CH152750A - Karosserie mit beweglichem Verdeck. - Google Patents

Karosserie mit beweglichem Verdeck.

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CH152750A
CH152750A CH152750DA CH152750A CH 152750 A CH152750 A CH 152750A CH 152750D A CH152750D A CH 152750DA CH 152750 A CH152750 A CH 152750A
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CH
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Inventor
A-G Arbenz-Sunsaloon
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Arbenz Sunsaloon A G
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  Karosserie mit beweglichem Verdeck.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ka  rosserie für Kraftfahrzeuge mit beweglichem,  zum Beispiel Roll-, Schiebe- oder     Gleit-          verdeck,    das an sich in beliebiger Weise       amsgebildet    sein kann.

   Das Wesen der Er  findung liegt darin, dass das Verdeck in  seiner Schliesslage eine     rahmenartig        ein-          0.e    Aussparung des     Karosseriedaches          #        bdeckt        und        nach        Belieben        sowohl        von        vorn     wie von hinten um ein beliebiges Mass, also  ganz oder teilweise, geöffnet, das heisst in       Offenstellung    gebracht werden kann.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform einer Karosserie entspre  chend .der Erfindung dargestellt, und zwar  beispielsweise eine solche mit sich längs  Lochschienen führenden Zahnrädern an den  A     ntriebsspriegeln.     



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht der Ka  rosserie mit um     ein    geringes Mass von vorn  her     geöffnetem    Verdeck;       Fig.    2 zeigt eine     perspektivische    Ansicht  auf die Karosserie mit vollkommen     geschios-          senem    Verdeck;         Fig.    3 zeigt eine Aufsicht auf die Ka  rosserie mit     etwa    zur Hälfte vom vordern  Karosserieende aus geöffnetem Verdeck     und          Fig.    4 zeigt die Karosserie mit vollstän  dig von vorn her geöffnetem Verdeck;

         Fig.    5 zeigt die Karosserie mit vom hin  tern Ende her teilweise geöffnetem Ver  deck und       Fig.    6 mit vom hintern Ende her voll  ständig geöffnetem Verdeck, während       Fig.    7 die Karosserie mit etwa zur Hälfte  von vorn und zur Hälfte vom hintern     Ende          fier    geöffnetem Verdeck zeigt;

         Fig.    8 zeigt einen Längsschnitt durch     das     Verdeck längs eines     Zwischenspriegels,    und  zwar durch eine derartige Ausführung des       Verdeckes,    bei der     die        Zwischenspriegel    sich       mit        Gleitschuhen    längs der Führungsschie  nen führen;       Fig.    9 ist ein     Schnitt    nach     IX-IX    der       Fig.    8 und       Fig.    10 zeigt eine Einzelheit in     perspel:-          tivischer    Ansicht.

             Die        in        beliebiger        Weise        als     <B>.</B>     ituscebildete    Karosserie besitzt an Stelle des  bei Limousinen im allgemeinen üblicher  festen Daches einen Dachrahmen,     dessen     beide Längsleisten mit     a    und dessen das Vor  ,lach bildende     Querleiste    mit     b,    sowie dessen  hintere Querleiste mit c bezeichnet ist.

   Das  feste Dach     besitzt    demgemäss eine     rechteckig;a     Öffnung, und diese Öffnung wird bei ge  schlossener     Limousine    durch das zusammen  schiebbare Verdeck d abgedeckt, dessen     Ver-          deckstoff    von     Spriegeln    getragen wird.  



  -Während nun bei bekannten Karosserien  mit zusammenschiebbarem Verdeck oder so  genannten Rollverdeck nur der vordere       Spriegel    e des Verdeckes als     Antriebsspriegel     ausgebildet ist, ist bei der dargestellten Ka  rosserie auch der hintere     Spriegel    f als     An-          triebsspriegel    ausgebildet, während ausser  dem das Verdeck noch in beliebiger Anzahl  angeordnete     Zwischenspriegel    g besitzt, zwi  schen denen gegebenenfalls noch     Falt-    oder  Spannleisten angeordnet sein können.

   Sämt  liche     Spriegel   <I>e,</I>     f    und<I>g</I> führen sich, und  zwar zweckmässig     mittelst    Rollenpaaren längs  an den Dachleisten     a    befestigter Führungs  schienen     h.    Bei dem gezeichneten Aus  führungsbeispiel ist ferner sowohl der vor  dere     Antriebsspriegel    e wie der hintere     An-          triebsspriegel    f je mit einem Paar auf der  gleichen     MTelle    sitzender Zahnräder i aus  gerüstet,

   welche Zahnräder     i    bei der Ver  schiebung der     Spriegel    mit den als Loch  schienen ausgebildeten Führungsschienen     h.     kämmen.  



  Bei geschlossenem Verdeck ist sowohl der  vordere     Antriebsspriegel    e, wie auch der hin  tere     Antriebsspriegel    f in irgend einer geeig  neten Art und Weise mit dem Vordach b       bezw.    der hintern     Querleiste        c    des Karos  seriedaches lösbar befestigt, und ferner ist  das Verdeck zweckmässig in üblicher Weise  mit den erforderlichen     Wasserabdichtungs-          einrzchtungen    an seinen vier Kanten aus  gerüstet.  



  Nach     Lösung    der     Verbindung.    zwischen  dem vordern     Antriebsspriegel    e und dem  Vordach b     kann    das Verdeck um ein belie-         biges        Mass    von vorn her unter Faltung de:;       Verdeckstoffes    zusammengeschoben werden,  wobei sich die     Spriegel    längs der Führungs  schienen     Ir    führen.     Fig.    3 zeigt beispiels  weise die Zusammenschiebung des Verdecke=  von vorn her um etwa die Hälfte seiner  Länge. während     Fi-.    -1 das Verdeck voll  ständig von vorn her geöffnet zeigt.  



  Bei Lösung der Verbindung zwischen  dem hintern     Verdeckspriegel    f und dem Dach  ist es ebensogut möglich, das     Verdeck    von  hinten her teilweise, zum Beispiel entspre  chend     Fig.    5 um die Hälfte oder vollständig  zu öffnen, wie dies     Fig.    6     zeigt,    und schliess  lich ist es auch möglich, entsprechend     Fig.    7  das Verdeck sowohl vom vordern Ende     auz     wie vom     hintern    Ende aus teilweise zu     öff-.          nen,    so dass dann das     zusammengefaltete     Verdeck sich in der Mitte der Dachöffnung  befindet.  



  Die Ausbildung des Verdeckes entspre  chend der Erfindung derart, dass es sowohl  von vorn wie von hinten her nach Belieben  geöffnet werden kann, ermöglicht es einer  seits, das Verdeck von vorn aus so weit zu  öffnen,     wie    dies für eine gute Aussicht     vorn          @Ta(reninnern    aus und für eine Lüftung des       )ATageninnern    bei heissem Wetter     gewünscht.     wird, und ermöglicht anderseits auch, ins  besondere bei kühlem     Wetter,    eine     Öffnung     des hintern     Verdeckteils,        wie    das insbeson  dere bei längeren     Fahrten    zweckmässig ist.

    wenn frische Luft gewünscht wird, ohne dass  jedoch ein lästiger Luftzug     auftritt.    Ins  besondere ermöglicht die neue     Verdeckaus-          bildung    die Öffnung des     Verdeckes    von hin  ten her um ein der Geschwindigkeit des Wa  gens und der     Aussentemperatur    entsprechen  des Mass, derart, dass tatsächlich kein Luft  zug im Innern des Wagens auftritt. Bei der  Möglichkeit, das Verdeck nur von. vorn her  zu öffnen, ist ein gleicher Erfolg nicht     ziz     erzielen.  



  Wie insbesondere die     Fig.    8 bis 10 er  kennen lassen, sind an den beiden Enden der       Zwischenspriegel    9 Blattfedern 7 befestigt,  die über die Führungsschienen     ya    hinüber-           ruielien.    Diese -Blattfedern 7 sind an     ihren          J        (isscm        Endeii,    wie dies insbesondere     Fig.    10  bei 7' muldenförmig gekrümmt.  



  Jede Führungsschiene     lt    besitzt einen  senkrechten Steg k, oberhalb dessen sich das  Ende 7' der Federn 7     erstreekt.    Bei ihre       Schliesslage        einnehmenden        Zwischenspriegeln          g    sind zu beiden Seiten der Federn 7 an den       Ste:rren        k        nockena-rtige    Vorsprünge 8 mit     ab-          gerundeten        obern    Stirnflächen befestigt, wie  (lies     insbesondere        Fig.    10 deutlich erkennen  lässt.

   Diese Nocken 8 können aber auch mit       ;len    Stegen     k    ein Stück bilden. Die Nocken  8 sichern die Schliesslage der     Zwischensprie-          mi-1        g.    indem bei einer Verschiebung der       Spriegel        g    in beiden Richtungen des Pfeils 9  die Feder den einen der Nocken 8 trifft.

    Eine Verschiebung jedes     Spriegels    g in der  einen oder andern Richtung ist daher nur       unter    Aufwendung einer gewissen Verschie  bungskraft möglich, die zur Folge hat, dass  (las äussere Ende 7' der Feder 7 unter Auf  biegung über den die Verschiebung des       Spriegels    hindernden Nocken 8 hinweggleitet.  



  Die     Spriegel    sind bei dem in den     Fig.    8       1)is    10 gezeichneten Ausführungsbeispiel an=       ilers    wie bei dem in     Fig.    1 gezeichneten       Ausführungsbeispiel    zur Führung längs gen       Führungsschienen        1r.    mit Gleitschuhen aus  Hartgummi, Fiber oder einem ähnlichen     1VIa-          lerial    ausgerüstet,

   die sich bei dem gezeich  neten Ausführungsbeispiel je aus einer     obern          Hälfte    ? und einer untern Hälfte 3 zusam  mensetzen und durch Schrauben 4 an den       Spriegeln    befestigt sind. An ihren nach  aussen liegenden Enden bilden die beiden  Hälften ? und 3 jedes     CTleitsehuhes    eine       maulartige    Öffnung 5, mit der der     Gleit-          schuh    2, 3 die     wulstförmige    Kopfleiste m  umgreift.  



  Eine derartige Ausbildung des     Verdeckes     hat den Vorteil, dass die mit den     Gleit-          schuhen    versehenen     Spriegel    viel leichter  längs der Führungsschienen gleiten als die  mit Rollen     ausgerüsteten        Spriegel,    und     hat     auch den weiteren Vorteil, dass die Herstel  lungskosten der     Gleitschuhe    wesentlich ge-         ringen        sind    als .die der bisher     verwendetest     Rollenschlitten.  



  Zum seitlichen Abschluss des     Verdeckes        d     dienen     Abschlussleisten        c    aus Gummi     voii          T-förmigem    Querschnitt, die durch die  Längsnähte<I>p</I> mit dem     @'erdeckstoff   <I>d</I> ver  näht sind, der     über    den     grössten    Teil der       wagrecliten    Schenkel der     \T-förmigen        Ab-          sehlussleisten    hinüberragt.

   Die     T-förmige    Ab  schlussleiste auf jeder Seite ragt mit einen  senkrechten Steg     q    in die     Wa.sserabführungs-          rinne    1 hinein und besitzt zwei an den senk  rechten Stegen     q    sich anschliessende     Lä        ngs-          schenkel    r, s von erheblicher Breite.

   Der  Längsschenkel s ist insbesondere so     lang,    dass  er vollkommen über die Deckleiste t     hin-          wegreicht,    die auf dem festen Karosserie  dachteil a befestigt ist und die Stossfuge zwi  schen der Dachleiste a und dein senkrechten  Schenkel     h'    der Führungsschiene lt abdeckt.  



  Das äussere Ende des Längsschenkels s ist:       zugeschärft    und nach unten abgebogen     bezw.     gekrümmt und legt sich infolge dieser  Krümmung jenseits der Deckleiste t mit sei  ner     Kante    s' fest gegen die Oberfläche     der     Dachleiste a, so dass keinerlei Wasser oder  Wind zwischen der     Abschlussleiste        q,   <I>r, .,</I>  und dem Dachrahmen hindurch in das Inne-,(,  der Karosserie bei geschlossenem Verdeck  eindringen kann.

   Sollte wider Erwarten  noch irgendwelches Wasser durch das     @'er-          deck        hindurchtreten,    so sammelt sich     diese     in der Wasserrinne' 1 an und wird     dureli     diese Rinne abgeleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Karosserie mit beweglichem @'erdnck, da durch gekennzeichnet, dass (las Verdeck in der Schliesslage eine rahmenartig eingefasstu Aussparung es Karosseriedaches abdecld und nach Belieben sowohl von vorn wie vo:i hinten ganz oller teilweise geöffnet werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Karosserie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass ein Teil oller sämt liche Zwischenspriegel an ihren beiden Enden mit: über die Führungsschienen für die Spriegel reichenden, an ihren Enden muldenförmig gekrümmten Blattfedern versehen sind, während die Führungs- schienen an den Stellen;
    an denen die mit den Federn ausgerüsteten Zwischensprie- gel in ihrer Schliesslage liegen, zu beiden Seiten der Federn mit nockenförmigen Vorsprüngen versehen sind, die die Schliesslage der Spriegel gegen unbea.b- sichtigte Verschiebungen sichern. 2. Karosserie nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet.
    dass die Spriegel an ihren beiden Enden mit Gleitschuhen ausgerüstet sind, die aus Hartgummi, Fiber oder ähnlichem Mate rial bestehen, und die mit maulartigen Öffnungen an ihren äussern Enden die an den Führungsschienen vorgesehenen Kopf leisten von wul.stförmiger Gestalt um greifen.
    3. Karosserie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur seitlichen Ab dichtung des geschlossenen Verdeckes odar geschlossenen Verdeckteils gegenüber den feststehenden Karosseriedachteilen dienen den seitlichen Abschlussleisten aus Gummi von T-förmiger Gestalt Längsschenkel vou einer erheblichen Breite besitzen,
    und ins besondere der sich nach aussen erstreckende Längsschenkel jeder T-förmigen Ab- sehlussleiste über die Deckleiste des fest stehenden Karosseriedachteils vollstä.ndi- hinwegreicht und einen nach unten derart abgebogenen, äussern zugeschärften Rand besitzt, dass sich dieser Rand jenseits der Deckleiste mit einer gewissen Kraft dicht auf den eigentlichen, feststehenden Karos seriedachteil auflegt, wodurch ein voll kommen dichter Abschluss des Verdecke gegen Wasser. Wind und Kälte erzielt wird.
CH152750D 1930-08-06 1931-02-05 Karosserie mit beweglichem Verdeck. CH152750A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1283687B (de) * 1962-09-26 1968-11-21 Golde Gmbh H T Schiebedachkonstruktion fuer Kraftfahrzeuge
US5016939A (en) * 1988-04-07 1991-05-21 Ohi Siesakusho Co., Ltd. Canvas top type sunroof structure for motor vehicle

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1283687B (de) * 1962-09-26 1968-11-21 Golde Gmbh H T Schiebedachkonstruktion fuer Kraftfahrzeuge
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