CH151799A - Quecksilberdampfgleichrichter mit in Hülsen oder Armen angeordneten Anoden. - Google Patents
Quecksilberdampfgleichrichter mit in Hülsen oder Armen angeordneten Anoden.Info
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- H02M7/00—Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
- H02M7/02—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
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Description
Queeksilberdampfgleiehriehter mit in Hülsen oder Armen angeordneten Anoden. Die Erfindung bezieht sich auf Queck silberdampfgleichrichter mit in Hülsen oder Armen angeordneten Anoden und diesen vor gelagerten Gittern. Diese Gitter haben den Zweck, den Raum vor der Anode innerhalb der Hülse oder des Armes stark zu über hitzen, so dass die Dampfdichte in diesem Raum stark vermindert und die Entstehung von Rückzündungen im Gleichrichterbetrieb so weit als nur irgend möglich vermieden ist.
Um diesen Zweck zu erreichen, hat man die verschiedensten Gitteranordnungen bereits angegeben. So hat man vorgeschlagen, vor der Anode ein Gitter anzuordnen, das seine Heizenergie dem Arbeitslichtbogen selbst ent nimmt; man hat ferner das Gitter zusätz lich beheizt; ferner hat man auch schon vor geschlagen, mehrere Gitter vor der Anode übereinander anzuordnen.
Gemäss d'er Erfindung werden nun sämt liche der Anode vorgelagerten Gitter von einer vom Gleichrichterbetrieb unabhängigen Wärme:queII.e zusätzlich beheizt. Diese An- ordnung bietet den Vorteil, däss die Über hitzung des Raumes vor der Anode auf eine längere Strecke der Hülse ausgedehnt wird, weil die Wärmeabstrahlung die durch die zusätzliche Heizung erzeugte Raumüberhit zung unterstützt. .
In der ,Zeichnung sind Ausführungsbei spiele der Erfindung schematisch in Abb. 1 bis 5 dargestellt, und zwar zeigt: Abb. 1 einen Längsschnitt durch einen Gleichrich ter und die Abb. 2 bis 4 verschiedene Mög lichkeiten der zusätzlichen Heizung der Gitter.
Abb. 1 zeigt einen Gleichrichter mit Metallgehäuse a, den Anoden b, die mii Lichtbogenführungshülsen c versehen sind, und der gathod'e d. Die Anoden werden aus dem Gleichrichterspeisetrans.formator e ge speist, der mit zusätzlichen Wicklungen f versehen ist, die die den Gittern g zugeführte Steuerspannung liefern. Die zusätzliche Be- heizung der Gitter g erfolgt durch den Hilfstransformator h.
Die beschriebene Gitteranordnung ist auch anwendbar bei Gleichrichtern mit Glas gehäuse und in besonderen Seitenarmen an geordneten Anoden. In letzterem Falle wer den die Gitter g gegen die Anodenhülse c isoliert. Die Beheizung des an eine Steuer spannung gelegten Gitters, um den Licht bogen steuern zu können, ergibt den weiteren Vorteil, dass die Steuerwirkung des Gitters wesentlich günstiger wird, weil die Gasdichte in der Nähe des Gitters sehr gering ist.
Störende Zündungen am Gitter und damit Rückzündungen werden vollkommen vermie den. Als Steuergitter kann sowohl das un mittelbar vor der Anode liegende Gitter, als auch, das diesem vorgelagerte Gitter verwen det werden. Bei Verwendung :einer beson deren Heizquelle, zum Beispiel eines Hilfs transformators lt, kann das Gitter selbst als Heizwiderstand ausgebildet sein (vergleiche rechte Hälfte der Abb.1). Für die Beheizung kann auch ein gasförmiger oder flüssiger Wärmeträger verwendet werden, wobei die Gitter g hohl ausgebildet sind (Abb. 2).
Im letzteren Falle kann der Wärmeträger Sie Gitter in Reihen- oder Parallelschaltung durchfliessen. Die Gitter selbst können die Form von Sieben mit in Riehtung der Achse der Anodenhülse oder des Anodenarmes ge ringer Ausdehnung erhalten (Abb. 3), oder aber es können Gitter mit in Richtung der Hülsen- oder Armachse sich erstreckenden Flächen verwendet werden (Abb, 4). Es kön nen auch Siebgitter und Flächengitter ab wechselnd übereinander angeordnet werden (vergleiche linke Hälfte der Abb. 1).
Die Flächen der in der Hülsen oder Rohrachse sich erstreckenden Gitter können sowohl kon zentrisch zur Hülse (Abb-.4), als. auch parallel zu einer durch die Hülsenachse :gelegten Ebene angeordnet sein, oder so, dass die Flächen oder ihre Verlängerung die Ebene schneiden (Abt. 5). Es können auch Gitter aus meh reren gleichachsigen Teilen verwendet wer den, die aus konzentrisch ineinander gesteck ten Rohren. beliebiger Grundfläche bestehen. Die Gitter können sowohl aus leitendem, als auch aus halbleitendem Material bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Qu.ecksilberdampfgl'eichrichter mit in Hülsen oder Armen angeordneten Anoden, wobei der Anode mindestens zwei Gitter vor gelagert sind, die vor der Entladefläche der Anode in verschiedenen Ebenen übereinander liegen, dadurch gekennzeichnet, da-ss sämt liche Gitter durch eine vom Gl.eichrichter- betrieb unabhängige Wärmequelle zusätzlich beheizt werden.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Quecksilberdampfgleichriehter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass eines der Gitter zur Steuerung des Lichtbogens an eine Steuerspannung ge legt wird. 2. Quecksilberdampfgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter elektrisch beheizt werden. 3. Quecksilberdampfgleichriehter nach U n teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die Heizung der Gitter eine be sondere Heizstromquelle dient. 4. Queeks.ilberdampfgleichrichter nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter selbst als Heizwiderstände ausgebildet sind.5. Quecksilberdampfgleichrichter nach Mn- teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die Heizung der Gitter ein Hilfs- transformator vorgesehen ist. 6. Quecksilberdampfgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter hohl ausgeführt sind und dass ein flüssiger oder gasförmiger Wärmeträger durch die Gitter hindurch geleitet wird.7. Quecksilberdampfgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Gitter die Form von Sie ben mit geringer Ausdehnung in Rich tung der Achse der Hülse oder des Armes besitzen. B. Quecksilberdampfgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass' sämtliche Gitter mit Flächen ver- sehen sind, die sich in Richtung der Achse der Hülse oder des Armes er strecken. 9. Quecksilberdampfgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Siebgitter mit Flächengittern ab wechselnd übereinander verwendet sind.10. Quecksilberdampfgleichriehter nach Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterflächen konzentrisch zur Hülse oder zum Arm liegen. <B>1.1.</B> Quecksilberdampfgleichrichter nach Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gitter aus mehreren konzen trisch ineinandergeschobenen Teilen be steht, deren Öffnungen gegen die Ent- ladefläche der Anode gerichtet sind.12. Quecksilberdampfgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter Flächen. besitzen, die parallel zu einer durch die Hülsenachse gelegten Ebene verlaufen.13. Quecksilberdampfgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die-Gitter Flächen besitzen, die eine durch die Hülsenachse gelegte Ebene beliebig schneiden. 14. Quecksilberdampfgleichrichter nach Pa tentanspruch, mit Metallgehäuse und die Anoden umgebenden metallischen Hül sen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter gegen: die Hülse isoliert sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH151799T | 1930-09-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH151799A true CH151799A (de) | 1931-12-31 |
Family
ID=4407026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH151799D CH151799A (de) | 1930-09-30 | 1930-09-30 | Quecksilberdampfgleichrichter mit in Hülsen oder Armen angeordneten Anoden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH151799A (de) |
-
1930
- 1930-09-30 CH CH151799D patent/CH151799A/de unknown
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