CH152361A - Transformator mit Schutzvorrichtung. - Google Patents

Transformator mit Schutzvorrichtung.

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CH152361A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Transformator mit Schutzvorrichtung.         Gegenstand    der vorliegenden     Erfindung     ist     ein        Transrformator        mit        Schutzvorriohtung.     



       E.si    ist     bekannt,        Transformatoren;    vor den  infolge von zu hohen     Belastungsströmen    in  den     'Wicklungen:        erzeugten,        hohen:        Tempera-          turen:        in.        der        Weise    zu     .schützen:

  ,,dass        -in    der       unmittelbaren        Nähe,des        Transformators    eine       sogenannte        Temp,eratursichierung        angeordnet          wimd.    Diese     Sicherungen,    die     ihrem    Namen   entsprechend bei einer     bestimmten    Tempera  tur     ansprechen,        werden        meist        derart    in den  Primärkreis     eiingeschaitet,    dass,

       wenn    sie     in          Tätigkeit        treten:,        ein    Kontakt in -diesem     greis          unterbrochen    wird,     wo,durcb        der    Transfor  mator     :

  spannungslos    wird.     Derartige        Tem-          peratursi.cherungen        haben.        jedoch        den    Nach  teil, dass infolge der     verhältnismässig    lang  same,     Wärmeabgabe    der Wicklungen     an;

      die       Umgebung    die für     dien!        Transformator        ge-          fähxliche,    hohe     Temperatur    schon     längst        er-          reicht,sein    kann, bevor die     Sicherung    in Tä  tigkeit     tritt,    .     was        Beschädigung    des Trans-         formators    durch     unzulässig    hohe Erhitzung  zur     Folge    hat.  



  Auch ist schon im     allgemeinen    vorge  schlagen worden,     TemperatuTschutzvorrich-          tungen    an gefährdeten Stellen     einzubauen.     So     ist    es: zum     Beispiel    bekannt, eine Schutz  vorrichtung     zwischen        Magnetkern    und     Feld-          wicklung    eines Motors     anzubringen.     



  Weiterhin ist schon     vorgeschlagen        wor-          den,        Schutzvorrichtungen    zwischen den ein  zelnen Windungen einer zu schützenden  Wicklung     anzubringen.     



  <B>Die</B> Erfindung,     die    eine     Verbesserung          einer        Temperabirsioherung        eines.    Transforma  tors bezweckt,     beruht    auf der Erwägung,  dass     die        Schutzvorrichtung    an der Stelle an  gebracht werden     .soll,    wo die     Wärmeentwick-          lung    maximal ist.

   Gleichzeitig sollen     aber     die     Konstruktion    und     .die        Anbringung    .der       Schutzvorrichtung    die     Massenherstellung    des  Transformators nicht beeinträchtigen.

             Diese        beiden        Anforderungen    haken zu  dem     Transformator    nach     der        Erfindung        gle-          führt,    der     gekennzeichnet    ist durch einen       zwischen    den     Wicklungen        angeordneten    Me  tallkörper,

   der     infolge    der bei Überlastung  im     Raume        zwischen.    den Wicklungen auftre  tenden     Wärme    derartigen     Temperaturändje-          rungen        unterliegt,        dass    ein mit dem     Körper     in     wärmeleitendler        Verbindung        stehender    und  im Primärkreis angeordneter     Lötkontakt        da-          durch        unterbrochen    wird.  



  Diese     Konstruktion    ist-     äusserst    zuver  lässig,     überdies        sehr        einfach    und deshalb mit  wenig Kosten     herstellbar.     



  Bei     Erhitzung        des,        Transformators        über          ,eine        bestimmte        Temperatur    fängt das     Löt-          mittel    zu     ;schmelzen        an,    wodurch der Primär  kreis     unterbrochen    wird.

   Es     ist        vorteilhaft,     ein     Lötmittel    von niedrigem Schmelzpunkt  zu     benutzen,    wie- zum     Freispiel    das     bekannte          Rosemetall.       Zwecks Vergrösserung :

  der     Wärmemenge,     die durch Leitung     von    Streifen auf     die    Löt  stelle übergehen, wird der Steifen     zweck-          mässig        zugleich    in den     Primä        rkrels    aufge  nommen, so dass die in ihm     entwickelte,          Wärmemenge    zur Erhitzung der     Lötstelle          beiträgt.    Die     Temperatursicherung        wird        in-          folgedeseen        bereits,

      bei     niedrigerer    Tempera:       \kur    in     Tätigkeit    gesetzt-, das     heisst    ihre Emp  findlichkeit ist     grösser.     



  Um die     gründliche        Unterbrechung        des,     Primärkreises infolge des     Sthmelzens        'des,          Lötmittels    zu     sichern;

  ,        ist    es. besonders bei       .der    zuletzt     erwähnten.        Anordnung        empfeh-          lenswert,        Aden        Metallstreifen        mittelst    der Löt  stelle mit dem     freien    Ende     einer        einsseitig     befestigten Feder zu     verbinden,    mit der eine  der     Zuführungsleitungen        des,        Transformators          verbunden    ist.

      Der     Transformator    gemäss der Erfindung  kann     mit        Vorteil    in der     Sohwachstrom-          .teehnik,    wie zum Beispiel bei     Radioappa-          raten,    angewendet werden.  



  Die     Zeichnung    stellt     ein        Ausführungs          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes        dar,.            Vig.    1 ist ein     Vertikalschnitt,        Pig.    2     eine     Ansicht von oben, und     Fig.    3 eine     Teil-          Seitenansicht    eines Transformators gemäss  der Erfindung.  



  Der in den     Fig.    1, 2 und 3     ,dargestellte     Transformator     besitzt    einen     Eisenkern    1 und  einen Halter 2 für die     Primärwicklung    3 und  die     Sekundärwicklung    4.

   Im Raum     zwischen     d     ,en    beiden     Wicklungen    ist     ein.        Metallstrei-          fen    5     angeordnet,        dier    mit dem einen Ende  bei 6 mit der     Primärwickiung    verbunden     ist.     Am andern Ende ragt der     Streifens    über     ,die          Fläche   <B>7</B> des Halters hervor und er endigt  dort     in        einen        umgebogenen    Teil B.

       Dieser     Teil ist     mittelst        eines        Lötmittels    -9 mit dem  freien Ende 10 der     Feder    11     verbunden:,    die  bei 12 am Halter befestigt ist.     Eine    der       Ausführungsleitungen    -der     Primärwicklung     ist bei 13 mit der     Feder    verbunden.

   Der       Stromlauf    des     Primärstromes    ist     nun    wie  folgt: von der     Zuführungsleitung    14, über        < die        Feder    11, die     Lötstelle    9, .den     Metall-          streifen    5, an einem der Enden der Primär  wicklung, durch diese Wicklung zur     Leitung     15.

   Der Streifen 5 wird also infolge     des,    ihn  durchfliessenden     Primärstromes    über die im  Raum     zwischen:    der Primär- und     Sekun.diär-          wicklung        herrschende        Temperatur    hinaus er  hitzt, und     die        Lötstelle    9     wird    von ihm aus  durch Leitung     erwärmt.    Bei einer bestimm  ten noch     als    ungefährlich für dien     Transfor-          mator    .

   zu     betrachtenden    Temperatur der  Wicklungen     fängt    das     Lötmittel    9 zu schmel  zen -.in, und der Kontakt     zwischen    :dem um  gebogenen Teil 8     ödes        Streifens    5 und     der     Feder 11     wird    unterbrochen, so     dass    der  Transformator     spannungslos    wird und     Be-          schä        ig-ungsgefahr    beseitigt ist.

       Die        Unter-          bre.ehung    erfolgt infolge der     Entspannung          der-Feder    11 rasch und     gründlich.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Transformator, dadurch, ;gekennzeichnet, dass er mit einem zwischen den Wicklungen angeordneten Metallkörper versehen ist, der infolge der bei Überlastung im Raume zwi- .sIchen den Wicklungen auftretenden Wärme derartigen Temperaturänderungen unterliegt,
    dass ein mit dem: Körper in wärmeleitender Verbindung stehender und im Primärkreis angeordneter Lötkontakt dadurch unterbro- chen wird. ' . UNTERANSPRUCH: Transformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Metallkörper in den Primärkreis eingeschaltet ist.
CH152361D 1929-11-18 1930-09-04 Transformator mit Schutzvorrichtung. CH152361A (de)

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