CH152034A - Schmierpumpe. - Google Patents

Schmierpumpe.

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CH152034A
CH152034A CH152034DA CH152034A CH 152034 A CH152034 A CH 152034A CH 152034D A CH152034D A CH 152034DA CH 152034 A CH152034 A CH 152034A
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CH
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control shaft
shaft
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lubrication
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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Description


  Schmierpumpe.    Die Erfindung betrifft eine Schmier  pumpe mit mehreren, an einem Deckel eines  zur Aufnahme von<B>01</B> bestimmten     Behälters,     in welchem eine für den Pumpenantrieb die  nende Welle gelagert ist, in einer Reihe an  geordneten, in ,den Behälter hineinragenden  Kolbenpumpen, deren     Ein-    und Auslässe  durch eine gemeinsame     umlaufende    Welle  gesteuert und deren Kolben durch einen von  dieser Steuerwelle     abgeleiteten    Antrieb be  wegt werden.  



  Gemäss der Erfindung ist die Steuerwelle  an     beiden        Enden    mit zu einer Kupplungs  hälfte der Antriebswelle passenden     Steck-          oder        Klauenkupplungshälften    versehen und  mit der Antriebswelle in der senkrecht zum  Auflagerand des Deckels gedachten Mittel  ebene angeordnet, so     dass    das am Deckel hän  gende     Pumpensystem    ohne Verlegung der     im     Behälter gelagerten     Antriebswelle    je nach  Bedarf in eine von zwei um<B>180'</B> verdrehten  Lagen in ,den Behälter     :

  eingesetzt    und von  der     Antriebswelle    angetrieben werden kann.  



  Auf der Zeichnung ist als Ausführungs-         beispiel    der Erfindung eine Schmierpumpe  dargestellt, bei der die Kolben abwechselnd  bei einem Druckhub Öl zu den Schmier  stellen und .beim folgenden Druckhub über  einen sichtbaren     Tropfenzeiger    fördern.  



       Fig.    1 zeigt den     Pumpenblock        teils    in An  sicht und teils im Schnitt;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach     _4-B    in       Fig.    1;       Fig.    3 stellt einen Schnitt nach     C-D    in       Fig.    1 dar;       Fig.    4 zeigt     dieSteuerwelle    in Ansicht; in       Fig.    5 ist in kleinerem Massstab die Unter  bringung zweier     gleichartiger    Pumpenblöcke  in einem Behälter dargestellt.  



  Der Ölbehälter a trägt zum Antrieb der  Pumpe einen Schwinghebel b, zwischen dem  und einer im Ölbehälter gelagerten Welle c  in bekannter Weise ein nicht dargestelltes       Freilaufgesperre    angeordnet ist, so dass die       Welle    trotz der hin- und herpendelnden Be  wegungen des Schwinghebels von diesem nur  in einer     Drehrichtung    mitgenommen     wird.     Die Welle c ist über ein Klauenkupplungs-           stück    d mit einer an beiden Enden mit  gleichartigen und gleichgerichteten Klauen e       versehenen    Steuerwelle f     gekuppelt,    die in  einer     Bohrung    eines     Gussblockes    g gelagert  ist.

   Dieser ragt von oben her in den Öl  behälter hinein und sitzt mit einem     flansch-          artigen,    zugleich     zugleich    als Deckel     ausgebildeten     Rand<I>lt.</I> auf dem obern     Raud        des        Ölbehälters     auf. Der     Gussblock    enthält     vier    Pumpen  kolben     7o    mit     Tropfenzeigereinrichtung    samt  den dafür notwendigen     Aussparungen    und  Kanälen.

   Die     vier    senkrechten Zylinder  bohrungen oder Kolbenführungen i mit den  Kolben     k    sind in einer Reihe nebeneinander  angeordnet, und zwar seitlich zur Bohrung  der     Steuerwelle.    Vom untern Ende jeder  Kolbenführung führt ein Kanal     in    zur Boh  rung der Steuerwelle. Dort wo die Kanäle       in,    in die     Steuerwellenbohrung    münden, ist  jeweils eine Ringnut n in der     Steuerwelle     vorgesehen.

   Von jeder der Ringnuten     ra     zweigt eine längs aus der Oberfläche der  Steuerwelle f ausgesparte     Steuernut    o ab, die  bei einer Umdrehung der Welle vier in einer  senkrecht zur Wellenachse gedachten Ebene  liegende Kanäle<I>p. q, r,</I> s nacheinander mit  der Ringnut     n    und damit auch über den  Kanal m mit der zugehörigen Kolbenführung       i.    verbindet. Die Kanäle sind jeweils um 90    gegeneinander versetzt; je zwei von ihnen, p  und r, münden in der     wagrechten,    die     andern     beiden, q, s, in der senkrechten     Mittelebene     der     Steuerwellenbohrung.     



  Die Kanäle p führen zu einer gemein  samen, auf beiden     Seiten    verschlossenen  Längsbohrung t im Pumpenblock. In eine  zu dieser     Längsbohrung    führenden     Bohrung          ic    ist     ein    Saugrohr     v        eingeschraubt,    das bis  nahe an den Behälterboden hinabreicht und  an     seinem        untern    Ende mit einem Siebkorb  versehen ist.  



  Jeder der von der höchsten Stelle der       Steuerwellenbohrung    abgehenden Kanäle q       führt    zu einem nach oben gerichteten       Tropfenfallröhrchen        w,        dessen    freies Ende  nach     unten    abgebogen ist, so dass die daraus  hervortretenden     Öltropfen    in einem über der  Steuerwelle     angeordneten,    im     Gnss        bloek    ein-    geformten Napf x abtropfen. Die einzelnen  Näpfe x sind durch Trennwände     y    vonein  ander geschieden.

   Vom tiefsten Punkt jede  Napfes führt eine Bohrung Z zu dem ent  sprechenden Kanal     r.     



  Die an der tiefsten Stelle der Steuer  wellenbohrung abzweigenden Kanäle s sind  jeweils durch Bohrungen 10, 11 mit einem  von in einer Reihe oben seitlich auf dem       Gussblock    angeordneten     Auslassnippeln    12       verbunden,    in denen Rückschlag\     entile    13  vorgesehen sind.  



  Aus     Fig.        4-    ist ersichtlich, dass die von  den Ringnuten     w    abzweigenden Steuernuten  o abwechselnd um<B>180'</B> gegeneinander ver  setzt sind. Auf den Zweck dieser Versetzung  wird näher eingegangen werden, sobald der  Kolbenantrieb, der zuvor noch behandelt wer  den soll, beschrieben ist.  



  Auf jedem der von beiden     Seiten    aus  dem Pumpenkörper g ragenden     Enden    der       Steuerwelle    ist einer von zwei     gleichartigen     Hubnocken 14 aufgesteckt. Je ein aus der       Steuerwelle    vorstehender Stift 15 ragt in eine  Nut der     Nockenbohrung    hinein und nimmt  beim Drehen der Welle die Nocken mit, die  durch je einen teilweise in einer Rinne der       Steuerwelle    liegenden Sprengring 22 gegen       Längsverschieben        gesichert    sind.

   Beide  Nocken haben zwei um<B>180'</B> zueinander ver  setzte Höcker. Über jedem der Nocken ist  ein zweiarmiger Hebel 16 am Pumpenkörper  derart angeordnet, dass die     Nockenhöcker     beim Umlauf auf beide Arme     jedes    Hebels  einwirken und dabei     die    Hebel hin- und her  schwenken. Die kurzen Arme :der Hebel sind  nach unten gerichtet, die langen liegen etwa       wagrecht    unter dem Deckelrand und sind  möglichst weit vom     Drehpunkt        entfernt     durch ein     Querstück    17     miteinander    verbun  den. Über dieses     Querstück    oder Hubstange  greifen die Bügel 18 der Kolben 7e.

   Die  Maulweite der Bügel kann durch Schrauben  19 verstellt werden. Beim Hin- und Her  schwenken der Hebel 16 bewegt sich die  Hubstange 17 auf und ab und     nimmt    dabei  alle vier Kolben<B>7.</B> mit. Die beiden Nocken  höcker bewirken, dass bei     einer    Umdrehung      der Steuerwelle die Kolben zweimal gehoben  und zweimal gesenkt werden. Jeder Hub       folgt    dem vorhergehenden nach 90   Dreh  winkel der Steuerwelle.  



  Das Arbeitsspiel der Kolben ist     wie     folgt:  Solange die Steuernuten o am Kanal p  vorbeilaufen, heben sich die Kolben     7a    und  saugen über das Saugrohr     v,    die Bohrengen       v    und<I>t,</I> die Kanäle<I>p,</I> die Steuernuten o,  die Ringnuten     n    und die Kanäle<I>m</I> Öl aus  dem Behälter     a    in die Pumpenzylinder<I>i.</I>  Das angesaugte<B>01</B>     wird    nun beim folgen  den     Abwärtshub    der Kolben, während dem  sich die Steuernuten o an den Kanälen q       vorbeidrehen,    aus den Zylindern i über die  Kanäle m, die     Ringnuten    n,

   die Steuer  nuten o und die Kanäle q in die Tropfen  fallrohre w gedrückt, von deren Mündungen  es in die Näpfe x sichtbar abtropft. Wenn  die     Steuernuten    o sich bis zu den Kanälen  r weitergedreht haben, beginnt der nächste  Kolbenhub, dabei heben sich die Kolben und  saugen Öl aus den Näpfen x über die Boh  rungen z, r, die Nuten o, n.

   und die Kanäle  <I>m</I> in die Zylinder<I>i.</I> Schliesslich gelangt  beim nächsten Hub, dem Arbeitshub, das  vorher     angesaugte    Öl über die Kanäle     in,     die Nuten n und o zu den Kanälen s     und     von da über die     Bohrungen    1.0 und 11 zu  den Auslässen 12, wo die zu den     Schmier-          stellen    führenden     Leitungen    angeschlossen  sind.  



  Da, wie schon oben erwähnt, die Steuer  nuten abwechselnd um 1,80   zueinander ver  setzt sind, fördern beim einen Druckhub des  aus zwei Druckhüben bestehenden Arbeits  spiels von den     vier    Kolben nur zwei zum       Auslass,    zum Beispiel der erste und     dritte,     die beiden andern aber zum     Tropfenzeiger.     Erst beim     nächstfolgenden        Druckhub    fördern  dann die beiden andern Kolben, zum Bei  spiel der zweite und vierte, zu den Schmier  stellen und die zuerst erwähnten zwei Kolben  zur Tropfstelle.

   Obwohl also sämtliche Kol  ben gleichzeitig     drücken,    hat immer nur die  Hälfte davon das<B>01</B> gegen die Wider  stände in den Leitungen und an der Schmier-    stelle wegzudrücken, während die andere  Hälfte der Kolben zur     gegendrucklosen     Tropfstelle fördern. Durch dieses     Verteilen     der     Arbeits-    und     Kontrollhübe    wird das       Triebwerk    und das Querstück nicht so stark  belastet, als     wenn    alle Arbeitshübe     -!eich-          zeitig    erfolgten.  



  Der zum     Falltropfenzeiger    führende Ka  nal q zweigt, wie gezeigt wurde, von der  höchsten Stelle der     Steuerwellenbohrung    ab.       MTenn    also irgendwie Luft in die Zylinder  gelangt ist. so kann sie beim     Kontrollhub     leicht auf dem widerstandslosen Weg über  die     Tropfenkontrolle    hinausgeschoben wer  den.  



  Eine die     Tropfenzeigerrohre    und die  Kolbenköpfe abdeckende Schutzkappe 20 mit  Fenster 21 ist oben an den     Gussblock    auf  klappbar angebracht.  



  Die Steuerwelle ist in der senkrecht zum  Auflagerand     h    des Behälterdeckels gedach  ten Mittelebene angeordnet. Dies und die  beiderseits an der Steuerwelle vorgesehenen,  zu Klauen der     Antriebswelle        c    passenden  Klauen e lassen es zu, dass der die Steuer  welle und     Huberzeugerteile    tragende Pum  penblock in zwei um<B>180'</B> verdrehten Lagen  in den Ölbehälter eingesetzt und von der  Antriebswelle c angetrieben werden kann. In  der einen Lage des Pumpenblockes ist     dif:     Reihe der Auslässe 12 - bei gleicher Lage  des Behälters und der Antriebswelle c   vorn, in der andern Lage hinten.

   Diese Um  steckmöglichkeit des Pumpenblockes macht  es möglich, mit einer und derselben Bautype  viele Bedarfsfälle zu decken.  



  In     Fig.5    ist dargestellt, wie zwei oder  mehrere der     vorbeschriebenen    Pumpenblöcke  in einen einzigen Behälter eingesetzt werden  können. Die Steuerwellen der Blöcke sind  dabei durch ein zwischengelegtes Klauen  kupplungsstück 2'3 miteinander gekuppelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmierpumpe mit mehreren an einem Deckel eines zur Aufnahme von Öl be stimmten Behälters, in welchem eine für den Pumpenantrieb dienende \Welle gelagert ist, in einer Reihe angeordneten, in den Behälter hineinragenden Kolbenpumpen, deren Ein- und Auslässe durch eine gemeinsame, um laufende Welle gesteuert und deren Kolben durch einen von dieser Steuerwelle abge leiteten Antrieb bewegt werden, dadurch ge kennzeichnet,
    dass die Steuerwelle mit der Antriebswelle in der senkrecht zum Auf lagerand des Deckels gedachten Mittelebene angeordnet ist und ihre beiden Enden als zu einer Kupplungshälfte der Antriebswelle passende Steck- oder Klauenkupplungshälf- ten ausgebildet sind, so dass das am Deckel hängende Pumpensystem ohne Verlegung der im Behälter gelagerten Antriebswelle je nach Bedarf in eine von zwei um 180 verdrehten Lagen in den Behälter eingesetzt und von der Antriebswelle angetrieben wer den kann. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schmierpumpe nach Patentanspruch, wo bei der Antrieb der Kolben durch zwei auf die Enden der Steuerwelle auf gesteckte und mit dieser umlaufende gleichartige Nocken erfolgt, dadurch ge kennzeichnet, dass die Nocken auf die Arme zweier seitlich am Pumpensystem gleichachsig angeordneter Winkelhebel einwirken, deren eine Arme in möglichst grosser Entfernung vom Hebeldrehpunkt durch eine die Kolben hin- und herschie bende Querstange miteinander verbunden sind. 2.
    Schmierpumpe nach Patentanspruch, wo bei die Kolben der in einer Reihe in einem Blocke angeordneten Pumpen bei jeder einzelnen Umdrehung der Steuerwelle 01 aus dem Behälter ansaugen, es dann in über einer die Steuerwelle aufnehmenden Bohrung des Blockes angeordnete Tropfen näpfe fördern, von dort wieder absaugen und schliesslich zur Schmierstelle drücken, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulauf zu den Tropfenzeigernäpfen an der höch sten Stelle der Steuerwellenbohrung, der zur Schmierstelle führende Druckkanal aber an der tiefsten Stelle der Steuer wellenbohrung abzweigt. B.
    Schmierpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, bei welcher die Kolben der in einer Reihe angeordneten Pumpen durch ein gemeinsames Querstück hin- und herbewegt werden, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der ge meinsamen Steuerwelle, dass bei jedem ge meinsamen Druckhub nur ein Teil der Kolben zur Schmierstelle, der andere Teil aber zu den entsprechenden Tropfen zeigernäpfen fördert. Schmierpumpe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass von den in einer Reihe liegenden Kolben bei jedem gemeinsamen Druckhub abwechselnd einer zur Schmier stelle, der nächste zum Tropfenzeigernapf fördert.
CH152034D 1929-12-18 1930-11-27 Schmierpumpe. CH152034A (de)

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