CH151798A - Glühkathode. - Google Patents
Glühkathode.Info
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- Solid Thermionic Cathode (AREA)
Description
Glühkathode. Die Erfindung bezieht sich auf eine Glüh- kathode für elektrische Entladungsröhren. Erfinderin hat bereits vorgeschlagen, eine Glühkathode für elektrische Entladungs- röhren auf solche Weise herzustellen, dass von einem aus einem hochschmelzenden Stoff, z. B. Wolfram oder Molybdiin bestehenden Kern ausgegangen wird, auf den ein Metall draht schraubenförmig aufgebracht wird, wo rauf dieser Draht mit einem Stoff von starker Ernissionsfähigkeitüberzogen wird. Der schrau benförmig gewundene Draht besteht vorzugs weise aus Nickel. Obgleich mit diesen Glühkathoden vorzüg liche Ergebnisse erzielt worden sind, hat es sich gezeigt, dass die i'rgebnisse noeh dadurch verbessert werden können, dass gemäss der Erfindung der aus einem hochschmelzenden Metall bestellende lern wenigstens teilweise mit einer aus einem weniger hochschmelzen- den Metall bestelrerrden Schiüüht überzogen wird auf der ein Metalldraht schraubenförmig auf gewickelt ist. Dieser schraubenförmig ge- wundene Draht ist wenigstens teilweise mit einer Substanz mit starkem Ernissiousvermö- gen überzogen. Die auf den Kern aufge brachte Schicht, ebenso wie der schrauben förmig gewundene Draht, können vorteilhaft aus Nickel bestehen. Diese Kathode weist den Vorteil auf, dass die emittierende Substanz, die auch zwischen den Windungen des schraubenförmig gewun denen Drahtes vorhanden sein kann, nicht mit dem hochschmelzenden Metall des Fernes, sondern mit dem auf diesem Kern aufgebrach ten, weniger hochschmelzenden Metall in Be rührung kommt, an dem die emittierende Sub stanz besser als am Kernmaterial haftet. Wenn sieh ein Teil der Drahtschraube zerstäubt, so bleibt die Kathode dennoch wirksam, da der Kern den übrigen Teil der Drahtschraube weiter trägt und den Heizstrom leiten kann. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel des Erfirrdung"#gegenstandes. Die dargestellte Kathode weist einen draht- oder bandförmigen Kern 1 auf, der aus einem hochschmelzenden und vorzugsweise schlecht wärmeleitenden Metall besteht, z. B. Wolfram, Molybdän oder Tautal. Dieser Kern ist teil weise mit einer dünnen Schicht 2 überzogen, die aus einem weniger hochschmelzenden Metall wie das Keriiinaterial bestellt und an der die emittierende Substanz vorzüglich haftet. In dem dargestellten Ausführungs beispiel bestellt die Schicht 2 z. B. aus Nickel, das auf bekannte Weise, z. B. auf elektro lytischem Wege oder durch Niederschlagen aus der Dampfphase, auf den Kern aufge bracht sein kann. Das Nickel schmilzt bei einer niedrigeren Temperatur als Wolfram und derartigen Stoffen und zerstäubt sich leichter als diese Metalle. Bekanntlich haften die Erdalkaliinetalle und die Oxyde dieser Metalle, aus denen der emittierende Stoff der Kathode bestehen kann, vorzüglich an dem Nickel. Auf der Schicht 2 ist ein Draht 3, der in elektrischer .Berührung mit dieser Schicht ist, schraubenförmig aufgewickelt. Zwischen den Windungen dieses Drahtes sind Zwischen räume freigelassen; aber es ist auch möglich, dass die Windungen aneinanderliegen. Der Draht 3, ebenso wie die Schicht 2, bestehen aus einem Metall, z. B. Nickel, mit eirein niedrigeren Schmelzpunkt als der Stoff, aus dem der Kern 1 besteht. In manchen Fällen empfiehlt es sich, das aus dem Kern und der Drahtschraube bestehende Gebilde mit einem Metall mit niedrigem Schmelzpunkt, z. B. Nickel, zu überziehen, so dass der schraubenförmig gewundene Draht mit dein Kern fest verbunden wird, während der emit tierende Stoff in diesem Falle durchaus nicht mit dem Kernmaterial in Berührung kommen kann. Es ist auch möglich, den Draht 3 aus einem lern aus hochschmelzendem Metall, z. B. Wolfram bestehen zu lassen, der mit einer aus einem weniger hochschmelzenden Me tall, z. B. Nickel, bestehenden Schicht über zogen ist. Der Draht 3 ist mit einem Stoff mit starker Emissionsfähigkeit, z. B. mit einem oder mehreren Erdalkalimetallen oder Oxyden dieser Metalle bedeckt. Der emittierende Stoff kann auf bekannte Weise auf den Draht 3 aufgebracht werden, z. B. dadurch, dass ein aus Barium- und Strontiumkarbonat bestellen des Gemisch auf den Draht aufgebracht wird und diese Karbonate durch Erhitzen in Oxyde übergeführt werden; oder dadurch, dass ein Erdalkalimetall, z. B. Barium, aus der Dampf phase auf den Draht niedergeschlagen wird, worauf das Erdalkaiimetall gewünsclitenfalls oxydiert werden kann. Auch ist es möglich, den Draht 3 vor dein Aufbringen des Erd- alkaliinetalles zu oxydieren oder zunächst mit einer Kupferschicht zii überziehen und dieses Metall zu oxydieren. Das Aufbringen des emittierenden Stoffes kann nach dem Aufbringen des Drahtes 3 auf den Kern und die Schicht 2 erfolgen, aber es ist auch möglich, den Draht 3, bevor er auf der Schicht 2 aufgewickelt wird, mit der emit tierenden Substanz oder mit einem Stoff, aus dem diese Substanz später erzeugt werden kann, zu bedecken. Da der in die Zwischenräume zwischen den Windungen des Drahtes 3 hineindrin gende, emittierende Stoff nicht mit dem Draht 1, sondern mit dem Material der Schicht 2, im vorliegenden Falle Nickel, in Berührung kommt, wird er vorzüglich an der Kathode haften, wodurch die Lebensdauer der Kathode günstig beeinflusst wird. Bei dein dargestellten Ausführungsbeispiel ragt der Kerndraht 1 auf beiden Seiten aus den Enden des schraubenförmig gewundenen Drahtes 3 und der Schicht 2 vor. Die Enden des Drahtes 3 sind an der Schicht 2 be festigt, während die Enden des Kerndrahtes 1 an den Poldrähten 4 und 5 befestigt sind, die auf bekannte Weise auf dem Fuss einer Entladungsröhre angeordnet werden können. Durch das Vorspringen des Kerndrahtes aus der Drahtschraube 3 wird der Vorteil erzielt, dass die in der Kathode erzeugte Wärme voll den freien Enden des Kerndrah tes 1 verhältnismässig schlecht abgeführt wird, so dass die Temperatur der ganzen emittierenden Oberfläche nahezu gleich sein wird, Es ist auch möglich, den Kern zusammen mit dem aufgewickelten Draht mit den Strom- zuführungsdräbten zu verbinden. Die oben beschriebene Kathode kann in mancherlei Entladungsröhren, sowohl Hoch vakuum- als gasgefüllten Röhren, z. B. Ent ladungsröhren zum Empfangen oder Ver stärken von Hochfrequenzschwingungen, Gleichrichterröhren, Röntgenröhren usw. be nutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Glühkatbode mit einem aus einem hoch schmelzenden Metall bestehenden Kern, da durch gekennzeichnet, dass dieser Kern wenigstens teilweise mit einer aus einem weniger hochschmelzenden Metall bestehenden Schicht überzogen ist, während auf diese Schicht ein wenigstens teilweise mit einem Stoff mit starker Emissionsfähigkeit über ,ogener Draht schraubenförmig gewunden ist. UN TERANSPRüCHE 1. Glühkathode nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern mit einer Nickelschicht überzogen ist. 2. Glühkathode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kern aus Wolfram besteht. 3.Glühkathode nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern aus Molybdän besteht. 4. Glühkathode nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff mit starker Emissionsfähigkeit Erdalkalimetall ist. 5. Glühkathode nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff mit starker Emissionsfähigkeit Erdalkalimetallogyd ist.
Applications Claiming Priority (1)
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