CH152259A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Blättern einerends zusammenhängender Flachzündhölzer. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Blättern einerends zusammenhängender Flachzündhölzer.

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CH152259A
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    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/16Manufacture of matches connected together, e.g. in bands or blocks

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Description


  Verfahren und Maschine zur Herstellung von Blättern einerends zusammenhängender  Flachzündhölzer.    Bei der     Herstellung    von     Blättern    einer  ends     zusammenhängender    Flachzündhölzer  ist es bekannt, die aus dem nassen Holz  herausgeschnittenen Blätter, aus welchen die  Zündhölzchen durch Ausstanzen     des    Kopf  teils und Einschneiden der Längskanten aus  gebildet werden sollen, zunächst auf die er  forderliche Grösse abzuschneiden, dann zu  stanzen, zu imprägnieren und     nachher    zu  trocknen. Bei dieser Reihenfolge der Ar  beitsvorgänge kamen besonders die aussen  liegenden Zündhölzer eines Blattes meist un  gleich heraus, da das Holz bis nach dem  Stanzen nass blieb und sich dabei verzog.  



  Um diesen Nachteil zu beheben, wird bei  dem Verfahren gemäss der Erfindung in der  Weise vorgegangen, dass man das in einer  Schälmaschine oder dergleichen zugeschnit  tene Materialband zur Bildung der     Zünd-          stäbchen    in seiner Längsrichtung verschiebt  und dabei zunäehst imprägniert, dann trock  net und hierauf stanzt.    Dieses Verfahren gestattet, das Material  in trockenem Zustande zu stanzen, so dass  ein nachträgliches Verziehen desselben aus  geschlossen ist und durchwegs gleichbreite  Zündholzblätter hergestellt werden.  



  Die Maschine zur Herstellung von Blät  tern einerends zusammenhängender     Flaoh-          zündhölzer    nach dem Verfahren gemäss der  Erfindung weist eine Imprägniervorrichtung  für das     Zündholzmaterial    auf, welcher eine       Trockenvorrichtung    zugeordnet ist, an die  eine     Stanzvorrichtung    angeschlossen ist, das  Ganze     derart,    dass das     Zündholzmaterial    die  Imprägniervorrichtung zuerst und die Stanz  vorrichtung zuletzt     durchläuft.     



  Das Verfahren sei beispielsweise anhand  der Zeichnung näher beschrieben, in welcher  ein Ausführungsbeispiel einer Maschine zur       Ausübung    des Verfahrens in       Fig.    1 im Aufriss, und in       Fig.    2 im Grundriss dargestellt ist;       Fig.    3     zeigt    die Maschine mit wegge  brochenem Mittelteil im Längsschnitt;      Fig. 4 ist eine Draufsicht des rückwär  tigen Endteils derselben;  Fig. 5, 6 und 7 zeigen in grösserem     Mass-          stalbe    Einzelheiten der Förder- und     Aus-          richtvorrichtuhg    im Querschnitt, Draufsicht  und Längsschnitt;

    Fig. 8 zeigt die Stanzvorrichtung in  Stirnansicht, und  Fig. 9 im Längsschnitt (in bezug auf  die Längsaxe der gesamten Zündholz  maschine);  Fig. 10 bis 13 zeigen in grösserem Mass  stab Einzelheiten des Stanzwerkzeuges nebst  Abtrennmesser, der Befestigungs- sowie der  Führungs- und Vorschubeinrichtung des Ma  terialbandes;  Fig. 14 zeigt eine Einzelheit in perspek  tivischer Ansicht, und  Fig. 15 und 16 zeigen zwei Formen von  gestanzten Zündholzblättern,  Fig. 17 eine Stapelvorrichtung für die  Zündholzblätter nach einer ersten     Ausfüh-          rungsform    im     Längsschnitt    in bezug auf die  Längsaxe der gesamten Maschine;  Fig. 18 ist eine Stirnansicht hiervon, und  Fig. 19 eine Stirnansicht des Antriebes;

    Fig. 20 zeigt eine zweite Ausführungs  form der Stapelvorrichtung in Längsansicht,  und  Fig. 21 eine Draufsicht derselben;  Fig. 22 zeigt eine Einzelheit in grösserem  Massstab.  



  Die Maschine weist einerends eine     Wik-          kelvorrichtung    V für bandförmiges Zünd  holzmaterial auf, welche eine Anzahl, zum  Beispiel zwölf, einzeln drehbarer Vorrats  rollen für je ein Band B aus frischem, das  heisst nassem Holz besitzt. Von der Wickel  vorrichtung laufen die Bänder B über Füh  rungswalzen durch einen Imprägnierbehälter  J hindurch, in welchem die Bänder die ge  wünschte Imprägnierung und eventuell Fär  bung erhalten. Nach der Imprägnierung  laufen die Bänder B auf seinem Förderband  6 durch eine Trockenkammer K2 wonach sie  vollständig getrocknet in eine an die     Trok-          kenkammer    angebaute Stanzvorrichtung St  eintreten.

   Während des Durchganges durch    die     Trockenkammer    werden die Bänder durch  eine Streckvorrichtung in der Längsrichtung  gleichmässig gestreckt gehalten, indem so  wohl beim Eintritt der Bänder B in die     Trok-          kenkammer    K, als auch beim Austritt aus  derselben Vorschubwalzenpaaxe 2/1 bezw.  30/31 angeordnet sind, und zwar wird das  erstere Vorschubwalzenpaar kontinuierlich  vom Förderband 6 aus, das letztere hingegen  intermittierend vom Antrieb W der     Stanz-          vorrichtung    angetrieben.

   Nach dem Verlas  sen der Stanzvorrichtung werden die fertig  gestanzten und von den Bändern Abgetrenn  ten Zündholzblätter von einer     Abnahmevor-          riclltung    P aufgenommen, in welcher eine  Abnahmetrommel 69 die Zündholzblätter den  Stapelrinnen B zuführt, welchen die Zünd  holzblätter dann zur Weiterverarbeitung ent  nommen     werden.     



  Mit Hilfe der heschriebenen Maschine ist  das Verfahren bis zur Erschöpfung des  Bandvorrates auf der Wickelvorrichtung V  völlig selbsttätig durchführbar.  



  In Fig. 3 bis 7 ist wieder M das     Maschi-          neugestell,    welches zum grössten Teil als       Trockenhammer        ausgebildet    ist; am rück  wärtigen Ende desselben ist die Imprägnier  vorrichtung J, und am vordern Ende die       Stanzvorrichtung        S    angeordnet.

   Unterhalb  ,der     Imprägniervorrichtung        sind,die    Vorrats  rollen     V    für die zur Verarbeitung gelangen  den Materialbänder, im vorliegenden Falle  zwölf an der Zahl, gelagert,     und    zwar     sind          immer    je zwei. benachbarte     Rollen    in der       Längsrichtung    der Maschine gegeneinander  versetzt, um den erforderlichen Platz für die  Lagerung derselben     mz    gewinnen.

   Von :den       Vorratsrollen    - laufen die Materialbänder B  durch .die     Imprägniervorrichtung    und dann  über die     Varschubwalze    1, gegen welche     sie     durch eine     abhAbar        gelagerte    Gegenwalze  2 angedrückt werden. Die     Vorschubwalze    ist  über ,die ganze Breite durchgehend, während  ,die     Gegenwanze    der Bandzahl entsprechend  unterteilt ist.

   Zur     Lagerung    .der     Gegenwalze     dienen auf dem Maschinengestell gelagerte       Winkelhebel        '3,    anderen aufwärts ragenden  Armen 4 Zugstangen 17     angreifen.         An den Seitenwangen des Maschinen  gestelles sind innerhalb des Trockenkastens  Winkelschienen 5 befestigt, auf welchen  Gelenkketten 6 laufen, deren Glieder durch  Stege 7 miteinander verbunden sind, wo  durch ein     geschlossenes    Förderband     gebildet     wird, welches die Materialbänder B trägt.

    Zur seitlichen Führung der Materialbänder  sind an den Stegen 7 in regelmässigen Alb  ständen kleine Bügel 9 befestigt, welche  zwischen sich nur den Raum für die Breite       eines    Holzbandes belassen. Die     Ketten    des  Förderbandes laufen über Endrollen 10 und  11, und zwar wird die vordere Rolle 10     mit-          telst    eines Übersetzungsgetriebes vom Haupt  antrieb der Maschine aus angetrieben, wäh  rend von der Achse der hintern Rolle 11 aus  die Vorschubwalze 1 für die Holzbänder     mit-          telst    Stirnübertragung angetrieben wird. Der  untere Strang des Förderbandes ist ebenfalls  auf Winkelschienen 5a geführt.  



  Auf den Tragbändern des Maschinenge  stelles sind Lagerböcke 12 angeordnet, in  welchen Achsen 14 gelagert sind. Auf diesen  Achsen 14 sind ausserseits der Böcke Hubel  aufgesetzt, und zwar bei dem vordern La  gerbockpaar Winkelhebel 15 bis 16 und  beim hintern Paar einfache Hebel 15, wobei  die abwärtsragenden Hebel 15 beider Böcke  auf einer Maschinenseite durch Zugstangen  17 miteinander verbunden sind.

   In der     Ver-          längerungdieser    Zugstangen 17 sitzen die  oben erwähnten Zugstangen 4, welche die  Winkelhebel 3 mit den Gegenwalzen     ver-          schwenken.    An den aufwärts geneigt nach  vorn ragenden Armen 16 der Winkelhubel  greifen Stangen 18 an, welche anderends am  freien Ende des einen Armes eines Winkel  hebels 19 angelenkt sind, dessen anderer Arm  eine auf einer Kurvenscheibe g laufende  Rolle trägt.

   Innerseits der Lagerböcke tra  gen die Achsen beider Bockpaare feste, seit  wärts nach vorn herausragende Arme 20, und  zwischen den beiden Armen jedes Lagerbock  paares ist ein Tragbalken 21 von quadrati  schem Querschnitt (Fig. 5 und 7) und an  jedem Tragbalken     sind    zwölf Hängestäbe 22  einstellbar befestigt, welche genau über der    Mitte der Holzbänder B hängen. An jedem  Hängestabpaar ist eine Pressschiene 23 an  gelenkt, deren hinteres Ende schlittenkufen  artig aufwärts gebogen ist und welche in der  Ruhelage auf dem sich darunter hindurch  bewegenden Holzband B belastend aufliegt.  In den vordern Stützen des Maschinenge  stelles ist eine Achse 24 gelagert, auf welcher  innerseits Hebel 25 befestigt sind.

   Die zwei  Hebel derselben Stütze sind miteinander  durch eine Stange 26 verbunden, welche an  Nasen 27 sämtlicher Pressschienen 23 anliegt.  Ausserseits ist auf der Achse 24 ein Arm  28 befestigt, an welchem eine Stange 29  angreift, deren anderes Ende an einem von  der Kurvenscheibe Ka aus betätigten Win  kelhebel angelenkt ist. Wenn die Stangen  18 und 29 unter dem Einfluss der Kurven  scheiben in Pfeilrichtung bewegt werden.  werden die Arme 20 aufwärts verschwenkt  und heben die Pressschienen 23 etwas an,  worauf die Verschwenkung des Armes 28  ein Rückwärtsverschieben der Pressstangen  und hierdurch ein weiteres Anheben dersel  ben in die in Fig. 7 strichpunktiert gezeich  nete Lage bewirkt, indem sich hierbei die  Tragbalken 21 entsprechend um ihre Lager  zapfen     verschwenken.     



  Vor dem Förderband ist die     Stanzvor-          richtung    8 angeordnet, welcher die Holz  bänder unmittelbar von der vordern Rolle  10 aus     mittelst    eines     Vorschubwalzenpaares          30j31        intermittierend    zugeführt werden.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen       Einrichtung    ist folgende:  Die     Vorschubwalzen    1, 2 erteilen den       Materialbändern    B eine kontinuierliche Vor  schubbewegung und diese wandern auf dem  Förderband, .durch die     Pressschienen    23 be  lastet gehalten, den     Vo.rschubwalzen    30, 31  zu, welche die Holzbänder dem     Stanzwerk-          zeug        intermittierend    zuführen, wobei wäh  rend des     jedesmaligen    kurzen Stillstandes  die     Stanzwerkzeuge    1 Zündhölzer in jedem       Band    ausstanzen.

   Sobald eine Blattbreite  Zündhölzer gestanzt ist und abgeschnitten       wird,    werden -die     Pressschienen    23 samt der      Gegenvorschubwalze 3 wie oben beschrieben  abgehoben und die Holzbänder können sich  in diesem Augenblick wieder frei ausrich  ten, da auch deren kontinuierlicher Vorschub  hierbei unterbrochen ist. Alsdann werden die  abgehobenen Organe wieder abgesenkt,  worauf der Stanzvorgang wieder beginnt.  



  Dank der beschriebenen Anordnung sind  die Materialbänder seitlich genau geführt  und können sich in periodischen Zeitabstän  den beliebig dehnen und schrumpfen, so dass  sich etwaige Spannungen oder Verwerfungen  nicht in unregelmässiger Stanzarbeit oder  Rissen auswirken.  



  Zwecks besseren Verständnisses der in  den Fig. 8 bis 16 dargestellten     Stanz-          vorrichtung    sei zunächst auf Fig. 15 hin  gewiesen, welche ein aus dem Holzband  B ausgestanztes Zündholzblatt mit zehn  Zündhölzern von der Breite b zeigt, welche  zugleich die Vorschubstrecke des intermit  tierenden Bandvorschubes ist. Die Figur  zeigt deutlich die Trennschnitte t zwischen  den einzelnen Zündhölzern und die Lücken  l zwischen den Kopfteilen derselben, welche  durch Ausstanzen entsprechender Zungen  aus dem Material entstehen. Das fertigge  stanzte Blatt wird im letzten Stanzhub bei  stillgesetztem Vorschub längs des Schnittes  T mittelst eines besonderen Messers abge  trennt.

   Es könnte natürlich auch, wie in  Fig. 16 dargestellt, ein breiteres Material  band an beiden Längsrändern derartig aus  gestanzt und dann um eine ausserhalb der  Längsmitte des Bandes liegende, eingeritzte  Linie L in zwei Hälften übereinandergebo  gen werden, wie in Fig. 16 punktiert ange  deutet.  



  Die Stanzvorrichtung weist zwei ans  nicht gezeichnete Maschinengestell der     Zünd-          holzmaschine    angebaute     Seitenständer    32  auf, welche in ihrem obern Teil einen senk  rechten Schlitz 32a für die Führung des  Werkzeugjoches 33 aufweisen. In diesem  sind eine der Materialbandzahl entsprechende       Anzahl,    im vorliegenden Falle zwölf Werk  zeughalter 34a senkrecht verschiebbar ein  gesetzt, wobei jedem     Haftei        eine    von oben    ins Joch eingesetzte Stellschraube 35 als       Anschlag        und    eine seitlich eingeschraubte  Kopfschraube 36a zum Festhalten dient.

   Zur       Auf-    und     Abbewegung        des        Werkzeugjoches     33 dienen an seitlich aus den Seitenstän  dern 32 herausragenden Zapfen desselben  angreifende Schubstangen 37, welche von auf  der Hauptantriebswelle W sitzenden Exzen  tern 38     angetrieben    werden. Am     untern     Ende jedes Werkzeughalters 34a ist     ein     flaches, quer zur Längsrichtung des Material  bandes liegendes Stanzmesser 39 festge  schraubt, und zwar hat dasselbe Längs  schlitze für die Befetigungsschrauben 39a,  um es in der richtigen Höhe einstellen zu  können. Die Breite des Messers entspricht  der geraden Längskante t der Zündhölzer.

    Seitlich neben dem Stanzmesser 39, und zwar  um eine Zündholzbreite b gegen dasselbe  versetzt, ist an einem besonderen Werkzeug  halter 34b, der mittelst Schraube 36b im  Joch gehalten ist, ein Stichel 41 angelenkt,  welcher unter der Einwirkung einer Flach  feder 42 gegen den Grund der Lücke 53b  eines Führungsstückes 53 gedrückt wird.

    Die Schneide des Stichels hat die zum Aus  stanzen der Lücken l erforderliche     Quer-          zchnittsform.    Nach unten ragt die Stichel  schneide     a    bedeutend über das Stammesser  vor, so dass der Kantenlängsschnitt t erst am  Ende des Stan2hubes ausgeführt wird, und  zwar     wird    immer     gleichzeitig    ein Kanten  längsschnitt t und die Lücke l des voraus  gehenden Zündholzpaares gestanzt.  



  Unterhalb des     Vorschubwalzenpaares,    3'0,  31 ist zwischen den     Seitenständern    32 ein       Unterlagsjoch    Ü     angebracht,    auf dessen Ober  kante die     Unterlaageplatte    40 befestigt ist,  auf welcher die     Materialbänder    B laufen.

   Die       Unterlagsplatte    40 hat unter jedem     Material-          band    eine     rechteckige    Öffnung     40a,        durch     welche     hindurch    die Gegenwalze 31 sich an  die     Unterseite    des     Materialbandes    B     anlegt,     1<B>1</B>     die     30, welche     sich     w     'hrenc     über die gesamte     Maschinenbreite        erstreckt     und über jedem Materialband einen geriffel  ten Triebkranz hat,

   von oben auf den Ma  terialbändern     aufliegt.    Der     Antrieb    der Vtir-      schubwalze 30 erfolgt mittelst eines Schalt  rades 43, in welches eine Schaltklinke 43a  eingreift, welche an einem Arm 44 ange  lenkt ist und mittelst einerends am Joch U  verankerten Zugfeder 45 in Eingriff mit  dem Schaltrad 42 gehalten wird. Der Arm  44 sitzt verschwenkbar auf einem am Sei  tenständer 32 festen Zapfen und hat an       seinem        freien    Ende eine Rolle 46, welche  auf einer Nockenscheibe 47 der Hauptan  triebswelle W läuft. Die Nockenscheibe 47  bewirkt über das Schaltrad getriebe 43, 434  eine Vorschubdrehung der Walze 30 nach  jeder Senkung des Stanzwerkzeuges.

   Von  der Welle W wird ausserdem mittelst Ge  lenkketten- und Stirnradgetriebes die kon  tinuierliche Drehbewegung der das Förder  band 6 für die Zuführung der Materialbän  der B bewirkenden Rollen 10 abgeleitet. Die  Gegendruckwalze 31 für jedes Materialband  ist in einem Gleitstück 48 gelagert, welch-es  senkrecht verschiebbar in einem senkrechten  Schlitz des Unterlagsjoches U geführt ist  und mittelst einer einerends am Joch U     ver-          ankerten    Zugfeder 49 nach oben     gedrückt     wird, wobei eine Stellmutter 50 am untern.  Ende des     Gleitstückes    zur     Hubbewegung     desselben dient.  



  Zur Führung der Materialbänder beim  Einlauf in die Vorschubwalzen und in die  Stanzvorrichtung sind auf der Unterlags  platte 40 zwischen je zwei nebeneinander  liegenden     Materialbändern    B     Führungsleisten     51 befestigt, auf welchen gegabelte     Füh-          rungszungen    52 befestigt sind, welche auf  den Materialbändern aufruhen     und    zu beiden       Seiten    der zugehörigen     Führungsleisten    bis  unter die Vorschubwalzen 30 reichen.

   Unter  jedem     Materialband    ist an der     rückwärtigen     gante der Unterlagsplatte ein leicht abwärts  gebogener Bügel 56 befestigt, welcher das  Band bei etwaigem Durchhängen der Ober  kante der Unterlagsplatte 40 zuleitet.  



  Zur Führung beim Stanzen ist für jedes  Materialband in der Unterlagsplatte ein Füh  rungsstück 53 (Fig. 14) angeordnet, .durch  dessen Längsschlitz 53a das Materialband  hindurchläuft, und welches am einen Ende    eine genau dem Profil der Stichelschneide  entsprechende Lücke 53b hat, in welcher der  Stichel 41 geführt ist. Der Unterlagsplatte  40 ist eine     senkrechte        Führungsplatte    54 vor  gelagert, und das Stanzmesser 39 ist einer  seits zwischen einem Aufsatz 55 dieser Füh  rungsplatte und der vordern Seitenflanke des  Führungsstückes 53 geführt.

   Der Aufsatz  55 ist an der     Führungsplatte    54 mittelst vor  jeder Stanzgruppe angeordneten Leisten 55a  befestigt, welche zugleich die Führung für  den Halter 57 des Abtrennmessers 58 bilden,  welches zum Abtrennen eines fertiggestanz  ten Zündholzblattes dient. Der Halter 57  ist mit dem     untern    Ende in einer Hülse 58  einstellbar befestigt, und letztere in einem  Schwenkbalken 60 mittelst Drehzapfens 59  drehbar gelagert. Der Schwenkbalken 60 er  streckt sich über die ganze Breite des Ma  schinengestelles und ist auf Zapfen 61     ver-          schwenkbar    gelagert. Eine einerends an  Schwenkbalken 60 und anderends an einem  untern Fortsatz 58a der Hülse befestigte Zug  feder 62 hält das Abtrennmesser gegen die  Führungsplatte 54 angedrückt.

   Der Schwenk  balken 60 hat einen Arm 60a, welcher nach  unten in den Bereich eines zweiarmigen He  bels 63, 64 ragt. Letzterer ist auf einer  Achse 65 drehbar gelagert und sein unterer       Arm    trägt eine Rolle 66, welche auf einer  Nockenscheibe 67 läuft. Eine einerends am  Maschinengestell verankerte Zugfeder 68  hält die Rolle 66 an die Nockenscheibe 67  angedrückt.

   Bei jeder vollen Umdrehung der  Nockenscheibe 67, die in der Zeit von zehn  Hüben des Werkzeugjoches 33 erfolgt, be  wirkt der Doppelhebel 63/64 eine     Verschwen-          kung    des Schwenkbalkens 60 und dieser eine  "Hubbewegung der     Abtrennmesser    59, wo  durch die gestanzten     Bandabschnitte    längs  der     Linie    T     (Fig.    1.6) abgetrennt werden..  



  Die     Fig.    17     Ibis    22     zeigen    zwei Stapel  vorrichtungen. zur Aufnahme der fertig ge  stanzten     Zündholzblätter.     



       In        Fig.    17 und 18 ist die     Stanzvorrieh-          tung    der     Zündholzmaschine    soweit wie zum       Verständnis    nötig dargestellt. 32 sind die  Seitenständer der     Stanzvorrichtung;    in wel-      eher das fertig gestanzte Blatt B1 des wie  oben beschrieben, mittelst der Vorschubwal  zen 30/31 intermittierend vorgeschobenen Ma  terialbandes B periodisch durch das Abtrenn  messer 59 abgeschnitten wirrt. An der Vor  derkante der Seitenständer 32 ist in Lager  konsolen 32a die Welle einer Abnahmetrom  mel 69 gelagert.

   Die Abnahmetrommel hat  entsprechend der Zahl zu verarbeitender Ma  terialbänder in der Breite zwölf Abschnitte       und    jeder     Abschnitt    ist     durch    Blechwände  69a in Kammern unterteilt, von welchen.  jede ein abgetrenntes Zündholzblatt B1 auf  nimmt. Zur Bewegung der Abnahmetrommel  dient ein Schaltradgetriebe, und zwar ist am  einen Seitenständer 32a ein zweiarmiger He  bel 72, 73 gelagert, dessen einer Arm 73  am freien Ende eine auf einer Nockenscheibe  76 laufende Rolle trägt, während am andern  Arm eine in das Schaltrad 70 eingreifende  Schaltklinke 71 angelenkt ist.

   Eine     einer-          ends    am Seitenständer verankerte Zugfeder  74 bewirkt das Andrücken der Rolle am  Arm 73 an die Nockenscheibe, und die  Schaltklinke 71 wird durch eine Zugfeder  75 im Eingriff mit dem Schaltrad 70 ge  holten. Unmittelbar nach jeder Abtrennung  eines Zündholzblattes dreht der beschriebene  Schaltmechanismus die Abnahmetrcmmel um  eine Teilung, so dass die von dem inzwischen  wieder einsetzenden Bandvorschub vorwärts  gestossenen Zündholzblätter der Querreihe  von der Trommel ergriffen und in Pfeilrich  tung mitgeführt werden.

   Unterhalb der Ab  nahmetrommel sind zwischen Konsolen 32b  der     Seitenständer        zwölf    Förderbänder 77 an  geordnet, welche über Rollen 78, 79 laufen  und denen obere Stränge zusammen mit senk  rechten Längswänden 80 zwölf Stapelrinnen  für die Zündholzblätter bilden. Konzentrisch  zum Trommelumfang ist oberhalb des För  derbandes ein Rechen 81 angeordnet, dessen  Zungen auf dem vordern, untern Trommel  viertel die Zündholzblätter führen und der  an einer     Rutsche   <B>82</B> endigt, über welche die  Zündholzblätter durch Schlitze 81a am Re  chen hindurch auf die Förderbänder 77 rut  schen.

   Durch Führungsschlitze in der Rut-    sche 82 ragen Stösser 83 nach vorn, welche  an einer hin- und hergehenden Stösserstange  84 befestigt sind und durch ihre Hin- und  Herbewegung die jeweils herunterrutschen  den Zündholzblätter nach vorn aufrecht an  den Stapel S anlegen. Die Stösserstange 84  sitzt an zwei Hebeln 85, welche auf einer  Welle 86 zwischen den Konsolen 32b befe  stigt sind. Auf der Welle 86 ist nebstdem  ein Hebel 87 befestigt, welcher an seinem  freien Ende eine auf der Nockenscheibe 88  auflaufende Rolle     trägt,    so dass die Hebel  85 periodisch verschwenkt und die Stösser  83 vorgeschoben werden.

   Nebstdem sitzt auf  der Welle 86 ein Hebel 89, an welchem eine  Schaltklinke 90 angelenkt ist, die durch ein  Gegengewicht 91 im Eingriff mit einem auf  der Rollenwelle 78a befestigten -Schaltrad  92 .gehalten wird und den Vorschub der  Förderbänder 77 bewirkt. Unter den För  derbändern 77 ist als Unterlage eine Platte  93 angeordnet.  



  Eine andere Ausführungsform der Sta  peleinrichtung ist in der Fig. 20 bis 22 dar  gestellt. Die Stanzvorrichtung mit den Ab  trennmessern 59 ist die gleiche wie in Fig. 20  dargestellt. Den Abtrennmessern 59 sind  zwölf Förderbänder 95 vorgelagert, deren  hintere Führungsrolle 96 einen kleinen  Durchmesser hat, um möglichst nahe an die  Abtrennmesser zwecks Aufnahme der abge  trennten Zündholzblätter herangebracht wer  den zu können.

   Die Förderbänder 95, welche  auf einer Unterlagsplatte 98 laufen, sind über  vordere Umleitrollen 97 geführt und fördern  die abgetrennten Zündholzblätter B1 nach  vorn bis,     zur    vordern     Umleitrolle.    Von den       vorrdern,    auf Konsolen 32b der     Seitenständer     3<B>2</B> gelagerten     Umleitrollen    97     .sind    auf einer  Welle 99 Abnahmearme     1'00,    befestigt, wel  che aus- einem     kreissegmentförmigen    Teil  100a     mit        anschliessendem        Fortsatz    100b be  stehen,

   und zwar tangiert der     kreissegment-          förmige    Teil die     Bodenplatte    einer Stapel  rinne 101 für jedes Materialband, deren Ein  laufende durch einen     Schieber    104 abge  schlossen. ist, der um eine     Zündholzblattlänge     periodisch ,gesenkt wird. Jeder Abnahmearm      100 besteht aus zwei Blechstücken, welche  zu beiden Seiten des zugehörigen Förderban  des bezw dessen Transportrolle 97 auf der  Welle 99 befestigt sind. Ausserdem ist auf  der Welle 99 ein abwärets ragender Arm 102  befestigt, an welchem zwecks periodischer  Verschwenkung der Welle und der Ab  nahmearme eine Zugstange 103 angreift.

    Jeder Schieber 104 ist auf einer senkrechten  Stange 105 befestigt, deren Mittelteil um die  Welle 99     herum        abgekröpft    ist. Sämtliche  Stangen 105 sind auf einem Querstab 106  befestigt, der in zwei auf einer Welle 108  befestigten Hebeln 107 gelagert ist. An  einem auf der Welle 108 befestigten Hebel  109 greift eine Zugstange 110 an, welche  eine periodische Verschwenkung der Welle  und hierdurch ein Anheben der Schieber 104  bewirkt.  



  Die auf dem Förderband 95 einer Band  linie beförderten Zündholzblätter rutschen  an der vordern Umleitrolle 97 herunter auf  den Abnahmearm 100, dessen Ansatz 100b  hierbei die in Fig. 22 strichpunktiert ge  zeichnete Stellung einnimmt. Hierbei wird  der Schieber 104 gesenkt und gleich darauf  der Arm 100 nach links verschwenkt, so dass  das Zündholzblatt in die Stapelrinne einge  schoben wird, wo es sich aufrecht dem be  reits vorhandenen Stapel anreiht und in die  ser Lage durch den     wiederum    angehobenen  Schieber 104 gehalten wird. Zwecks störungs  freier Übertragung des Zündholzblattes ist  hierbei die hintere     Endkante    des Bodens der  Stapelrinne nach einem zur Welle 99     kon-          zentrischen    Kreisbogen gestaltet.  



  Diese Anordnung bietet auch die Mög  lichkeit, beschädigte oder rissige     Zündholz-          blättohen    leicht festzustellen und auszu  scheiden, so dass in der Fertigware kein  Ausschuss enthalten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Blättern einerends zusammenhängender Flachzünd hölzer aus bandförmigem Zündholzmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass man das in einer Schälmaschine zugeschnittene Material band zur Bildung der Zündhölzer in seiner Längsrichtung verschiebt und dabei zunächst imprägniert, dann trocknet und hierauf stanzt.
    PATENTANSPRUCH II: Maschine zur Herstellung von Blättern einerends zusammenhängender Flachzünd hölzer nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I, gekennzeichnet durch eine Im prägniervorrichtung, welcher eine Trocken kammer zugeordnet ist, an die eine Stanz- vorrichtung angeschlossen ist, dass Ganze der art, dass das Zündholzmaterial die Impräg niervorrichtung zuerst und die Stanzvor- richtung zuletzt durchläuft. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man das zusammengerollte Zündholzmaterialband vor der Imprägnierung abrollt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man das Ma terialband während des Trocknens in der Längsrichtung ausstreckt. 3. Maschine nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine Wickelvorrich tung für einen Vorrat von bandförmigem Züridholzmaterial, welche der Impräg niervorrichtung vorgeschaltet ist, und eine Pressvorrichtung, mittelst welcher .das Materialband während des Trocknens intermittierend gepresst wird.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch eine Streckvorrichtung, die während des Trocknens des Materialbandes eine Strek- kung desselben bewirkt. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4, mit Einrich tung zum Vorschub und zum Pressen des Materialbandes, dadurch gekenn zeichnet,
    dass zwei im Maschinengestell von der Imprägniervorrichtung zur Stanzvorrichtung laufende Förderketten miteinander durch Stege verbunden sind, auf welchen Ketten die Materialbänder aufliegen und welche Führungsorgane zur seitlichen Führung des Materialban des aufweisen, und dass jedem Material band eine Pressschiene zugeordnet ist, welche periodisch von ihm abgehoben wird, wobei zugleich die Wirkung der zum Vorschub des Materialbandes die nenden Walzen aufgehoben wird. 6.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass auf dem Maschinen gestell paarweise einander gegenüber La gerböcke angeordnet sind, in welchen Achsen gelagert sind mit auf letzteren umdrehbar befestigten Hebeln, zwischen welch' letzteren Tragbalken drehbeweg lich angeordnet sind, welche einstellbare Hängestäbe tragen, an deren untern En den die Pressschienen befestigt sind,
    wo bei die beiden Hebel auf jeder Maschi nenseite durch Zugstangen miteinander verbunden sind und die Betätigung der Hebeldes vordern Lagerbockpaares mit- telst Stangen von einer Kurvenscheibe des Hauptantriebes der Maschine aus er folgt. 7.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass unterhalb der Lager böcke im Maschinengestell Achsen gela gert sind, auf welchen innerseits Hebel befestigt sind, die durch eine an Nasen der Pressschienen anliegende Stange mit einander verbunden sind und dass auf den genannten Achsen ausserseits Hebel befestigt sind, die mittelst Stangen von einer Kurvensoheibe des Hauptantriebes der Maschine aus angetrieben werden, das Ganze derart, dass die Verbindungs stange der beiden innern Arme ein völ liges Abheben der durch die Tragbalken leicht angehobenen Pressschienen von den Materialbändern bewirkt. 8.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorschubwalze für den kontinuierlichen Vorschub der Ma- terialbänder am hintern Ende der Ma schine und darüber die Gegenwalze in Winkelhebeln gelagert ist, deren freie Arme durch Zugstangen mit den Betä tigungsarmen der die Tragbalken ver- schwenkenden Armen verbunden sind, derart, dass die Gegenwalze zusammen mit den Pressschienen periodisch abge hoben wird.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stanzvorrichtung für das Materialband unterteilt ist in ein Messer zum Einschneiden des geraden Trennschnittes zwischen je zwei Zünd hölzern, sowie einen Stichel zum Aus stanzen der Lücke zwischen den ver jüngten Kopfteilen je zweier benach barter Zündhölzer. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stanzmesser als höhenverstellbar an einem Werkzeug halter befestigtes Flachmesser und der Stichel mit trapezförmigem Querschnitt und verjüngter Schneide ausgebildet sind, wobei letzterer an einem weiteren Werk zeughalter angelenkt ist und durch eine Flachfeder gegen eine Führungsfläche angedrückt wird. 11.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass hinter dem Stanzwerk zeug eine geriffelte Vorschubwalze für den intermittierenden Vorschub der Ma terialbänder gelagert ist, welche mit einer Anzahl Gegendruckwalzen zusam menarbeitet,
    .die unter jedem Material ban4 an einem höhenverschiebbar in einem Unterlagsjoch des MascUinenge- stelles angeordneten Halter gelagert sind und mittelst Federn durch bffnungen in einer auf dem Unterlagsjoch befestigten Unterlagsplatte hindurch an die Ma- terialbänder angepresst werden und .diese ' an die Vorschu'bwalze andrücken.
    12. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 11, dadurch ge- kennzeichnet, dass auf der Unterlags platte Führungsleisten für die seitliche Führung der Materialbänder und auf denselben gegabelte Führungszungen zum Festhaltender Materialbänder beim Einlauf in die Vorschubwalzen ange bracht sind. 13.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Stanzstelle in der Unterlagsplatte für jedes Material band ein Führungsstück mit Längs schütz für die Führung des Material bandes und mit einer trapezförmigen Lücke an einem Ende für die Führung des Stichels angeordnet ist, wobei das Stammesser zwischen der Seitenflanke des Führungsstückes und einer beson deren Führungsplatte geführt ist. 14.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 biss 13, dadurch ge kennzeichnet, dass jedem Materialband ein Abtrennmesser zugeordnet ist, wel ches mit einem Messerhalter, mittelst welchem es höheneinstellbar und ver- schwenkbar an einem über die ganze Breite des Maschinengestelles sich er streckenden Schwenkbalken gelagert ist, an einer vor der Uuterlagsplatte am Un- terlagsjoch befestigten Führungsplatte geführt ist, indem es durch eine am Halter angreifende Feder gegen diese Führungsplatte angedrückt wird. 15.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schwenkbalken einen Arm hat, mittelst welchem er durch Vermittlung eines zweiarmigen Hebels mit Laufrolle von einer Nocken- schieibe aus periodisch jedesmal ver- schwenkt wird, wenn die vorgesehene Anzahl Zündhölzer gestanzt ist, damit die Abtrennmesser die gestanzten Band abschnitte von unten her abtrennen. 1ö.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 15, mit einer Einrichtung zum Stapeln der gestanzten Zündhalzblätter, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Stanzvorrichtung eine mit der intermittierend erfolgenden Abtren nung eines gestanzten Zündholzblattes übereinstimmend bewegte Abnahmevor richtung angeordnet ist, von welcher die Zündholzblätter in aufrechter Stellung Stapelrinnen zugeführt werden.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass vor der Stanzvorrieli- tung eine entsprechend der Anzahl zu verarbeitender Materialbänder in der Breite unterteilte Abnahmetrommel mit rings auf ihrem Umfang verteilten Kam mern zur Aufnahme der abgetrennten Zündholzblätter vorgesehen ist, deren unterem, vorderem Umfangsteil ein Füli- rungsrechen mit Zungen zum Festhalten der Zündholzblätter vorgelagert ist, von welchem auf die Zündholzblätter über geneigte Rutschen auf in den Stapelrin nen laufende Förderbänder geführt wer den, wobei durch die Rutschen hindurch tretende,
    periodisch bewegte Stösser jedes herabfallende Zündholzblatt in den Stapelrinnen in die aufrechte Stellung bringen. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 7.7, dadurch ge kennzeichnet.
    .dass die Abnahmetrommel mittelst eines Schaltradgetriebes perio disch angetrieben wird und die Stösser an einer gemeinsamen Stösserstange sitzen, welche in zwei im Maschinengestell ge lagerten, mittelt eines Nockenseheiben- antriebes hin- und lierversahvenkten Ar men gelagert ist, wobei die Förderbänder in :den Stapelrinnen mittelst eines Schalt radgetriebes angetrieben werden. 19.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass vor der Stanzvorrich- tung eine der Anzahl zu bearbeitender Materialbänder entsprechende Anzahl Abnahme-Förderbänder angeordnet sind, auf welchen die abgetrennten Zündholz blätter liegend weiterbefördert werden bis zu einer gleichen Anzahl am Ablauf ende der Förderbänder angeordneten Übertragungsarme, welche jedes Zünd holzblatt aufnehmen und in einer Schwenkbewegung den den Förderbän- dern vorgelagerten in auf rechter Lage zuführen. 20.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 16 und 19, da durch gekennzeichnet, dass die hintere Rolle der Förderbänder einen kleinen Durchmesser hat, um den Förderband einlauf möglichst nahe an das Abtrenn messer heranbringen zu können. 21. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 16, 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlauf der Stapelrinnen durch einen Schieber abgeschlossen ist, der im Augenblick der Übergabe eines Zündholzblattes durch den Übertragungsarm mittelst einer Stange gesenkt wird, wobei die Stangen sämtlicher Schieber auf einer in perio disch verschwenkten Schwenkarmen ge lagerten Tragstange befestigt sind. 22.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 16, 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Über- tragungsarm aus zwei zu beiden Seiten des Förderbandes angeordneten Blech stücken besteht, deren jedes, einen seg- mentförmigen, den Boden der Stapel rinne tangierenden Grundteil, sowie einen Fortsatz zur Aufnahme des Zünd holzblattes hat, wobei die Arme für sämtliche Materialbänder auf einer Stange befestigt sind,
    die periodisch hin- und h.ergeschwenkt wird.
CH152259D 1931-02-20 1931-02-20 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Blättern einerends zusammenhängender Flachzündhölzer. CH152259A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999064322A3 (de) * 1998-06-05 2001-08-09 Maximilian Schneider Verfahren zur herstellung von kartonzündern sowie kartonzünder, insbesondere für zünderheftchen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1999064322A3 (de) * 1998-06-05 2001-08-09 Maximilian Schneider Verfahren zur herstellung von kartonzündern sowie kartonzünder, insbesondere für zünderheftchen

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