CH151772A - Elektrische Kleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder. - Google Patents
Elektrische Kleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder.Info
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Description
Elektrische Kleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder. Die Erfindung bezieht sich auf eine elek trische Kleinmaschine, insbesondere auf eine Lichtmaschine für Fahrräder mit parallel zur Ankerachse sich erstreckenden Erreger polen. Bei verschiedenen bekannten Maschi nen dieser Art wird ein Anker mit radialen Zähnen benutzt, um die der Ankerdraht ge wickelt wird. Hierzu wird eine besondere Wickeleinrichtung benötigt, welche die Fa brikation verteuert. Um einen einfach und billig herstellbaren Anker zu erzielen, schliessen bei der Licht maschine gemäss der Erfindung an beide Enden einer um die Ankerachse liegenden Wicklung parallele Leitstücke an, die wech selweise ineinander eingreifen. Derartige Anker sind zum Beispiel schon bei elektrischen Kleinmaschinen mit kreis förmig angeordneten Magnetstäben bekannt, bei denen die Verbindung zwischen ihren Magnetpolen sich in der Umfangsrichtung eines Kreises erstreckt. Jedoch haben diese Magnetstäbe den Nachteil, dass sie wegen ihrer Form teurer sind als gerade Magnet stäbe. In der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen teilweisen Längsschnitt durch eine vierpolige Radlichtmaschine, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1 und Fig. 3 eine Ansicht eines sechspoligen Ankers. Bei der Ausführungsform nach den bei den Fig. 1 bis 2 sind vier parallel zur Anker welle a liegende Magnetstäbe b an ihrem einen Ende in einem Joch c aus magnetisch leitendem Werkstoff befestigt. Auf der An kerwelk a sind Längsriffeln d angebracht, auf die zwei U-förmige Leitstücke e, f aus Eisen und eine Hülse g aus weichem Eisen geschoben sind. Die beiden Leitstücke e, f sind kreuzförmig angeordnet und umschlie ssen eine auf .die Hülse g gewickelte Spule h. Die Hülse g hat einen Längsschlitz i, um,das Entstehen von Wirbelströmen zu vermin dern. Das Leitstück e stützt sich gegen eine Schulter k der Ankerwelle b ab und das rechte Ende l der Längsriffeln d ist gegen das Leitstück f umgebördelt. Dadurch sind die beiden Leitstücke e, f und die zwischen ihnen eingeklemmte Spule h gegen Verschie ben und Lockern gesichert. Von der Spule h führt ein Drahtende zu einer auf der Anker welle a befestigten Kupferscheibe m, von welcher der Strom durch eine Schleifkohle fortgeleitet wird. Der beschriebene Anker kann billig her gestellt werden, weil die einzige Spule h leicht gewickelt werden kann. Die beiden Leitstücke e, f können gleich sein und, wie beschrieben, zusammen mit der Spule h auf einfache Weise auf der Ankerwelle a be festigt werden. Anstatt die Schulter k zum Abstützen des Leitstückes e zu verwenden, kann das linke Ende der Längsriffeln d in derselben Weise umgebördelt werden wie das rechte Ende. Ferner kann gewünschtenfalls die Hülse g fortbleiben und die Spule h unmit telbar auf die Ankerwelle a gewickelt wer den. In diesem Fall können die Leitstücke zum Beispiel durch auf die Ankerwelle auf geschraubte Muttern befestigt werden. Lässt man nicht den Anker umlaufen, sondern das Magnetsystem, so braucht man die Kupferscheibe m und die Schleifkohle nicht und kann den erzeugten Wechselstrom unmittelbar von der feststehenden Spule h fortleiten. Will man für die Felderregung keine Dauermagnete benutzen, so bringt man eine geeignete Erregerwicklung auf dem bei spielsweise sternförmig ausgebildeten Joch c an und wählt Stäbe b aus Weicheisen. Bei einem sechspoligen Anker (Fig. 3) werden an Stelle der beiden Leitstücke e, f zwei Jochstücken m drei zur Ankerwelle parallelen Lappen o benutzt, die ebenfalls wechselweise ineinandergreifen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Kleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder, mit mindesten vier parallel zur Ankerachse sich erstrecken den Erregerpolen, dadurch gekennzeichnet, dass an beide Enden einer um die Ankerachse liegenden Wicklung parallele Leitstücke an schliessen, die wechselweise ineinandergreifen. UNTERANSPRüCHE: 1. Elektrische Kleinmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerwicklung auf eine Hülse aus magnetisch leitendem Werkstoff gewickelt ist, die auf die Ankerachse geschoben und in der Längsrichtung geschlitzt ist, um das Entstehen von Wirbelströmen zu ver mindern. 2. Elektrische Kleinmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitstücke und die Hülse durch auf der Ankerachse an gebrachte Längsriffeln mit der Anker achse verbunden sind. 3.Elektrische Kleinmaschine nach Patent ansprach und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Längsriffeln stehenbleibenden Zähne mindestens an ihrem einen Ende gegen das dort angesetzte Leitstück aufgebördelt sind. Elektrische Kleinmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Leitstück sich gegen eine auf der Anker welle angebrachte Schulter abstützt und das andere Leitstück durch Umbördeln der Zähne gegen die zwischen beiden Leitstücken befindliche Hülse angedrückt wird. 5. Elektrische Kleinmaschine nach Patent- ansprach und Unteransprüchen 1 bis 3.mit zur Ankerachse parallelen Magnet- stäben, dadurch gekennzeichnet, dass an beide Kernenden U-förmige Leitstücke an gesetzt sind, die kreuzweise angeordnet sind und die Ankerwicklung umschliessen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE151772X | 1929-12-09 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH151772A true CH151772A (de) | 1931-12-31 |
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ID=5674685
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH151772D CH151772A (de) | 1929-12-09 | 1930-11-17 | Elektrische Kleinmaschine, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH151772A (de) |
-
1930
- 1930-11-17 CH CH151772D patent/CH151772A/de unknown
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