom  unmittelbar von der feststehenden Spule h  fortleiten.  



  Will man für die Felderregung keine  Dauermagnete benutzen, so bringt man eine  geeignete Erregerwicklung auf dem bei  spielsweise sternförmig ausgebildeten Joch c  an und wählt Stäbe b aus Weicheisen.  



  Bei einem sechspoligen Anker (Fig. 3)  werden an Stelle der beiden Leitstücke e, f  zwei Jochstücken m drei zur Ankerwelle  parallelen Lappen o benutzt, die ebenfalls  wechselweise ineinandergreifen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Kleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder, mit mindesten vier parallel zur Ankerachse sich erstrecken den Erregerpolen, dadurch gekennzeichnet, dass an beide Enden einer um die Ankerachse liegenden Wicklung parallele Leitstücke an schliessen, die wechselweise ineinandergreifen. UNTERANSPRüCHE: 1. Elektrische Kleinmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerwicklung auf eine Hülse aus magnetisch leitendem Werkstoff gewickelt ist, die auf die Ankerachse geschoben und in der Längsrichtung geschlitzt ist, um das Entstehen von Wirbelströmen zu ver mindern. 2. Elektrische Kleinmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitstücke und die Hülse durch auf der Ankerachse an gebrachte Längsriffeln mit der Anker achse verbunden sind. 3.
    Elektrische Kleinmaschine nach Patent ansprach und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Längsriffeln stehenbleibenden Zähne mindestens an ihrem einen Ende gegen das dort angesetzte Leitstück aufgebördelt sind. Elektrische Kleinmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Leitstück sich gegen eine auf der Anker welle angebrachte Schulter abstützt und das andere Leitstück durch Umbördeln der Zähne gegen die zwischen beiden Leitstücken befindliche Hülse angedrückt wird. 5. Elektrische Kleinmaschine nach Patent- ansprach und Unteransprüchen 1 bis 3.
    mit zur Ankerachse parallelen Magnet- stäben, dadurch gekennzeichnet, dass an beide Kernenden U-förmige Leitstücke an gesetzt sind, die kreuzweise angeordnet sind und die Ankerwicklung umschliessen.
CH151772D 1929-12-09 1930-11-17 Elektrische Kleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder. CH151772A (de)

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