CH151804A - Verfahren zum Betrieb von Ölbrenneranlagen und Ölbrenneranlage zur Durchführung diese Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Ölbrenneranlagen und Ölbrenneranlage zur Durchführung diese Verfahrens.

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CH151804A
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Company Gilbert Manufacturing
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Gilbert & Barker Mfg Co
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      -Verfahren    zum Betrieb     Fon        Ölbrenneranlagen    und     Ölbrenneranlage    zur     Durchführung     dieses     -Verfahrens.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zum Betriebe von Ölbrenner  anlagen, bei welchen das Öl in Form eines       kegelförmigen    Sprühregens verteilt und mit  Luft gemischt wird.  



  Dieses Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass die Luft in zwei Ströme ge  teilt wird, welche neben dem Scheitelpunkt  des     Kegels.    vorbei, in einem     Abstand    davon  an zwei einander diametral gegenüberliegen  den Stellen auf dem Kegelmantel auftreffen,       %vodurch    einerseits eine Mischung von Öl und  Luft     bewirkt    und anderseits die Gestalt des  Sprühregens so verändert wird, dass er einen  Kegel von im allgemeinen elliptischem Quer  schnitt bildet.  



  Die Erfindung betrifft auch eine Öl  brenneranlage zur Durchführung dieses Ver  fahrens. Diese     Ölbrenneranlage,    die ein  Luftrohr besitzt, das an seinem einen Ende  das Austrittsrohr eines 'Gebläses aufnimmt,    zeichnet sich dadurch aus, dass das andere  Ende des     Luftrohres    zwei einander diametral  gegenüberliegende     Luftaustrittskanäle    auf  weist, die an ihren Eintrittsenden im wesent  lichen oval und an ihren Austrittsenden im  wesentlichen rechteckig geformt sind.  



  In beiliegender Zeichnung sind ein Aus  führungsbeispiel und eine Variante     d-es    Er  findungsgegenstandes dargestellt,     darin    sind:       Fig.    1 und 2 (in teilweise     geschnittener     Darstellung) eine Seitenansicht und eine       Endansicht    einer     Ölbrenneranlage,          Fig.    3, 4 und 5 eine     Vorder-,    eine     Seiten-          und    eine Hinteransicht einer Ausführungs  form des     Brennerkopfes,          Fig.    6 ein Schnitt nach Linie 6-6 der       Fig.    5,

         Fig.    7 ein Schnitt nach Linie 7-7 der       Fig.    4,           Fig.    8, 9 und 10 eine     Vorder-,        Seiten-          und        Rinteransicht    einer zweiten Ausfüh  rungsform des     Brennerkopfes,          Fig.    11 ein     Schnitt    nach Linie 11-.-11  der     Fig.    10,       Fig.    12 ein Schnitt nach Linie 12-12  der     Fig.    9,

   und       Fig.    13 und 14 veranschaulichen in sche  matischer Darstellung die     Form    eines von  dem Ölmundstück hervorgebrachten Ölregens;       Fig.    15 und 16 veranschaulichen in sche  matischer Darstellung die Art und Weise, in  der die     Gestalt    des     Ölregens    sich bei Anwen  dung der sich bei jeder der beiden Ausfüh  rungsformen des     Brennerkopfes    ergebenden  Luftströme ändert, nachdem er das Mund  stück verlassen hat, und       Fig.    1.7 stellt     einen        Schnitt    durch das     Öl-          mundstück    dar.  



  Nach     Fig.    1 und 2 weist der Brenner ein       wagrecht    angeordnetes, zylindrisches Rohr 15  auf, das an seinem     hintern    Ende durch ein       Verschlussstück    16 geschlossen ist. Das vor  dere Ende des Rohres 15 geht durch das  Mauerwerk     zt,    des     Kessels    hindurch     und    mün  det in die Brennkammer c desselben. Ein  Gebläse 17, das auf dem Rohr 15 montiert  ist und von einem Elektromotor angetrieben  wird, führt Luft von niedrigem Druck dem  Rohr 15 und durch dieses der Kammer c zu,  und zwar erfolgt die     gesamte    Zufuhr der       Verbrennungsluft    durch das Rohr 15 von  dem Gebläse 17 aus.

   Das     Austrittsende    des  Rohres 15 ist teilweise durch einen den Luft  durchlass bildenden     Brennerkopf    19, der nach  stehend im einzelnen beschrieben ist, ab  geschlossen. Konzentrisch innerhalb dieses       Brennerkopfes    ist ein     Zerstäubungsmund-          stück    20 angeordnet, dem durch ein Rohr 21.  <B>01</B> zugeführt wird. Das Rohr 21 erstreckt  sich nach hinten nach dem     Verschlussstück     16 hin und durch dieses hindurch und ist an  ein Rohr 22 angeschlossen, das zu dem Aus  lass einer Pumpe 23 führt, die von der Welle  4 des Gebläses 17 angetrieben wird.

   Das  Öl wird durch die Pumpe 23 aus einem Rohr  25 durch ein Filter 26 zugeführt und unter  verhältnismässig hohem Druck durch die    Rohrleitungen 22 und 21 nach dem Mund  stück 20 hin befördert.  



  Als weitere Zubehörteile sind vorhanden,  ein     elektromagnetisch    betätigtes Ventil 27,  das zur Steuerung der Ölzufuhr zu dem       Mundstück    20 dient; ein Auspuff 28, der die  Wirkung hat, dass der Druck des .dem Mund  stück 20 zugeführten Öls innerhalb gewisser  Grenzen konstant bleibt und der, wenn der  gewünschte, im voraus zu bestimmende  Druck überschritten wird, einen Teil des ge  pumpten Öls in eine     Rucklaufleitung    29 ein  treten lässt, ein Gasleitungsrohr 30     mit    einem  elektromagnetisch     betätigten    Steuerventil 31.

    das eine Gaszufuhr für Zündzwecke ermög  licht: eine Zündkerze 32 zum Entzünden der  Gasflamme; ein Draht 33, der vor irgend  einer     .der    elektrischen Stromquelle hoher  Spannung zur Zündkerze führt,     sowie    eine  Spule, die in eine Büchse 34     eingekapselt    ist,  und eine elektrische     Steuervorrichtung,    die  von einer Büchse 35 umschlossen ist.  



  Das Mundstück 20 nach     Fig.    17 hat einen  axialen Kanal 36, der an seinem Ende 3 7  konisch verläuft, wobei seine Wandungen  konvergieren und durch eine kleine kreis  förmige     Auslassöffnung    38 begrenzt sind.  Das hintere Ende des Kanals 36 ist durch  eine     Verschlussschraube    39 verschlossen, in  der nur zwei Bohrungen 40 vorgesehen sind,  die das     Hindurchtreten    des Öls von dem Rohr  21 in den Kanal 36 gestatten. In den Kanal  36 ist der mit der     Verschlussschraube    39 aus  einem Stück bestehende zylindrische Teil 41  eingesetzt, der eine mit einem doppelten Ge  winde versehene Schraube '-1' trägt.

   Das. in  den Kanal 36 eintretende Öl kann die Aus  lassöffnung 3-8 nur erreichen, indem es einen  schraubenförmigen Weg durch die zwischen  den Gewindegängen der Schraube 41' gebil  deten Räume zurücklegt, wodurch dem Öl  eine Wirbelbewegung erteilt wird. Das Öl  wird unter hohem Druck- beispielsweise von  3,5 bis 7     kglem=    durch die kleine     Auslass-          öffnung    38 gedrückt und wird dabei voll  ständig zerstäubt, wobei es in einen nebel  artigen Aggregatzustand überführt wird.

   Die  gewöhnliche Form des Ölregens, wie er      durch ein mechanisches     Zerstäubungsmund-          stück    erzeugt wird, ist im wesentlichen die  jenige eines Hohlkegels, wie in     Fig.    13 an  gedeutet, und der Querschnitt an irgend einer  Stelle ist kreisförmig, wie in     Fig.    14 dar  gestellt.  



  Der in den     Fig.    3 bis 7 dargestellte     Bren-          nerkopf    19 besitzt     einen    zylindrischen Teil  42, eine mittlere     Durchtrittsöffnung    43, die  zur Aufnahme der Ölleitung 21 und eines  Teils des     Mundstückes    20 dient, und zwei  einander diametral gegenüberliegende Luft  durchtrittsöffnungen 45. Der Kopf ist ausser  dem mit einem Kanal 44 versehen, der zur       Aufnahme    des     Austrittsendes    des Rohres 30  dient. Die Öffnungen 45 sind durch eine  mittlere Brücke 46 voneinander getrennt, die  sich diametral durch den Teil 42 erstreckt.

    Die     Einlassenden    der     Durchtrittsöffnungen     45 haben eine ungefähr ovale Form, wie     ir.          Fig.    5 dargestellt, obgleich jede eine gerad  linig verlaufende innere Wandung 47 hat.  Die äussere Wandung 48 ist konzentrisch mit  dem     \.feil    42 gekrümmt, und die gekrümmten       Endwandungen    49 haben einen kleineren  Halbmesser und gehen in die innern und  äussern Wandungen 47 und 48 über. Das       Auslassende    50 jedes     Austrittskanals    ist un  gefähr rechteckig gestaltet und ist     erheblicb     länger als breit.

   Infolgedessen ändert sich       der    Querschnitt jedes. Austrittskanals gegen  das     Auslassende    50 hin allmählich in der  Form. Die äussere Wandung 51 jedes Aus  trittskanals ist schroff abgeschrägt und be  wirkt eine Ablenkung und .damit eine Rich  tungsänderung des Luftstromes. Die beiden       W,andungen    51 konvergieren auf der Vorder  seite des Ölmundstückes und würden sich,  wenn sie verlängert     würden,    in einer Quer  linie genau     mitten    vor dem Mundstück tref  fen.

   Die Vorderseite der Brücke 46, die der  Wandung 51 zugekehrt ist, ist konvex ge  krümmt, und die obern und untern Teile die  ser     1-ekrümmten    Fläche, welche die innern       Wandungen    52 der     Luftaustrittskanäle    bil  den, sind annähernd ebenso steil abgeschrägt  wie die äussern Wandungen.    Die in den     Fig.    8 bis 12 dargestellte Aus  führungsform des     Brennerkopfes,-    für eine  kleinere Leistung als der soeben beschriebene       Brennerkopf    bestimmt, arbeitet im allgemei  nen in der gleichen Weise.

   Dieser Brenner  kopf weist einen Teil 42', zwei diametral  einander gegenüberliegende     Luftdurchtritts-          öffnungen    45' und einen mittleren Ölkanal  43' auf. Es fehlt ihm jedoch eine eigent  liche Brücke. Die     Luftdurchtrittsöffnungen     45' der     Luftaustrittskanäle    sind im wesent  lichen elliptisch, aber der grosse und der  kleine Durchmesser dieser Ellipsen unter  scheiden sich nur wenig voneinander und die  Ellipsen nähern sich sehr der Kreisform. Die       Auslassenden    50' sind im wesentlichen recht  eckig, aber nicht so sehr wie bei der andern  Ausführungsform.

   Und zwar hat der     Auslass     seine grösste Breite in .der Mitte und verjüngt  sich in     entgegengesetzten        Richtungen    nach  den schmaleren Enden hin. Die     steil    ab  geschrägten äussern und innern     Wandungen     51' und 52' sind wie bei dem zuerst be  schriebenen Ausführungsbeispiel ausgebildet,  wobei die ersteren ,dazu dienen, die Luft  ströme abzulenken und ihre     Richtungen    zu  ändern.  



  Die beiden beschriebenen Ausführungs  formen von     Brennerköpfen    haben folgendes  gemeinsam. Sie bringen die Wirkung hervor,  dass sie die Richtung der Luftströme ändern  und die Luft seitlich so verteilen, dass zwei  breite, ziemlich flache, fächerförmige Luft  ströme hervorgebracht werden, die miteinan  der konvergieren und die Neigung zeigen,  sich in einer Linie vor dem Ölmundstück 20  zu treffen. Es ist nicht     notwendig,    dass  irgend eine wesentliche     Änderung    in der  Grösse der     Geschwindigkeit    der Luft durch  den     Brennerkopf        hervorgebracht    wird.

   Die  beiden Ströme haben eine derartige     Richtung,          dass    sie auf den im     wesentlichen        kegeligen     Ölregen, der von dem Mundstück 20 aus  gespritzt wird,     unter    einem Winkel     .r_        (Fig.     15) auftreffen, .der zur Erzielung der besten  Ergebnisse ungefähr 90   betragen sollte. Das  Ganze kann jedoch so ausgebildet sein, dass  der Winkel,     unter    dem das Auftreffen er-      folgt, ein .spitzer Winkel ist,     obgleich    die  besten Ergebnisse erzielt werden,     wenn    der  Winkel nahezu 90   beträgt.

   Es ist noch zu  bemerken, dass,     während    die Richtung der  Austrittskanäle und damit der austretenden  Luft festgelegt ist, der     Winkel,    unter dem  das Auftreffen der Luftströme auf den für  gewöhnlich konisch gestalteten Ölregen er  folgt, .dadurch veränderlich ist- dass man den  Winkel des Ölregens ändert (dargestellt bei       y    in     Fig.    17); dies kann leicht dadurch ge  schehen,     da-ss    man das     Ölmundstück    auswech  selt. Mundstücke, die     zur    Erzeugung eines  Ölregens geeignet     sind,    bilden Winkel in     .den     Grenzen zwischen<B>70'</B> und 120'.  



  Im Betrieb wird Luft durch das Gebläse  17 dem Rohr 15 mit verhältnismässig niedri  gem     Druck    zugeführt - vorzugsweise mit  einem Druck, der nur einige Gramm pro  Quadratzentimeter beträgt - zu dem Zweck,  Geräusche zu vermeiden. Das Öl wird durch  die Pumpe 23 unter hohem Druck zugeführt  und     tritt    aus dem Mundstück 20 in einem  Regen aus, der eine ursprünglich im     wesent-          lichen.        hohlkegelige    Form und einen kreis  förmigen     Querschnitt    hat, wie in den     Fig.    1 3  und 14 dargestellt.

   Der Ölregen und die sieh  daraus ergebende Flamme würde diese     Forln     beibehalten,     wenn    die Luft, wie bisher üblich,  an allen Stellen rings um den Kreis b     (Fin.     14) herum zugeführt würde. Das Öl, das  unter hohem Druck in     .das        Mundstück    20       eintritt,    verliert den grössten Teil seines  Druckes, wenn es aus der     Mundstücköffnung     38 austritt. Der Druck wird in Geschwindig  keit umgewandelt,     und    das Ergebnis ist ein  feiner nebelartiger Ölregen, der im wesent  lichen eine     hohlkegelige    Form hat.

   Diese       Formgebung    wird, nachdem der Regen das       Mundstück    verlassen hat, durch die an gegen  überliegenden Stellen     in    einer erheblichen  Breite auftreffenden Luftströme, die durch  die Pfeile d in     Fig.    15 angedeutet sind, ver  ändert. Die Wirkung besteht     darin,    den in       Kegelform        austretenden    Regen zwischen den  Luftströmen zusammenzuquetschen und ihn  in eine mehr oder weniger elliptische Quer  schnittsform. niederzuschlagen, wie schema-         tisch    bei b' in den     Fig.    15 und 16 dargestellt.

    Die aus der einen Richtung kommende Luft,  die in     Fig.    15 durch den Pfeil d angedeutet  ist, trifft auf das Öl, .das aus einer     andern     Richtung kommt, wie es durch den Pfeil     c     angedeutet wird, und die     Resultierende    dieser  beiden Kräfte wird durch -den Pfeil f dar  gestellt. Die Richtung der Ölteilchen wird  durch das Auftreffen der Luftströme geän  dert, aber auf verschiedene Weise und unter  verschiedenen Graden an verschiedenen Stel  len rund um den     Querschnittskreis    b des     Öl-          regens    herum.

   An der Ober- und Unterseite  des Kreises wird die grösste     Änderung    in der  Richtung des Öls     hervorgebraeht,        während     nahe an den beiden äussern Seiten die ge  ringste Änderung hervorgerufen wird.  



  Nicht die ganze Luft folgt dem soeben  beschriebenen Weg. Ein Teil' der Luft  dringt, wie später noch     ausgeführt    werden  soll, in den Ölregen ein und wird damit ge  sättigt, wobei ein inniges Gemisch von Luft  und<B>Öl</B> gebildet wird, das auf irgend     eint-          1A"eise    an einem etwas vor dem Mundstück 20  gelegenen Punkte entzündet wird, was an  gesichts der bereits bekannten, für     dieselt     Zweck bestimmten Einrichtungen ohne wei  teres     verständlich    ist. Irgend ein derartiges  gasförmiges Gemisch hat nun eine bestimmte  Geschwindigkeit der Flammenausbreitung.

    Es ist     wichtig,    dass die Geschwindigkeit der  aus dem     Brennerkopf    austretenden Luft  ströme     etwas    grösser ist als diese     Geschwin-          digkeit    der Flammenausbreitung, damit hier  durch die Flamme von dem Mundstück fort  geblasen und Störungen durch Kohlenstaub  niederschlag und Ausbrennen des Mund  stückes vermieden werden. Das Mundstück  wird dadurch kühl und frei von Russ gehal  ten.

   Die Geschwindigkeit der ausströmenden  Luft nimmt rasch etwas ab, und, obgleich  die Austrittsgeschwindigkeit grösser ist als  die Geschwindigkeit der Flammenausbrei  tung (beispielsweise an der Stelle     a-a    in       i        1g.    2), nimmt sie bald die gleiche Grösse an  wie diese Geschwindigkeit und erhält unter  Umständen     (beispielsweise    an der Stelle       h        1a)    einen geringeren     Wert    als diese Ge-           schwindigkeit.    Sobald die Geschwindigkeit  der Luftströme gleich ist wie diejenige der  Flammenausbreitung, erfolgt kein längere  Ausblasen der Flamme in der Vorwärtsrich  tung,

   und der weiter noch von der Flamme       ziirüekgelegte    Weg ist bedingt .durch die Ge  schwindigkeit der Flammenausbreitung. Die  ser Weg ist aber nicht sehr .erheblich, da  infolge der innigen Mischung des -Öls und  der Luft das Gemisch schnell     verbrennt.    Da  die Geschwindigkeit der Luft geringer wird  als diejenige der Flammenausbreitung, so be  sieht dann das Bestreben, die     Flamme    zu  rückzuziehen und ihren Abtrieb von dem       3Yfundstück    zu verhindern.

   Die Regelung der  Luftgeschwindigkeit ist daher wichtig für  die Regelung der Länge der Flamme, sowie       zii    dem Zweck, dass die Flamme von dem       Hundstück    entfernt gehalten und doch nicht  weit von dem Mundstück abgetrieben wird,  was ein Auslöschen zur Folge haben würde.  



  Die soeben beschriebene Wirkung     wird    in  den     richtigen    Grenzen durch den Winkel ge  regelt, unter dem ,die Luftströme auftreffen.  Die Wirkung des     Auftreffens    der Luft  ströme auf den Ölregen besteht wahrschein  lich in einer schroffen Verminderung der Ge  schwindigkeit der Luftströme, und wahr  scheinlich wird auch die Abnahme der     Luft-          geschvaindigkeit    um so grösser, je steiler der       1@inkel    ist, unter dem das Auftreffen erfolgt.  



  Bei Anwendung eines spitzeren     Auftreff-           =inkels    zeigt die Flamme die Neigung, län  ger zu werden. Dies kann bei manchen     Feue-          i        awren    wünschenswert sein zu dem Zweck,       --lie        \Flammkammer    auszufüllen. Bei andern       Brenneranlagen    braucht man eine kürzere  Flamme. Durch Anwendung von     Mund-          stiicken    mit verschiedenen Winkeln kann  man diesen verschiedenen Betriebsbedingun  gen Rechnung tragen.  



  Durch eine geeignete Auswahl des Mund  stückes und des     Brennerkopfes    kann man die  Länge und Breite der Flamme regeln und  eine im wesentlichen gleichmässige Vertei  lung derselben über den Raum der     Flamm-          lzammer    gewährleisten, man kann die Flamme  niederschlagen, kann sie seitlich verbreitern    und in ihrer Länge zusammenziehen, und  zwar in höherem Masse, als man dies durch  die Verwendung eines mechanischen     Zerstäu-          bungsmundstückes    und eine gleichmässig  rund um den kreisförmigen     Querschnitt    de       Ülregens    erfolgende Luftzufuhr erreichen       bann.     



  Die beschriebene     Bauart    hat den Vorteil,  dass Änderungen in ,der zugeführten Luft  menge über einen ziemlich breiten Bereich  erfolgen können, ohne dass dabei auf die  Stelle, an der die Flamme     gebildet        wird,    ein  wesentlicher Einfluss ausgeübt wird. Dies  erleichtert eine genaue Anwendung der zum  Entzünden .dienenden Mittel. Hierdurch wird  also ein Brenner geschaffen, der bei einer  gegebenen Grösse für     eilen    Betrieb innerhalb  eines breiten Bereiches des Ölverbrauches ge  eignet ist.  



  Ein anderes wichtiges Merkmal der dar  gestellten und     beschriebenen        Ölbrenneranlage          bezieht    sich auf die sogenannte Luftretorten  Wirkung,     die    sich -daraus ergibt, dass die  Luftströme     .den    Ölregen einhüllen.

   Man kann  sich vorstellen, dass ein Teil     jedes    Luft  stromes, nachdem er auf den Ölregen auf  getroffen ist, einen mehr oder weniger be  stimmten Weg einschlägt, beispielsweise,     wie     ganz allgemein durch die Pfeile f in     Fig.    15  angedeutet, und dass ein solcher Teil den     Öl-          regen    im wesentlichen einhüllt und vollstän  dig umgibt.

   Andere Teile jedes Luftstromes  werden     nicht    diesen Weg einschlagen, son  dern den Ölregen durchdringen und mit ähn  lichen Teilen des entgegengesetzten Luft  stromes zusammentreffen, mit dem Ergebnis,  dass innerhalb des     Ölregens        Luftströme    auf  einander treffen, die eine     Wirbelung    hervor  rufen. Das Ergebnis besteht dann darin, dass  eine sich bewegende Lufthülle     einen    Bereich  einschliesst, in dem Öl und Luft sich in einem  Zustand der     Wirbelung    befinden, und in dem  ein vollständiges Mischen dieser beiden Be  standteile erfolgt.

   Der     äussere    und umgebende  Teil der Luftströme begrenzt und hält den  andern Teil der Luft und des Öls zurück  und wird schliesslich bei der Verbrennung  verbraucht. Die praktische Wirkung besteht      im wesentlichen darin, dass ein Retortenbren  ner gebildet wird.

   Alle Vorteile eines     Re-          tortenbrenners:    werden     dabei    erzielt, ohne  dass die     Nachteile,    die sonst gewöhnlich da  mit verbunden sind, auftreten; insbesondere  wird ein geräuschvolles Arbeiten vermieden  Das Fehlen von Geräuschen ist sehr wahr  scheinlich auf die Nachgiebigkeit der     Lufi     zurückzuführen, die tatsächlich die     Wandun-          gen    einer Retorte bildet.

   Wenn man die       "Luftretorte"        verwendet,    können viel grössere  Ölmengen mit sehr     geringem    Geräusch ver  brannt werden, als es möglich ist, bei Ver  wendung einer bisher bekannten gewöhn  lichen Retorte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Betrieb von Ölbrenner anlagen, bei welchem das Öl in Form eines kegelförmigen Sprühregens verteilt und mit Luft gemischt wird, dadurch gekennzeich net, dass die Luft in zwei Ströme geteilt wird, welche neben dem Scheitelpunkt des Kegels vorbei, in einem Abstand davon an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen auf den Kegelmantel auftreffen, wo durch einerseits eine Mischung von Öl und Luft bewirkt und anderseits die Gestalt des Sprühregens so verändert wird, dass er einen Kegel von im allgemeinen elliptischem Quer- schnitt bildet. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das<B>01</B> unter hohem Druck zerstäubt wird, die Luft aber unter niedrigem Druck auf den Öl- kegel geblasen wird, und dass dies die ein zige Luftzufuhr für die Verbrennung ist. ?.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass, um die Flamme vom Zerstäuber fern zu halt-rr. die Anfangsgeschwindigkeit der Luft grö sser gehalten wird als die Ausbreitungs geschwindigkeit der Flamme, doch nu so viel, dass die Geschwindigkeit der Luft nach ihrem Auftreffen auf das<B>01</B> gleich der Ausbrenitungsgesehwindigkeii .der Flamme ist, das Ganze derart, dass da durch eine kurze, buschige Flamme gebil det wird.
    PATENTANSPRUCH II: Ölbrenneranlage zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit zy- lindrischem Luftrohr, das an seinem einen Ende das Austrittsrohr eines Gebläses auf nimmt, dadurch gekennzeichnet, dass das an dere Ende des Luftrohres zwei einander dia metral gegenüberliegende Luftaustrittskanäle aufweist, die an ihren Eintrittsenden im wesentlichen oval und an ihren Austritts- enden im wesentlichen rechteckig geformt sind.
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