CH151998A - Verfahren zur Herstellung einer Serie von Stromwandlern gleicher Beschaffenheit. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Serie von Stromwandlern gleicher Beschaffenheit.

Info

Publication number
CH151998A
CH151998A CH151998DA CH151998A CH 151998 A CH151998 A CH 151998A CH 151998D A CH151998D A CH 151998DA CH 151998 A CH151998 A CH 151998A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
series
core
sheets
load
individual
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH151998A publication Critical patent/CH151998A/de

Links

Landscapes

  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer Serie von Stromwandlern gleicher     Beschaffenheit.       Es. ist im     Wandlerbau    eine bekannte  Tatsache, dass. die einzelnen Tafeln einer  üblichen Blechlieferung untereinander hin  sichtlich ihrer magnetischen     Permeabilität,     insbesondere hinsichtlich der für den Bau  von Stromwandlern in erster Linie massge  benden     Anfangspermeabilität,    in sehr weiten  Grenzen, nahezu im Verhältnis 1 : 2 ver  schieden sind.

   Man geht daher bei der Serien  herstellung von Stromwandlern, um ein Über  schreiten der für die     betreffende        Wandler-          klasse    vorgeschriebenen Fehlergrenzen zu  vermeiden, bisher in der Weise vor, dass man  der Dimensionierung annähernd die niedrig  sten Werte der     Permeabilität,    die bei den  üblichen Blechlieferungen zu erwarten sind,  zugrunde legt und entsprechend den be  rechneten Werten alle Eisenkerne der Serie  in gleicher Schichthöhe fertigstellt und mit  den Spulen versieht.

      Da jedoch die meisten Bleche der einzelnen  Lieferung hinsichtlich der magnetischen Eigen  schaften besser sind als diejenigen, von  welchen die Planung ausgehen musste, so  führt das bisherige Verfahren dazu, dass die  meisten Wandler der Serie wesentlich mehr  Eisen enthalten als zur     Innehaltung    der für  die betreffende     Wandlerklasse    vorgeschrie  benen Fehlergrenzen erforderlich wäre. Bei  einzelnen Wandlern wird die erforderliche       Eisenmenge        um        nahezu        100%        überschritten.     



  Ein weiterer Nachteil des bisherigen Ver  fahrens besteht darin, dass infolge der verschie  denen     Durchschnittspermeabilität    der Eisen  kerne der Serie auch die Fehler bei den  einzelnen Wandlern der Serie verschieden  gross sind. Man kann daher die zur Ab  gleichung des Wandlers, das heisst die zur  gleichmässigen Verteilung des     Übersetzungs-          fehlers    auf den obern und untern Strombe-      reich erforderliche Abweichung von dem theore  tischen Verhältnis der     Windungszahlen,    nicht  im voraus berechnen, man muss vielmehr  nach Fertigstellung des einzelnen Wandlers  im Prüffeld durch Abnahme einer grösseren  oder geringeren Zahl von Windungen die       Abgleichung    vornehmen.

   Diese nachträglichen  Korrekturen am fertigen Wandler sind sehr  lästig und zeitraubend, besonders im Querloch  wandlerbau, da dort der ganze Eisenkern       ausgeschachtelt    werden muss.  



  Das neue Verfahren vermeidet die ge  nannten Nachteile. Bei seiner Anwendung  werden ebenso wie bisher der Dimensionierung  der     Wandlerserie    die schlechteren Bleche  zugrunde gelegt. Erfindungsgemäss werden  aber beim Aufschichten jedes einzelnen       Wandlerkernes    der Serie an diesen Messun  gen hinsichtlich seiner magnetischen Induk  tion,     insbesondere    hinsichtlich seiner betriebs  mässigen     Leerlaufinduktion,    vorgenommen  und entsprechend dem     Messergebnis    Bleche  hinzugefügt oder weggenommen, bis der Kern  in seiner magnetischen Induktion,     insbeson-          dere.    der betriebsmässigen     Leerlaufinduktion,

       einem vorbestimmten, dem sonstigen Aufbau  des Wandlers zugrunde gelegten     Eisenkern     entspricht.  



  Auf diese Weise lässt sich erreichen, dass  die einzelnen Kerne der Serie nicht mehr  Eisen enthalten als zur     Innehaltung    der für  die betreffende     Wandlerklasse    vorgeschrie  benen Fehlergrenzen erforderlich ist.  



  Die Bedeutung des neuen Verfahrens für  die Serienherstellung von Stromwandlern be  ruht nicht nur in der erheblichen     Ersparnis     an Eisen, sondern auch darin, dass infolge  der gleichen magnetischen     Beschaffenheit     aller Kerne der     Wandlerserie    die erforder  liche     Windungsabgleichung    bereits bei der  Herstellung der Spulen berücksichtigt werden  kann und mithin die Notwendigkeit der sonst  erforderlichen, umständlichen und teuren       Abgleichung    am fertigen Wandler im Prüf  feld in Fortfall kommt.  



  Der Umstand, dass das neue Verfahren  bei entsprechender Durchführung trotz Ver  wendung von- Blechen verschiedener Permea-         bilität    zu Wandlern mit gleichen Eigen  schaften führt, bringt den weiteren Vorteil  mit sich, dass bei     Differentialschutzschaltun-          gen    und ähnlichen mehrere Wandler enthal  tenden Schaltungen, die sonst erforderliche  langwierige Justierung der Gesamtschaltung  bei Anwendung der nach dem neuen Ver  fahren hergestellten Wandler gleicher. Serie  entfällt.  



  Die praktische Durchführung des neuen  Verfahrens erfolgt am einfachsten in der  Weise; dass in jeden Kern der Serie soviel  Bleche gepackt werden, bis eine aufgebrachte  Wicklung mit bestimmten Daten beim An  legen an eine     Wechselstromquelle    bestimmter  Spannung einen vorbestimmten     Leerlaufstrom          aufnimmt.    Statt dessen kann man auch eine  auf dem Kern befindliche Spule mit einem  bestimmten     Leerlaufstrom    beschicken und  den Kern soweit aufschichten, bis die an den  Klemmen einer -zweiten auf dem Kern be  findlichen Spule auftretende     Leerlaufspannung     einen vorbestimmten Wert aufweist.

   Zweck  mässig benutzt man zu den genannten Mes  sungen die endgültigen     Wandlerwicklungen.     Bei Wandlern mit in sich geschlossenen  Kernblechen verwendet man jedoch vorteil  haft zu diesem Zweck eine     auftrennbare     Hilfswicklung mit einer Mehrzahl von bieg  samen Drahtschleifen, die von dem einen  Teil einer     Vielfachsteckerverbindung    ausgehen  und am andern Teil der     Steckerverbindung     enden und über diese elektrisch in Reihe  liegen.

   Die Hilfswicklung ist somit vermittelst  der     Vielfachsteckerverbindung    bequem auf  trennbar, so     dass    das Aufschichten der ein  zelnen Kerne der Serie auf die erforderliche       Schichtungshöhe    mit dem damit verbundenen  Wegnehmen oder Hinzufügen von Blechen  und Abnehmen und Aufbringen der Hilfs  wicklung sich jeweils in kürzester Zeit durch  führen lässt.  



  Um durch das Verfahren gemäss der Er  findung den     konstruktiven    Aufbau des       Wandlers    nicht zu erschweren, wird man  zweckmässig den an der konstruktiv festge  legten Stärke des Eisenpaktes fehlenden  Raum durch geeignete Zwischenlagen, z. B.      aus     Pressspan,    Holz oder andern magnetisch  und elektrisch nicht leitenden Stoffen aus  füllen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Serie von Stromwandlern gleicher Beschaffenheit, da durch gekennzeichnet, dass beim Aufschichten jedes einzelnen Wandlerkernes an diesen Messungen hinsichtlich seiner magnetischen Induktion, insbesondere hinsichtlich der be triebsmässigen Leerlaufinduktion vorgenom men und entsprechend dem Messergebnis Bleche hinzugefügt oder weggenommen wer den, bis der Kern in seiner magnetischen Induktion, insbesondere der betriebsmässigen Leerlaufinduktion einem vorbestimmten, dem sonstigen Aufbau des Wandlers zugrunde ge legten Kern entspricht.
    UNTERANSPRi1CHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufbau jedes einzelnen Wandlers der Serie soviel Bleche in den Eisenkern gepackt werden, bis eine aufgebrachte Wicklung bei Anlegung einer bestimmten Wechselspannung einen vorbestimmten Leerlaufstrom aufnimmt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufbau des einzelnen Wandlers soviel Bleche in der) Eisenkern gepackt werden, bis der Wand- ler bei Einstellung auf einen bestimmten Leerlaufstrom eine vorausbestimmte Leer laufspannung aufweist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vornahme der Messungen am Eisenkern, insbesondere bei in sich geschlossenen Kernblechen eine auftrennbare, an sich bekannte Hilfs spule verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der für den Eisen kern vorgesehene, von den Blechen nicht ausgefüllte Raum bei den einzelnen Wand lern der Serie durch Einfügen von Zwischen lagen aus magnetisch und elektrisch nicht leitendem Stoff ausgefüllt wird.
CH151998D 1929-10-31 1930-10-25 Verfahren zur Herstellung einer Serie von Stromwandlern gleicher Beschaffenheit. CH151998A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE151998X 1929-10-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH151998A true CH151998A (de) 1932-01-15

Family

ID=5674807

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH151998D CH151998A (de) 1929-10-31 1930-10-25 Verfahren zur Herstellung einer Serie von Stromwandlern gleicher Beschaffenheit.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH151998A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE337256C (de) Nutenisolation fuer elektrische Maschinen
DE568152C (de) Verfahren zur Herstellung einer Serie von Stromwandlern gleicher Beschaffenheit
AT129191B (de) Verfahren zur serienmäßigen Herstellung von Stromwandlern gleicher Beschaffenheit.
DE541636C (de) Verfahren zum Einlegen von Z-foermigen Isolationsstreifen zwischen nebeneinanderliegenden elektrischen Leitern von Spulen, insbesondere Drosselspulen
DE2024522A1 (de) Transformator, Meßwandler oder der gletchen
DE710983C (de) Eisenkern fuer elektrische Apparate, insbesondere Wandler und Messinstrumente, der aus mehr als drei parallel zur Flussrichtung angeordneten Blechen verschiedener Permeabilitaet, vorzugsweise von Blechen aus Siliciumstahl und Blechen hoeherer Permeabilitaet zusammengesetzt ist
CH179582A (de) Hochfrequenzentstördrossel.
DE930995C (de) Spulenwicklung fuer Gleichstrom-Elektromagnete und Verfahren zu deren Herstellung
AT77251B (de) Induktionszähler.
DE741003C (de) Verfahren zur Herstellung von Spulen mit íÀRechteckíÂ-Spulenkoepfen fuer Etagenwicklungen ohne Kreuzungen von Lage zu Lage
DE392037C (de) Flachspule
DE833367C (de) UEbertrager mit U-foermigem Blechschnitt
DE667994C (de) Hochspannungsspule, insbesondere fuer Spannungswandler, zur Verwendung nach Art eines Durchfuehrungsisolators
AT142848B (de) Selbstinduktionsspule.
DE667796C (de) Hochfrequenzspule
AT75034B (de) Einrichtung zur Kompensation des Leerlaufstromes bei Spulen mit Eisenkern, insbesondere bei Meßtransformatoren oder Relais.
DE349658C (de) Der Laenge nach aufgeschnittene zylindrische Isolierhuelse aus gewickeltem Hartpapier
AT164438B (de) Vorschaltimpedanz für elektrische Gasentladungslampen
DE1613933A1 (de) Nach Art eines Stromwandlers ausgebildeter Transformator
AT112061B (de) Aufbau von Wicklungskernen aus Baustoffen hoher Permeabilität.
DE679123C (de) Transformatorwicklung, deren Spannung lagenweise anwaechst
DE705658C (de) Kombinierter Strom- und Spannungswandler
AT129184B (de) Wicklungsanordnung.
DE546569C (de) Aufbau von aus hochpermeablem Baustoff bestehenden Wicklungskernen beliebiger Kontur fuer elektrische Apparate aus Baendern, Bund- oder Profildraehten, Litzen o. dgl., welche das Innere der Stromspulen durchsetzen und einen oder mehrere Kerne bilden, deren jeder aus mindestens zwei solchen Baendern (Draehten, Litzen o. dgl.) besteht
DE1217467B (de) UEbertrager