CH151809A - Verfahren zur mechanischen Eindrückung einer wulstförmigen Hohlrippe in Rückenplatten für künstliche Zähne. - Google Patents
Verfahren zur mechanischen Eindrückung einer wulstförmigen Hohlrippe in Rückenplatten für künstliche Zähne.Info
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/12—Tools for fastening artificial teeth; Holders, clamps, or stands for artificial teeth
- A61C13/18—Presses for flasks
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Description
Verfahren zur mechanischen Eiizdrückung einer wulstförmigen Hohlrippe in RMekenplatten für künstliche Zähne. Die Erfindung betrifft ein Verfahren jur Herstellung von Rückenplatten für künstliche Zähne. Die Rückenplatten bestehen aus einer Metallplatte mit einem Steg, der an seinem Rande wulstartig verstärkt ist.
Die Zahn körper-Rückseiten besitzen eine ebene Flä che und in dieser eine dem Querschnitt des Steges. genau entsprechende Nut, so dass sie damit auf den Steg der Platte in dessen Längsrichtung aufgeschoben und befestigt werden können, während sich ihre ebene Rückfläche gegen die ebene Fläch,a,der Rük- kenplatte anlegt.
Die Herstellung dieser Rückenplatte war bisher sehr umständlich. Von Fachleuten werden sie heute noch zum Teil durch Guss angefertigt, wobei es nötig ist, zunächst eine entsprechende Form herzustellen. Nach einer andern Herstellungsweise wird die Platte mit dem Steg zusammen als, Profilleiste gewalzt, von der die einzelnen Rückenplatten dann abgeschnitten werden.
Ein Teil der Leiste muss dann noch von Tier Platte selbst abge- trennt werden. -Diese Leisten sind zwar sehr haltbar; da aber die künstlichen Zähne von sehr verschiedener Grösse sind, so ist es not wendig, eine ganze Anzahl solcher Platten auf Lager zu halten, oder man muss eine ein- hleitlich hergestellte Platte besonders bear beiten, um sie dem betreffenden Zahn anzu passen.
Da. die Rückenplatten meistens aus hochwertigem Gold bestehen, so ist die An lage eines solchen Lagers mit erheblichen Kosten verknüpft. Auch ergibt sich, bei die ser Herstellung ein grosser Abfall, der nur durch Einschmelzen wieder zu verwerten ist.
Ferner ist es bereits bekannt, Zahnrücken- platten mit Hilfe einer Flachzange herzu stellen., deren Maulbreite gleich der Höhe der herzustellenden Platte ist und die quer zum AZaul auf der einen Backe eine Feder, auf .der andern eine Nut besitzt. Mit dieser bekannten) Zange kann man aber in die zu bearbeitende Platte nur eine Falte einbiegen, die auf der ganzen: Länge der Platte verläuft. Diese wird: dann von den Seiten her so zusammengepresst, dass eine runde Rippe ent steht.
Diese Herstellungsart hat den Nach <B>ins</B> dass nachträglich ein Teil der Rippe wieder fortgenommen werden muss, wodurch ein Schlitz in der Platte entsteht, der dann wieder zugelötet werden muss.
Durch das den Gegenstand der vorliegen den Erfindung bildende und in :der Zeleh- nung erläuterte Verfahren sollen diese Nach teile beseitigt werden.
Gemäss dem darzulegenden Verfahren beispiel wird aus der zunächst ebenen Platte nur eine Falte von der dem herzustellenden Steg entsprechenden Länge herausgedrückt wie dies Fig. 1 zeigt, wobei der übrige Teil der Platte unter Flachdruck gehalten wird. Die herausgedrückte Falte wird dann von den Seiten her in bekannter Weise so zusammengedrückt, dass die endgültige Form nach Fig. 2 entsteht.
Bei einiger Geschick lichkeit hat man es dabei in der Hand, durch mehr oder weniger starkes Herausdrücken des Steges, das heisst der Falte, aus der Fläche des Bleches und durch mehr oder we niger starkes Zusammendrücken der beiden Wände des Steges, dessen Form der jewei ligen Form des Schlitzes des aufzusetzenden Zahnkörpers anzupassen. Eine Nacharbeit ist kaum noch erforderlich. Auf diese Weise kann in kurzer Zeit die fertige Rüekenplatte für jeden einzusetzenden Zahn besonders an gefertigt werden, so dass ein kostspieliges Lager nicht erforderlich ist.
Werden Bleche von geringer Stärke etwa bis zu 0,3 mm benutzt, so ist es zweckmässig, vor dem seitlichen Zusammenpressen des U- förmigen Steges, einen entsprechend starken :Kern aus Stahl- oder Golddraht so einzu schieben, dass der Wulst diesen Draht nach dem Pressen einschliesst und festhält.
Zur Ausführung des Verfahrens dient zweckmässig eine Zange, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist. Der an der einen Maulseite sitzende Steg a. passt mit dem durch die Stärke des Bleches gegebenen Spielraum in die Rinne b des andern Maulteils, so dass bei dem Zusammendrücken der Zange aus dem in das Maul gelegten Blech ein U-för- miger Steg, wie in Fig. 1 angegeben, her ausgedrückt wird.
An einer oder an beiden Seiten besitzt die Zange, in einiger Entfer nung von den seitlichen Rändern, Nuten z. Legt man. -die gemäss Fig. 1 vorgeformte Platte von der Seite her in das Zangenmaul und drückt dieses zusammen, so pressen die Ränder c den Steg fest zusammen, während innerhalb der beiderseitigen Rinne der wulst- artige Kopf des Steges gebildet wird (Fig. \?).
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur mechanischen Eindriik- kung einer wulstförmigen Hohlrippe in Rückenplatten für künstliche Zähne mit entsprechender Rückennut, dadurch ge kennzeichnet, dass aus einem ebenen Blech eine in der Längsrichtung des letzteren verlaufende, aber nur bis zu einem Teil der Rückenplattenlänge sich erstreckende Hohlrippe herausgedrückt und der übrige, die Rippe überragende Teil unter Flachdruck gehalten wird,worauf dann die beiden Hohlrippen wände mechanisch derart zusammenge- presst werden, dass der Querschnitt der Rippe mehr oder weniger einen nahezu geschlossenen Ring bildet. II. Presszange zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, init Feder auf der einen und Nut auf der andern Backe, dadurch gekennzeichnet, dass Feder und Nut nicht über die ganze Innenfläche der Backen .sich er4recken, sondern einen Teil freilassen, der dazu dient, den über die Hohlrippe in der Rückenplatte hin ausragenden:Teil der letzteren während der Eindrückung der Rippe unter Flach druck zu bringen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH151809T | 1930-09-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH151809A true CH151809A (de) | 1931-12-31 |
Family
ID=4407032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH151809D CH151809A (de) | 1930-09-08 | 1930-09-08 | Verfahren zur mechanischen Eindrückung einer wulstförmigen Hohlrippe in Rückenplatten für künstliche Zähne. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH151809A (de) |
-
1930
- 1930-09-08 CH CH151809D patent/CH151809A/de unknown
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