CH152091A - Haaraufwellvorrichtung. - Google Patents
Haaraufwellvorrichtung.Info
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Description
Haaraufwellvorrichtung. Die Erfindung hat zum Gegenstand eine Haaraufwellvorriehtung, welche einen rohr artigen Körper von einer annähernd dessen Durchmesser entsprechenden Länge aufweist.
Die Zeichnung zeigt vier Ausführungs- beispiele des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 veranschaulicht die erste Ausfüh rungsform in Seitenansicht, Fig. 2 dieselbe in Stirnansicht, von links der Fig. 1 gesehen, und Fig. 3 die Anwendung derselben; Fig. 4 stellt die zweite Ausführungsform in Seitenansicht mit einem Teil im Schnitt dar; Fig. 5 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt durch den Teil der Vorrichtung rechts oben in Fig. 4;
Fig. 6 veranschaulicht die dritte Ausfüh rungsform und Fig. 7 die vierte Ausführungsform im Schnitt.
Gxemäss dem ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1 bis 3) ist 1 ein rohrartiger Körper aus Drahtgeflecht. 2, 3 sind Stirnringe an diesem Drahtgeflecht, welche zur Versteifung des rohrartigen Körpers dienen, vorzugs weise aus Blech bestehen und mit dem Draht geflecht verlötet sind.
An dem Stirnring 2 ist eine Zunge 4 mit ihrem einen Ende be- festigt. Diese Zunge besteht aus einem Blechstreifen und ragt über den Körper 1 gegen den andern Stirnring 3 hin. 5 ist ein Spannglied, welches aus einem elastiselien Streifen, dass heisst aus .einem Gummiadern enthaltenden Band, gebildet ist.
Dieses Spannglied ist an der Innenseite des rohr artigen Körpers 1 fest und um den Stirnring 2 nach aussen geführt. Ein am freien Ende des Spanngliedes 5 vorgesehener Haken (i dient zum Einhängen des Spanngliedes in den Stirnring 3 (Stellung Fig. 1 und 2).
Die Dimensionierung des rohrartigen Körpers ist so, dass dieser zusammen mit den Stirnringen 2 und 3 von einer Länge ist. die annähernd dem Durchmesser des Körpers ent spricht. Zwecks Gebrauchs der Vorrichtung wird das Spannglied 5 mittelst des Hakens 6 vom Körper 1 bezw. dessen Stirnring 3 gelöst, dann wird eine Strähne der aufzuwehenden Haare wenigstens zum Teil zwischen der Zunge 4 und dem rohrartigen Körper 1 durchgezogen und dann die Strähne, soweit deren Länge reicht. um den Körper 1 herum gewickelt, worauf das Spannglied 5 über die Haarwickel gelegt und mit dem Haken 6 am Stirnring 3 eingehängt wird.
Das Verhältnis zwischen Durchmesser und Länge des rohrartigen Körpers, welches die Grundidee der Erfindung bildet, ergibt den Vorteil, dass der Körper mit der einen Stirnwand sich an den Kopf der Trägerin der Haaraufwellvorrichtung anlegt (Fig. 3), was das Tragen der Vorrichtung erleichtert, indem diese dadurch am Kopf einen guten Halt hat, also beim Bewegen des Kopfes nicht hin- und herschwankt. Dieser feste Sitz .der Vorrichtung ist auch dem Erreichen einer guten Aufwellung förderlich, indem die Haare,
solange sie auf der Vorrichtung auf gewickelt sind, ruhig am Kopf gehalten sind.
Das Aufsetzen des rohrartigen Körpers mit einer der Stirnflächen auf dem Kopf ermöglicht auch die Einführung eines Heiz körpers in das Innere dieses Körpers, oder auch eine Beheizung derselben von aussen, welche der Erzielung der gewünschten Wel len förderlich ist. Eine solche Belieizung kann beliebiger Art sein; sie kann elektrisch, oder durch ein erwärmtes Eisen oder auch durch Dampf usw. geschehen..
Die Anwendung und Ausbildung des Spanngliedes könnte auch anders wie im be schriebenen Ausführungsbeispiel (Fig. 1 bis 3) sein.
\lach den Fig. 4 und 5 hat der Stirnring 2 eine Absetzung 2', auf welcher ein Ring 7 gleitet, der durch einen auf den Ring 2 aufgezogenen Ring 8 auf dem Ring 2 ge sichert ist. Die Zunge 4 ist hier auf dem den grössten Durchmesser aufweisenden Teil des Stirnringes 2 befestigt, während auf dem Ring 7 eine zweite, das Spannglied darstel- lende Zunge 9 befestigt ist.
Diese Zunge 9 ist aus Federmaterial und an ihrem freien Ende zu .einem Haken 10 gebogen, mittelst welchem sie an der Kante des Stirnringes 3 angehängt werden kann.
Die Verwendungsweise des zuletzt be schriebenen Ausführungsbeispiels (Fig. i und 5) ist in bezug auf die Aufbringung der Haarsträhne auf dem rohrartigen Körper die gleiche, wie beim ersten Ausführungs beispiel, nur wird das zum Schluss über die Haare gelegte Spannglied 9 mit seinem Haken 14 über den Rand des Stirnringes 3 gedrückt und dadurch in seiner Spannlage gesichert. Um ein leichtes Aufbringen der Haarsträhne auf dem rohrartigen Körper 1 zu ermöglichen,
kann die Zunge 9 durch ein Scharnier mit dem Ring 7 verbunden sein.
Die Verdrehbarkeit des Spanngliedes 9 an dem rohrartigen Körper 1 hat den Vor teil, dass das Spannglied durch Drehen :des Ringes 7 auf jede beliebige Stelle der Strähne eingestellt, und somit die Strähne an der ge wünschten Stelle durch das Spannglied fest gehalten werden bann.
Bei der dritten Ausführungsform gemäss Fig. 6 ist an. Stelle des Hakens 10 das freie Ende der Zunge 9 zu einer Federklemme 1.1 eingerollt.
Wie das vierte Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 zeigt, kann -las durch eine Zunge 9 gebildete Spannglied auch an einem Ring 12 angeordnet sein, welcher in den Stirnring 2 eingeschoben ist.. Aufbieägungen 13. des. Rin ges 12 verhindern das Herausrutschen dieses Ringes aus, demjenigen, 2.
Der am rohrartigen Körper 1 drehbare Ring 7 kann aus jedem geeigneten Material hergestellt sein, zum Beispiel kann er aus elastischem Gummi bestehen. Gegebenenfalls kann das Spannglied ebenfalls aus elasti schem Gummi hergestellt sein und mit dem Ring ein Stück bilden.
Der rohrartige Körper 1 kann auch anders als aus. Drahtgeflecht hergestellt sein, er kann beispielsweise aus gelochtem Blech bestehen. Anstatt an einem drehbaren Ring (Fig. 4 bis 7) könnte das Spannglied auch an einem anders ausgebildeten, an dem Ring 2 dreh baren Teil, zum Beispiel an einer Scheibe oder an einer Kapsel, befestigt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:. Haaraufwellvorrichtung, gekennzeichnet durch einen rohrartigen Körper von einer annähernd dessen Durchmesser entsprechen den, Länge. UNTERANSPRÜCHE: 1. Haaraufwellvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Stirnkante des rohrartigen Körpers eine frei über den Körper ragende Zunge einerends befestigt ist und. von der glei chen Stirnkante ausgehend ein an der andern Stirnkante befestigbares Spann glied vorgesehen ist.?. Haaraufwellvorrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrartige Körper aus einem porösen Teil und diesen begrenzenden Stirnrin gen gebildet ist, wobei an einem dieser Ringe die Zunge angeordnet ist. 3. Haaraufwellvorrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannglied, welches aus elastischem Material besteht, an dem die Zunge auf ,veisenden Stirnring festsitzt und an seinem freien Ende einen Haken zum An hängen an dem andern Stirnring auf weist.4. Haaraufwellvorrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem die Zunge aufweisenden Stirnring ein Organ .drehbar angeordnet ist, wel- ches das aus einer Federzunge gebildete Spannglied trägt, das seinerseits Mittel zur Verbindung seines freien Endes mit dem andern Stirnring an einer beliebigen Stelle des letzteren aufweist. 5. Haaraufwellvorrichtung nach Unteraa- spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Organ als Ring ausgebildet ist.6. Haaraufwellv orrichtung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbare Ring aus elastischem Gummi besteht. 7. Haaraufwellvorrichtung nach Unteran spruch 6, bei welchem das Spannglied aus elastischem Gummi laesteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannglied ein Stück mit dem drehbaren Ring bildet. B. Haaraufwellvorrichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Organ als Scheibe ausge bildet ist.9. Haaraufwellvorrichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Organ als Kapsel ausgebil det ist. 0. Haaraufwellvorrichtung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring, welcher die das Spannglied darstellende Federzunge trägt. auf einer Absetzung des Stirnringes sitzt. 1. Haaraufwellvorrichtung nach U nteran- spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring, welcher die das Spannglied darstellende Federzunge trägt; in den Stirnring eingeschoben und gegen Her ausgleiten aus demselben gesichert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE152091X | 1929-12-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH152091A true CH152091A (de) | 1932-01-15 |
Family
ID=5674871
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH152091D CH152091A (de) | 1929-12-27 | 1930-08-27 | Haaraufwellvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH152091A (de) |
-
1930
- 1930-08-27 CH CH152091D patent/CH152091A/de unknown
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