CH152090A - Aggregat zur subaqualen Darmspülung. - Google Patents

Aggregat zur subaqualen Darmspülung.

Info

Publication number
CH152090A
CH152090A CH152090DA CH152090A CH 152090 A CH152090 A CH 152090A CH 152090D A CH152090D A CH 152090DA CH 152090 A CH152090 A CH 152090A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tube
irrigation
unit according
head
intestine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Dr Brosch
Original Assignee
Anton Dr Brosch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anton Dr Brosch filed Critical Anton Dr Brosch
Publication of CH152090A publication Critical patent/CH152090A/de

Links

Landscapes

  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description


  Aggregat zur     subaqualen        Darn        ispülung.            Die    Erfindung betrifft ein Aggregat zur  Vornahme     subaqualer    Darmspülungen, das  sich gegenüber den bisher bekannten Einrich  tungen :dieser Art dadurch auszeichnet, dass  es von dem Badenden selber, also ohne Be  dienungspersonal     angelegt    und gehandhabt  werden kann, was insofern von Vorteil ist,  als dadurch die Vornahme solcher     Darmspü-          lungen    im     Hause    wesentlich     erleichtert    ist.  



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch er  reicht,     .dass    das an zwei an dem     Badewannen-          ra.ud    festgelegten, quer über die Wanne rei  chenden elastischen Schnüren,     gabeln    oder  dergleichen aufgehängte Tragstück für den  Spülkopf aus einem im Wesen V-förmigen  Gebilde besteht, dessen freie Schenkelenden  in der Längsrichtung des     Gebildes    etwas  nachgehen können, in der     Querrichtung    je  doch gegenüber dem den Spülkopf aufzu  nehmenden Mittelteil keine wesentliche La  genänderung zulassen, und dass ein in die       Irrigationsleitung    eingeschalteter Dreiweg  hahn in     Reichweite,

  des    Badenden angeordnet    ist. Durch die verhältnismässig starre Aus  bildung     .des    Tragstrickes für den     Spülkopf     ist es möglich,     dass    der     Badende    sich ohne  fremde Hilfe auf den Spülkopf wetzen     kann,     da ein Verschieben des Spülkopfes nicht zu  befürchten ist.

   Ferner kann der Badende den       Spülvorgang    steuern, da er selber den Zulauf  des     Irrigationswa,ssers    regeln und im Be  darfsfalle, zum     Beispiel    bei     Afterkrampf,     durch Verstellen .des     Dreiwegliahn.es    den     -b-          lauf    des im Darm befindlichen     Irrigation,-          wassers    durch das     Irrigationsrohr        zurück     veranlassen kann.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsge  genstand beispielsweise .dargestellt, und zwar  zeigt die     Fig.    1. und 2 (las Aggregat in  teilweiser Drauf- und     Seitenansicht,        Fig.    3  einen aufrechten Längsschnitt durch den  Spülkopf in grösserem     Massstabe,    und     Fig.    I  eine Ausführungsform des     Irrigationsröhr-          chens    im Längsschnitt,     gegenüber        Fig.        :3     nochmals vergrössert.

        An dem Wannenrand 1 sind quer über  die Wanne reichend .drei elastische Zug  schnüre, Bänder, Kabel oder dergleichen, 2,  21, 22     mittelst    Schuhen 3 festgelegt; das  vordere Kabel 2 dient zum Niederhalten der  in den     'Wannenablauf    lose eingesteckten Ab  laufvorrichtung 4, während an den Kabeln  21 und 22 das     Tragstück    für den Spülkopf       aufgehängt    ist.

   Dasselbe besteht aus einem  rahmen oder ringförmigen     Mittelteil    5, in  den der Spülkopf 6 eingesetzt wird; von  dem Mittelteil führen, mit ihm starr verbun  den, also entweder aus einem Stück mit die  sem     hergestellt    oder durch     Lötung        festver-          bunden,    vorne zwei schräg nach aufwärts  reichende Drahtstangen 7, deren freie En  den an einem in das Kabel 21 einzuhängen  den Schuh 8 befestigt sind. Rückwärts ist  an dem Rahmenteil 5 ein federndes Metall  band 9 angelötet, dessen freies Ende zwecks  Einhängens in das Kabel 21 hakenförmig um  gebogen ist.

   Das so     gebildete,    im Wesen       V-förmige    Gebilde kann an den freien Schen  kelenden wohl in der Längsrichtung     etwas     federn, hingegen ist jede     Lagenänderung        des     Rahmenteils in der     Querrichtung    ausge  schlossen.  



  In der     Fig.    1 und 2 sind der Mittel  teil 5 und die vordern     Tragschenlzel    7 aus       einem        Drahtstück:        gebogen;    eine Spange 10  hält die Drahtschenkel an der     Biegungsstelle     zusammen.  



  Der in     Fig.    3 ersichtliche Spülkopf 6 be  steht     aus    einem Hohlkörper, dessen oberer  an dem menschlichen Körper abdichtend an  liegender Rand 11     wulstförmig,    also konvex       ausgebildet    ist, wodurch eine bessere Ab  dichtung als bei flachem oder konkavem  Rande erzielt wird. Vorne weist der Dich  tungsrand eine     hügelartige    Erhöhung 12 auf,  die (bei Frauen) den     Scheideneingang    gegen  die Darmmündung zuverlässig abdichtet.  



  Der     Kotablaufstutzen    13 schliesst vorne       unmittelbar    an den     Scheidenhügel    -1,2 an, und  zwar mit glatter oberer Innenfläche, so dass  keine Nischen und Winkel entstehen, in  denen sich der Kot festlegen könnte.    Das     Irrigationsrohr    besteht aus einem  in den. Stutzen 14 eingesetzten oder einge  schraubten Teil 15 und dem an diesen durch  die     Crutnmiznuffe    16 oder in anderer geeig  neter Art beweglich     all"-esehlossenen    After  röhrchen<B>15,</B> das in     seinem    ausserhalb des  Darmes befindlichen Teil nach     hinten    zu  rückgebogen ist.

   Die     gelenkige    Verbindung  16 des     Röhrchens    ist bezüglich der Darm  mündung und der     Läligsachse    des     Mastdar-          m-es    nach vorne verlegt. so dass     beim        Defäka-          tionsakt    in der dabei erweiterten Darmmün  dung das     Afterröhrchen        1.51    durch die ab  gehenden Kotmassen nach     unten    gedrückt  wird und dabei nach hinten ausweichen muss.

    wodurch der Kotablauf infolge. der     Rück-          wärtskrümmung    des     Afterröhrchens    beinahe  vollständig     freigegeben    und hierdurch ein       imiiber*efflich    leichtes Funktionieren des  Spülkopfes     gewährleistet    ist.  



  Um dem Badenden die Möglichkeit zu       geben,    den Einlauf des     Irrigationswassers    in  den Darm zu regeln und im Bedarfsfalle zum  Beispiel bei auftretendem     Afterkrampf    das  im Darm und im     Irri;;ationsröhrehen    befind  liche Wasser ablassen zu können, ist der in  die     Irrigationsleitung        eingeschaltete    Dreiweg  hahn 17 in Reichweite des Badenden, zum       Beispiel    an dem Kabelschuh des     mittleren          Kabels    21 angebracht.

   Von den drei     Stutzen     des Hahnes führt 171 zu     dem    Spülwasser  behälter. 172 ist mit dem     Irrigationsröhrchen     verbunden,     während    17, in die Ablaufvor  richtung 4 führt. Beim Spülvorgang ist der  Hahn so gestellt, dass Leitung 171 und<B>17.2</B>  miteinander in Verbindung sind.

   Durch Um  stellen des Hahnes wird der     Zufluss    vom       Vorratsbehälter    unterbrochen und die Lei  tung 172 mit 17, verbunden, so     @dass    das im  Darm befindliche     Irrigatiouswasser,    wenn es  zum Beispiel bei     Afterkrampf    durch das Kot  ablaufrohr nicht entweichen kann, durch den       Hahnstutzen        17:j    ablaufen kann.  



  Die Ablaufvorrichtung ist in bekannter       'Weise    in den üblichen Ablauf der Wanne  lose eingesetzt, und durch das     elastische     Kabel 2 niedergehalten. Für diesen Zweck  ist auf das eigentliche Ablaufrohr ein Bügel      <B>18</B> aufgesetzt, der oben mit einer Gabel 19       zur    Aufnahme des Kabels versehen ist. Der  Stutzen 20 des Ablaufrohres ist durch     einen     Schlauch mit dem     Kotablaufstutzen    des Spül  kopfes verbunden; an das Röhrchen 2.1 wird       der        zum        Hahnstutzen        17;S        führen.d-e     angeschlossen.  



  Um auch bei     Afterkrampf    eine     konstante;     wenn auch schwächere Zirkulation des     Irri          ga.tionswassers    im Darm aufrechtzuerhalten,  ist nach     Fig.        1.    in     das        Afterröhrchen    151 des       Irrigationsrohres    ein     zweites    Röhrchen     15=     von kleinerem Querschnitt in     Längsrichtung     eingesetzt,

   dessen untere Mündung aus dem  grösseren Röhrchen ausserhalb des     Afters     bei 153 nach aussen führt und das an den       Luden    schräg abgeschnitten ist, um durch  den so     vergrösserten        Mündungsquerschnitt    ein       Verlegen    des     Zirkulationsröhrchens    durch im  Kot enthaltene     Fleisch-    oder Pflanzenfasern  hintanzuhalten.  



  Diesem     Zirkulationsröhrchen   <B>152</B> kommt  eine besondere     Bedeutung    auch noch insofern  zu, als beim Patienten,     wenn    er durch da:.  in ,das     Kotablaufrohr        eingesetzte    Schauglas  sieht, dass trotz bestehendem     Afterkxampf     Spülwasser abläuft, die Vorstellung     erweckt     wird, dass sein After trotz Krampf offen  ist, worauf sieh, durch diese Erscheinung       suggeriert,    der verkrampfte After tatsäch  lich wieder öffnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aggregat für subaquale Darmspülung; dadurch gekennzeichnet, .dass das den Spül kopf tragende, auf zwei quer über die Bade wanne reichenden elastischen Schnüren oder dergleichen aufgehängte Tragstück aus einem im Wesen V-förmigen.
    Gebilde besteht, das an den freien Schenkelenden in der Längs richtung wohl etwas nachgibt, in der Quer richtung hingegen als einigermassen starres Gebilde erscheint, so dass der Spülkopf, wenn sich der Badende auf ihn niederläss t, keine Lagenveränderung vollführen kann, und dass ein in die Irrigationsleitung eingeschalteter Dreiweghahn in Reichweite des Badenden angebracht ist, um Selbststeuerung des Irri- gationswassers durch den Badenden zu er möglichen.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Aggmegat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragstück für den Spülkopf einen verhältnismässig star ren, rahmenartigen, den Spülkopf aufneh menden, Mittelteil (5) besitzt, von dem vorne zwei im Abstand voneinander an geordnete Drahtschenkel (7) nach oben führen, während hinten am Mittelteil ein federndes Metallband (9) starr befestigt ist. 2.
    Aggregat nach Patentanspruch, dadurcü gekennzeichnet, dass der Spülkopf einen im ganzen Umfang seiner Kotauffangöff- nung konvexen, kissenartig vorgewölbten Dichtungsrand (11) aufweist, der vorne zu einem (bei Frauen) den Scheideneingang zuverlässig abschliessenden buckelförmigen Seheidenhügel (12) ausgebildet ist. 3.
    Aggregat nach Unteranspruch \3, dadurch gekennzeichnet., dass das Irrigationsrohr in seinem ausserhalb des Darmes befind lichen Teil (151) nach hinten ausgebogen und mit dem in den Spülkopf eingesetz ten Anschlussrohrstück (15) durch eine C'summimuffe gelenkig verbunden ist, welches Gelenk bezüglich der Längsaelise des Mastdarmes und der 1)armmündun' nach vorne verlegt ist, so da.ss beim De fäkationsakt das Afterröhrchen (15,)
    durch die Kotmassen nach unten gedrückt wird und dadurch nach hinten ausweichen muss, wodurch der Kotablauf infolge der Rückwärtskrümmung des Afterröhrehens beinahe vollständig freigelegt wird. Aggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Bad-ewan- nenablauf einzusetzende Ablaufvorrich tung für den ausgespülten Darminhalt mit.
    einem Rohrstutzen (21) versehen ist, der mit dem Rücklaufstutzen (173) des in die Irrigahonsleitung eingeschalteten Drei- Z, verbunden ist. 5.
    Aggregat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Afterröhrchen des Irrigationsrohres in der Längsrichtung desselben ein Röhrchen (152) von klei nerem Querschnitt angeordnet ist, dessen untere Mündung durch die Wandung des Afterröhrchens ausserhalb des Darmes nach aussen führt, um auch bei bestehen dem Afterkrampf eine dauernde Zirkula tion des Irrigationswassers im Darm auf rechtzuhalten. 6.
    Aggregat hach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet., dass das Zirkulatiansröhr- chen (15=), an den Enden (15. und 153) nabgeschrägt ist, um ein Verlegen des Röhr- . chens durch im Kot enthaltene Fleisch- oder Pflanzenfasern hintanzuhalten.
CH152090D 1929-09-21 1930-09-20 Aggregat zur subaqualen Darmspülung. CH152090A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT152090X 1929-09-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH152090A true CH152090A (de) 1932-01-15

Family

ID=3646961

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH152090D CH152090A (de) 1929-09-21 1930-09-20 Aggregat zur subaqualen Darmspülung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH152090A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69704277T2 (de) Kanüle zur vaginalspülung
CH152090A (de) Aggregat zur subaqualen Darmspülung.
DE580601C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Bewaesserung von Grabhuegeln
DE545218C (de) Durch einen Hahn gesteuerte Spuelvorrichtung fuer aerztliche Zwecke
DE162728C (de)
DE729861C (de) Spuelvorrichtung fuer Zaehne und Mundschleimhaut
DE3302868C2 (de) Einsatz für eine Augenspülflasche
DE400315C (de) Verfahren zum Sterilisieren von menschlichen Exkrementen bei Aborten von Eisenbahnwagen
DE330862C (de) Urinableitungsgeraet
DE102014004542B4 (de) Strangtränke zur Wasserversorgung von Tieren
DE568412C (de) Vorrichtung fuer subaquale Darmspuelungen
DE88135C (de)
DE425141C (de) Apparat fuer subaquale Darmbaeder
DE545239C (de) In die Wand einzulassender Geruchverschlusskoerper
DE840752C (de) Spuelgeraet fuer die weibliche Scheide
DE339273C (de) Nachtgeschirr
DE895278C (de) Geruchverschluss, insbesondere fuer sanitaere Anlagen
DE485943C (de) Spuelabtritt, bei dem das Abtrittbecken in einem Spuelwasserdruckbehaelter liegt
DE202026100185U1 (de) Manuelles Waschgerät mit einer Lufteinlassstruktur an einem seitlichen Ende
AT48374B (de) Apparat für subaquale Darmbäder.
DE102004001155A1 (de) Uriniervorrichtung zur Anbringung an einer eine Toilettenbrille und/oder einen Toilettendeckel aufweisenden Toilettenschüssel
DE72002C (de) Vorrichtung zur selbstthätigen Desinfection von Spülaborten
AT208504B (de) Gerät für Ausspülungen und therapeutische Behandlung der menschlichen Vagina und Vulva
DE331327C (de) Spuelapparat fuer Koerperhoehlen
AT153149B (de) Bei Nichtgebrauch wasserfreie Spülvorrichtung mit in den Spülbehälter fest eingebautem Heber und einem unmittelbar oberhalb des Behälters angeordneten Selbstschlußventil zur Füllung des Behälters.