CH152738A - Vorrichtung zur Befestigung von elastischen Gegenständen an festen Unterlagen mittelst Nägeln. - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung von elastischen Gegenständen an festen Unterlagen mittelst Nägeln.

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CH152738A
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A S Imperator Hestesko
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A S Imperator Hestesko
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      YoiTichtung    zur     Befestigung    von elastischen Gegenständen an festen Unterlagen       mittelst    Nägeln.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Vor  richtung zur Befestigung von elastischen  Gegenständen an festen Unterlagen     mittelst          Nägeln,    welche Vorrichtung insbesondere zur  Befestigung von Hufbeschlägen aus elasti  schem Material, zum Beispiel Gummi, am  Hufe geeignet ist. Es ist allgemein bekannt,  dass zum Beispiel bei Hufbeschlägen aus  Gummi in dem elastischen Gummimaterial  ein steifes Anschlagorgan für den Nagelkopf  eingegossen wird. Dieses Anschlagorgan hat  bisher aus einer flachen metallischen Platte  mitten im Gummi bestanden.

   Bei der Be  festigung des Beschlages wird der Hufnagel  durch ein in dem genannten Organ vor  gesehenes Loch und in den Huf hinein  geschlagen, worauf die Spitze des Nagels, die  aus der Aussenseite des Hufes     hinausdringt,     umgebogen wird. Hierdurch entsteht der  Nachteil, dass zwischen dem genannten steifen  Anschlagorgan und dem Huf sich eine  Schicht     elastischen    Materials befindet, das,    indem der Nagel eingeschlagen wird, federt       Lind    dadurch eine sichere Befestigung des  Nagels     unmöglich    macht.

   Bereits bevor der  durch den Huf     hindurchdringende    Nagel  umgebogen ist, wird der Nagel sich gelockert  haben, und eine sichere Befestigung des Be  schlages an dem Hufe ist somit bereits von  vornherein unmöglich gemacht. Sollte es in  dessen trotzdem glücken, den Nagel ordent  lich zu     befestigen,    wird der Nagel indessen  trotzdem     ständig    einer     kontinuierlichen    Bie  gung hin und zurück zwischen dem Punkt,  wo er in den Huf eindringt und dem     Punkt,     wo der Kopf festsitzt, ausgesetzt, welches  Biegen .schliesslich bewirken wird, dass der  Nagel dort abbricht, wo er aus dem Huf aus  tritt.  



  Diese Beanspruchung erfolgt besonders  stark an den Seitenteilen des Hufes, indem  die Schenkel des Beschlages sich nach aussen  zu bewegen versuchen, und jeder einzelne  Nagel muss dann allein stark genug sein,      um diesem Biegen zu widerstehen; dieser  Nachteil wird ferner dadurch vergrössert, dass  das zwischen dem genannten Organ und dem  Huf     befindliehe    elastische Material, wenn  der Beschlag benutzt     wird,    ständig federnd  wirkt, und somit ständig den Kopf des Na  gels einer ungleichmässigen     Beanspruchung     aussetzt, die früher oder später bewirkt,     da.ss     der Nagel bricht.  



  Gemäss vorliegender Erfindung werden  diese Nachteile     beseitigt    durch ein in den  elastischen Gegenstand eingelassenes steifes  Anschlagorgan für den Nagelkopf, wobei ein  Teil der Oberfläche dieses Organes mit  der Befestigungsoberfläche des elastischen  Gegenstandes in gleicher Ebene liegt, .das  Ganze derart, dass bei der     Befestigung    keine  Federung zwischen dem Anschlagorgan des  Nagelkopfes und der festen Unterlage ein  tritt.  



  In der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.l    einen Schnitt durch ein Bruch  stück eines Gummihufbeschlages;       Fig.    2 zeigt ein eingegossenes Anschlag  organ nach     Fig.1    von oben gesehen;       Fig.3    ist ein Schnitt durch eine ge  änderte Ausführungsform des     Anschlag-          organes    nach     Fig.    1 und 2, und       Fig.    4 zeigt eine andere Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes;       Fig.    5 ist ein Schnitt nach der Linie       V-V    in     Fig.    3;

         Fig.    6 ist ein     Schnitt    durch einen Teil  eines Hufbeschlages mit einer weiteren Aus  führungsform des Erfindungsgegenstandes;       Fig.    7 zeigt diese Ausführungsform  schaubildlich;       Fig.    8 zeigt einen Grundriss einer Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes, de  ren Anschlagorgan so lang gemacht ist, dass  es zur Aufnahme einer Reihe von Nägeln  geeignet ist;       Fig.    9 zeigt einen Schnitt durch ein Or  gan der in     Fig.    8 gezeigten Art in einen Huf  beschlag eingegossen.

   Der Schnitt geht nach  der Linie     IX-IX    in     Fig.    8;         Fig.    10 zeigt einen Schnitt entsprechend       Fig.    9 nach der Linie     X-X    in     Fig.    B.  



  In der Zeichnung     Fig.    1 ist in dem elasti  schen Gegenstand 1 ein V-förmiger Metall  teil 2 eingegossen, dessen spitzes Ende sich  bis zur Oberfläche des elastischen Gegen  standes 1 erstreckt. An dem untern Ende  der Schenkel des V sind nach aussen ragende  Arme 3 und 4 angeordnet, die zur Siche  rung der     Verankerung    in dem     elastischen     Gegenstand 1 dienen. Diese Arme können,  wie später beschrieben wird, durchlöchert  sein, um zu bewirken, dass sie im Gummi  sicher verankert werden. Die Breite des Me  tallteils     \?    kann nach Wunsch gewählt wer  den, dasselbe wird vorzugsweise mehrmals  so breit wie die Dimension des Nagelloches 5  gemacht.  



  Der Winkel zwischen den Schenkeln des  <B>V</B> kann derart gewählt sein, dass er genau  der Steigung an dem Kopfe des Nagels ent  spricht. Hierdurch wird eine absolut sichere  und feste Befestigung zwischen Kopf und  Anschlagorgan     zustandegebracht.    Wenn der  Nagel eingeschlagen wird, wird derselbe eine  absolut     siehere    und steife Befestigung zwi  schen der Unterlage und dem Anschlagorgan  2 hervorrufen, indem letzteres dadurch direkt  zur Befestigung des elastischen Materials 1  dient, indem dies     darin    eingegossen ist.  



  In     Fig.3    ist ein Schnitt durch eine  andere Ausführungsform eines     Anschlag-          organes    für den Nagelkopf gezeigt. Hier ist  der Metallplatte die Form eines<B>U</B> gegeben,  und die Breite zwischen den Schenkeln 6, 7  ist so gross,     dass    in dem flachen Teil 8 für  zwei Nagellöcher 9 und 10 Platz ist. Hier  durch dienen die Nägel einander zur Stütze.  Ebenso wie in dem oben beschriebenen Aus  führungsbeispiel sind die Schenkel 6 und 7  zu diesem Beispiel mit nach aussen ragenden  Armen     1.1.    und 12 versehen. Die Nagellöcher  9 und 10 können, um die Befestigung des  Nagelkopfes zu sichern, eine     Form.    auf  weisen, die der äussern Form .des Nagelkopfes  entspricht.

        Ferner kann das Anschlagorgan auf der  einen Seite mit einem nach oben gebogenen  Rand 18 versehen sein, der, wenn die An  lage richtig im Hufbeschlag eingegossen ist,  eine Seitenunterstützung für den Huf des  Pferdes bildet.  



  In     Fig.    4 ist schaubildlich eine dritte  Ausführungsform eines Anschlagorganes für  den Nagelkopf gezeigt. Hier besteht das  Anschlagorgan aus einer Hülse oder Öse, die  den Nagelkopf vollständig umgibt. Die  Oberfläche 13 der Öse kommt, wenn die Öse  in dem elastischen Material eingegossen ist,  an dessen Oberfläche zu liegen, während der  grössere, untere Teil 14 der Öse als Veranke  rung in dem elastischen Material dient. Der  Innenseite der Seitenwände 15 und 16 usw.  kann genau dieselbe Form     wie    diejenige der  Nagelköpfe gegeben werden; ebenso kann das  Loch 17 genau der Form und Dimension des  Nagels angepasst sein.  



  In     Fig.    6 und 7 besteht das Anschlag  organ aus einem     U-förmig    gebogenen Metall  teil 19, dessen einer Schenkel eine nach aussen  gebogene Kante 20 haben kann. Der Metall  teil 19 kann kürzer oder länger gemacht wer  den und kann zum Beispiel zur Aufnahme  von zwei Nägeln eingerichtet sein, indem er  mit zwei kleinen Nagellöchern 21, 22 in dem  Schenkel versehen ist, der mit der Oberkante  des elastischen Gegenstandes zusammenfallen  soll, während die Löcher 23 und 24 in dem  untern Schenkel für die Nagelköpfe passen.  In     Fig.    6 ist das Anschlagorgan zusammen  mit einem Hufbeschlag gezeichnet, und ein  Nagel 25 ist in der Stellung gezeigt, die er  einnehmen wird, wenn der Beschlag am Huf  befestigt ist.

   Der nach oben gebogene Rand  20 dient als     Seitenstütze    für den Huf, wie  in Verbindung mit     Fig.    $ und 5 beschrieben.  Um die Befestigung des elastischen Materials,  zum Beispiel Gummi, am Anschlagorgan zu  sichern, können, wie in der     Zeichnung    ge  zeigt, ein oder mehrere Löcher 25 angeordnet  sein, die eine Verbindung zwischen dem  Gummi auf der Aussenseite des Metallteils  1.9 und demjenigen zwischen den Schenkeln  der Anlage bilden.    Bei der in den     Fig.        @8,    9 und 10 gezeigten  Ausführungsform wird das Anschlagorgan  aus einem längeren Metallstück 26 gebildet.

    das im Schnitt drei Stufen aufweist, eine  untere Stufe<B>27,</B> die in das Material ein  gegossen ist, eine mittlere Stufe 28, die mit  der Oberfläche des Materials in gleicher  Ebene liegt, und eine obere Stufe 29, die  eine Seitenstütze für den festen Gegenstand  bildet, an dem der elastische Gegenstand be  festigt werden soll. Das     Metallstuck    26 ist.  mit Nagellöchern 30 versehen, deren Form  der Form des Nagelkopfes entsprechen und  ferner mit Aussparungen 31, die bewirken.  dass das elastische Material oberhalb der  Stufe 27 an dem Material unterhalb des     bZe-          tallteils    verankert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Befestigung von elasti schen Gegenständen an festen Unterlagen mittelst Nägeln, gekennzeichnet durch ein in den elastischen Gegenstand eingelassenes steifes Anschlagorgan für den Nagelkopf, wobei ein Teil der Oberfläche dieses Organes mit der Befestigungsoberfläche des elasti schen Gegenstandes in gleicher Ebene liegt. das Ganze derart, dass bei der Befestigung keine Federung zwischen dem Anschlagorgan des Nagelkopfes und der festen Unterlage eintritt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, für die Befestigung von elastischen Pferde beschlägen mittelst Hufnägeln, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagorgan aus einem in V-Form gebogenen Metall streifen besteht, der in umgekebrter Stel lung, mit seinem mit einem Nagelloch versehenen spitzen Teil in gleicher Ebene wie die obere Oberfläche des Beschlages in denselben eingegossen ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, d ass der Winkel zwischen den beiden Schenkeln des V dem Steigungsgrad des Hufnagelkopfes entspricht.
    ä. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schenkel des<B>V</B> mit nach aussen ragenden Armen versehen sind, die als Verankerung dienen. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .das Anschlag organ aus einem U-artig gebogenen Me tallstreifen besteht, wobei zwischen den Schenkeln des<B>U</B> mehr als ein Nagelloch angebracht ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Anschlag organ die Form einer Hülse hat, deren Innenseite der Form und Grösse des Nagelkopfes entspricht. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das An schlagorgan die Form eines liegenden<B>U</B> hat, dessen Schenkel mit quer zu seiner Achse liegenden Aussparungen versehen sind, die zur Aufnahme des Nagelkopfes bestimmt sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das An schlagorgan aus einer länglichen, mit stufenförmigem Querschnitt versehenen Metallstange mit Aussparungen für eine Reihe von Nagelköpfen besteht. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das An schlagorgan zwecks Verankerung in .dem elastischen Gegenstand hakenartig wir kende Teile aufweist, derart, dass das eingegossene Anschlagorgan nicht her ausgezogen werden kann, ohne das ela stische Material zu zerreissen. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, @dass :das Anschlag organ ausser mit Nagellöchern noch mit Aussparungen versehen ist, die Kanäle zur Verbindung zwischen dem elastischen Dlaterial auf den verschiedenen Seiten des Anschlagorganes bilden.
    1.0. Vorrichtung nach TTnteranspruch 9, zur Befestigung von elastischen Hufbesehlä- gen, dadurch gekennzeichnet, .dass das Anschlagorgan auf einer Seite einen nach oben gebogenen Rand aufweist, um für den Huf des Pferdes eine seitliche Unter stützung zu bilden.
CH152738D 1930-01-29 1930-12-16 Vorrichtung zur Befestigung von elastischen Gegenständen an festen Unterlagen mittelst Nägeln. CH152738A (de)

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