CH152241A - Verfahren zur Elektrolyse. - Google Patents
Verfahren zur Elektrolyse.Info
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- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
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Description
Verfahren zur Elektrolyse. Bei den jetzt bekannten Verfahren. zur Elektrolyse werden bekanntlich rechteckige Einzel-Anodenplatten (Fig. l) mit mehr oder weniger grossem Abstand mit parallelen senk rechten Trennungsflächen- nebeneinander zu einer Gesamtanode vereint ins Bad einge baut.
Dabei ergibt sich dann ungefähr ein Abnutzungsbild, wie es Fig. 2 veranschau licht, das heisst die Gesamtfläche der Anoclen- platten Al, die aus Graphit, Kohle oder der- gleichen bestehen können, reduziert sich be trächtlich.
Da die Badbelastung im Betrieb aber bekanntlich gleich bleibt, so ergibt sich für alle noch im Bad befindlichen Platten reste eine ganz bedeutend grössere Strom dichte, und für das ganze Bad eine erhöhte Badspannung. Mit wachsender Badspannung oder; was praktisch das gleiche ist, mit stei gender Stromdichte erhöht sich aber pro cm' der eingebauten Anodenplatten der prozen tuale Verbrauch des Plattenstoffes ganz be deutend, das heisst in der Praxis. ist in der zweiten Hälfte der Badlebensdauer der pro- zentuale Verbrauch des Anodenmaterials be deutend höher als in der ersten.
Durch das vorliegende Verfahren soll er reicht werden, dass die für die Stromabgabe in der Hauptsache in Frage kommende Grundfläche der Gesamtanodenfläche unge fähr gleichgross bleibt, beziehungsweise dass deren Minderung auf das geringstmögliche Mass gebracht wird. Zu diesem Zwecke kön nen vorteilhaft die Trennungsflächen der ein zelnen Anodenplatten nicht senkrecht ver laufend, sondern schief gehalten werden, wodurch dann die Seitenabnützung vermin dert wird, da die durch davor liegende Plat- tenteile,
der benachbarten Platten geschützten Plattenstellen weniger am Elektrolysevor- gang teilnehmen und deshalb geringerer Ab nutzung unterworfen sind.
Zu diesem Zweck sind beispielsweise nach Fig. 3 der Zeichnung die Platten im Querschnitt trapezförmig gehalten und dann gegeneinander versetzt in das Bad eingesetzt. Bei Abnützung wird sich daun ein Bild nach Fig. 4 ergeben. Es wird sich bei Platte 2 zuerst die Ecke D auf D, abarbeiten, wäh rend die Ecke C sich fast gar nicht abarbeitet.
Bei Platten 1 und 3 werden die Ecken C in erster Linie angegriffen werden und sich auf C, abarbeiten, während die Ecken D, weil sie wegen der davor liegenden Platte 2 nicht so stark -durch den Elektroly.sevorgang angegriffen werden, .sieh wenig oder gar nicht abnützen. Es bleibt also die Gesamt- anodengrundfläehe annähernd gleich wie aus der Fig. 4 ersichtlich.
Nach<B>30%</B> Gewichts abnützung ist das Bild ungefähr so; dass bei rechteckigen, parallel mit senkrechter Tren nungsfläche nebeneinander liegenden Platten sich die GrundfläcUe der Anodenplatten un gefähr<B>25%</B> verringert hat, während die Grundflächenverminderung bei der neuen Plattenanordnung nur zirka 10 % beträgt.
Die Vorteile dieser Anordnung sind nun die, dass die Badsparinung während der ganzen Bad lebensdauer ungefähr gleich bleibt, also sich auch die Stromdichte nicht oder nur un wesentlich erhöht und dadurch der Stoff verbrauch sich vom Anfang bis zum Ende auf ungefähr gleicher prozentualer Höhe hält. Dass dadurch dann die Gesamtlebens dauer des Plattenstoffes sich bedeutend er höht, bedarf keiner weiteren Ausführung.
Ein ähnliches Abnützungsbild, wie das in Fig. 4 veranschaulichte, wird auch erzielt, wenn statt den dort dargestellten Platten. tra- pezförmigen Querschnittes Platten parallelo- grammförmigen Querschnittes Verwendung finden.
Das Verfahren kann ,selbstverständlich sinngemäss auf jedes Anodenmaterial, bei- spielsweise ausser auf Graphit oder Kohle auch auf Magnetit usw. Anwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Elektrolyse, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Anodenplatten verwendet werden, die eine solche Gestalt aufweisen und so angeordnet sind, "dass auch bei Abnützung der einzelnen Platten wenig stens noch annähernd die gleiche Gesamt anodengrundfläche beibehalten wird wie im unabgenützten Zustande. T i NTERANSPRüCHE : . 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennungsflächen ,der einzelnen Anodenplatten anders als senkrecht zur Gesamtanodengrundfläch-e verlaufend gehalten sind. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ,einzelnen . Platten einen trapez- förmigen Querschnitt aufweisen. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass die einzelnen Platten einen parallelo- grammförmigen Querschnitt aufweisen.PATENTANSPRUCH II: Anodenplatl-enanordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet. dass die Trennungs flächen der einzelnen Platten schräg zur Ge- samtanodengrundfläche verlaufen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH152241T | 1931-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH152241A true CH152241A (de) | 1932-01-31 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH152241D CH152241A (de) | 1931-02-03 | 1931-02-03 | Verfahren zur Elektrolyse. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH152241A (de) |
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1931
- 1931-02-03 CH CH152241D patent/CH152241A/de unknown
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