CH152259A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Blättern einerends zusammenhängender Flachzündhölzer. - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Herstellung von Blättern einerends zusammenhängender Flachzündhölzer.Info
- Publication number
- CH152259A CH152259A CH152259DA CH152259A CH 152259 A CH152259 A CH 152259A CH 152259D A CH152259D A CH 152259DA CH 152259 A CH152259 A CH 152259A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- dependent
- machine according
- match
- machine
- punching
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 14
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 58
- 238000004080 punching Methods 0.000 claims description 41
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 12
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 claims description 12
- 238000001035 drying Methods 0.000 claims description 11
- 239000002023 wood Substances 0.000 claims description 6
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- 241001422033 Thestylus Species 0.000 claims description 2
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 2
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 18
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims 1
- 210000003128 head Anatomy 0.000 claims 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 claims 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 3
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 2
- 241000017363 Schefflera morototoni Species 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000004043 dyeing Methods 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N novaluron Chemical compound C1=C(Cl)C(OC(F)(F)C(OC(F)(F)F)F)=CC=C1NC(=O)NC(=O)C1=C(F)C=CC=C1F NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06F—MATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
- C06F1/00—Mechanical manufacture of matches
- C06F1/16—Manufacture of matches connected together, e.g. in bands or blocks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
Verfahren und Maschine zur Herstellung von Blättern einerends zusammenhängender Flachzündhölzer. Bei der Herstellung von Blättern einer ends zusammenhängender Flachzündhölzer ist es bekannt, die aus dem nassen Holz herausgeschnittenen Blätter, aus welchen die Zündhölzchen durch Ausstanzen des Kopf teils und Einschneiden der Längskanten aus gebildet werden sollen, zunächst auf die er forderliche Grösse abzuschneiden, dann zu stanzen, zu imprägnieren und nachher zu trocknen. Bei dieser Reihenfolge der Ar beitsvorgänge kamen besonders die aussen liegenden Zündhölzer eines Blattes meist un gleich heraus, da das Holz bis nach dem Stanzen nass blieb und sich dabei verzog.
Um diesen Nachteil zu beheben, wird bei dem Verfahren gemäss der Erfindung in der Weise vorgegangen, dass man das in einer Schälmaschine oder dergleichen zugeschnit tene Materialband zur Bildung der Zünd- stäbchen in seiner Längsrichtung verschiebt und dabei zunäehst imprägniert, dann trock net und hierauf stanzt. Dieses Verfahren gestattet, das Material in trockenem Zustande zu stanzen, so dass ein nachträgliches Verziehen desselben aus geschlossen ist und durchwegs gleichbreite Zündholzblätter hergestellt werden.
Die Maschine zur Herstellung von Blät tern einerends zusammenhängender Flaoh- zündhölzer nach dem Verfahren gemäss der Erfindung weist eine Imprägniervorrichtung für das Zündholzmaterial auf, welcher eine Trockenvorrichtung zugeordnet ist, an die eine Stanzvorrichtung angeschlossen ist, das Ganze derart, dass das Zündholzmaterial die Imprägniervorrichtung zuerst und die Stanz vorrichtung zuletzt durchläuft.
Das Verfahren sei beispielsweise anhand der Zeichnung näher beschrieben, in welcher ein Ausführungsbeispiel einer Maschine zur Ausübung des Verfahrens in Fig. 1 im Aufriss, und in Fig. 2 im Grundriss dargestellt ist; Fig. 3 zeigt die Maschine mit wegge brochenem Mittelteil im Längsschnitt; Fig. 4 ist eine Draufsicht des rückwär tigen Endteils derselben; Fig. 5, 6 und 7 zeigen in grösserem Mass- stalbe Einzelheiten der Förder- und Aus- richtvorrichtuhg im Querschnitt, Draufsicht und Längsschnitt;
Fig. 8 zeigt die Stanzvorrichtung in Stirnansicht, und Fig. 9 im Längsschnitt (in bezug auf die Längsaxe der gesamten Zündholz maschine); Fig. 10 bis 13 zeigen in grösserem Mass stab Einzelheiten des Stanzwerkzeuges nebst Abtrennmesser, der Befestigungs- sowie der Führungs- und Vorschubeinrichtung des Ma terialbandes; Fig. 14 zeigt eine Einzelheit in perspek tivischer Ansicht, und Fig. 15 und 16 zeigen zwei Formen von gestanzten Zündholzblättern, Fig. 17 eine Stapelvorrichtung für die Zündholzblätter nach einer ersten Ausfüh- rungsform im Längsschnitt in bezug auf die Längsaxe der gesamten Maschine; Fig. 18 ist eine Stirnansicht hiervon, und Fig. 19 eine Stirnansicht des Antriebes;
Fig. 20 zeigt eine zweite Ausführungs form der Stapelvorrichtung in Längsansicht, und Fig. 21 eine Draufsicht derselben; Fig. 22 zeigt eine Einzelheit in grösserem Massstab.
Die Maschine weist einerends eine Wik- kelvorrichtung V für bandförmiges Zünd holzmaterial auf, welche eine Anzahl, zum Beispiel zwölf, einzeln drehbarer Vorrats rollen für je ein Band B aus frischem, das heisst nassem Holz besitzt. Von der Wickel vorrichtung laufen die Bänder B über Füh rungswalzen durch einen Imprägnierbehälter J hindurch, in welchem die Bänder die ge wünschte Imprägnierung und eventuell Fär bung erhalten. Nach der Imprägnierung laufen die Bänder B auf seinem Förderband 6 durch eine Trockenkammer K2 wonach sie vollständig getrocknet in eine an die Trok- kenkammer angebaute Stanzvorrichtung St eintreten.
Während des Durchganges durch die Trockenkammer werden die Bänder durch eine Streckvorrichtung in der Längsrichtung gleichmässig gestreckt gehalten, indem so wohl beim Eintritt der Bänder B in die Trok- kenkammer K, als auch beim Austritt aus derselben Vorschubwalzenpaaxe 2/1 bezw. 30/31 angeordnet sind, und zwar wird das erstere Vorschubwalzenpaar kontinuierlich vom Förderband 6 aus, das letztere hingegen intermittierend vom Antrieb W der Stanz- vorrichtung angetrieben.
Nach dem Verlas sen der Stanzvorrichtung werden die fertig gestanzten und von den Bändern Abgetrenn ten Zündholzblätter von einer Abnahmevor- riclltung P aufgenommen, in welcher eine Abnahmetrommel 69 die Zündholzblätter den Stapelrinnen B zuführt, welchen die Zünd holzblätter dann zur Weiterverarbeitung ent nommen werden.
Mit Hilfe der heschriebenen Maschine ist das Verfahren bis zur Erschöpfung des Bandvorrates auf der Wickelvorrichtung V völlig selbsttätig durchführbar.
In Fig. 3 bis 7 ist wieder M das Maschi- neugestell, welches zum grössten Teil als Trockenhammer ausgebildet ist; am rück wärtigen Ende desselben ist die Imprägnier vorrichtung J, und am vordern Ende die Stanzvorrichtung S angeordnet.
Unterhalb ,der Imprägniervorrichtung sind,die Vorrats rollen V für die zur Verarbeitung gelangen den Materialbänder, im vorliegenden Falle zwölf an der Zahl, gelagert, und zwar sind immer je zwei. benachbarte Rollen in der Längsrichtung der Maschine gegeneinander versetzt, um den erforderlichen Platz für die Lagerung derselben mz gewinnen.
Von :den Vorratsrollen - laufen die Materialbänder B durch .die Imprägniervorrichtung und dann über die Varschubwalze 1, gegen welche sie durch eine abhAbar gelagerte Gegenwalze 2 angedrückt werden. Die Vorschubwalze ist über ,die ganze Breite durchgehend, während ,die Gegenwanze der Bandzahl entsprechend unterteilt ist.
Zur Lagerung .der Gegenwalze dienen auf dem Maschinengestell gelagerte Winkelhebel '3, anderen aufwärts ragenden Armen 4 Zugstangen 17 angreifen. An den Seitenwangen des Maschinen gestelles sind innerhalb des Trockenkastens Winkelschienen 5 befestigt, auf welchen Gelenkketten 6 laufen, deren Glieder durch Stege 7 miteinander verbunden sind, wo durch ein geschlossenes Förderband gebildet wird, welches die Materialbänder B trägt.
Zur seitlichen Führung der Materialbänder sind an den Stegen 7 in regelmässigen Alb ständen kleine Bügel 9 befestigt, welche zwischen sich nur den Raum für die Breite eines Holzbandes belassen. Die Ketten des Förderbandes laufen über Endrollen 10 und 11, und zwar wird die vordere Rolle 10 mit- telst eines Übersetzungsgetriebes vom Haupt antrieb der Maschine aus angetrieben, wäh rend von der Achse der hintern Rolle 11 aus die Vorschubwalze 1 für die Holzbänder mit- telst Stirnübertragung angetrieben wird. Der untere Strang des Förderbandes ist ebenfalls auf Winkelschienen 5a geführt.
Auf den Tragbändern des Maschinenge stelles sind Lagerböcke 12 angeordnet, in welchen Achsen 14 gelagert sind. Auf diesen Achsen 14 sind ausserseits der Böcke Hubel aufgesetzt, und zwar bei dem vordern La gerbockpaar Winkelhebel 15 bis 16 und beim hintern Paar einfache Hebel 15, wobei die abwärtsragenden Hebel 15 beider Böcke auf einer Maschinenseite durch Zugstangen 17 miteinander verbunden sind.
In der Ver- längerungdieser Zugstangen 17 sitzen die oben erwähnten Zugstangen 4, welche die Winkelhebel 3 mit den Gegenwalzen ver- schwenken. An den aufwärts geneigt nach vorn ragenden Armen 16 der Winkelhubel greifen Stangen 18 an, welche anderends am freien Ende des einen Armes eines Winkel hebels 19 angelenkt sind, dessen anderer Arm eine auf einer Kurvenscheibe g laufende Rolle trägt.
Innerseits der Lagerböcke tra gen die Achsen beider Bockpaare feste, seit wärts nach vorn herausragende Arme 20, und zwischen den beiden Armen jedes Lagerbock paares ist ein Tragbalken 21 von quadrati schem Querschnitt (Fig. 5 und 7) und an jedem Tragbalken sind zwölf Hängestäbe 22 einstellbar befestigt, welche genau über der Mitte der Holzbänder B hängen. An jedem Hängestabpaar ist eine Pressschiene 23 an gelenkt, deren hinteres Ende schlittenkufen artig aufwärts gebogen ist und welche in der Ruhelage auf dem sich darunter hindurch bewegenden Holzband B belastend aufliegt. In den vordern Stützen des Maschinenge stelles ist eine Achse 24 gelagert, auf welcher innerseits Hebel 25 befestigt sind.
Die zwei Hebel derselben Stütze sind miteinander durch eine Stange 26 verbunden, welche an Nasen 27 sämtlicher Pressschienen 23 anliegt. Ausserseits ist auf der Achse 24 ein Arm 28 befestigt, an welchem eine Stange 29 angreift, deren anderes Ende an einem von der Kurvenscheibe Ka aus betätigten Win kelhebel angelenkt ist. Wenn die Stangen 18 und 29 unter dem Einfluss der Kurven scheiben in Pfeilrichtung bewegt werden. werden die Arme 20 aufwärts verschwenkt und heben die Pressschienen 23 etwas an, worauf die Verschwenkung des Armes 28 ein Rückwärtsverschieben der Pressstangen und hierdurch ein weiteres Anheben dersel ben in die in Fig. 7 strichpunktiert gezeich nete Lage bewirkt, indem sich hierbei die Tragbalken 21 entsprechend um ihre Lager zapfen verschwenken.
Vor dem Förderband ist die Stanzvor- richtung 8 angeordnet, welcher die Holz bänder unmittelbar von der vordern Rolle 10 aus mittelst eines Vorschubwalzenpaares 30j31 intermittierend zugeführt werden.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Die Vorschubwalzen 1, 2 erteilen den Materialbändern B eine kontinuierliche Vor schubbewegung und diese wandern auf dem Förderband, .durch die Pressschienen 23 be lastet gehalten, den Vo.rschubwalzen 30, 31 zu, welche die Holzbänder dem Stanzwerk- zeug intermittierend zuführen, wobei wäh rend des jedesmaligen kurzen Stillstandes die Stanzwerkzeuge 1 Zündhölzer in jedem Band ausstanzen.
Sobald eine Blattbreite Zündhölzer gestanzt ist und abgeschnitten wird, werden -die Pressschienen 23 samt der Gegenvorschubwalze 3 wie oben beschrieben abgehoben und die Holzbänder können sich in diesem Augenblick wieder frei ausrich ten, da auch deren kontinuierlicher Vorschub hierbei unterbrochen ist. Alsdann werden die abgehobenen Organe wieder abgesenkt, worauf der Stanzvorgang wieder beginnt.
Dank der beschriebenen Anordnung sind die Materialbänder seitlich genau geführt und können sich in periodischen Zeitabstän den beliebig dehnen und schrumpfen, so dass sich etwaige Spannungen oder Verwerfungen nicht in unregelmässiger Stanzarbeit oder Rissen auswirken.
Zwecks besseren Verständnisses der in den Fig. 8 bis 16 dargestellten Stanz- vorrichtung sei zunächst auf Fig. 15 hin gewiesen, welche ein aus dem Holzband B ausgestanztes Zündholzblatt mit zehn Zündhölzern von der Breite b zeigt, welche zugleich die Vorschubstrecke des intermit tierenden Bandvorschubes ist. Die Figur zeigt deutlich die Trennschnitte t zwischen den einzelnen Zündhölzern und die Lücken l zwischen den Kopfteilen derselben, welche durch Ausstanzen entsprechender Zungen aus dem Material entstehen. Das fertigge stanzte Blatt wird im letzten Stanzhub bei stillgesetztem Vorschub längs des Schnittes T mittelst eines besonderen Messers abge trennt.
Es könnte natürlich auch, wie in Fig. 16 dargestellt, ein breiteres Material band an beiden Längsrändern derartig aus gestanzt und dann um eine ausserhalb der Längsmitte des Bandes liegende, eingeritzte Linie L in zwei Hälften übereinandergebo gen werden, wie in Fig. 16 punktiert ange deutet.
Die Stanzvorrichtung weist zwei ans nicht gezeichnete Maschinengestell der Zünd- holzmaschine angebaute Seitenständer 32 auf, welche in ihrem obern Teil einen senk rechten Schlitz 32a für die Führung des Werkzeugjoches 33 aufweisen. In diesem sind eine der Materialbandzahl entsprechende Anzahl, im vorliegenden Falle zwölf Werk zeughalter 34a senkrecht verschiebbar ein gesetzt, wobei jedem Haftei eine von oben ins Joch eingesetzte Stellschraube 35 als Anschlag und eine seitlich eingeschraubte Kopfschraube 36a zum Festhalten dient.
Zur Auf- und Abbewegung des Werkzeugjoches 33 dienen an seitlich aus den Seitenstän dern 32 herausragenden Zapfen desselben angreifende Schubstangen 37, welche von auf der Hauptantriebswelle W sitzenden Exzen tern 38 angetrieben werden. Am untern Ende jedes Werkzeughalters 34a ist ein flaches, quer zur Längsrichtung des Material bandes liegendes Stanzmesser 39 festge schraubt, und zwar hat dasselbe Längs schlitze für die Befetigungsschrauben 39a, um es in der richtigen Höhe einstellen zu können. Die Breite des Messers entspricht der geraden Längskante t der Zündhölzer.
Seitlich neben dem Stanzmesser 39, und zwar um eine Zündholzbreite b gegen dasselbe versetzt, ist an einem besonderen Werkzeug halter 34b, der mittelst Schraube 36b im Joch gehalten ist, ein Stichel 41 angelenkt, welcher unter der Einwirkung einer Flach feder 42 gegen den Grund der Lücke 53b eines Führungsstückes 53 gedrückt wird.
Die Schneide des Stichels hat die zum Aus stanzen der Lücken l erforderliche Quer- zchnittsform. Nach unten ragt die Stichel schneide a bedeutend über das Stammesser vor, so dass der Kantenlängsschnitt t erst am Ende des Stan2hubes ausgeführt wird, und zwar wird immer gleichzeitig ein Kanten längsschnitt t und die Lücke l des voraus gehenden Zündholzpaares gestanzt.
Unterhalb des Vorschubwalzenpaares, 3'0, 31 ist zwischen den Seitenständern 32 ein Unterlagsjoch Ü angebracht, auf dessen Ober kante die Unterlaageplatte 40 befestigt ist, auf welcher die Materialbänder B laufen.
Die Unterlagsplatte 40 hat unter jedem Material- band eine rechteckige Öffnung 40a, durch welche hindurch die Gegenwalze 31 sich an die Unterseite des Materialbandes B anlegt, 1<B>1</B> die 30, welche sich w 'hrenc über die gesamte Maschinenbreite erstreckt und über jedem Materialband einen geriffel ten Triebkranz hat,
von oben auf den Ma terialbändern aufliegt. Der Antrieb der Vtir- schubwalze 30 erfolgt mittelst eines Schalt rades 43, in welches eine Schaltklinke 43a eingreift, welche an einem Arm 44 ange lenkt ist und mittelst einerends am Joch U verankerten Zugfeder 45 in Eingriff mit dem Schaltrad 42 gehalten wird. Der Arm 44 sitzt verschwenkbar auf einem am Sei tenständer 32 festen Zapfen und hat an seinem freien Ende eine Rolle 46, welche auf einer Nockenscheibe 47 der Hauptan triebswelle W läuft. Die Nockenscheibe 47 bewirkt über das Schaltrad getriebe 43, 434 eine Vorschubdrehung der Walze 30 nach jeder Senkung des Stanzwerkzeuges.
Von der Welle W wird ausserdem mittelst Ge lenkketten- und Stirnradgetriebes die kon tinuierliche Drehbewegung der das Förder band 6 für die Zuführung der Materialbän der B bewirkenden Rollen 10 abgeleitet. Die Gegendruckwalze 31 für jedes Materialband ist in einem Gleitstück 48 gelagert, welch-es senkrecht verschiebbar in einem senkrechten Schlitz des Unterlagsjoches U geführt ist und mittelst einer einerends am Joch U ver- ankerten Zugfeder 49 nach oben gedrückt wird, wobei eine Stellmutter 50 am untern. Ende des Gleitstückes zur Hubbewegung desselben dient.
Zur Führung der Materialbänder beim Einlauf in die Vorschubwalzen und in die Stanzvorrichtung sind auf der Unterlags platte 40 zwischen je zwei nebeneinander liegenden Materialbändern B Führungsleisten 51 befestigt, auf welchen gegabelte Füh- rungszungen 52 befestigt sind, welche auf den Materialbändern aufruhen und zu beiden Seiten der zugehörigen Führungsleisten bis unter die Vorschubwalzen 30 reichen.
Unter jedem Materialband ist an der rückwärtigen gante der Unterlagsplatte ein leicht abwärts gebogener Bügel 56 befestigt, welcher das Band bei etwaigem Durchhängen der Ober kante der Unterlagsplatte 40 zuleitet.
Zur Führung beim Stanzen ist für jedes Materialband in der Unterlagsplatte ein Füh rungsstück 53 (Fig. 14) angeordnet, .durch dessen Längsschlitz 53a das Materialband hindurchläuft, und welches am einen Ende eine genau dem Profil der Stichelschneide entsprechende Lücke 53b hat, in welcher der Stichel 41 geführt ist. Der Unterlagsplatte 40 ist eine senkrechte Führungsplatte 54 vor gelagert, und das Stanzmesser 39 ist einer seits zwischen einem Aufsatz 55 dieser Füh rungsplatte und der vordern Seitenflanke des Führungsstückes 53 geführt.
Der Aufsatz 55 ist an der Führungsplatte 54 mittelst vor jeder Stanzgruppe angeordneten Leisten 55a befestigt, welche zugleich die Führung für den Halter 57 des Abtrennmessers 58 bilden, welches zum Abtrennen eines fertiggestanz ten Zündholzblattes dient. Der Halter 57 ist mit dem untern Ende in einer Hülse 58 einstellbar befestigt, und letztere in einem Schwenkbalken 60 mittelst Drehzapfens 59 drehbar gelagert. Der Schwenkbalken 60 er streckt sich über die ganze Breite des Ma schinengestelles und ist auf Zapfen 61 ver- schwenkbar gelagert. Eine einerends an Schwenkbalken 60 und anderends an einem untern Fortsatz 58a der Hülse befestigte Zug feder 62 hält das Abtrennmesser gegen die Führungsplatte 54 angedrückt.
Der Schwenk balken 60 hat einen Arm 60a, welcher nach unten in den Bereich eines zweiarmigen He bels 63, 64 ragt. Letzterer ist auf einer Achse 65 drehbar gelagert und sein unterer Arm trägt eine Rolle 66, welche auf einer Nockenscheibe 67 läuft. Eine einerends am Maschinengestell verankerte Zugfeder 68 hält die Rolle 66 an die Nockenscheibe 67 angedrückt.
Bei jeder vollen Umdrehung der Nockenscheibe 67, die in der Zeit von zehn Hüben des Werkzeugjoches 33 erfolgt, be wirkt der Doppelhebel 63/64 eine Verschwen- kung des Schwenkbalkens 60 und dieser eine "Hubbewegung der Abtrennmesser 59, wo durch die gestanzten Bandabschnitte längs der Linie T (Fig. 1.6) abgetrennt werden..
Die Fig. 17 Ibis 22 zeigen zwei Stapel vorrichtungen. zur Aufnahme der fertig ge stanzten Zündholzblätter.
In Fig. 17 und 18 ist die Stanzvorrieh- tung der Zündholzmaschine soweit wie zum Verständnis nötig dargestellt. 32 sind die Seitenständer der Stanzvorrichtung; in wel- eher das fertig gestanzte Blatt B1 des wie oben beschrieben, mittelst der Vorschubwal zen 30/31 intermittierend vorgeschobenen Ma terialbandes B periodisch durch das Abtrenn messer 59 abgeschnitten wirrt. An der Vor derkante der Seitenständer 32 ist in Lager konsolen 32a die Welle einer Abnahmetrom mel 69 gelagert.
Die Abnahmetrommel hat entsprechend der Zahl zu verarbeitender Ma terialbänder in der Breite zwölf Abschnitte und jeder Abschnitt ist durch Blechwände 69a in Kammern unterteilt, von welchen. jede ein abgetrenntes Zündholzblatt B1 auf nimmt. Zur Bewegung der Abnahmetrommel dient ein Schaltradgetriebe, und zwar ist am einen Seitenständer 32a ein zweiarmiger He bel 72, 73 gelagert, dessen einer Arm 73 am freien Ende eine auf einer Nockenscheibe 76 laufende Rolle trägt, während am andern Arm eine in das Schaltrad 70 eingreifende Schaltklinke 71 angelenkt ist.
Eine einer- ends am Seitenständer verankerte Zugfeder 74 bewirkt das Andrücken der Rolle am Arm 73 an die Nockenscheibe, und die Schaltklinke 71 wird durch eine Zugfeder 75 im Eingriff mit dem Schaltrad 70 ge holten. Unmittelbar nach jeder Abtrennung eines Zündholzblattes dreht der beschriebene Schaltmechanismus die Abnahmetrcmmel um eine Teilung, so dass die von dem inzwischen wieder einsetzenden Bandvorschub vorwärts gestossenen Zündholzblätter der Querreihe von der Trommel ergriffen und in Pfeilrich tung mitgeführt werden.
Unterhalb der Ab nahmetrommel sind zwischen Konsolen 32b der Seitenständer zwölf Förderbänder 77 an geordnet, welche über Rollen 78, 79 laufen und denen obere Stränge zusammen mit senk rechten Längswänden 80 zwölf Stapelrinnen für die Zündholzblätter bilden. Konzentrisch zum Trommelumfang ist oberhalb des För derbandes ein Rechen 81 angeordnet, dessen Zungen auf dem vordern, untern Trommel viertel die Zündholzblätter führen und der an einer Rutsche <B>82</B> endigt, über welche die Zündholzblätter durch Schlitze 81a am Re chen hindurch auf die Förderbänder 77 rut schen.
Durch Führungsschlitze in der Rut- sche 82 ragen Stösser 83 nach vorn, welche an einer hin- und hergehenden Stösserstange 84 befestigt sind und durch ihre Hin- und Herbewegung die jeweils herunterrutschen den Zündholzblätter nach vorn aufrecht an den Stapel S anlegen. Die Stösserstange 84 sitzt an zwei Hebeln 85, welche auf einer Welle 86 zwischen den Konsolen 32b befe stigt sind. Auf der Welle 86 ist nebstdem ein Hebel 87 befestigt, welcher an seinem freien Ende eine auf der Nockenscheibe 88 auflaufende Rolle trägt, so dass die Hebel 85 periodisch verschwenkt und die Stösser 83 vorgeschoben werden.
Nebstdem sitzt auf der Welle 86 ein Hebel 89, an welchem eine Schaltklinke 90 angelenkt ist, die durch ein Gegengewicht 91 im Eingriff mit einem auf der Rollenwelle 78a befestigten -Schaltrad 92 .gehalten wird und den Vorschub der Förderbänder 77 bewirkt. Unter den För derbändern 77 ist als Unterlage eine Platte 93 angeordnet.
Eine andere Ausführungsform der Sta peleinrichtung ist in der Fig. 20 bis 22 dar gestellt. Die Stanzvorrichtung mit den Ab trennmessern 59 ist die gleiche wie in Fig. 20 dargestellt. Den Abtrennmessern 59 sind zwölf Förderbänder 95 vorgelagert, deren hintere Führungsrolle 96 einen kleinen Durchmesser hat, um möglichst nahe an die Abtrennmesser zwecks Aufnahme der abge trennten Zündholzblätter herangebracht wer den zu können.
Die Förderbänder 95, welche auf einer Unterlagsplatte 98 laufen, sind über vordere Umleitrollen 97 geführt und fördern die abgetrennten Zündholzblätter B1 nach vorn bis, zur vordern Umleitrolle. Von den vorrdern, auf Konsolen 32b der Seitenständer 3<B>2</B> gelagerten Umleitrollen 97 .sind auf einer Welle 99 Abnahmearme 1'00, befestigt, wel che aus- einem kreissegmentförmigen Teil 100a mit anschliessendem Fortsatz 100b be stehen,
und zwar tangiert der kreissegment- förmige Teil die Bodenplatte einer Stapel rinne 101 für jedes Materialband, deren Ein laufende durch einen Schieber 104 abge schlossen. ist, der um eine Zündholzblattlänge periodisch ,gesenkt wird. Jeder Abnahmearm 100 besteht aus zwei Blechstücken, welche zu beiden Seiten des zugehörigen Förderban des bezw dessen Transportrolle 97 auf der Welle 99 befestigt sind. Ausserdem ist auf der Welle 99 ein abwärets ragender Arm 102 befestigt, an welchem zwecks periodischer Verschwenkung der Welle und der Ab nahmearme eine Zugstange 103 angreift.
Jeder Schieber 104 ist auf einer senkrechten Stange 105 befestigt, deren Mittelteil um die Welle 99 herum abgekröpft ist. Sämtliche Stangen 105 sind auf einem Querstab 106 befestigt, der in zwei auf einer Welle 108 befestigten Hebeln 107 gelagert ist. An einem auf der Welle 108 befestigten Hebel 109 greift eine Zugstange 110 an, welche eine periodische Verschwenkung der Welle und hierdurch ein Anheben der Schieber 104 bewirkt.
Die auf dem Förderband 95 einer Band linie beförderten Zündholzblätter rutschen an der vordern Umleitrolle 97 herunter auf den Abnahmearm 100, dessen Ansatz 100b hierbei die in Fig. 22 strichpunktiert ge zeichnete Stellung einnimmt. Hierbei wird der Schieber 104 gesenkt und gleich darauf der Arm 100 nach links verschwenkt, so dass das Zündholzblatt in die Stapelrinne einge schoben wird, wo es sich aufrecht dem be reits vorhandenen Stapel anreiht und in die ser Lage durch den wiederum angehobenen Schieber 104 gehalten wird. Zwecks störungs freier Übertragung des Zündholzblattes ist hierbei die hintere Endkante des Bodens der Stapelrinne nach einem zur Welle 99 kon- zentrischen Kreisbogen gestaltet.
Diese Anordnung bietet auch die Mög lichkeit, beschädigte oder rissige Zündholz- blättohen leicht festzustellen und auszu scheiden, so dass in der Fertigware kein Ausschuss enthalten ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Blättern einerends zusammenhängender Flachzünd hölzer aus bandförmigem Zündholzmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass man das in einer Schälmaschine zugeschnittene Material band zur Bildung der Zündhölzer in seiner Längsrichtung verschiebt und dabei zunächst imprägniert, dann trocknet und hierauf stanzt.PATENTANSPRUCH II: Maschine zur Herstellung von Blättern einerends zusammenhängender Flachzünd hölzer nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I, gekennzeichnet durch eine Im prägniervorrichtung, welcher eine Trocken kammer zugeordnet ist, an die eine Stanz- vorrichtung angeschlossen ist, dass Ganze der art, dass das Zündholzmaterial die Impräg niervorrichtung zuerst und die Stanzvor- richtung zuletzt durchläuft. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man das zusammengerollte Zündholzmaterialband vor der Imprägnierung abrollt. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man das Ma terialband während des Trocknens in der Längsrichtung ausstreckt. 3. Maschine nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine Wickelvorrich tung für einen Vorrat von bandförmigem Züridholzmaterial, welche der Impräg niervorrichtung vorgeschaltet ist, und eine Pressvorrichtung, mittelst welcher .das Materialband während des Trocknens intermittierend gepresst wird.Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch eine Streckvorrichtung, die während des Trocknens des Materialbandes eine Strek- kung desselben bewirkt. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4, mit Einrich tung zum Vorschub und zum Pressen des Materialbandes, dadurch gekenn zeichnet,dass zwei im Maschinengestell von der Imprägniervorrichtung zur Stanzvorrichtung laufende Förderketten miteinander durch Stege verbunden sind, auf welchen Ketten die Materialbänder aufliegen und welche Führungsorgane zur seitlichen Führung des Materialban des aufweisen, und dass jedem Material band eine Pressschiene zugeordnet ist, welche periodisch von ihm abgehoben wird, wobei zugleich die Wirkung der zum Vorschub des Materialbandes die nenden Walzen aufgehoben wird. 6.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass auf dem Maschinen gestell paarweise einander gegenüber La gerböcke angeordnet sind, in welchen Achsen gelagert sind mit auf letzteren umdrehbar befestigten Hebeln, zwischen welch' letzteren Tragbalken drehbeweg lich angeordnet sind, welche einstellbare Hängestäbe tragen, an deren untern En den die Pressschienen befestigt sind,wo bei die beiden Hebel auf jeder Maschi nenseite durch Zugstangen miteinander verbunden sind und die Betätigung der Hebeldes vordern Lagerbockpaares mit- telst Stangen von einer Kurvenscheibe des Hauptantriebes der Maschine aus er folgt. 7.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass unterhalb der Lager böcke im Maschinengestell Achsen gela gert sind, auf welchen innerseits Hebel befestigt sind, die durch eine an Nasen der Pressschienen anliegende Stange mit einander verbunden sind und dass auf den genannten Achsen ausserseits Hebel befestigt sind, die mittelst Stangen von einer Kurvensoheibe des Hauptantriebes der Maschine aus angetrieben werden, das Ganze derart, dass die Verbindungs stange der beiden innern Arme ein völ liges Abheben der durch die Tragbalken leicht angehobenen Pressschienen von den Materialbändern bewirkt. 8.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorschubwalze für den kontinuierlichen Vorschub der Ma- terialbänder am hintern Ende der Ma schine und darüber die Gegenwalze in Winkelhebeln gelagert ist, deren freie Arme durch Zugstangen mit den Betä tigungsarmen der die Tragbalken ver- schwenkenden Armen verbunden sind, derart, dass die Gegenwalze zusammen mit den Pressschienen periodisch abge hoben wird.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stanzvorrichtung für das Materialband unterteilt ist in ein Messer zum Einschneiden des geraden Trennschnittes zwischen je zwei Zünd hölzern, sowie einen Stichel zum Aus stanzen der Lücke zwischen den ver jüngten Kopfteilen je zweier benach barter Zündhölzer. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stanzmesser als höhenverstellbar an einem Werkzeug halter befestigtes Flachmesser und der Stichel mit trapezförmigem Querschnitt und verjüngter Schneide ausgebildet sind, wobei letzterer an einem weiteren Werk zeughalter angelenkt ist und durch eine Flachfeder gegen eine Führungsfläche angedrückt wird. 11.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass hinter dem Stanzwerk zeug eine geriffelte Vorschubwalze für den intermittierenden Vorschub der Ma terialbänder gelagert ist, welche mit einer Anzahl Gegendruckwalzen zusam menarbeitet,.die unter jedem Material ban4 an einem höhenverschiebbar in einem Unterlagsjoch des MascUinenge- stelles angeordneten Halter gelagert sind und mittelst Federn durch bffnungen in einer auf dem Unterlagsjoch befestigten Unterlagsplatte hindurch an die Ma- terialbänder angepresst werden und .diese ' an die Vorschu'bwalze andrücken.12. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 11, dadurch ge- kennzeichnet, dass auf der Unterlags platte Führungsleisten für die seitliche Führung der Materialbänder und auf denselben gegabelte Führungszungen zum Festhaltender Materialbänder beim Einlauf in die Vorschubwalzen ange bracht sind. 13.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Stanzstelle in der Unterlagsplatte für jedes Material band ein Führungsstück mit Längs schütz für die Führung des Material bandes und mit einer trapezförmigen Lücke an einem Ende für die Führung des Stichels angeordnet ist, wobei das Stammesser zwischen der Seitenflanke des Führungsstückes und einer beson deren Führungsplatte geführt ist. 14.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 biss 13, dadurch ge kennzeichnet, dass jedem Materialband ein Abtrennmesser zugeordnet ist, wel ches mit einem Messerhalter, mittelst welchem es höheneinstellbar und ver- schwenkbar an einem über die ganze Breite des Maschinengestelles sich er streckenden Schwenkbalken gelagert ist, an einer vor der Uuterlagsplatte am Un- terlagsjoch befestigten Führungsplatte geführt ist, indem es durch eine am Halter angreifende Feder gegen diese Führungsplatte angedrückt wird. 15.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schwenkbalken einen Arm hat, mittelst welchem er durch Vermittlung eines zweiarmigen Hebels mit Laufrolle von einer Nocken- schieibe aus periodisch jedesmal ver- schwenkt wird, wenn die vorgesehene Anzahl Zündhölzer gestanzt ist, damit die Abtrennmesser die gestanzten Band abschnitte von unten her abtrennen. 1ö.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 15, mit einer Einrichtung zum Stapeln der gestanzten Zündhalzblätter, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Stanzvorrichtung eine mit der intermittierend erfolgenden Abtren nung eines gestanzten Zündholzblattes übereinstimmend bewegte Abnahmevor richtung angeordnet ist, von welcher die Zündholzblätter in aufrechter Stellung Stapelrinnen zugeführt werden.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass vor der Stanzvorrieli- tung eine entsprechend der Anzahl zu verarbeitender Materialbänder in der Breite unterteilte Abnahmetrommel mit rings auf ihrem Umfang verteilten Kam mern zur Aufnahme der abgetrennten Zündholzblätter vorgesehen ist, deren unterem, vorderem Umfangsteil ein Füli- rungsrechen mit Zungen zum Festhalten der Zündholzblätter vorgelagert ist, von welchem auf die Zündholzblätter über geneigte Rutschen auf in den Stapelrin nen laufende Förderbänder geführt wer den, wobei durch die Rutschen hindurch tretende,periodisch bewegte Stösser jedes herabfallende Zündholzblatt in den Stapelrinnen in die aufrechte Stellung bringen. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 7.7, dadurch ge kennzeichnet..dass die Abnahmetrommel mittelst eines Schaltradgetriebes perio disch angetrieben wird und die Stösser an einer gemeinsamen Stösserstange sitzen, welche in zwei im Maschinengestell ge lagerten, mittelt eines Nockenseheiben- antriebes hin- und lierversahvenkten Ar men gelagert ist, wobei die Förderbänder in :den Stapelrinnen mittelst eines Schalt radgetriebes angetrieben werden. 19.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass vor der Stanzvorrich- tung eine der Anzahl zu bearbeitender Materialbänder entsprechende Anzahl Abnahme-Förderbänder angeordnet sind, auf welchen die abgetrennten Zündholz blätter liegend weiterbefördert werden bis zu einer gleichen Anzahl am Ablauf ende der Förderbänder angeordneten Übertragungsarme, welche jedes Zünd holzblatt aufnehmen und in einer Schwenkbewegung den den Förderbän- dern vorgelagerten in auf rechter Lage zuführen. 20.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 16 und 19, da durch gekennzeichnet, dass die hintere Rolle der Förderbänder einen kleinen Durchmesser hat, um den Förderband einlauf möglichst nahe an das Abtrenn messer heranbringen zu können. 21. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 16, 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlauf der Stapelrinnen durch einen Schieber abgeschlossen ist, der im Augenblick der Übergabe eines Zündholzblattes durch den Übertragungsarm mittelst einer Stange gesenkt wird, wobei die Stangen sämtlicher Schieber auf einer in perio disch verschwenkten Schwenkarmen ge lagerten Tragstange befestigt sind. 22.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 16, 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Über- tragungsarm aus zwei zu beiden Seiten des Förderbandes angeordneten Blech stücken besteht, deren jedes, einen seg- mentförmigen, den Boden der Stapel rinne tangierenden Grundteil, sowie einen Fortsatz zur Aufnahme des Zünd holzblattes hat, wobei die Arme für sämtliche Materialbänder auf einer Stange befestigt sind,die periodisch hin- und h.ergeschwenkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH152259T | 1931-02-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH152259A true CH152259A (de) | 1932-01-31 |
Family
ID=4407394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH152259D CH152259A (de) | 1931-02-20 | 1931-02-20 | Verfahren und Maschine zur Herstellung von Blättern einerends zusammenhängender Flachzündhölzer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH152259A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999064322A3 (de) * | 1998-06-05 | 2001-08-09 | Maximilian Schneider | Verfahren zur herstellung von kartonzündern sowie kartonzünder, insbesondere für zünderheftchen |
-
1931
- 1931-02-20 CH CH152259D patent/CH152259A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999064322A3 (de) * | 1998-06-05 | 2001-08-09 | Maximilian Schneider | Verfahren zur herstellung von kartonzündern sowie kartonzünder, insbesondere für zünderheftchen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3008842A1 (de) | Vorrichtung zum herstellen einer vielzahl trapezfoermiger teigstuecke in gleicher ausrichtung aus einer ausgerollten teigbahn | |
| DE579482C (de) | Maschine zur Herstellung von Florgeweben durch Aufkleben geschnittener Fasern | |
| DE1131979B (de) | Stapelvorrichtung fuer bogenfoermiges Material | |
| EP0175845A2 (de) | Vorrichtung zum Vereinzeln von langen Drähten und Stangen | |
| DE2935263A1 (de) | Automatische buchstapelmaschine | |
| EP0335181A1 (de) | Vorrichtung zum Zerkleinern von Rollen von auf Dornen gewickelter band- oder folienförmiger Ware, vorzugsweise Papier | |
| CH152259A (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung von Blättern einerends zusammenhängender Flachzündhölzer. | |
| DE962020C (de) | Anlage zur Herstellung von Furnieren | |
| DE1456661A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Beschicken einer Schweissmaschine fuer Lichtgitterroste | |
| DE1000735B (de) | Verfahren und Vorrichtung fuer das Zusammenstellen einander folgender Gruppen von flachen Gegenstaenden, wie Keksen od. dgl. | |
| DE2202633B2 (de) | Teigbearbeitungsanlage | |
| DE2601616C3 (de) | Vorrichtung zum Verteilen von Bogen in Sammelfächer | |
| DE19858516C2 (de) | Rollenwickelvorrichtung | |
| DE3417097C2 (de) | ||
| DE647090C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschlussbaendern | |
| DE497623C (de) | Maschine zum Zerschneiden von Gewebebahnen mit schussfreien Stellen laengs dieser Stellen | |
| DE3629802A1 (de) | Magazin fuer eine kartonzuschnitte verarbeitende maschine | |
| DE133376C (de) | ||
| DE847127C (de) | Vorrichtung zum Buendeln der von dem Verladerollgang eines Kuehlbettes gruppenweise abgezaehlt auf eine Ablagestelle gebrachten Walzstaebe | |
| DE593360C (de) | Maschine zum Ordnen und Stapeln von Biskuits | |
| DE634018C (de) | Aufschnittschneidemaschine mit im Schneidguthalter im Abstand voneinander vorgesehenen Rollen o. dgl. | |
| DE232783C (de) | ||
| DE598532C (de) | Tabakzufuehrungsvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen | |
| DE269682C (de) | ||
| DE2056476A1 (de) | Maschine zum Einrollen von Wickeln in Deckblätter |