CH151984A - Matrize zum Giessen von Typen, insbesondere solchen, die zum Drucken von Zeichen mit verhältnismässig grossen Farbflächen bestimmt sind. - Google Patents

Matrize zum Giessen von Typen, insbesondere solchen, die zum Drucken von Zeichen mit verhältnismässig grossen Farbflächen bestimmt sind.

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CH151984A
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Company Ludlow Typograph
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Ludlow Typograph Co
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/02—Matrices

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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


      Hatrize    zum Giessen von     Typen,    insbesondere solchen, die zum Drucken von Zeichen  mit verhältnismässig grossen     Farbflächen    bestimmt sind.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     Matrize    zum Giessen von Typen, ins  besondere solchen, die zum Drucken von Zei  chen mit verhältnismässig grossen Farbflächen  bestimmt sind und die Buchstaben, Zahlen  oder Bilder     darstellen.    können.

   Die     Matrize     kann aber auch zum Giessen von Typen mit       feinen!    Linien,.     Verzierungen    oder Schnör  keln, zum Beispiel an den Enden der Schen  kel von     Versalien,    eingerichtet     sein.     



  Die Matrize     kann;    aus Messing oder  einem ähnlichen Stoff bestehen, und es kann  der zur     Bildung    der Type dienende Hohl  raum durch einen in die Matrize eingedrück  ten Stempel hervorgerufen sein, der eine der  zu giessenden Type entsprechende Oberfläche  aufweist.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass, wenn die  Oberfläche der Giesshöhlung der Matrize,  gegen welche das Typenmetall gegossen wird,       etwas        aufgerauht    wird, die     darin.    gegossene       Type    einen besseren Druckerzeugt, der frei  von Fehlern     ist.        Bei    den in bisherigen Ma-         trizen    gegossenen Typen zeigen sich nämlich  vielfach an der Oberfläche Hohlräume, Ver  tiefungen oder sonstige grössere Unebenheiten.  die in dem     Druck    Ungleichmässigkeiten her  vorrufen.

   Solche Fehler werden bei einem  Aufrauhen der Flächen der Matrize vermie  den, wahrscheinlich deswegen, weil infolge  der     Aufrauhung    ein besseres Abführen der  in der     Matrizenhöhlung    eingeschlossenen  Luft stattfinden kann und auch die rauhen  Oberflächen der Typen die Farbe besser  halten.  



  Das Aufrauhen der     Matrizenflächen    kann  in verschiedener Weise erfolgen; zum Bei  spiel kann man es durch ein Sandstrahl  gebläse bewirken oder durch Ätzen, oder man       kann.    auf den Oberflächen geeignetes pulver  förmiges,     staubförmiges    oder körniges Ma  terial     absetzen.     



  In der beigefügten Zeichnung ist als  Beispiel eine     Ausführung    dargestellt, bei  welcher     das    Aufrauhen der     Matrizenflächen     durch Ätzen erfolgt ist, und zwar ist:           Fig.    1 eine schaubildliche Darstellung der  Matrize und       Fig.    2 eine schaubildliche Darstellung  einer Type, die darin gegossen ist.  



  In der Zeichnung bedeutet 10 eine Ma  trize oder     Typengiessform,    wie sie gewöhn  lich zum Giessen von Typen verwendet wird.  Die Matrize wird zum Beispiel mit andern  Matrizen zu einer Zeile zusammengesetzt und  in     einen    geeigneten Halter eingespannt, so  dass man gleichzeitig mehrere Schriftzeichen  auf einem einzigen     Gusskörper    erhält.

   Die  Matrize kann aus:     Messing    oder einem andern  geeigneten Stoffe hergestellt sein und besitzt  eine Giesshöhlung 11, deren Boden dem  Schriftzeichen, der     Zahl    oder dem Bilde ent  spricht, das damit hergestellt werden soll;  bei dem     dargestellten    Ausführungsbeispiel  dem Buchstaben<B>M,</B> der mit 12 bezeichnet ist,  Der Buchstabe<B>M</B> ist eine verhältnismässig  grosse,     fette    Type und die Flächen 12 sind  verhältnismässig grosse, ununterbrochene Flä  chen.

   Die die Schultern formenden Flächen  11 und     lla    und die das eigentliche Schrift  zeichen bildende Fläche 12 der     Matrizenhöh-          lung    sind sämtlich     aufgerauht.    Auch die  schrägen Wände der Giesshöhlung, die mit 1 3  bezeichnet sind und welche die Seitenkanten  13a der Type bilden, sind     aufgerauht.     Schliesslich können auch die senkrechten Sei  tenwände 14 der Höhlung     gerauht    sein.  Das Aufrauhen kann auf verschiedene Weise  erfolgen.

   Als bewährt hat sich erwiesen, dass  man die Oberfläche durch eine geeignete  ätzende Flüssigkeit, zum     Beispiel        Oxalsäure,     ätzt, wodurch die gewünschte     Aufrauhung     erfolgt. In der Zeichnung ist dieses Auf  rauhen durch leichtes Punktieren angedeutet.  Die     Ätzflüssigkeit        kann    entweder auf die       aufzurauhende    Oberfläche aufgetragen wer-    den, oder man kann die ganze Matrize in die       Ätzflüssigkeit    eintauchen.  



  In     Fig.    2 ist der eigentliche Körper der  Type mit 15 bezeichnet.   Die Stärke und die Art der     Atzflüssig-          keit    und ihre Anwendung kann den jeweili  gen     Erfordernissen    entsprechend verschieden  sein. Es hat sich zum Beispiel gezeigt, dass  ein Teelöffel der üblichen starken     Oxalsäure     i n,0,085 kg Wasser eine ausreichende     Ätz-          flüssigkeit    ergibt, und es haben sich zufrie  denstellende Ergebnisse gezeigt, wenn man  die Matrize etwa zehn- bis fünfzehnmal mit  dieser Flüssigkeit behandelt, wobei man zwi  schen den einzelnen Behandlungen sie der  Luft aussetzt.

   Natürlich kann man aber das  Ätzen auch durch     Verwendung    anderer  stärkerer oder schwächerer     Ätzflüssigkeiten     mit einer     geringeren    oder grösseren Anzahl  von Anwendungen ausführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Matrize zum Giessen von Typen, insbe sondere solchen, die zum Drucken von Zei chen mit verhältnismässig grossen Farbflächen bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die,die Druckfläche der Type bildenden Flä chen der Matrize aufgerauht sind. UNTERANSPRUCH: Matrize nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auch die übrigen Flächen der Giesshöhlung aufgerauht sind. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung von Matrizen nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass das Aufrauhen durch Ätzen erfolgt.
CH151984D 1930-12-31 1930-12-31 Matrize zum Giessen von Typen, insbesondere solchen, die zum Drucken von Zeichen mit verhältnismässig grossen Farbflächen bestimmt sind. CH151984A (de)

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CH151984D CH151984A (de) 1930-12-31 1930-12-31 Matrize zum Giessen von Typen, insbesondere solchen, die zum Drucken von Zeichen mit verhältnismässig grossen Farbflächen bestimmt sind.

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