CH153071A - Verstellbarer Greifer an Traktorrädern. - Google Patents
Verstellbarer Greifer an Traktorrädern.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B15/00—Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
- B60B15/02—Wheels with spade lugs
- B60B15/10—Wheels with spade lugs with radially-adjustable spade lugs; Control mechanisms therefor
-
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Description
Verstellbarer Greifer an Traktorrädern. Um mit Traktoren in weichem und har tem Gelände zu fahren, ist es wünschenswert, verstellbare Greifer an den Rädern zu be sitzen. Hierfür sind verschiedene Konstruk tionen bekannt geworden, unter anderem sol ehe, wobei von einer Scheibe aus alle Greifer miteinander gesteuert werden. Derartige Aus führungen sind sehr kostspielig und lassen sich ohne besonderen Umbau nicht am Trak torrad anordnen. Gemäss der vorliegenden Erfindung ist der Greifer an einer federbelasteten Stange angeordnet, welche zwecks Einstellung des Greifers in und ausser Arbeitslage radial ver schiebbar ist und um ihre Achse verdreht werden kann, wobei sie in dem Radreifen und an einem auf der Nabe sitzenden Füh rungskörper geführt ist, und wobei Mittel vorgesehen sind, um Verdrehungen der Stange bezw. des Greifers in der Arbeitslage zu verhindern. Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielswei- sen Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel, Fig. 2 eine Draufsicht dazu, Fig. 3 im grösseren Massstab einen Quer schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1, und Fig. 4 ebenfalls in grösserem Massstab einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1; Fig. 5 zeigt den Greifstangenendteil des zweiten Ausführungsbeispiels und Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 5. In den Fig. 1 bis 4 ist 1 die Nabe des Traktorrades, 2 die versetzt zueinander an geordneten Speichen, 3 der Radreifen und 4 zwei auf letzterem im Abstand voneinander montierte Gummireifen. Der Radreifen 3 be sitzt in seinem Mittelteil für jeden Greifer ein Loch 5, unterhalb welchem an ersterem ein Verstärkungsring 6 angebracht ist. Durch das Loch des Reifens und den Ver stärkungsring 6 ist die Verdickung 7 der radial zum Traktorrad verlaufenden Greifer stange 8 hindurchgeführt. Letztere ist ra dial verschiebbar und besitzt an ihrem in- nern Ende eine Bohrung 9, in welche der in die Radnabe geschraubte Führungsbolzen 10 eingreift. Der der Nabe zugekehrte Teil der Greiferstange ist mit Aussengewinde 11 versehen, auf welcher die mit Drehgriff 12 versehene Mutter 13 lagert, auf deren dem Radreifen zugekehrten Seite die mit um gebogenem Rand versehene Ringscheibe 14 aufliegt. Auf der Ringscheibe 14 stützt sich eine über die Greiferstange geschobene Schraubenfeder 15 ab, welche aussenseitlich dem Ring 6 anliegt und so wirkt, dass die Greiferstange 8 stets nach innen gezogen wird. Die Verdickung 7 besitzt eine Rippe 16, die in eine der Kerben 17 in dem Radreifen 3 und dem Verstärkungsring 6 eingreift und die Greiferstange mit dem auf ihr angeord neten Greifer 18 an einer Verdrehung ver hindert. Die ausgezogenen Linien in Fig. 1 und 2 zeigen die Greiferstange mit dem Greifer in versenkter Lage, in welcher dieser zwischen den Gummireifen am Umfang des Radreifens anliegt. Um den Greifer 18 in Arbeitsstellung zu bringen, zieht man ihn bezw. die Greiferstange 8 nach aussen, bis die Rippe 16 aus dem Loch 5 des Radreifens und der Kerbe 17 austritt, worauf man den selben über der Lauffäche der Gummireifen 4 verdreht und die Rippe 16 unter der Wir kung der Feder 15 in eine der beiden an dern Kerben 17 eintreten lässt, so dass der Greifer, gegen Verdrehung gesichert, schief oder senkrecht zur Fahrrichtung zu liegen. kommt. Der Greifer liegt dabei auf den Gummireifen 4 auf und wird durch die Fe der 15 fest auf diese gepresst. Durch Dre hung der Mutter 13 kann die Feder 15 mehr oder weniger angespannt werden, so dass der Zug auf die Greiferstange 8 nach innen re guliert werden kann. Nach den Fig. 5 und 6 ist die Ver dickung 7 der Greiferstange 8 als Achtkant ausgebildet und analog demselben ist das Loch 5 im Radreifen 3 und der unter er sterem liegende Verstärkungsring 6 ausgebil- det. Der Greifer lässt sich demzufolge in verschiedenen Querstellungen in bezug zur Fahrrichtung einstellen. Zwecks Verstellung des Greifers in die Arbeitslage hat man ein fach, denselben so weit herauszuziehen, bis sich die achtkantige Verdickung 7 ausser dem Bereiche des Loches 5 befindet, worauf man nach entsprechender Verdrehung desselben die Verdickung wieder in das Loch 5 und den Ring 6 eintreten lässt. Um ein leichtes Herausziehen des im Querschnitt l-förmigen Greifers 18 zwecks Verstellung desselben zu ermöglichen, kann er an seinem vertikalen Schenkel mit einer Ausnehmung versehen sein, um ein Werkzeug oder eine Hand einführen zu können. Die Organe zur Sicherung gegen Verdrehung des Greifers in seinen Endlagen können auch an ders ausgebildet sein als gezeichnet; sie kön nen beispielsweise in einem Bolzen oder Rie gel bestehen. Der Erfindungsgegenstand eignet sich für Traktorräder aller Art und ist bei diesem das Versenken der Greifer 18, sowie das Einstellen derselben in die Arbeits stellung verhältnismässig rasch vornehmbar. Die Herstellungskosten selbst sind beschei dene und die Lebensdauer wird normalerweise auch eine günstige sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verstellbarer Greifer an Traktorrädern, gekennzeichnet durch eine den Greifer tra- gende, federbelastete Stange, welche zwecks Einstellung des Greifers in und ausser Ar beitslage radial verschiebbar ist und um ihre Achse verdreht werden kann, wobei sie in dem Radreifen und an einem auf der Nabe sitzenden Führungskörper geführt ist, und wobei Mittel vorgesehen sind, um VerdreUun- gen der Stange bezw. des Greifers in .der Ar beitslage zu verhindere. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Verstellbarer Greifer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die Stange eine Verdickung aufweist und durch ein Loch im Radreifen geführt ist, unterhalb welchem ein Verstärkungsring festsitzt, wobei die Stange an ihrem innern Ende eine Längsbohrung aufweist in welche ein in der Nabe festsitzender Bolzen ein greift und wobei auf die Stange eine Schraubenfeder aufgeschoben ist, deren Druckstärke reguliert werden kann. 2. Verstellbarer Greifer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der innere Teil der Stange Aussengewinde besitzt, auf welches eine Reguliermutter geschraubt ist, der ein zur Abstützung der Schraubenfeder dienender Ring anliegt. 3.Verstellbarer Greifer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickung eine Längsrippe aufweist, welche in der Ruhe- und in der Arbeitslage des Greifers in eine von im Radreifen und Verstärkungs ring vorgesehenen Nuten eingreift. 4. Verstellbarer Greifer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickung der Stange und deren Führung im Radreifen. zwecks Sicherns des Greifers gegen Ver drehung in verschiedenen Querlagen, viel kantig sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH153071T | 1931-02-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH153071A true CH153071A (de) | 1932-02-29 |
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ID=4408030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH153071D CH153071A (de) | 1931-02-28 | 1931-02-28 | Verstellbarer Greifer an Traktorrädern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH153071A (de) |
-
1931
- 1931-02-28 CH CH153071D patent/CH153071A/de unknown
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