CH152603A - Verfahren zur Herstellung von reinem Zinkoxyd bei der Darstellung von Hydrosulfit. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von reinem Zinkoxyd bei der Darstellung von Hydrosulfit.

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CH152603A
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zinc oxide
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     reinem    Zinkoxyd bei der Darstellung von     Hydrosulfit.       Bei     d.er    Herstellung von     NatriumhydTo-          sulfit    verfährt man vielfach in der Weise,  dass man in eine     wässerige    Suspension von  Zinkstaub schweflige Säure     einleitet    und die  gebildete     Zinkhydrosu.lfitlö.sung    mit Natron  lauge umsetzt. Bei dieser Umsetzung ver  bleibt eine dunkelgraue bis schwarze Zink  oxydpaste, die infolge     der.darin        enthaltenen     Verunreinigungen nur schwierig Verwendung  finden kann.

     Es wurde nun gefunden, dass man bei  der     Herstellung    von     Alkalihydro,sulfit        ein     sehr reines Zinkoxyd gewinnen kann, wenn  man das Einwirkungsprodukt von     s:chwef-          liger    Säure auf Zinkstaub mit einem un  löslichen zinkhaltigen Material reagieren  lässt, .die entstandene     Zinkhydrosulfitlösung     von .dem in der Lösung     suspendierten    zink  haltigen Material und den Verunreinigungen,  zum     Beispiel    durch     Filtrieren    und derglei  chen, befreit und mit Alkalien, zum Bei  spiel Natronlauge,

   umsetzt und den erhal-         tenen    Niederschlag zu reinem Zinkoxyd auf  arbeitet. Man kann zum Beispiel von vorn  herein einen     Überschuss    an Zinkstaub an  wenden: oder auch nachträglich der     Zink-          hydrosulfitlösung    noch eine geringe Menge  Zinkstaub zusetzen.     Statt    einen     Ü;berschuss     von Zinkstaub zu verwenden, kann man auch  mit einem Zusatz von Zinkoxyd oder Zink  karbonat arbeiten.  



  <I>Beispiel 1:</I>  In einer Suspension von 71 kg Zinkstaub  mit     92i/2    %     metallischem    Zink in 410 Liter  Wasser leitet man unter Rühren und Küh  len soviel schweflige Säure ein, bis der  Zinkstaub verschwunden und eine hellgelbe       Zinkhydrosulfitlösung    entstanden ist, die  noch Blei und Schwefelmetalle suspendiert  enthält. Hierzu braucht man zirka 132 bis  134 kg     schweflige    Säure.     Alsdann        gibt    man  noch 2 bis 3 kg Zinkstaub oder 4 bis 6 kg  Zinkoxyd unter Rühren zu und filtriert      sofort durch eine Filterpresse.

   Nach dem  sofortigen Auswaschen des     Pressrück.standes     mit Wasser setzt man die filtrierte Zink  hydrosulfitlösung mittelst einer etwa  23%igen Natronlauge um, wozu etwa 98  bis 103 kg Natronlauge erforderlich sind.  Das bei der Umsetzung ausgeschiedene Zink  oxyd wird     abfi,ltrieit,    ausgewaschen und  getrocknet.  



       Das    erhaltene Zinkoxyd ist von schwach       gelblichweiss'er    Farbe und enthält 97 bis 98  Zinkoxyd.  



       Statt    132 bis     134    kg     ,schweflige    Säure  einzuleiten und dann der entstandenen     Zink-          hydrosulfitlösung    2 bis 3 kg Zinkstaub zu  zusetzen, kann man auch entsprechend  weniger schweflige Säure einleiten, zum  Beispiel 128 kg, so dass ein Überschuss von  2 bi 3 kg Zinkstaub verbleibt, worauf man  in oben beschriebener Weise filtriert und  fällt.  



  <I>Beispiel 2: .</I>  In eine Suspension von 71 kg Zinkstaub  mit<B>921/2%</B>     metallischem    Zink in 410 Liter  Wasser leitet man unter Rühren und Kühlen  soviel     schweflige    Säure ein, bis der Zink  staub verschwunden und eine Hellgelbe Zink  hydrosulfitlösung entstanden ist, die noch  Blei und Schwefelmetalle suspendiert ent  hält. Hierzu braucht man zirka<B>132</B> bis  134 kg schweflige Säure. Alsdann gibt man  noch 2 bis 3 kg     Zinkstaub    oder 4 bis. 6 kg  Zinkkarbonat unter Rühren zu und filtriert  sofort durch eine Filterpresse und wäscht den  Niederschlag mit Wasser aus.

   Die filtrierte       Zinkhydrosulfitlösung    setzt man mit 152 kg       calcinierter    Soda in zirka 1000 Liter Was  ser um, bis eine filtrierte Probe kein Zink    mehr enthält, filtriert und wäscht mit Was  ser aus.  



  Alsdann wird das     abfiltrierte        Roh-Zink-          karbonat    mit kochendem Wasser verrührt,  wieder     abfiltriert,    mit heissem Wasser     aus-          gewaschen    und getrocknet.  



  Das erhaltene Zinkkarbonat ist von  weisser Farbe und frei     voll    Fremdmetallen.  Es kann durch Erhitzen leicht in Zinkoxyd  übergeführt werden:  Statt<B>132</B> bis 134 kg schweflige Säure  einzuleiten und dann der entstandenen Zink  hydrosulfitlösung 2 bis 3 kg Zinkstaub zu  zusetzen, kann man auch entsprechend weni  ger schweflige Säure einleiten, zum Beispiel  128 kg, so dass ein Überschuss von 2 bis 3 kg  Zinkstaub verbleibt, worauf man in oben  beschriebener Weise filtriert und fällt.  



  Statt Zinkkarbonat fertig gebildet zuzu  setzen, kann man auch die entsprechende  Menge Soda verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung von reinem Zinkoxyd bei der Herstellung von Alkali- hydrosulfit, durch Einwirkenlassen von schwefliger Säure auf Zinkstaub, Umsetzung der erhaltenen Lösung mit Alkalien und Aufarbeitung des.
    gewonnenen Zinknieder schlages zu reinem Zinkoxyd, dadurch ge- kennzeichnet, dass man auf die gebildete Zinkhydrosulfitlösung ein unlösliches zink- haltiges Material einwirken lässt, das vor der Umsetzung mit den Alkalien samt den Verunreinigungen entfernt wird.
CH152603D 1930-01-18 1930-11-12 Verfahren zur Herstellung von reinem Zinkoxyd bei der Darstellung von Hydrosulfit. CH152603A (de)

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