CH152079A - Glühlampensockel für Edison-Fassungen. - Google Patents

Glühlampensockel für Edison-Fassungen.

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CH152079A
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Works N V The Vitrite
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Vitrite Works Nv
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  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


      Glühlampensoekel    für     Edison-Fassungen.       Gegenstand der Erfindung ist ein Glüh  lampensockel für     Edison-Fassungen.    In letz  ter Zeit stellt man höhere Anforderungen an  die Sicherheit gegen Berührung von strom  führenden Teilen bei diesen Lampensockeln  und hat ,daher die Höhe des zwischen dem  obern Ende (äussern Ende) des Schrauben  gewindes und der     Isolierung    für .den mitt  leren     Lampensockelkontakt    befindlichen     Sok-          kelteils    kleiner ausgebildet.

   Weil .durch die  geringere Höhe die     Gewölbewirkung        dieses     Teils vermindert ist, so ist die Widerstands  fähigkeit des     Glühlampensockels    gegen. Ein  drücken in der Achsrichtung bedeutend klei  ner geworden.  



  Seit 30 bis 35 Jahren sind hauptsächlich  zwei Gattungen von     Edisonsockeln    (Schrau  bensockeln) für normale elektrische Glüh  lampen verwendet worden, nämlich die bei  den Ausführungen nach     Abb.    1 und 2 der  Zeichnung.  



  Als Isolierstoff zwischen der     zentralen     Kontaktscheibe und der Hülse wird schwar-         zes    Glas einer bestimmten Zusammensetzung  verwendet, und seit ungefähr 1902 werden       ,diese    Lampensockel hauptsächlich hergestellt  mit Hilfe der bekannten Maschine von Alfred       Swan    nach dem D.     R.    P.     Nr.    148365.  



  Mit dieser Maschine war eine zweckent  sprechende Massenfabrikation dieser Lampen  sockel möglich;     nach-dem    auch die Zufuhr  der zentralen Kontaktscheibe und der Hülsen  automatisch erfolgte, war der Weg für eine  gänzlich automatische Herstellung der Lam  pensockel mit einer sehr hohen Stundenlei  stung geöffnet.  



  Da bei     Anwendung    der     Swanmaschine     das Glas in geschmolzenem und sehr dünn  flüssigem Zustande in die Hülsen ausgegos  sen und darauf in der Maschine unter     Druck     gebracht wird, wird der gewölbte Teil (a bei  der Ausführung nach     Abb.    1 und a' bei der  Ausführung nach     Abb.    2) stark erhitzt. Die  Folge dieser Temperaturerhöhung ist,     dass     .das Messing an dieser Stelle weich wird und      demzufolge keinen     grossen    Widerstand in der  Achsrichtung der Hülse mehr bieten kann.  



  Da jedoch bei der     Ausführung    nach       Abb.    1     da-s        Isoliermaterial    sich über den  vollen Querschnitt der Hülse     erstreckt,    wird  das Messinggewölbe a durch das Isolier  material versteift und kann demnach den  noch einen ziemlich hohen Druck in der Achs  richtung     aushalten.        Anders    verhält es sich  jedoch mit der Ausführung nach     Abb.    2, da  hier das Gewölbe a' nicht durch das Isolier  material,     bezw.    durch hie Glasmasse gestützt  wird.

   Damit nun nicht     Jestoweniger    ein  genügend grosser Widerstand gegen Zusam  mendrücken in der Achsrichtung gewährlei  stet bleibt, ist man gezwungen, die Neigung       d.ee    Gewölbes     a'    gross zu wählen, das heisst  die Fläche     a'    ziemlich steil verlaufen zu  lassen. Es hat dieses jedoch     wieder    einen  andern Nachteil.

   Es ist nämlich wichtig,     ,dass     die Entfernung der zentralen Kontaktscheibe  bis zum Anfang der Schraubenwindung auf  der Hülse so klein wie möglich sei, damit  bei einer gleichen Gesamthöhe der Lampen  sockel die Höhe, über welche sich das Schrau  bengewinde erstreckt, so gross wie möglich  ist;

   dieses ist mit Rücksicht auf gute     Be-          festigung:    in der     Lampenfassung    und als Si  cherheit gegen locker werden der     Lampe    in  folge Erschütterungen     erWü.nscht.    Auch wer  den die jetzt mehr und mehr     verwendeten          ,,Berührungsschutzfa.ssungen"    - bei welchen  ein Kontakt der Lampe mit den stromfüh  renden Teilen erst entsteht nachdem die  Lampe ungefähr ganz in die Fassung einge  schraubt ist - so ausgeführt, dass in diesen  Fassungen nur Lampensockel passen, bei  welchen der Abstand c     (vergl.    anliegende  Zeichnung) so klein wie möglich     isst.     



  Die     Ausführung    I hat über die Ausfüh  rung     II    den Vorteil, dass der Abstand C bei  der Ausführung I erheblich kleiner ist als  ,der Abstand<B>C</B> beider Ausführung     II.    Ein  Nachteil der Ausführung I ist jedoch,     dass.     das Gewicht erheblich grösser ist zufolge der  grösseren Menge Isoliermaterial, welche hier  eingeführt wird. Das Gewicht des Isolier  stoffes beträgt bei dieser Ausführung ge-         wöhnlich    mehr als -die Hälfte des Gesamt  gewichtes.

   Bei der Ausführung nach     Abb.    2       ist    das Gewicht des verwendeten Isolierstof  fes ungefähr die     Hälfte    von dem bei der Aus  führung nach     Abb.    1.  



  Es hat in der Praxis nicht an Versuchen  gefehlt die Ausführung I so zu ändern, dass  dabei der Abstand C derselbe blieb, jedoch  die Menge     Isolierstoff    kleiner war. Als  Folge dieser Versuche entstand dann die Aus  führung nach     Abb.    3.  



  Die     Umbördelung    zum Einfassen der Iso  liermasse befindet sich hier nicht wie bei der       Ausführung    nach     Abb.    2 an der Aussenseite,  sondern an der Innenseite der Hülse und es  wurde -dadurch der Abstand C um einen ge  wissen     Betrag    verkleinert. Werden nun  jedoch die     Lampensockel    gemäss Ausführung  nach     Abb.    3 in den bekannten     Swanmaschinen     hergestellt, so wird dabei das Messinggewölbe  der Hülse so erhitzt,     d:ass    die Widerstands  fähigkeit gegen     Achsial:druck    sehr stark ein  büsst.

   Dieses ist sogar     der    Grund gewesen,  dass man in vielen Fällen diese Fabrikations  methode verlassen hat und wieder dazu über  gegangen     ist,    die Lampensockel     nach    dem  Verfahren, welches früher Anwendung fand,  herzustellen, welches jedoch seit 1902 in vie  len Fabriken aufgegeben worden war, näm  lich das Verfahren bei welchem der durch       da.s    Isoliermaterial (Glas) gebildete Teil ge  trennt hergestellt wurde und diese Teile nach       Abkühlung    in den Hülsen nach     Abb.    3  durch Umbiegen des Randes der     Umbörde-          lung    befestigt wurde. -Diese Art und Weise  der Herstellung ist in dem D. R.. P.

    Nr. 470072 beschrieben, welches jedoch nicht  .das früher allgemein übliche Verfahren an  sich, sondern einen     Glühlampensockeldieser          Gatüzng    betrifft, der     besondere    Merkmale  aufweist     (vergl.    auch Beschreibungseinlei  tung dieser     Patentschrift).     



  Infolge des Umstandes, dass der Glasteil  zusammen mit dem Zentralkontakt im kalten       Zustande    in die Hülse eingesetzt wird, bleibt  der gewölbte Teil a" der Hülse widerstands  fähig und kann einen grösseren     Druck    in       achsialer    Richtung aufnehmen,     a.Ls    es der      Fall sein würde, wenn der Teil a" zufolge  Einpressung von Glas in geschmolzenem Zu  stande, seine Beschaffenheit geändert haben  würde.  



  Es ist jedoch klar, dass diese Art und  Weise der Herstellung von Lampensockeln  erheblich teurer ist, als das Herstellungsver  fahren unter     Verwendung    der     Swanmaschine     gemäss dem D. R. P. Nr.<B>148365.</B>  



  Hier greift nun die Erfindung ein, die  es ermöglicht, sowohl Lampensockel der Aus  führung nach     Abb.    2, als auch nach     Abb.    3  automatisch in der     Swanmaschine    herzustel  len mit einem     Abstande    c'     bezw.    c", welcher  dem     Abstande    c der     Abb.    1 gleich ist, wobei  jedoch eine hohe Widerstandsfähigkeit in       achsialem    Sinne wie bei der Ausführung  nach     Abb.    1 erhalten bleibt.

   Die Erhitzung  der Hülse hat jetzt keinen merkbaren Ein  fluss mehr auf die Widerstandsfähigkeit  gegen     Zusammendrückung    in     achsialem     Sinne. Das mit der neuen Hülse erzielte Er  gebnis ist ein überraschendes und muss zum  Teil auch dem günstigen Einfluss der Rip  pen oder Ausbuchtungen mit Bezug auf die  erzielte abkühlende     Wirkung    zugeschrieben       werden.    Durch die Anwesenheit der     Rippen          bezw.    Ausbuchtungen     entsteht    ja an dieser  Stelle eine grössere     Materialoberfläche    und  infolgedessen auch .eine bessere Abkühlung  der Hülse an der Stelle, wo sie am kräftig  sten erhitzt wird.

   Der betreffende Teil wird  .darum nicht auf so hohe Temperatur erhitzt,  als bei Lampensockeln ohne Rippen oder  Ausbuchtungen, und wird infolgedessen auch  grosse Widerstandsfähigkeit gegen Zusam  mendrücken behalten. Aus obigem geht her  vor, dass mittelst der durch die     Eifindung     gebrachte Lösung die Entfernung c' und c"  bei Lampensockeln gemäss Ausführung nach       Abb.    1 und 2 der Entfernung c gemäss     Abb.    1  gleich bleiben kann     und    dessen ungeachtet  eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Zu  sammendrücken     in        achsialer        Richtung    beibe  halten wird.  



  Vorzugsweise werden die genannten Rip  pen oder Nuten oder sonstige Verstärkungen  in .den betreffenden Teil des Lampensockels    gepresst, wozu man dann einen Stempel und  eine Matrize in entsprechender Ausbildung  benutzt. Die Anordnung der Rippen oder  Nuten ist auch in anderer     "#j'eise    möglich.  beispielsweise dadurch, dass man den Lam  pensockel unter Druck mit dem zu bearbei  tenden Teile über eine mit     Höhlungen    oder  Rippen versehene Oberfläche walzt.  



       A'bb.    4 ist eine Ansicht eines     Ausfüh-          rungsbeispiels    eines Lampensockels nach der  Erfindung;     Abb.    5 ist eine Aufsicht zu       Abb.    4;     Abb.    6 zeigt eine abgeänderte Aus  führung;     Abb.    7 ist die Aufsicht dazu, die       Abb.    8 und 9 zeigen ein weiteres Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.  



  In     A'bb.    4 ist 1 der     Glühlampensockel     an sich, 2 ist der     mittlere        Lampensockelkon-          takt,    3 das Isoliermaterial und 4 das Schrau  bengewinde. Der einigermassen gewölbte Teil  des     Glühlampensockels    zwischen dem obern  Ende des Schraubengewindes und dem     Iso-          liermaterial    trägt radial verlaufende Rippen  oder Nuten 5, die durch Pressen erzeugt sind.

    Diese Rippen erhöhen erheblich die     Wider-          standsfähigkeit        gegen.    Druck in     achsialer     Richtung und verhindern, dass beim Ein  schrauben der Lampe in die Fassung der ge  wölbte Teil des Lampensockels sieh     eindriiekt     oder seine Gestalt ändert.  



  Bei den Ausführungen nach     Abb.    6 und  7 ist der Lampensockel ,dadurch verstärkt.  dass an Stelle der in     Abb.    4 und 5 angege  benen länglichen Rippen oder Nuten der ge  wölbte Teil des Lampensockels durch     einge-          presste    Rippen in Form annähernd runder  Ausbuchtungen 6 verstärkt ist.  



  Die     Abb.    8 und 9 zeigen eine weitere       Ausführungsmöglichkeit.     Der gewölbte Teil zwischen dem äussern  Gewindeende des Sockels und dem Isolier  material ist hierbei in einfacher     Weise,    wie  bei 7 dargestellt, wellenartig ausgebildet.  



  Die Herstellung geschieht gleichfalls  durch einfaches Drücken. Oben an den ge  wölbten Teil .schliesst sich eine     Abbiegung    7'  an, die das Isoliermaterial teilweise     umfasst     und in dem Lampensockel festhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Glühlampensockel für Edison-Fassungen, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen dem äussern Ende des Schraubengewindes und .der Isolierung für den mittleren Lampen sockelkontakt liegende Teil mit sieh im we sentlichen radial erstreckenden Stegen oder Rippen von derartiger Gestalt versehen ist, dass die Widerstandsfähigkeit des Lampen sockels gegen Druck in achsialer Richtung erhöht wird.
CH152079D 1930-02-25 1930-12-13 Glühlampensockel für Edison-Fassungen. CH152079A (de)

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CH152079D CH152079A (de) 1930-02-25 1930-12-13 Glühlampensockel für Edison-Fassungen.

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