CH151999A - Schaltvorrichtung für elektrische Messinstrumente. - Google Patents
Schaltvorrichtung für elektrische Messinstrumente.Info
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Description
Schaltvorrichtung für elektrische Messinstr umerste. Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrich tung für elektrische Messinstrumente, insbe sondere für solche mit einer in mehrere Wick lungsteile gleicher Windungszahl und gleichen Leiterquerschnittes unterteilten Gesamtwick lung, mit zwei voneinander isolierten Bürsten. Gemäss der Erfindung betragen die den Bür sten zugeordneten Kontakte wenigstens je ein Sechstel des gesamten Schaltweges, wo bei .jede Bürste annähernd zwei Sechstel des Gesamtschaltweges übergreift. Die Kontakte können dabei so gewählt werden, dass die der einen Bürste zugeordneten Kontakte je ein Sechstel des gesamten Schalt weges und die der anderen Bürste zugeordneten abwechselnd je ein Sechstel und zwei Sech stel desselben betragen. Um bei kompendiöser Anordnung grosse Kontaktflächen zu erhalten, können die Kon taktflächen als Zylindermantelfläche ausge bildet sein. Dabei können die Kontaktlamel len an ihren einander zugewendeten Schmal seiten mit Nuten zur Aufnahme von Isolier- stäbchen versehen sein, um so die den Zylinder mantel bildenden Lamellen isoliert gegenein ander, gegenseitig abzustützen. Auf der angeschlossenen Zeichnung ist eine Schaltvorrichtung gemäss der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform in Fig. 1 im Schnitt und in Fig. 2 in der Drauf sicht dargestellt. Auf einer Grundplatte 1 aus Isoliermaterial sind konzentrisch um eine an der Grundplatte 1 befestigte Achse 2 die Lamellen 3, voneinander isoliert angeordnet. Die Lamellen 3, welche durch Anschlusslei- ter 4 mit den einzelnen Windungen des Mess- instrumentes in fester leitender Verbindung zu bringen sind, bilden mit ihrem rechtwinklig aufgebogenen Teil 5 einen Zylindermantel; dessen Innenfläche die Kontaktfläche für die lamellierten Bürsten 6 und 7 bildet. Diese Bürsten 6 und 7 sind auf dem auf der Achse 2 drehbar aufgesetzten Nabenteil 8 vonein ander und von der Nabe isoliert, starr be festigt und. übergreifen mit ihren ebenfalls zylindrischen Enden zwei Sechstel des Zy- lindermantelumfanges. Durch die Wahl der Zylinderhöhe und die Anzahl der Lamellen der Bürsten 6 und 7 hat man es in der Hand, die Kontaktflächen beliebig gross und dadurch den Übergangswiderstand für jede Stromstärke verschwindend klein zu machen. Um auch bei verhältnismässig grosser Zylinderhöhe ein starres Gebilde zu erhalten, sind die Lamel- lenteile 5 an ihren schmalen, einander zuge kehrten ganten mit Nuten 9 versehen, in welche entsprechende Streifen 10 aus Isolier material eingelegt sind, so dass die Lamellen sich gegenseitig abstützen. Mit der vorbeschriebenen Schaltvorrichtung lassen sich an elektrischen Messgeräten mit einer in mehrere Wicklungsteile vorzugsweise gleicher Windungszahl und gleichen Leitungs querschnittes unterteilter Gesamtwicklung, alle die praktisch im Messapparatenbau vor kommenden Schaltungen mit möglichst wenig Kontaktteilen vornehmen. Es ergeben sich so beispielsweise mit nur zehn Kontakten ungemein viel Schaltmöglich keiten, praktisch alle in Betracht kommen den, wobei die Umschaltung auf die verschie denen Messbereiche zwangläufig und ohne Unterbrechung des Messatromes erfolgt. Die angeschlossene Zeichnung zeigt in Form einer Tabelle elf verschiedene, hauptsächlich vor kommende Schaltungen. Hierbei sind die ein zelnen Kontaktlamellen in der Mitte der Ta belle veranschaulicht und mit 1 bis 10 be zeichnet, und zwar die der einen Bürsten zugeordneten mit 1 bis 6, die der zweiten mit 7 bis 10 beziffert. Die Bürstenstellungen der einzelnen Kombinationen 1 bis 11 sind in bezug auf die Lamellen 1 bis 6 oberhalb, die in bezug auf die Lamellen 7 bis 10 un terhalb in der Tabelle angeordnet und durch beiderseits mit Pfeilspitzen versehene Striche angedeutet, wobei die römischen Ziffern die verschiedenen Schaltstellungen und Messbe- reiche einer Kombination anzeigen. a und e bedeuten Anfang, Ende der Wicklung nach den beigefügten Schaltskizzen, wobei die Buch staben<I>a</I> und<I>e</I> des griechischen Alphabetes sich auf analoge Wicklungen, jedoch mit an derem -Querschnitt beziehen: Mit A und E sind Anfang und Ende der ganzen Wicklung bezeichnet. Die Verhältniszahlen geben den gegenseitigen Wert der Wicklungen zuein ander an, wobei x einen beliebig grossen Wert darstellt. So sollen beispielsweise nach Schema 1 die Windungen in einem Verhältnis von 2 (1 :2) stehen. Es ergibt sich so z. B. ein Messbereich von 0,5, 1, 5, 10 Amp., je nach der Stellung der Bürsten in Gruppe<I>I,</I> 1I, III, IV. Wie ersichtlich, geht dabei die Um stellung von einer Gruppe oder einem Mess- bereich in den anderen ohne Unterbrechung des Messstromes vor sich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltvorrichtung für elektrische Mess- instrumente, insbesondere für solche mit einer in mehrere Wicklungsteile gleicher Windungs- zahl und gleichen Leiterquerschnittes unter teilten Gesamtwicklung, mit zwei voneinander isolierten Bürsten, dadurch gekennzeichnet, dass die den Bürsten zugeordneten Kontakte mindestens je ein Sechstel des gesamten Schaltweges betragen, wobei jede Bürste an nähernd zwei Sechstel des Gesamtschalt- weges übergreift. UNTERANSPRÜCHE: 1.Schaltvorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der einen Bürsten zugeordneten Kontakte je ein Sechstel des gesamten Schaltweges und die der andern Bürste zugeordneten abwechselnd je ein Sechstel und zwei Sechstel des Gesamtschaltweges betragen. 2. Schaltvorrichtung nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass sowohl die Kontakt flächen der Kontaktlamellen als auch die der Bürsten in Form eines Zylinderman tels angeordnet sind, um bei kompendiöser Anordnung grosse Kontaktflächen zu er halten. 3.Schaltvorrichtung nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt- lamellen an ihren einander zugewendeten Schmalseiten mit Nuten zur Aufnahme von Isolierstäbchen versehen sind, um so die den Zylindermantel bildenden Lamel- len isoliert gegeneinander gegenseitig ab zustützen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT151999X | 1930-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH151999A true CH151999A (de) | 1932-01-15 |
Family
ID=3646907
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH151999D CH151999A (de) | 1930-01-16 | 1930-11-03 | Schaltvorrichtung für elektrische Messinstrumente. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH151999A (de) |
-
1930
- 1930-11-03 CH CH151999D patent/CH151999A/de unknown
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