CH152065A - Einrichtung zur Drehzahlregelung von Motoren. - Google Patents

Einrichtung zur Drehzahlregelung von Motoren.

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CH152065A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Einrichtung zur     Drehzahlregelung    von Motoren.    Für die Drehzahlregelung von Motoren  ist eine     Einrichtung    bekannt, bei der ein       Fliehkraftkontakt,    der auf der Welle des zu  regelnden Motors befestigt ist, ausser den  Zentrifugalkräften noch elektromagnetischen  Gegenkräften unterworfen ist.  



  Die Erfindung besteht in einer Einrich  tung, bei welcher der Strom, der die Gegen  kräfte des Fliehkontaktes hervorruft, selbst  tätig     geändert    wird, wenn eine bestimmte  Abweichung des     Drehzahl-Integrals    des Mo  tors gegenüber demjenigen einer Uhr einge  treten ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer solchen  Einrichtung ist in der Zeichnung schema  tisch dargestellt. Es bedeutet 1 den Anker  des zu regelnden Motors, 2 seine     Feldv.ick-          lung,    3 eine auf der     Motorachse    sitzende  Scheibe, 4 ein Stirnzahnradgetriebe, 5 einen  Kontaktarm, 6 die     Stromzuführungseinrich-          tung    für den Kontaktarm 5, 7 die Zeiger  achse einer nicht     mitgezeichneten    Uhr;

   8  einen Doppelkontakt auf der Achse 7, 9, 10    die     Stromzuführungseinrichtungen    für den       Doppelkontakt    8, 11 eine Hilfsbatterie, 12       einen    Servomotor,     1a    einen vom Servomotor  12 gesteuerten Widerstand, 14 eine weitere  Hilfsbatterie, 15 eine umlaufende Kontakt  vorrichtung auf der Scheibe 3, die einen im  Erregerkreis des Motors 1, 2 liegenden  Widerstand überbrückt, 1,6, 17 die     Stromzu-          führungseinrichtung    für die Kontaktvorrich  tung 15, 18 die Magnetspule zur Beeinflus  sung der Direktionskraft der Kontaktfeder  15, 19; 20 die     Stromzuführungseinrichtungen     für die Magnetspule     1$.     



  Der Regler mit der umlaufenden     Kon-          taktvorrichtung    arbeitet in an sich bekannter  Weise derart, dass auf die Kontaktfeder 15  zwei     Kräfte    einwirken, nämlich erstens die  Schwerkraft, die auf der untern Hälfte des  Weges im Sinne der Kontaktschliessung  wirkt, auf der obern im Sinne der Öffnung  und zweitens die Zentrifugalkraft, welche       während.    des ganzen Umlaufes im     Sinne    der  Kontaktschliessung wirksam ist. Die Gegen-      kraft der Kontaktfeder 15 ist so bemessen,  dass der umlaufende Kontakt ungefähr wäh  rend der einen (obern) Hälfte     seines    Weges  geöffnet und während der andern (untern)  Hälfte seines Weges geschlossen ist.

   Bei einer  konstanten     Umlaufzahl    ist das Verhältnis von       Schliessungs-    und Öffnungszeit konstant und  also auch der Mittelwert des durch die Feld  wicklung 2 fliessenden Stromes. Sinkt nun  beispielsweise wegen stärkerer Belastung die  Drehzahl des Motors 1, so, nimmt die Zentri  fugalkraft, welche auf die Feder 15     wirkt,     ab. Die     Kontaktvorrichtung   <B>16)</B> wird also  während eines grösseren Teils ihres Weges  auf der     obern    Hälfte der Kreisbahn geöffnet  sein, so dass im Mittel eine schwächere Er  regung der Feldwicklung 2     stattfindet,    also  die Drehzahl wieder ansteigt.  



  Mit Hilfe des     Zahnradvorgeleges    4 wird  der Kontaktarm 5 mit einer der Motordreh  zahl     proportionalen    Geschwindigkeit gedreht.  Falls die Drehzahl des Motors 1 nun von  der     gewünschten    abweicht, wird     eine    der  beiden Seiten des Doppelkontaktes 8 berührt  und da kommt ein Strom über den Motor 12  zustande mit einer     Polarität,    die von dem  Sinne der Abweichung abhängt. Ist zum Bei  spiel die Motordrehzahl (am     Kontaktarm    5  gemessen) verschieden von der Uhrdrehzahl,  so findet eine Kontaktgabe zwischen dem  Kontaktarm 5 und der einen oder andern  Seite des Doppelkontaktes 8 statt.

   Der Motor  12 läuft dann mit der einen oder andern       Drehiiehtung    an. Der Widerstand 13     wird     erhöht oder vermindert, das heisst der Strom  in der Magnetspule     .18,    wird     vermindert    oder  verstärkt, so dass die Direktionskraft der  Kontaktfeder 15 vermindert oder verstärkt  wird. Ist das Drehzahlintegral des Motors 1    zu niedrig, so wird der Widerstand 13 ver  mindert, das heisst der Strom in der Spule 18  verstärkt. Die     Kontaktvorrichtung    15 wird  dann während eines grösseren Teils ihres  Weges geöffnet bleiben, was eine Vermin  derung des mittleren     Erregerstromes    durch  die Feldwicklung 2 und damit eine Erhöhung  der Tourenzahl des Motors 1 zur Folge hat.

    Der Kontakt     zwischen    Kontaktarm 5 und  Doppelkontakt 8 wird dadurch     wieder    auf  gehoben und damit der Motor 12     stillgesetzt.     Der Strom im Magneten 18 bleibt jetzt so  lange unverändert, bis eine neue Gang  differenz zwischen Uhr und Motor wieder  eine Berührung der     Kontaktarme    5 und     S          herbeiführt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Drehzahlregelung von Motoren mit einem veränderlichen elektro magnetischen Gegenkräften unterworfenen Fliehkontakt, dadurch gekennzeichnet, dass sich .,der die Gegenkräfte des Fliehkraft kontaktes hervorrufende Strom selbsttätig ändert, wenn eine bestimmte Abweichung des Drehzahlintegrals des l1otors gegenüber dem jenigen einer Uhr eingetreten ist.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Stromkreis des Elektromagneten (18) eine Regelvorrich tung (12, 13) vorgesehen ist, die bei einem bestimmten Unterschied der Drehzahlinte grale verstellt wird.
CH152065D 1930-03-19 1931-03-17 Einrichtung zur Drehzahlregelung von Motoren. CH152065A (de)

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CH152065A true CH152065A (de) 1932-01-15

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CH152065D CH152065A (de) 1930-03-19 1931-03-17 Einrichtung zur Drehzahlregelung von Motoren.

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