CH152971A - Einrichtung zur Umwandlung von unregelmässig auftretenden Bewegungen in nahezu regelmässige Bewegungen. - Google Patents

Einrichtung zur Umwandlung von unregelmässig auftretenden Bewegungen in nahezu regelmässige Bewegungen.

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CH152971A
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H35/00Gearings or mechanisms with other special functional features
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    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
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Description


  Einrichtung zur     Umwandlung    von     einregelmässig        auftretenden        Bewegungen    in nahezu  regelmässige Bewegungen.    In der Elektrotechnik ist es auf mess  technischem Gebiete manchmal erforderlich,  stossweise, unregelmässig auftretende, einer  elektrischen Messgrösse entsprechende Verdre  hungen in regelmässige Verdrehungen umzu  formen. Derartige     Massnahmen    sind beson  ders bei -der Fernmessung von Messgrössen  nach dem Impulsverfahren dann erforderlich,       wenn    es sich darum handelt, eine kontinuier  liche Anzeige der durch die Impulse fern  übertragenen Messwerte an einem Zeiger  instrument hervorzurufen.

   Hierbei ist man  bisher gewöhnlich derart vorgegangen, dass  die Impulse die Aufladung eines Kraftspei  chers     bewirken,    dessen Entladung nach Mass  gabe einer tachometrischen Messvorrichtung  erfolgt, wobei die Aufladung des Kraftspei  chers von den Impulsen entweder direkt oder  indirekt mit Hilfe eines Servomotors bewirkt  werden kann. Auch bei der Summenfern  zählung von Messgrössen nach dem Impuls  verfahren erweist es sich bei stark stossweiser  Belastung vielfach erforderlich, eine Umfor-         mang    der durch die Impulse     hervorgerufenen     unregelmässigen Verdrehungen in regelmässige       vorzunehmen.     



  Die Erfindung bezieht sich nun auf eine  neuartige Ausgestaltung einer Einrichtung  zur Umwandlung von unregelmässig auftreten  den Bewegungen in nahezu regelmässige Be  wegungen für die in der Messtechnik allge  mein gebräuchlichen Verwendungszwecke,  und zwar soll insbesondere diese bei der Im  pulszählung von Messgrössen Verwendung  finden. Gemäss der Erfindung werden die  unregelmässigen Bewegungen auf eine Aus  gleichsvorrichtung übertragen und die Wei  tergabe der Bewegungen von einer annähernd  konstanten Triebkraft bestimmt.  



  In der Zeichnung sind in den Fig. 7. bis  1 4 mehrere, nachstehend näher erläuterte  Ausführungsformen der Erfindung darge  stellt und die insbesondere zur regelmässigen  Weitergabe der, von einem Zwischensummen  zähler einer in Kaskadenschaltung gewählten       Impulssummenzähleranlage    aufgenommenen.      unregelmässig auftretenden Impulse Verwen  dung finden soll. Die Aufgabe der Einrich  tung besteht also, damit keine Impulse  bei stark schwankender Belastung verloren  gehen, darin, die unregelmässig ankommen  den, häufig sehr schnell aufeinander folgen  den Impulse langsam und     regelmässig        dern     nächsten Summenzähler weiter zu geben.

    Wie bereits erwähnt, ist es     auch    denkbar,  die Einrichtung für die Ausführung eines       andern    Zweckes als für den vorstehend er  wähnten, zu benutzen.  



  Die     Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht und  die     Fig.    2 eine Ansicht von unten einer Ein  richtung, bei der an einer     Planetenradwelle   <B>11</B>  eines Differentialgetriebes 2 eine Nocken  scheibe 3 befestigt ist, die mit einer an einem  Winkelhebel 4 befindlichen Sperrfeder 5 zu  sammenwirkt. Der Winkelhebel 4 sitzt lose  drehbar auf der     Planetenradwelle    1, steht  unter dem Zug einer Feder 6 und ist mit  einem, an seinem breiten untern Ende 7 mit  einer     Nockenscheibe    8 in Eingriff bring  baren, sich gegen eine Führung 9 legenden  Hebel 10 verbunden. Die Verbindung des  Hebels 10 mit der Kontaktfeder 11 einer       Kontaktvorrichtung    11, 12 erfolgt mittelst  einer Stange 13.

   Gegen den Hebel 10 wird  noch durch den Zug einer Feder 14 ein lose  um eine Achse 15 drehbarer und mittelst  einer Federklinke 16 in ein Klinkenrad 17  eingreifender     'N#@rinkelhebel    18 gedrückt.  



  Das eine Sonnenrad 19 des Differential  getriebes 2 ist mittelst Zahnräder 20, 21 mit:  einer Welle 22 des Summenzählers, das ist  also die Welle, welche die unregelmässigen  Bewegungen ausführt und das andere Son  nenrad 23 mittelst der Zahnräder 24, 25 mit  der Welle 15 des Klinkenrades 17 gekuppelt.  Der Antrieb der Sonnenräder 19, 23 erfolgt  in zueinander entgegengesetzten Richtungen.  



  Bei Antrieb der Summenwelle 22 wird       nun-    über die Zahnräder 21, 20 das Sonnen  rad 19 verdreht und, da. das Sonnenrad 23  still steht, das Planetenrad 26 mitnehmen.  Die hierdurch erfolgende Verdrehung der       Planetenradwelle    1 bewirkt dann eine Ver-         drehung    der     NTockenscheibe    3, so dass sich  die Kante 2 7 der     Nockenscheibe    3 von der  Sperrfeder 5 entfernt.

   Die Zugfeder 6 kann  dann den Winkelhebel 4 derart     verschwen--          ken,        da.ss    der breite Endteil 7 des Hebels<B>10</B>  in den Einflussbereich der mit Zähnen 28  versehenen     Nockenscheihe    8     gelangt.    Die von  einem Motor in Verdrehung versetzte     Nok-          kenscheibe    8     verschwenkt    dann mittelst eine  ihrer Zähne 28 den Hebel 10 nach links, wo  durch die Kontaktvorrichtung 11, 12 ge  schlossen wird. Ferner wird auch bei der       Linksverschwenkung    des Hebels 10 der Win  kelhebel 18 entgegen dem Zug seiner Feder  14 um die Achse 15 verdreht.

   Die in das  Klinkenrad 17 eingreifende Klinke 1.6 be  wirkt dann eine Verdrehung des Klinken  rades in der in     Fig.    1. eingezeichneten Pfeil  richtung, die über die Zahnräder 25, 24 auf  das Sonnenrad 23 übertragen wird und somit  .die     Planetenradwelle    1. um einen gewissen       Betrag    zurückverdreht.    Nach dem Abfallen des Hebels 10 von  dem Zahn 28 der Zahnscheibe 8 gelangt die  ser wieder auf den Führungsteil 9 zum Auf  liegen. Die Kontaktvorrichtung 11, 12 ist  dann unterbrochen und der Winkelhebel 18  durch den Zug seiner Feder 14 in seine An  fangsstellung zurückgebracht. Hierbei wird  durch eine nicht eingezeichnete Rücksper  rung     verhindert,    dass beim Zurückführen des  Winkelhebels 18 die Klinke 16 das Klinken  rad 17 mitnimmt.

      Sobald nun :der nächste Zahn ?8 der  Zahnscheibe 8 auf den Hebel 10 einwirkt,  wiederholt: sich wieder der gleiche, bereits  beschriebene Vorgang, was so oft erfolgt, bis  die     Nockenscheibe    3 von dem Sonnenrad 23  wieder in die Anfangslage zurückgeführt ist.  Die Kante 27 der     Noekenscheibe    3 gelangt  dann mit der Sperrfeder 5 zum Eingriff, so  dass der Winkelhebel 4 entgegen dem     Zug;     seiner Feder 6 in entgegengesetztem Zeiger  sinne     verschwenkt    werden kann und dem  nach den Hebel 10 ausser Eingriff mit der  nunmehr leer von dem Motor gedrehten  Zahnscheibe 8 bringt.

        Bei. dieser Einrichtung wird also bei Ver  drehung einer von den ankommenden Impul  sen betätigten Summenwelle. ein die Steue  rung einer Kontaktvorrichtung bewirkender  Hebel von einem Motor in regelmässige Be  wegungen versetzt. Dabei kann man durch  geeignete     Getriebeübersetzungen    das Verhält  nis zwischen den ankommenden und den  übertragenen Impulsen beliebig wählen. Ein  Vorteil der Einrichtung ist noch der, dass im  Ruhezustand der Motor nicht gestoppt wird  und deshalb auch noch für andere Antriebe  verwendet werden kann. So wird im vorlie  genden Falle der Motor auch gleichzeitig für  die     Summierung    der ankommenden Impulse  benutzt.

   Selbstverständlich kann auch die  von dem Motor verdrehte Zahnscheibe mit  mehr oder weniger als vier Zähnen versehen       sein.     



  Nach der in den     Fig.    3     und    4 dargestell  ten Einrichtung ist die Summenwelle 22 mit  dem einen Ende einer Zylinderfeder 30 ver  bunden, die mit ihrem andern Ende an einem  mit einem Zahnrädchen 31 in Eingriff ste  henden, durch ein     Klinkengesperre    32, 33  gegen Rückdrehung     gesichertes    Zahnrad 34  befestigt ist. Mit der Welle 35 des Zahn  rädchens 31 ist fernerhin eine mit Stiften 36  versehene Scheibe 37 und ein eine Kontakt  vorrichtung 38, 39 steuerndes Schaltrad 40  verbunden. Die     Stiftenscheibe    37 arbeitet  ferner mit einer, Nuten 41 aufweisenden, von  einem Motor in     dauernde    Umdrehungen ge  haltenen Scheibe 42 zusammen.

      Bei Verdrehung der Summenwelle 22  wird nun vorerst über die Zylinderfeder 30  und das Zahnradgetriebe 34, 31 die Stiften  scheibe 37 so weit verdreht, bis sich der der       Noekenscheibe    42 zunächst liegende Stift 36  .den Umfang der     Nockenscheibe    42 anlegt.  <B>,</B> in  Daraufhin wird die Summenwelle 22 ein  Spannen der Zylinderfeder 30 bewirken. So  bald nun der an dem Umfang der Nocken  scheibe 42 anliegende Stift 36 der Scheibe 3 7  in eine Nut 41 der Scheibe 42 gelangt, kann  die Scheibe 37 unter dem Einfluss der ge  spannten Feder 30 in der eingezeichneten    Richtung verdreht werden.

   Beim Abfallen  der     Kontaktfedern    38, 39 von einem Zahn  des nunmehr gedrehten Schaltrades 40 wird  dann die Kontaktvorrichtung 38, 39 für  einen kurzen Moment geschlossen, so dass der  hierdurch in die Fernleitung gesandte Impuls  den nächsten Summenzähler betätigt. Dieser  Vorgang wiederholt sich bis zur Entspan  nung der Zylinderfeder 30. Auch bei dieser       Einrichtung    findet im Ruhezustand eine voll  kommene Entlastung des Motors statt, so dass  dieser auch für die Betätigung des Summen  zählers     verwendet    werden kann.

      In     Fig.    5 und 6 ist weiterhin eine Ein  richtung dargestellt, bei der ebenfalls von der  Verwendung einer als Kraftspeicher dienen  den Zylinderfeder 30 Gebrauch gemacht       wird.    Diese Zylinderfeder 30 ist hier einer  seits mit einer auf der Summenwelle 22 sit  zenden Scheibe 44 und anderseits mit einer  eine Sperrklinke 45 tragenden Scheibe 46  verbunden. Die Scheibe 44 weist einen An  schlagstift 47 auf, gegen den sich in der  Ruhelage ein an der Scheibe 46 befestigter  Anschlag 48 legt. Die Sperrklinke 45 der  Scheibe 46 greift in eine Innenverzahnung  49 eines lose um die Achse 50 drehbaren  Zahnrades 51, das mittelst seiner Aussen  verzahnung 52 mit einem von einem Motor  dauernd angetriebenen Zahnrad 53 gekup  pelt 'ist.

   Auf der Achse 50 sitzt ein Zahn  rad 54, das mit     einem    Zahnrädchen 55 ge  kuppelt ist. Die Achse 56 dieses Zahnräd  chens 55 trägt noch     eine    mit einer Gegen  kontaktfeder 57 zusammenarbeitende Kon  taktfeder 58.    Die     Sperrklinkenanordnung    45, 49 ver  hindert nun, dass die     Geschwindigkeit    der  Welle 50 grösser sein kann als diejenige des  Zahnrades 51. Sobald also die Geschwin  digkeit der Summenwelle 22 höher als die  des Zahnrades 51 ist,     wird    der Anschlagstift  47 der Scheibe 44 von dem Anschlag 48 der  Scheibe 46     entfernt    und die Zylinderfeder  30 gespannt, die sich dann ihrerseits lang  sam über die Klinkenanordnung 45, 49 ent  spannen kann.

   Durch die hierbei auftreten-      den Verdrehungen der Achse 56 wird die       Kontaktvorrichtung    57, 58 in Tätigkeit ge  setzt, deren Impulse die Betätigung des     näcb-          sten        Summenzählers    bewirken. Bei entspann  ter Feder 30 gelangt der Anschlagstift 47       uiit    dem Anschlag 48 wieder in     Eingriff.     



  Nach     Fig.    7 enthält die Einrichtung ein       Schneckenradgetriebe    60, von dem die  Schnecke 61 über ein Zahnradgetriebe 62, 63  mit der Summenwelle 22 und das Schnecken  rad 65 mit einem Hebel 66 einer Anschlag  kupplung gekuppelt ist. Die Anschlagkupp  lung besitzt noch eine Scheibe 68, deren An  schlagstift 69 mit dem Hebel 66 zusammen  wirkt. Die Anschlagscheibe 68 sitzt ferner  hin fest auf einer Achse 70, auf der die  Zahnräder 71, 72 befestigt sind. Das Zahn  rad 71 steht     reit    einem Zahnrad 73 und das  Zahnrad 72 mit     einem    Zahnrädchen 74 im  Eingriff. Das Zahnrad 73- ist weiterhin mit  einem von einem Motor angetriebenen Zahn  rad 75 durch eine     Friktionsfeder    76 gekup  pelt.

   Das Zahnrädchen 74 sitzt fest auf der  eine Kontaktvorrichtung 78, 79     betätigenden     Achse 77.  



  Im Ruhezustand kann der Motor, da sich  der Anschlagstift 69 gegen den Hebel 66 an  legt und infolge der Selbstsperrung des       Schneehenradgetriebes    60 die Achse 67 nicht  verdreht werden kann, eine Verdrehung der  Achse 70 nicht bewirken. Der Motor wird  demnach die Federkraft der     Friktionsfeder     76 überwinden und das Zahnrad 75 nur  allein verdrehen können. Sobald jedoch die  Schnecke 61 über das Getriebe 62, 6<B>3</B> von  dem Summenzähler betätigt wird, entfernt  sich der Hebel 66 ruckweise von dem An  schlag 69 der Scheibe 68.

   Der Motor kann  dann die Welle 70 verdrehen, wodurch über  das Getriebe 72, 74 die     Kontaktvorrichtung     78, 79 in Tätigkeit gesetzt     wird.    Die Welle  70 gelangt sofort wieder zum Stillstand,  wenn eine Betätigung des Schneckenrad  getriebes 60 von der Summenwelle 22 nicht  mehr erfolgt und er Stift 69 der Scheibe 68  mit dem Hebel 66 zum Eingriff gelangt ist.  Der Motor     wird    dann infolge der Selbstsper  rung des     Schneckenratlgetriebes    60 und in-    folge der     Friktionskupplung        zwischen    dein  Zahnrädchen 75 und 7 3 wiederum nur das  Zahnrad 75 lose um die Achse 7 7 verdrehen  können.  



  Eine     Friktio.nsfeder    76 zwischen den bei  den Zahnrädern     7'5,    73 ist natürlich dann  nicht erforderlich, wenn der Motor die Steue  rung anderer Arbeitsvorgänge nicht vorzu  nehmen hat. Bei direktem Antrieb des Zahn  rades 73 durch den Motor wird dann im  Ruhezustand der Einrichtung dieser ge  stoppt. An Stelle der Anschlagkupplung  könnte natürlich auch ein Klinkengetriebe  treten, bei dem jedoch das Klinkenrad nur  einen Zahn aufweisen dürfte.  



  Die Ausführung der in     Fig.    8 und 9 dar  gestellten Einrichtung weist wiederum ein       Schneckenradgetriebe    60 auf, dessen Schnecke  61 über ein     Getriebe    62, 63 und eine als       Kraftspeicher        wirkende    Zylinderfeder 30 mit       der        Summenwelle    22 und dessen Schnecken  rad 65 über das Zahnrad 80 mit einem     Zahn-          ra@d    81 gekuppelt ist.

   Das Zahnrad 81 ent  hält einen Stift 8?, an dem eine Rutschfeder  83 befestigt ist, die sich gegen die innere  Wandung eines von einem Motor in der ein  gezeichneten Pfeilrichtung verdrehten Zahn  rades 84 legt     (Fig.    9).  



  Im     Ruhezustand    wird infolge der Über  windung der Reibung zwischen der Feder 83  und dem Zahnrad 84 und infolge der Selbst  sperrung des     Schneckenradgetriebes    60 der  Motor nur das Zahnrad 84 verdrehen können.  Bei einer     Verdrehun-    der Summenwelle     \??     wird nun über die Zylinderfeder 30, das  Zahnradgetriebe 62, 63 und das Schnecken  radgetriebe 60 das Zahnradgetriebe 80, 81  verdreht, wobei die Geschwindigkeit des  Zahnrades 81 nie grösser, sondern diese nur  gleich der Geschwindigkeit des vom Motor  verdrehten Zahnrades 84 sein kann. Es wird  daher, wenn die Summenwelle 22 mit einer  höheren Geschwindigkeit als das Zahnrad 84  verdreht wird, die Zylinderfeder 30 gespannt,  deren Entladung von der Motorgeschwindig  keit bestimmt wird.

   An Stelle der Rutsch  feder 83 könnte auch eine     Friktionsfeder              wacli        Fig.    7 zwischen den beiden Zahnrädern  <B>81,</B> 84 angeordnet werden.  



  Die Ausführung der     Fig.    10 macht von  der Verwendung eines Differentialgetriebes  86 und eines     Schneckenradgetriebes    60 Ge  brauch. Hier ist die Schnecke 61 wiederum       iiber    ein Zahnradgetriebe 62, 63 und eine  Spiralfeder 30 mit der Summenwelle 22 ge  kuppelt und das Schneckenrad 65 mit der       Planetenradachse    87 des Differentialgetriebes  86 verbunden. Das eine Sonnenrad 88 des  Differentialgetriebes 86 ist     unverdrehbar    be  festigt, während das andere Sonnenrad 89  über das Getriebe 90, 91 von .dem Motor, und  zwar in der gleichen Richtung als die     Pla-          netenradwelle    87 angetrieben wird.

   Das ein       Planetenrad    92 tragende Zahnrad 93 steuert  über ein Zahnrädchen 94 einen     Impulskon-          taktmacher    95.  



  Bei stillstehender Summenwelle 22 wird,  da das Planetenzahnrad 93 infolge der Selbst  sperrung des     Schneckenradgetriebes    60     nicht     verdreht werden kann, der Motor gestoppt.  Will man ein     Stillsetzen    des     Motors    vermei  den, so müsste wieder zwischen dem Zahnrad  91 und einem mit dem Motor fest verbun  denen Zahnrad eine     Friktionskupplung    vor  gesehen werden.  



  Bei bewegter Summenwelle 22     wird    nun  über das Zahnradgetriebe 62, 63, Schnecken  radgetriebe 60 das Planetenzahnrad 93 ver  dreht, und zwar wird die Geschwindigkeit       dieser    Verdrehung durch die Geschwindigkeit  des vom Motor angetriebenen Sonnenrades 89       bestimmt.    Durch die Verdrehung des Pla  netenzahnrades 93 wird der Impulskontakt  macher 95 in Tätigkeit gesetzt, der seiner  seits durch die ausgesandten Impulse den  nächsten     Summenfernzähler    erregt.  



  Bei der in den     Fig.    11 und 12 dargestell  ten Einrichtung ist     zwischen    dem Sonnenrad  <B>38</B> und der     Planetenradwelle    87 des     Differen-          tialgetriebes    86 eine lösbare Kupplung     vor-          ,gesehen,    die sich im     einzelnen    aus einem mit  dem Sonnenrad fest verbundenen Klinkenrad  96 und einem     mit    diesem zusammenarbeiten  den, auf der     Planetenradwelle    87     befestigten,       eine     Federklinke    97 aufweisenden Hebel 98  zusammensetzt. .  



  Das     Schneckenradgetriebe    60 ist hier zwi  schen dem     direkt    mit der Summenwelle     ge-          kuppelten    Zahnradgetriebe 62, 63 und einem       Zahnradgetriebe    99, 100 eingeschaltet. Mit  dem Zahnrad 100 ist eine eine Nase 101 auf  weisende Scheibe 102 fest verbunden. Die  Kupplung des Triebmotors erfolgt über nicht  eingezeichnete Getriebe mit dem mit dem  Sonnenrad 89 des Differentialgetriebes 86  verbundenen Zahnrad 103.  



  Bei einer Verdrehung der Summenwelle  wird, wenn deren Geschwindigkeit höher als  die Motorgeschwindigkeit ist, durch die über  das Zahnradgetriebe 62, 63, Schneckenrad  getriebe 60     und    das Zahnradgetriebe 99, 101)  erfolgende Verdrehung der Scheibe 102 die  Nase 101 von der Federklinke 97 entfernt,  die infolge ihrer     Federkraft    in das Klinken  rad 96 einfällt.

   Die     Planetenradwelle    8 7 und  das Sonnenrad 88 sind dann fest miteinander  gekuppelt, so dass eine Verdrehung des gan  zen     Differentialgetriebes    86 mit der     Pla-          netenradwelle    87 erfolgt, die, wie in den vor  stehend beschriebenen Fällen für die Betäti  gung einer nicht     .eingezeichneten        Impulskon-          taktvorrichtung    benutzt werden kann.  



  Die Nasenscheibe 102 gelangt dann wie  der zum Stillstand, wenn die Summenwelle  von den Impulsen nicht mehr bewegt wird.  Es wird dann die Klinke 9 7 des Hebels 98  langsam der Nase 101 genähert, schliesslich  mit dieser zum Eingriff gelangen und hier  durch aus der Zahnlücke des Klinkenrades  96 gehoben, wodurch eine Entkupplung zwi  schen Klinkenrad 96 und Federklinke 97  auftritt. Da nun die Nasenscheibe 102 durch  die     Selbstsperrung    des     Schn.eckenradgetriebes     60 nicht verdreht werden kann und zwischen  Nasenscheibe 102 und Federklinke 9 7 eine  starke Reibung besteht, wird die Planeten  radwelle 87 .stillgesetzt und demzufolge die  Bewegung des vom Triebmotor betätigten  Sonnenrades 89 über das Planetenrad 92 auf  das andere freie Sonnenrad 88 übertragen.

    Auf diese Weise wird also bei nicht beweg  ter Summenwelle und bei auf die Planeten-           rad-uvelle    8 i übertragener     Bewegung    der Sum  menwelle der Motor nicht gebremst, sondern  ohne Belastung leer weiter laufen.  



  Es ist natürlich nicht unbedingt notwen  dig, die Kupplung zwischen Sonnenrad 88  und     Planetenradwelle    87 als Klinkenkupp  lung auszubilden. Es sind auch noch andere  leicht lösbare Kupplungen denkbar. Auch  kann an Stelle der Nasenscheibe 102 ein an  deres, die Kupplung überwachendes Steuer  organ treten.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform der       Fig.   <B>13,</B> 14 findet eine Kontaktvorrichtung  105 Verwendung, deren mit einer     Isolierein-          lage    106 versehene Kontaktscheibe 107 über  das Getriebe 93, 94 mit der     Planetenradwelle     8 7 eines Differentialgetriebes 86 gekuppelt  und deren Kontakte 108, 109 mit einem       Triebmotor    110 verbunden sind. Das eine in  der einen Richtung verdrehte Sonnenrad 88  des Differentialgetriebes 86 steht unter dem  Einfluss der Verdrehungen einer nicht ein  gezeichneten Summenwelle und das andere in  der andern Richtung verdrehte Sonnenrad 89  über das Getriebe 111, 112 unter den Ein  fluss des Triebmotors 1-10.  



  Bei einer durch die Summenwelle bewirk  ten Verdrehung des Sonnenrades 88 wird, da  das     Sonnenrad    89 vorerst stillsteht, auch .das  Planetenzahnrad 93 in der gleichen Richtung,  wie das Sonnenrad 88 verdreht. Die Ver  drehung des Planetenzahnrades 93     bewirkt     dann über das Zahnrad 94 eine Verstellung  der Kontaktscheibe<B>107,</B> so dass der Speise  stromkreis des Triebmotors 110 geschlossen  und der     Triebmotor    110 in Tätigkeit gesetzt  wird. Nunmehr wird der Motor 110 über  das Getriebe 111., 112 und das Sonnenrad 89  das Planetenzahnrad 93, und zwar in der  entgegengesetzten Richtung als vorher ver  drehen, wodurch, wenn die Summenwelle  zum Stillstand gelangt ist, die Kontakt  scheibe 1.07 wieder in ihre Anfangsstellung  zurückgebracht wird.

   Da dann die Kontakt  feder 108 auf :der Isoliereinlage 100 ruht,  wird der Speisestromkreis des     Triebmotors     <B>110</B>     unterbrochen    und somit der Motor<B>110</B>  wieder zum     Stillstand    gelangen. Die Ver-         drehungen    des Motors<B>110</B> können eine nicht  eingezeichnete, zur Impulsgabe dienende       liontaktvorrichtung    betätigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur l,mwandlung von un regelmässig auftretenden Bewegungen in nahezu regelmässige Bewegungen, für die in der Messtechnik allgemein gebräuchlichen Verwendungszwecke, dadurch gekennzeich net, dass die unregelmässigen Bewegungen auf eine Ausgleichsvorrichtung übertragen und (lie -#Ä'eitergabe der Bewegungen von einer annäbernd konstanten Triebkraft bestimmt wird. TINTERANSPRüCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Aus gleichsvorrichtung von den unregelmässi gen Bewegungen und von,der Triebkraft überwachte Steuerorgane enthält, durch die bewirkt wird, dass die Geschwindig- keit :der umgeformten, regelmässigen Be wegungen nie grösser als diejenige der von der Triebkraft herrührenden Bewe gungen sein kann. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass ein von den Steuerorganen über wachtes, bei Auftreten von unregelmässi gen Bewegungen in den Einflussbereich eines Trieborganes gebrachtes, von die sem in regelmässige Verschwenkungen versetztes und nach Übertragung der umgeformten Bewegungen wieder ausser halb des Einflussbereiches des Trieb- organes gelangendes Hebelsystem vorge sehen ist.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerorgane aus einer über ein Differentialgetriebe einer seits von .den unregelmässigen Bewegun gen in der einen Richtung und ander seits von dem Hebelsystem in der andern Richtung gesteuerten Nockenscheibe und einer mit der Nockenscheibe zusammen arbeitenden, an dem Hebelsystem sitzen den Sperrfeder bestehen. .l-. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Ausgleichsvorrichtung :einen Kraftspeicher enthält, dessen Aufladung von .den unregelmässigen Bewegungen und dessen Entladung .durch die annähernd konstante Triebkraft bestimmt wird.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerorgane aus einer mit dem Kraftspeicher gekuppelten, mit Stiften versehenen Scheibe und einer von der Triebkraft betätigten, mit- Nuten versehenen Scheibe bestehen, und class hierbei die Geschwindigkeit der 5tiftenscheibe durch die Nutenscheibe bestimmt wird.
    (i. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerorgane aiis einem unter der Einwirkung der Trieb kraft stehenden Klinkenrad und einem mittelst Klinke in das Klinkenrad ein- ,greifenden, mit dem Kraftspeicher ge- kuppelten, die regelmässigen Bewegungen ausführenden Drehorgan bestehen. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net; dass die Steuerorgane eine Kontakt vorrichtung bilden, deren mit einer Iso- liereinlage versehene Kontaktscheibe mit der Planetenradachse eines Differential getriebes gekuppelt und deren Kontakte mit einem Triebmotor verbunden sind, und dass das eine in der einen Richtung verdrehte Sonnenrad des Differential getriebes unter dem Einfluss der unregel mässigen Bewegungen und das andere in der andern Richtung verdrehte Sonnen rad unter dem Einfluss des Triebmotors steht.
    g. Einrichtung nach Patentanspruch und TJnteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Steuerorgane ein selbstsper rendes Getriebe aufweisen. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das selbstsperrende Getriebe als Schneckenradgetriebe aus gebildet ist. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch uncl Unteransprüchen 1, 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Anschlagkupp lung vorgesehen ist, von der das Steuer organ mit dem Schneckenrad des von den unregelmässigen Bewegungen beeinfluss ten Schneckenradgetriebes verbunden ist und das mit dem Steuerorgan zusammen arbeitenden Anschlagorgan von der Triebkraft, und zwar in der gleichen Richtung als das Steuerorgan beeinflusst wird. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4, 8, und 9, dadureli gekennzeichnet, dass die Schnecke des Schneckenradgetriebes unter dem Ein fluss des Kraftspeichers und das Schnek- kenrad unter dem Einfluss der in der gleichen Richtung wie der Kraftspeicher wirkenden Triebkraft steht. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke des Schneckenradgetriebes unter dem Einfluss des Kraftspeichers und das Schneckenrad mit der Planetenradachse eines Differen tialgetriebes verbunden ist, von dem das eine Sonnenrad fest und das andere unter dem Einfluss der Triebkraft steht. 13. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem unter dem Einfluss der Triebkraft stehenden Organ und der Sammelvorrichtung eine Friktionskupplung vorgesehen *ist.
    14. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zwischen Sonnenrad und Pla- netenra-dachse eines Differentialgetriebes eine lösbare Kupplung vorgesehen ist. die von den unregelmässigen Bewegungen und von der Triebkraft derart gesteuert wird, dass im Ruhezustand die Kupplung aufgehoben und im Tätigkeitszustand die Kupplung hergestellt wird.
    1 .r. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 14, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kupplung aus einem mit dem einen Sonnenrad des Differentialgetriebes fest verbundenen Klinkenrad und einem mit diesem zusam menarbeitenden, an der Planetenradwelle befestigten Klinkenhebel besteht. 16. Einrichtung nach Patentanspruch, und Unteransprüchen 1, 8, 14 und 15, da durch gekennzeichnet, dass die im Ruhe- zustand bewirkte Aufhebung der Kupp lung zwischen Klinkenrad und Klinken hebel durch ein von den unregelmässigen Bewegungen über ein selbstsperrendes Getriebe überwachtes Steuerorgan herbei geführt wird. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 8, 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das auf die Klinken kupplung einwirkende Steuerorgan als Nasenscheibe ausgebildet ist, deren Nase ein Entkuppeln der Klinke des Klinken hebels von dem Klinkenrad bewirkt.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741095C (de) * 1934-12-06 1943-11-04 Siemens Ag Periodisch arbeitende Anzeige- und Registriervorrichtung fuer Messwerte
DE751293C (de) * 1936-10-02 1953-02-09 Siemens Schuckertwerke A G Nachlaufsteuergetriebe fuer Messgeraete od. dgl., insbesondere fuer Impulsempfaenger in Fernmess- und -zaehlanlagen
DE757663C (de) * 1936-10-13 1953-05-26 Siemens Schuckertwerke A G Einrichtung zur Veraenderung der Impulswertigkeit fuer Fernmess- oder Zaehlanlagen u. dgl.
DE760614C (de) * 1941-03-27 1954-04-12 Siemens Schuckertwerke A G Vorrichtung zur Umformung von Fernzaehlimpulsen in rascher aufeinanderfolgende, fuer die Fernmessung geeignete Impulse oder in eine der betreffenden Messgroesse entsprechende Geschwindigkeit

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