CH152070A - Gasgefüllte photoelektrische Zelle. - Google Patents

Gasgefüllte photoelektrische Zelle.

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CH152070A
CH152070A CH152070DA CH152070A CH 152070 A CH152070 A CH 152070A CH 152070D A CH152070D A CH 152070DA CH 152070 A CH152070 A CH 152070A
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photoelectric cell
photoactive electrode
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Gasgefüllte photoelektrische Zelle.    Die Erfindung betrifft eine gasgefüllte  photoelektrische Zelle. Unter "Gasfüllung"  soll in folgendem nicht nur eine aus Gas,  sondern auch eine aus Dampf oder aus einer  Mischung von Gas und Dampf bestehende  Füllung verstanden werden.  



  Wie jetzt allgemein bekannt ist, besteht  eine photoelektrische Zelle aus einer Hülle, in  der eine Elektrode enthalten ist, die minde  stens teilweise aus einem Stoff besteht, der  bei Bestrahlung Elektronen     emittieren    kann.  In der Zelle ist auch eine Anode enthalten,       cler    im Betrieb ein positives Potential gegen  über der photoaktiven Elektrode gegeben  wird. Die von dieser Elektrode     emittier-          ten    Elektronen wandern infolgedessen zur  Anode.

   Die Intensität des die Zelle auf diese  Weise durchfliessenden Stromes ist von der  Anzahl der von der photoaktiven     Elektrode          emittierten    Elektronen abhängig,     und    diese  Anzahl hängt von der Intensität der Bestrah  lung ab, so dass der Strom, der die Zelle    durchfliesst, ein Mass für die Intensität der       Bestzahlung    der photoaktiven Elektrode     seih     kann.  



  Es ist bekannt, in einer solchen photoelek  trischen Zelle eine geeignete Gasfüllung an  zubringen, so dass während des Betriebe       Ionisierung    der Gasfüllung auftreten     hann.     Man soll dabei dafür Sorge tragen, dass die  Anodenspannung und die Natur, sowie auch  der Druck des in der Zelle enthaltenen Gases,  derart gewählt werden, dass die Intensität des  die Zelle durchfliessenden     Stromes    durch die  Schwankungen in der Belichtung der Kat  hode noch beeinflusst werden kann.  



  Man hat auch schon vorgeschlagen, zwi  schen der Anode und der photoaktiven Elek  trode einer gasgefüllten     photoelektrischen     Zelle ein Gitter anzubringen und diesem eine  solche Spannung zu geben, dass auch bei  nichtbelichteter Kathode eine     Glimmlicht-          erseheinung    in der Umgebung des Gitters      auftritt. Dieses Gitter soll die     Intensität    des  die     photoelektrisehe    Zelle durchfliessenden  Stromes erhöhen.  



  Auch die Erfindung bezweckt, die Inten  sität dieses Stromes zu vergrössern.  



  Es ist gefunden worden, dass ein Teil der  von der photoaktiven Elektrode     emit(:ierten     Elektronen die Anode nicht erreicht, sondern  infolge der Zusammenstösse mit nahe an der  photoaktiven Elektrode befindlichen Gasteil  chen nach dieser Elektrode zurückdiffun  diert. Diese Elektronen tragen infolgedessen       nieht    zu dem die Zelle durchfliessenden Strom  bei.  



  Nach der Erfindung werden schon emit  tierte Elektronen an einem Zurückgehen nach  der Kathode     dadureh    gehindert, dass in der  Zelle ein Gitter in so geringer Entfernung  von der photoaktiven Elektrode angeordnet  wird, dass bei geeignetem Gitterpotential die       emittierten    Elektronen     verhindert    werden,  nach der photoaktiven Elektrode     zurückzu-          diffundieren.    Der Abstand zwischen der  photoaktiven Elektrode und dem Gitter wird  zweckmässig gleich oder kleiner als die freie  Weglänge eines     Elektrones    in dem in der  Zelle enthaltenen Gas gewählt.  



  Die Zeichnung v     eranschaulicht    schema  tisch ein Ausführungsbeispiel einer photo  elektrischen Zelle nach der Erfindung.  



  Die dargestellte photoelektrische Zelle be  sitzt eine Glashülle 1, deren Innenwand teil  weise mit der photoaktiven Elektrode 2 über  zogen ist. Der in dieser Elektrode enthaltene  photoaktive Stoff kann beispielsweise aus  einem     Alkalimetall,    etwa Kalium oder Cä  sium, bestehen. Die photoaktive Elektrode  kann in der in den Patenten Nr.     142302    und  151489, vom 19. September     192,-9    und 7. Mai  1930 beschriebenen Weise hergestellt sein.  Die photoaktive Elektrode ist mit dem in die  Zellenwandung eingeschmolzenen     Stromzu-          führungsdraht    3 verbunden.  



  In der Zelle ist auch eine Anode 4 ent  halten, die, wie die Figur erkennen lässt, die  Form eines Ringes aufweist, so dass das Licht  durch die Öffnung dieses     Ringes    hindurch    die. Kathode     erreiehen    kann. Der     Stromzu-          führungsdraht    der Anode ist mit 5 bezeich  net.  



  In geringer Entfernung. zum Beispiel  1 mm, von der Kathode 2 ist ein aus dünnen  Drähten bestehendes Gitter 6 angeordnet, das  mit dem     Stromzuführungsdraht    7 verbunden  ist. Die dargestellte Zelle ist mit einem Gas,  zum Beispiel mit einem Edelgas wie Neon  oder Argon oder mit einem andern geeigneten  Gas, gefüllt. Der Druck der Gasfüllung       bann    annähernd 1 mm Quecksilbersäule be  tragen.    Während des     Betriebes    der Zelle wird mit  Hilfe des     Stromzuführungsdrahtes    7 dem  Gitter 6 eine geeignete positive Spannung  gegenüber der Kathode gegeben und diese  Spannung ist     vorteilha.fterweise    kleiner als  1,0 Volt, zum Beispiel 1 bis 5 Volt.

   Die Ent  fernung des     Gitters    6 von der Kathode ? ist.  gering, so dass die von der Kathode 2     emit-          tierten    Elektronen infolge des zwischen der  Kathode und dem Gitter enthaltenen Feldes  eine solche     Geschwindigkeit    erhalten, dass sie  nicht mehr nach der Kathode 2     zurückdiffun-          dieren,    was einen sehr günstigen Einfluss  auf die Intensität des die     photoelektrisehe     Zelle durchfliessenden Stromes ausübt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCR: Gasgefüllte photoelektrische Zelle, ge kennzeichnet durch ein Gitter, das in sol cher Entfernung von der photoaktiven Elek- 1.rode angeordnet ist, dass bei geeignetem Gitterpotential die von der photoaktiven lilektrode emittierten Elektronen verhindert werden, nach der photoaktiven Elektrode zurückzudiffundieren. UNTERANSPRtrCHE'. 1. Photoelektrische Zelle nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung zwischen der photoaktiven Elektrode und dem Gitter gleich der freien Weglänge eines Elektrones in der Gasfüllung der Zelle ist. ?.
    Photoelektrische Zelle nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung zwischen der photoaktiven Elektrode und dem Gitter kleiner als die freie Weglänge eines Elektrones in der Gasfüllung der Zelle ist.
CH152070D 1929-07-24 1930-06-30 Gasgefüllte photoelektrische Zelle. CH152070A (de)

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CH152070D CH152070A (de) 1929-07-24 1930-06-30 Gasgefüllte photoelektrische Zelle.

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