CH151806A - Verfahren zur Herstellung eines aus Langkristallen bestehenden Wolframdrahtes für elektrische Glühlampen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines aus Langkristallen bestehenden Wolframdrahtes für elektrische Glühlampen.

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CH151806A
CH151806A CH151806DA CH151806A CH 151806 A CH151806 A CH 151806A CH 151806D A CH151806D A CH 151806DA CH 151806 A CH151806 A CH 151806A
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tungsten wire
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wire
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long
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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  Verfahren zur     Iierstellunb    eines aus     Langkristallen        bestehenden        Wolframdrahtes          für    elektrische     Glühlampen.       Um gespritzten     Wolframfä,den    eine       Langkristallstruktur    zu geben, ist es:     bereits     bekannt,     den,    Ausgangsfaden mit einer Ge  schwindigkeit, die gleich oder geringer ist  als die     Kristallwachstumsgeschwindigkeit     durch eine     Wärmezone    von hoher, 2000' C       übersteigender    Temperatur fortlaufend hin  durchzuführen.

   In gleicher Weise gelingt  es jedoch nicht, gezogene     Wolframdrähte    mit  einer     Langkristallstruktur    zu versehen. Um  gezogenen     Wolframdrähten    eine solche Lang  kristallstruktur zu geben, werden bisher zwei  andere Wege     eingeschlagen.    Der     eine    Weg  besteht darin, dass der gezogene     Wolframdraht     nacheinander durch zwei     verschieden    hohe  Wärmezonen fortlaufend hindurchgeführt  wird,

   wobei der Draht zweckmässig noch  zwischen beiden Wärmebehandlungen einer  mechanischen Deformation durch Nachziehen  oder Wickeln in Schraubenform     unterworfen            wird.    Der     zweite    vornehmlich zur Anwen  dung kommende Weg besteht darin, dass der       Wolframdraht    allein durch besondere che  mische Zusammensetzung für das: Entstehen  langer     Kristalle    vorbereitet und dann einfach  ruhend in     gestreckter    oder     gewendelter    Ge  stalt auf Weissglut erhitzt wird, und     zwax     zweckmässig sogar erst nach Befestigen auf  dem Traggestell der Lampe.

   Die das, Ent  stehen langer     Kristalle    fördernde besondere  chemische Zusammensetzung wird hierbei  beispielsweise erreicht, wenn     Alkalisilikate,     etwa in Form     einer        Kaliumsilikowolframat-          lösung    der als     Ausgangsmaterial    für die       Drahtherstellung    dienenden     Wolframsäure          hinzugefügt    werden Der     .gleiche    Zweck     wird     erreicht durch Zusatz von     Thöriumoxyd    zur       Wolframsäure,

          sofern    durch geeignete Lei  tung der     Säurereduktion    für     dass        Entstehen,         eines sehr feinkörnigen     Wolframpulvers    ge  sorgt wird.  



  Die     Erfindung    beruht auf der     Feststel-          lung,        .dass        man    zu     Langkristalldrähten    von  wesentlich besserer     Stossstellenbeschaffenheit     und     grösserer    Länge der .einzelnen Kristall  individuen in sehr ökonomischer Weise ge  langen kann, wenn man solche gezogenen       Wolframdrähte,    die schon zufolge ihrer che  mischen     Zusammensetzung    bei ruhender Er=       hitzung    auf Weissglut in     Langkristalldrähte     umgewandelt werden können,

   zwecks     Kri-          stallumbildung    durch die     Wärmezonen    mit  einer die     Kristallwachstumsgeschwindigkeit     übersteigenden Geschwindigkeit fortlaufend  hindurchfuhrt.

   Es     tritt    also nunmehr an die  Stelle der bei     .solchen    Drähten üblichen  ruhenden Erhitzung auf Weissglut, die für  Drähte und -Fäden von anderer Ausgangs  beschaffenheit an sich bekannte     fortlaufende     Erhitzung     m    einer Wärmezone, und es ist       ausserdem    die     Vorschubgeschwindigkeit    des,       Wolframdrahtes    nicht mehr gleich oder ge  ringer     als    die     Kristallwachstumsgeschwin-          digkeit    gewählt, sondern zweckmässig so, be  messen,

   dass sie ein vielfaches der     Kristall-          wachstumsgeschwindigkeit    beträgt. Dieser  letztere Umstand macht das.     Verfahren:    be  sonders wirtschaftlich, :denn er gestattet es,  eine grosse Arbeitsleistung zu erzielen.

   Je       grösser    die     Vorschubgeschwindigkeit    des um  zukristallisierenden Drahtes gewählt wird,  desto länger muss natürlich .die Wärmezone,  zum Beispiel der Abstand der die     MTärme-          zone        einschliessenden.        Stromzuführungskon-          takte    sein, damit beim     Hindurchführen     durch die     Wärmezone    der Draht mit Sicher  heit     bis    auf die 2000' C meist beträchtlich       übersteigende        Kristallumwandlungstempera,

       tun erhitzt wird und die     Erhitzungsdaner     ausreicht.  



  Bei der     Ausführung    des Verfahrens kann       beispielsweise    wie folgt vorgegangen wer  den:       Als        Ausgangsmaterial    möge     ein    Wolf  ramdraht von 0,17     mm        Durchmesser    dienen,  bei     dessen    Herstellung eine     Wolframsäure     mit 0,3 %     K20    und 0,4 %     Si02        verwendet            wurde,    also ein solcher     Wolframdraht,

      der  bereits durch .das einverleibte-     Alkalisilikat     bei     ruhender        Erhitzung    auf     hohe    Weissglut  eine     Langkristallstruktur        annimmt.    Der  Draht wird mit einer Geschwindigkeit von  2 m je Minute über zwei zur Stromzufüh  rung dienende, aus Wolfram oder Hartmetall       bestehende    Kontakte     hinweggezogen,    die in  einer     Entfernung    von 30 cm in einer     strö-          men,den    Atmosphäre von     drei    Teilen Stick  stoff und einem Teil Wasserstoff angeordnet  sind.

   Das jeweils     zwischen    .den Kontakten  verlaufende Drahtstück wird     hierbei        durch     Zuführung eines Stromes, von 7,6 Ampere auf  eine die     Kristallumwandlungstemperatur     überschreitende Temperatur von     etwa.    2400  bis<B>2600'</B> C erhitzt>  Wird als Ausgangsmaterial ein in glei  cher Weise zusammengesetzter Wolfram  draht von 0,04 mm Durchmesser verwendet,  so wird die     Vorschubgesohwindigkeit    auf  5 m je Minute gesteigert, bei einem Kon  taktabstand von 20 cm und einem zugeführ  ten Strom von 1,25 Ampere.  



  Drähte, die     nach    dem Verfahren erzeugt  sind,     besitzen,    sowohl eine hohe Stossfestig  keit, als auch grosse     Steifigkeit.    Die hohe  Stossfestigkeit     gestattet        es,    die Drähte mit       Vorteil    zur Herstellung von     Leuchtkörpern     für elektrische Autolampen und ähnlichen  starken Erschütterungen ausgesetzten Lam  pen zu     verwenden.    Aus Draht unter Ver  wendung normaler Kerne (Kerndurchmesser       ,das,    zwei- bis sechsfache des Drahtdurchmes  sers) hergestellte     Wendelleuchtkörper    zeich  nen .sich durch .grosse Formbeständigkeit aus;

    sie neigen weder zum Durchhängen, noch  zum Verzerren. Die grosse     Steifigkeit    gibt  ferner die Möglichkeit,     grössere    Kerndurch  messer zu verwenden und .somit .sehr stark       zusammengedrängte    und dennoch formbe  ständige     Leuchtkörper    herzustellen, was be  kanntlich für Projektionsglühlampen     sehr     erwünscht ist..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines aus Langkristallen bestehenden Wolframdrabtes, für elektrische Glühlampen, unter Hindurch führen des Ausgangsproduktes durch eine Wärmezone, dadurch gekennzeichnet, dass ein bezogener Wolframdraht, der durch seine chemische Zusammensetzung schon bei ruhender Erhitzung auf Weissglut in einen Langkrist@all@draht verwandelbar ist, zwecks Kristallumwandlung durch die Wärmezone mit einer die gristallwachstumsgeschwindi;
    - keit übersteigenden Geschwindigkeit fort laufend hindurchgeführt wird.
CH151806D 1930-01-30 1931-01-21 Verfahren zur Herstellung eines aus Langkristallen bestehenden Wolframdrahtes für elektrische Glühlampen. CH151806A (de)

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